14 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
verstellbare Tische
Ich habe beispielsweise abgelaufene Milch im Kühlschrank vorgefunden. Insgesamt fehlte mir teilweise ein moderner und wertschätzender Umgang mit den Mitarbeitenden. Kein modernes code of conduct. Teilweise entstand bei mir auch das Gefühl, dass die eigene Vision, Eigeninitiative und persönliche Entfaltung eher eingeschränkt als gefördert werden. Statt Raum für eigene Ideen und individuelle Lösungsansätze zu geben, hatte ich teilweise den Eindruck, dass sehr genaue Vorgaben den Handlungsspielraum begrenzen, so habe ich es zumindest Empfunden.
Das Unternehmen benötigt aus meiner Sicht dringend im zwischenmenschlichen Bereich eine Modernisierung. Teilweise wirkten Strukturen und Umgangsformen auf mich eher wie aus einer vergangenen Arbeitswelt. Das Unternehmen selbst gibt ein Gefühl aus den 2008er. In Wien sind nur noch wenig solcher Unternehmen übrig geblieben und die GVS scheint eine davon zu sein, meiner Meinung nach.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich als angespannt und teilweise ungewöhnlich empfunden. Es entstand der Eindruck, dass der persönliche Austausch und die Vernetzung zwischen den Mitarbeitenden eher eingeschränkt als gefördert werden. Ich habe bereits in unterschiedlichen Unternehmen gearbeitet, jedoch hat sich die Atmosphäre hier für mich am ungewöhnlichsten angefühlt. Teilweise hatte ich das Gefühl, in einer sehr distanzierten und wenig menschlichen Arbeitsumgebung zu arbeiten.
extern hervorragend, intern hmmmmmmmmm
Für dieses Unternehmen scheint das ein Fremdwort zu sein, meiner Meinung nach
mittelmäßig
mittelmäßig
Dies ist sicherlich individuell und abhängig von der jeweiligen Abteilung zu bewerten.
vorhanden
Das Vorgesetztenverhalten habe ich teilweise als schwierig empfunden. Es gab für mich einige unerwartete Situationen und Entscheidungen, die ich insbesondere im Hinblick auf die Kommunikation als negativ wahrgenommen habe. Es gab viele Überraschungen im schlechten Sinne natürlich.
Die Arbeitsweise ist aus meiner Sicht sehr stark Protokollierung geprägt. Nicht mal in den Steuerberatungen ist es so extrem. Einziger Pluspunkt sind die höhenverstellbaren Schreibtische.
Der persönliche Austausch war aus meiner Sicht extrem eingeschränkt. Wenn Arbeitstechnisch etwas zu besprechen gewesen ist dann nur über das Nachrichten tool sonst soll man sich nicht Unterhalten laut interne Vorschriften.
vorhanden
vorhanden
Die Lage im Millennium Tower. Man kann in der Millennium City gut essen gehen oder einkaufen.
Fast alle Kollegen waren sehr freundlich und kompetent und sind der Hauptgrund, warum ich nicht nur negativ auf meine Zeit bei diesem Unternehmen zurückblicken kann.
Es gibt kaum Benefits und für die meisten Abteilungen ist kein Homeoffice möglich.
Es gibt für alles Ablaufbeschreibungen und wenn diese nicht genau eingehalten werden, weil man der Meinung ist, dass man etwas auch effizienter machen kann, dann kann das dazu führen, dass man eine Besprechung mit seinem Abteilungsleiter hat, bei der man sich rechtfertigen muss, obwohl es sich nur um eine Kleinigkeit handelt.
