Wo soll man anfangen?
Gut am Arbeitgeber finde ich
Leider keine nennenswerten Punkte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das oben genannte. Zudem herrscht eine Angst oder keine Bereitschaft, "langfristig" zu denken, wie bei dem Fuhrpark zum Beispiel.
Es wird darauf geachtet wo man kurzfristig sparen kann, aber das es dann auf lange Sicht günstiger gewesen wäre, am Anfang mehr zu investieren versteht niemand. Obwohl das Konzept ja nicht unbedingt schwer zu verstehen ist.
Verbesserungsvorschläge
Grundsätzliche Änderung am Mindset:
- Erkennen, das Geld, Umsatz usw. nicht das wichtigste ist, sondern die Leute die bei jeder Witterung diesen Umsatz erwirtschaften.
- Fokus auf Modernität und Zukunft
Mit Methoden aus den 90ern, also Zetterlwirtschaft, wenig Digitalisierung usw.
wird man, vor allem bei so einer großen Firma, Probleme bekommen
- Anerkennen, dass es sowas wie z.B. Burnout, Depressionen oder Mentale Gesundheit im Allgemeinen gibt.
Arbeitsatmosphäre
Echt schlecht. Es wird prinzipiell nur auf Zahlen geschaut.
Egal ob man viele Überstunden hat, oder wie manche sehr oft Samstags arbeitet, man bekommt nur mehr Druck um mehr und "schneller" zu arbeiten
Image
Außen hui, Innen pfui.
Work-Life-Balance
Keine 4 Tage Woche, Hitzefrei oder Akzeptanz gegenüber Krankenständen usw.
Organisatorisch läuft absolut nix richtig bei der Firma, sei es jetzt Einteilung von dem Personal, noch richtige und genaue Materialberechnung und Bestellung.
Karriere/Weiterbildung
Nicht vorhanden.
Kollegenzusammenhalt
Ist schon da, jedoch sind sehr viele aufgebracht über die Firma
Vorgesetztenverhalten
Eher kritisch meiner Meinung nach.
Wie schon erwähnt stark mangelnde Kommunikation, äußerst traditionell und altmodisch. Wenig, bis keine Bereitschaft für Veränderung.
Arbeitsbedingungen
Also Werkzeug und Geräte-technisch, schaut es sehr schlecht aus. Es sind zwar Markengeräte (Stihl, Makita usw.) aber teilweise enorm alt. Reparatur wird extern geregelt, intern wird alles solange benutzt bis es den Geist aufgibt, auch wenn man theoretisch 10€ und 5min Zeit zur Wartung aufbringen müsste. Dazu gesagt ist das ein Problem von der Belegschaft, nicht der Chefetage. Aber man sollte definitiv das Bewusstsein für Nachhaltigkeit schärfen, außerdem den Leuten zeigen wie man fachlich korrekt Maschinen bedient..
Auf den meisten Baustellen, die für die Menge an vorhandener Arbeitskraft sowieso zu groß sind, wird solange mit Arbeiten jongliert bis diese zwischen 3 verschiedenen Baustellen herumhüpfen müssen.
U.a. deswegen herrscht sehr großer Unmut.
Sonst manch fragwürdige, vorgegebenen (!) Arbeitsweisen, bei denen man mit der Kirche ums Kreuz fahren muss.
Fuhrpark ist auch teils sehr alt, billige Fiat Pritschen die nach 50 000km schon die ersten Probleme machen. Es werden zwar neuere Modelle nachgekauft, aber anstatt in renommierte Marken zu investieren, wird lieber alle paar Monate eine neue Pritsche gekauft.
Kommunikation
Gibt es nicht wirklich.
Die einzige wirkliche Kommunikation findet 2x jährlich (Grillfeier/Weihnachten) statt, ansonsten erfährt man Dinge nur über 5 Ecken und auch nur über den Partieführer/Vorarbeiter.
Gehalt/Benefits
Gesetzliche Vorgaben werden eingehalten, aber man verdient ein bisschen über Mindestlohn. Luft nach oben haben die wenigsten
Interessante Aufgaben
Pluspunkt! Interessante Baustellen, teils auch bekannte Sehenswürdigkeiten. Ansonsten eher langatmige, wiederkehrende Aufgaben.