Man muss meiner Erfahrung nach viele Überstunden machen. Manche Mitarbeiter mussten an einem Feiertag in die Arbeit kommen, um den entstandenen Rückstand über die Weihnachtsfeiertage aufzuarbeiten. Aus meiner Sicht wurde auf Management-Ebene zuvor keine nachhaltige Lösung für die sehr hohe Anzahl offener Kundenbestellungen gefunden. Manche Mitarbeiter mussten teilweise mehr als 12 Stunden am Tag arbeiten oder am Wochenende in die Arbeit kommen. Man hat auch das Gefühl, dass dies von den Vorgesetzten als selbstverständlich betrachtet wird, da man wenig Dankbarkeit oder Anerkennung spürt, wenn man um einiges mehr leistet, als wofür man bezahlt wird. Weiters hatte ich häufig den Eindruck, dass von Seiten der Abteilungs- und Filialleiter viel darüber gesprochen wurde, was besser laufen sollte, während konkrete Unterstützung oder langfristig wirksame Lösungsansätze ausblieben. Es ist nicht sonderlich motivierend, wenn man aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens jeden Tag 10 Stunden im Büro sitzt und dann bemerkt, wie die Leiter in der Früh immer nach dir kommen und am Abend vor dir wieder nachhause gehen.
Die ständigen Überstunden und der Druck, der einem durch Vorgesetzte oder andere Abteilungen und Filialen gemacht wird, waren für mich eine psychische Belastung und der Hauptgrund, warum ich mich dazu entschieden habe, das Unternehmen zu verlassen.
Mehr auf Verbesserungsvorschläge von den Mitarbeitern eingehen. Regelmäßig Feedbackgespräche einplanen und Feedback auch ernst nehmen. Mehr Verantwortung an die Mitarbeiter geben. Langfristige Lösungen für vermehrtes Arbeitsaufkommen finden, anstatt einzelne Mitarbeiter dauern Überstunden machen zu lassen.
Teilweise war keine entspannte Arbeitsatmosphäre, weil man selbst oder die Kollegen, mit denen man im Büro sitzt, gestresst sind und dadurch ein bisschen Anspannung in der Luft liegt. Aber meistens war die Arbeitsatmosphäre in Ordnung.
Nach außen hin hat das Unternehmen ein gutes Image, unter den Mitarbeitenden wird oft kritisch über das Unternehmen geredet.
Eine gute Work-Life-Balance ist meiner Meinung nach bei 40 Stunden Jobs sowieso meistens schwierig, aber hier nochmal mehr, dadurch dass man meiner Erfahrung nach oft Überstunden machen muss und kein Homeoffice machen kann.
Es werden von der Firma keine Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt. Man lernt nur das Notwendige, um seinen Job machen zu können.
Für die Leistung, die von einem erwartet wird, zu wenig.
Unter Mitarbeitern gab es die Vermutung, dass die Arbeitszeiten mancher Vorgesetzter im Zeiterfassungssystem angepasst werden. Ob dies tatsächlich der Fall ist, kann ich nicht beurteilen. Auffällig war aus meiner Sicht jedoch, dass die erfassten Arbeitszeiten teilweise nicht zur wahrgenommenen Anwesenheit passten.
Wenn man Probleme anspricht, hat man oft das Gefühl, dass diese nicht ernst genommen werden. Wenn man beispielsweise zu seinem Abteilungsleiter sagt, dass man die Arbeit zeitlich nicht schafft, fallen Aussagen wie „Du hast schlechtes Zeitmanagement“. Das trägt nicht unbedingt zu einer offenen Kommunikationskultur bei.
Meine Zeit bei diesem Arbeitgeber war die schwierigste und belastendste Erfahrung, die ich bisher in meinem Berufsleben gemacht habe. Ich schreibe diese Bewertung, weil ich niemandem wünsche, Ähnliches durchmachen zu müssen.
Die Führung durch meinen direkten Vorgesetzten war für mich nicht professionell, sondern emotional unberechenbar und einschüchternd. In Stresssituationen wurde regelmäßig laut, aggressiv und vor anderen Kolleg:innen kommuniziert. Es gab mehrere Termine, bei denen der Vorgesetzte wutentbrannt mit der Hand auf den Tisch schlug und deutlich machte, dass nichts so laufe, wie er es sich vorstelle – nicht als sachliche Analyse, sondern als emotionale Explosion, die alle im Raum spüren mussten.
Es gab mehrfach Situationen, in denen ich angeschrien wurde, statt in Ruhe und respektvoll angesprochen zu werden. In einem Gespräch wurde mir explizit gesagt, der Vorgesetzte müsse „lauter werden“, damit ich verstehe, was er wolle. Das war für mich kein Führungsstil, sondern pure Demütigung.
Bereits nach sehr kurzer Zeit wurde mir in einem Gespräch gesagt, ich sei auf dem heutigen Arbeitsmarkt „leicht ersetzbar“. Solche Aussagen sind nicht motivierend, sondern schaffen gezielt Unsicherheit und Druck. Bereits nach kurzer Zeit wurde mir in einem Gespräch mit dem Vorgesetzten gesagt, ich sei für ihn ‚gestorben‘.“
Zusätzlich wurde im Büro wiederholt nach politischen Meinungen gefragt, etwa welche Partei man wählt. Ich halte solche Gespräche im Arbeitskontext für höchst problematisch, weil sie Spannungen im Team fördern und ein Klima schaffen, in dem sich Mitarbeitende unter Druck gesetzt fühlen, bestimmte Ansichten zu vertreten oder zu verbergen.
Ich wurde regelmäßig mit Aufgaben betraut, die nichts mit meinem eigentlichen Tätigkeitsbereich zu tun hatten. Statt mich in meiner Rolle zu unterstützen, wurde ich in Projekte gedrängt, für die ich weder ausreichend Informationen noch sinnvolle Unterstützung erhielt. Meine Arbeit wurde dann vor anderen Kolleg:innen kritisiert und ich wurde als ungeeignet dargestellt.
Ein weiteres großes Problem war die Inkonsistenz in den Erwartungen. Einerseits wurde von mir Selbstständigkeit verlangt, andererseits wollte der Vorgesetzte ständig jede Kleinigkeit absegnen. Wenn ich um Klarheit bat, reagierte man gereizt. Es entstand oft der Eindruck, dass nicht genau bekannt war, was eigentlich von mir erwartet wurde, ich aber trotzdem für Fehler verantwortlich gemacht wurde.
Die Arbeitsbelastung war in vielen Phasen extrem hoch. Es gab Tage, an denen ich mehr als zwölf Stunden gearbeitet habe, weil Aufgaben dringend erledigt werden mussten oder weil Termine sich überschritten. Gleichzeitig wurde mir an anderer Stelle vorgeworfen, ich hätte angeblich nichts zu tun, und es wurde regelmäßig der eigene Terminplan überprüfet. Dieser Widerspruch zwischen tatsächlicher Überlastung und dem Vorwurf der Untätigkeit war für mich sehr belastend und trug maßgeblich zu meinem Entscheid bei, das Unternehmen zu verlassen.
Zusätzlich wurde die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben regelmäßig überschritten. Es gab Anrufe außerhalb der Arbeitszeit und sogar während Krankheitstagen. Das war für mich kein Zeichen von Engagement, sondern von fehlendem Respekt vor persönlichen Grenzen.
Die Organisation war chaotisch: Aufgaben landeten ohne Rücksprache bei anderen Personen und der Terminplan war besonders auf Leitungsebene oft unbrauchbar. Dazu kam ein Onboarding, das kaum als Einarbeitung bezeichnet werden konnte, weil wichtige Zugänge und Informationen erst sehr spät verfügbar waren. Statt eines klaren Plans herrschte Improvisation.
Der Chef wirkte in vielen Situationen selbst überfordert, wenig empathisch und stark auf Kontrolle fixiert. Kommunikation war oft unklar, Entscheidungen wurden kurzfristig geändert, und es gab kaum ein echtes Interesse daran, Rückmeldungen der Mitarbeitenden ernst zu nehmen.
Insgesamt habe ich in diesem Unternehmen kaum Wertschätzung erlebt. Stattdessen dominierten Kontrolle, Druck und ein Gefühl ständiger Unsicherheit. Es gab keine soziale Infrastruktur im Unternehmen: keine Teambuildings, keine Feiern, keine gemeinsamen Events – obwohl solche Dinge in den Stellenanzeigen aktiv beworben wurden. Das Arbeitsklima war für mich von Anfang an stark belastend, und die Situation verbesserte sich mit der Zeit nicht, sondern verschlechterte sich eher.
Wer ein professionelles, respektvolles und gesundes Arbeitsumfeld sucht, sollte sich dieses Unternehmen sehr genau ansehen. Für mich war die Zeit hier eine Erfahrung, von der ich anderen nur abraten kann.
Die Arbeitsatmosphäre war angespannt und emotional belastend. Es gab kaum Raum für entspanntes Arbeiten, stattdessen dominierten ständige Kritik, unklare Erwartungen und die Angst, jederzeit falsch zu liegen.
Das externe Image wurde zwar gepflegt, aber intern sah die Realität ganz anders aus. Nach außen hin wurde ein professionelles Bild vermittelt, während intern Kontrolle, Druck und Respektlosigkeit den Alltag prägten.
Von Work-Life-Balance konnte keine Rede sein. Es gab extrem lange Arbeitstage, ständige Erreichbarkeit auch außerhalb der Arbeitszeit und kaum Rücksicht auf private Grenzen oder persönliche Umstände.
Weiterbildung und Karriereentwicklung wurden kaum unterstützt. Es gab keine strukturierten Angebote, keine klaren Perspektiven und wenig Interesse daran, Mitarbeitende langfristig zu fördern.
Karriereperspektiven und Gehaltsthemen wurden intransparent und willkürlich behandelt.
Umwelt- und Sozialbewusstsein gab es kaum.
Der Zusammenhalt im Team wurde durch die Führungsebene eher geschwächt als gestärkt. Durch Lästern über einzelne Personen, ungleiche Behandlung und das Schüren von Unsicherheit entstand ein Klima des Misstrauens statt echter Unterstützung.
Der Umgang mit älteren Kollegen wirkte oft von oben herab oder gleichgültig. Erfahrung wurde wenig wertgeschätzt, und auch hier herrschte eher ein Klima der Kontrolle als der Wertschätzung.
Das Verhalten der Vorgesetzten war emotional unberechenbar, kontrollierend und oft respektlos. Es wurde laut geworden, Druck ausgeübt und Mitarbeitende vor anderen abgewertet, statt konstruktiv zu führen.
Die Arbeitsbedingungen waren durch hohe Belastung, unklare Strukturen und fehlende Ressourcen geprägt.
Die Kommunikation war intransparent, widersprüchlich und häufig respektlos. Informationen kamen unvollständig oder falsch an, Rückfragen wurden als Störung empfunden, und Kritik wurde oft vor anderen geäußert, statt im geschützten Rahmen.
Das Gefühl von Gleichberechtigung fehlte. Es gab klare Hierarchien, bei denen Entscheidungen einseitig getroffen wurden und Mitarbeitende kaum Einfluss auf ihre eigene Arbeitsgestaltung hatten.
Aufgaben waren oft nicht klar definiert, teilweise fachfremd und wurden ohne sinnvolle Einarbeitung oder Unterstützung vergeben. Statt interessanter Projekte herrschte ein Gefühl von Willkür und Überforderung.
Die häufigen Feedbackgespräche, um sich ständig verbessern zu können
nichts auffälliges
Nichts zu bemängeln
gute anbindung
Kein schlechtes Wort verloren
top
Abteilungsleiter immer aufklärend gewesen
abwechselnd
Der größte Pluspunkt waren für mich viele der Kollegen. In mehreren Bereichen arbeiten fachlich sehr kompetente Menschen, die ihr Handwerk wirklich verstehen und sich gegenseitig unterstützen. Der Zusammenhalt unter Mitarbeitenden war häufig gut.
Gerade fachlich konnte man von einigen Kollegen viel lernen. Viele hätten meiner Meinung nach das Potenzial, sehr gute Arbeit zu leisten und Prozesse sinnvoll zu verbessern - wenn sie dafür mehr Freiraum hätten.
Während meiner Zeit im Unternehmen habe ich die Führungs- und Kommunikationskultur als eine der größten Herausforderungen im Arbeitsalltag erlebt. Die folgenden Punkte spiegeln meine persönlichen Erfahrungen während meiner Zeit im Unternehmen wider.
Viele Entscheidungen wurden sehr stark vom Chef selbst getroffen, auch in Bereichen, in denen eigentlich Fachabteilungen die Expertise haben. Dadurch kam es teilweise zu Situationen, in denen Mitarbeitende mit viel Erfahrung in ihrem Fachgebiet nur wenig Einfluss auf die Umsetzung ihrer Arbeit hatten. Man bekam häufig den Eindruck, dass fachliche Einschätzungen von Mitarbeitenden nur begrenzt berücksichtigt wurden, auch wenn diese über viel Erfahrung in ihrem jeweiligen Fachgebiet verfügten. Dies führte teilweise zu vielen Iterationen bei Projekten. Viele Arbeiten mussten mehrfach angepasst werden, weil Anforderungen sich wiederholt änderten oder Entscheidungen vom Chef später wieder revidiert wurden.
Es entstand häufig der Eindruck, dass sehr viele Details überwacht oder diskutiert werden, auch wenn sie für die eigentliche Arbeit nur eine geringe Bedeutung haben. Ein Beispiel dafür war ein Terminplan (Excel), in dem sämtliche Tätigkeiten mit genauer Zeitplanung eingetragen werden mussten. Selbst kleinere formale Punkte – etwa Schriftart oder Formatierung – wurden teilweise sehr genau überprüft und konnten Anlass für längere Gespräche mit dem Chef oder dem Filialleiter sein. Es wurden oft Begriffe wie "Schlaues Einplanen", "Zielführendes Arbeiten", "System" verwendet. In der praktischen Umsetzung war jedoch nicht erkennbar, wie diese "Prinzipien" tatsächlich angewendet wurden. Teilweise entstand der Eindruck, dass für nahezu jede Tätigkeit eine eigene Ablaufbeschreibung existierte – selbst für sehr einfache Dinge. Da sich Abläufe im Alltag jedoch regelmäßig änderten, wirkten viele dieser Dokumente schnell wieder überholt.
Auch organisatorisch kam es immer wieder zu kurzfristigen Änderungen oder Missverständnissen. Nach Berichten von Mitarbeitenden wurde beispielsweise ein Verkäufer während der Arbeitszeit gebeten, zur Post zu fahren, um ein privates Geschenk für die Frau des Filialleiters zu verschicken. Solche Situationen wurden von einigen Mitarbeitenden als ungewöhnlich empfunden, da sie wenig mit den eigentlichen Aufgaben zu tun hatten. Mehrere Mitarbeitende hatten zudem den Eindruck, dass der Filialleiter seine Position gelegentlich nutzte, um Aufgaben zu verteilen, die wenig mit den eigentlichen Tätigkeiten der jeweiligen Mitarbeitenden zu tun hatten und eher als störend im Arbeitsalltag wahrgenommen wurden.
Innerhalb der Führungsebene entstand aus meiner Sicht eine schwierige Dynamik. Mehrere Führungskräfte, darunter Filialleiter und Verkaufsleiter, unterstützten die Entscheidungen des Chefs nach außen sehr konsequent. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass diese Führungskräfte intern oder unter Mitarbeitenden teilweise deutlich kritischer über diese Entscheidungen gesprochen haben. Dadurch entstand für viele Mitarbeitende ein widersprüchliches Bild: In Gesprächen mit dem Chef wurde ihm häufig zugestimmt, während hinter den Kulissen oft andere Meinungen geäußert wurden. Diese Situation trug meiner Wahrnehmung nach nicht zu einer offenen oder transparenten Unternehmenskultur bei.
Die Zeiterfassung wurde im Unternehmen sehr streng gehandhabt. Selbst kurze Abwesenheiten von wenigen Minuten mussten dokumentiert werden. Gleichzeitig entstand bei manchen Mitarbeitenden der Eindruck, dass diese strengen Regeln nicht für alle gleichermaßen gelten, da Führungskräfte ihre Zeiten teilweise nachträglich eintrugen, obwohl sie sichtbar später im Büro erschienen waren. Das führte bei einigen zu einem Gefühl von Ungleichbehandlung.
Gelegentlich kam es vor, dass Kritik einzelner Mitarbeitender sehr deutlich vor anderen angesprochen wurde. Das führte teilweise zu einer angespannten Atmosphäre, in der viele Mitarbeitende eher versuchten, möglichst wenig aufzufallen.
Eine Situation, die für Verwunderung sorgte, betraf einen Kollegen, der sich im Krankenhaus befand und nur eingeschränkt bewegen konnte. Nach Berichten von Mitarbeitenden wurde er während dieser Zeit kontaktiert und gefragt, ob ihm langweilig sei, und es wurde sogar erwähnt, dass man ihm einen Tisch und Laptop schicken könnte, damit er arbeiten kann.
Auch die Kommunikationskultur war sehr ungewöhnlich. Es wurde mehrfach betont, dass möglichst wenig direkt gesprochen werden soll und stattdessen hauptsächlich schriftlich kommuniziert wird. In diesem Zusammenhang fiel beispielsweise die Aussage: „Das Ziel ist jetzt ned, dass alle wirr herumreden.“. Selbst einfache Höflichkeitsformeln wie „Bitte“ oder „Danke“ führten nach Berichten von Mitarbeitenden teilweise zu Gesprächen mit Führungskräften, die in einzelnen Fällen auch mehrere Stunden dauern konnten.
Mehr Vertrauen in die Fachkompetenz der Mitarbeitenden, weniger Mikromanagement und eine offenere Kommunikationskultur könnten aus meiner Sicht wesentlich zu einer besseren Arbeitsatmosphäre beitragen.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich häufig als angespannt erlebt. Viele Mitarbeitende wirkten vorsichtig im Umgang mit der Führungsebene, da Kritik oder Fehler teilweise sehr direkt vor anderen angesprochen wurden. Dadurch entstand bei einigen der Eindruck, dass es sicherer ist, möglichst wenig aufzufallen.
Nach außen wirkt das Unternehmen professionell und strukturiert. Intern wurde die Situation von einigen Mitarbeitenden jedoch deutlich kritischer gesehen, insbesondere im Hinblick auf Kommunikation und Führungsstil.
Eine ausgewogene Work-Life-Balance war aus meiner Sicht durch mehrere Maßnahmen, wie zum Beispiel die sehr strenge Zeiterfassung, kaum möglich.
Karriere- oder Entwicklungsmöglichkeiten habe ich nur sehr begrenzt wahrgenommen. Teilweise entstand der Eindruck, dass Mitarbeitende vor allem dann bessere Chancen haben, wenn sie Entscheidungen der Führungsebene konsequent unterstützen und selten widersprechen.
Das Gehalt wurde von einigen Mitarbeitenden im Verhältnis zu den Erwartungen und dem Arbeitsaufwand als eher unterdurchschnittlich empfunden. Zusatzleistungen oder zusätzliche Benefits waren nach meinem Eindruck kaum vorhanden. In einer Situation fiel dazu beispielsweise die Aussage: „Benefits… des versteht kana.“ Für viele Mitarbeitende entstand dadurch der Eindruck, dass Zusatzleistungen im Unternehmen keine besondere Rolle spielen. Nach Erzählungen von Mitarbeitenden wurde in diesem Zusammenhang sogar einmal gefiltertes Wasser („gesundes Wasser“) als möglicher Benefit erwähnt, was im Team teilweise für Verwunderung sorgte.
Ein ausgeprägtes Umwelt- oder Sozialbewusstsein war im Arbeitsalltag für mich nicht erkennbar. Auch im Umgang mit Mitarbeitenden wurde ein respektvoller Ton nicht immer eingehalten. Teilweise kam es vor, dass Mitarbeitende laut vor anderen kritisiert wurden, was die Atmosphäre zusätzlich belastete. In einigen Situationen konnten Gespräche dabei auch persönlich werden, was von manchen Mitarbeitenden als unangenehm wahrgenommen wurde.
Grundsätzlich gab es einen guten Zusammenhalt. In Situationen, in denen Mitarbeitende gemeinsam Anliegen oder Kritik gegenüber der Führungsebene vertreten wollten, entstand jedoch teilweise der Eindruck, dass Teams eher gegeneinander gestellt wurden, anstatt gemeinsam Lösungen zu suchen.
Der Umgangston im Unternehmen konnte teilweise sehr scharf und direkt sein. Dabei machte es aus meiner Sicht keinen Unterschied, ob Mitarbeitende jünger oder älter waren.
Das Verhalten der Führungsebene wurde von vielen Mitarbeitenden als sehr kontrollierend und wenig vertrauensbasiert wahrgenommen. Entscheidungen wurden stark zentral vom Chef getroffen, auch in Bereichen, in denen Fachabteilungen eigentlich über die größere fachliche Expertise verfügen. Eigenständiges Arbeiten war dadurch nur eingeschränkt möglich.
Ein Beispiel für sehr zentral getroffene Entscheidungen im Büroalltag war eine eher ungewöhnliche Vorgabe für die Küche: Den Reinigungskräften wurde angewiesen, ausschließlich Sojamilch einzukaufen, sodass zeitweise keine normale Milch mehr zur Verfügung stand. Auch kleinere Entscheidungen des Büroalltags wurden dadurch stark von oben vorgegeben.
Arbeiten mussten häufig mehrfach angepasst werden, weil Vorgaben sich wiederholt änderten oder Entscheidungen später revidiert wurden. Selbst wenn Aufgaben exakt nach Vorgabe umgesetzt wurden, kam es nicht selten zu weiteren Änderungswünschen, bis der Chef schließlich zufrieden war. Als man diesen dann beispielsweise fragte, ob die Arbeit nun abgesegnet war, kam des Öfteren eine Meldung wie "Wir segnen nichts ab. Wir sind nicht in der Kirche.".
Diese wurden als sehr stark reglementiert wahrgenommen. Durch einen detaillierten Terminplan (Excel) mussten sämtliche Tätigkeiten genau geplant und dokumentiert werden. Selbst kleinere Abweichungen oder formale Details konnten Anlass für längere Gespräche mit der Führungsebene sein.
Auch die Zeiterfassung wurde sehr streng kontrolliert – selbst kurze Abwesenheiten mussten dokumentiert werden. Dadurch entstand im Arbeitsalltag kaum Flexibilität. Insgesamt entstand bei einigen Mitarbeitenden der Eindruck, dass eigenständige Entscheidungen oder individuelle Arbeitsweisen kaum möglich waren und viele Abläufe sehr stark vorgegeben wurden.
Die Kommunikation im Unternehmen wurde von vielen Mitarbeitenden als stark eingeschränkt wahrgenommen. Offene Gespräche waren im Arbeitsalltag kaum erwünscht; stattdessen sollte möglichst alles schriftlich erfolgen. In diesem Zusammenhang fielen beispielsweise Aussagen wie: „Ned so viel reden.“ oder „Mir zuhören.“
Zusätzlich kam es häufig vor, dass der Chef Mitarbeitenden direkt vorgab, wie sie bestimmte Dinge formulieren sollen. Dabei fiel wiederholt eine Aussage wie: „Der Satz war jetzt falsch. Ich sage es richtig: …“, woraufhin der Satz anschließend in der vom Chef gewünschten Form wiederholt wurde. Im Arbeitsalltag entstand teilweise der Eindruck, dass einige Führungskräfte aus dem engeren Umfeld des Chefs – etwa Filialleiter, Verkaufsleiter oder Trading-Leiter – diesen Kommunikationsstil übernommen haben. Ähnliche Formulierungen und Floskeln wurden auch von ihnen verwendet, was von einigen Mitarbeitenden als Versuch wahrgenommen wurde, sich besonders stark an der Linie des Chefs zu orientieren.
Vom scharfen Umgangston sowie den teilweise ungewöhnlichen Entscheidungen der Führungsebene waren letztlich alle Mitarbeitenden gleichermaßen betroffen.
Grundsätzlich bot die Branche durchaus das Potenzial für interessante Aufgaben. In der Praxis gab es jedoch auch immer wieder Tätigkeiten, bei denen der Sinn für Mitarbeitende nicht klar erkennbar war und man sich teilweise fragte, welchen Zweck diese eigentlich erfüllen.
Auch bei grundsätzlich spannenden Aufgaben wurde die Motivation häufig durch ständige Einmischungen sowie wiederholte Änderungen von Abläufen durch Chef und Filialleiter beeinträchtigt. Arbeiten mussten dadurch mehrfach angepasst oder neu begonnen werden.
Modernisierung, Bessere Koordination / Planung & Entwicklung einer ordentlichen Feedbackkultur
Nette Kollegen, Chefebene ist katastrophal, insgesamt alles sehr chaotisch und schlecht organisiert
Nettes Büro
Schreien, scharfer / herablassender Ton und gegenseitige Herabwürdigung sind keine guten Kommunikationsformen
Gibt kaum Frauen in dem Unternehmen, wirkt auch eher so als wären sie nicht gern gesehen dort
• Aufstiegschancen
• Leichtgestaltete Kommunikation zwischen Abteilungen
• Events (Weihnachtsfeier)
• Strenger Ton in stressigen Situationen oder bei gemachten Fehlern
• Gelegentliche Anrufe am Feierabend
Gute Aufstiegschancen bei Interesse
Am Anfang 2, im Laufe der Zeit immer besser
In stressigen Situationen war es eher zwischen 2 und 3
Kollegen, Gestaltungsspielraum, Mindset, Initiativen und Benefits, Flexibilität, klar definierte Abläufe, zuverlässige Ansprechpartner, Internationalität, Vision und den stetigen Drang nach vorn!
Das internationale Team sieht man leider nur selten. Jedoch wurden seit Covid auch schon wieder Teambuilding Events abgehalten- und mehr sind in Planung!
Das Team ist jung und motiviert.
Die GVS ist eine fixe Größe im Edelmetallgeschäft weltweit!
Die Arbeitszeiten sind flexibel mit den Zuständigen der Abteilungen zu vereinbaren.
Führungspositionen werden aus den eigenen Reihen besetzt. Was jemand erreichen kann hängt stark von der Leistung und der Motivation des Einzelnen ab.
Weiterbildungsmöglichkeiten und Schulungen gibt es laufend.
Kreativität und Eigeninitiative wird geschätzt. Gehälter richten sich nach Erfahrung und Wert im Unternehmen.
Edelmetall ist nachhaltig und für die Ewigkeit.
Zusammenarbeit ist wichtig. Alle Abteilungen arbeiten eng zusammen an gemeinsamen Zielen. Jeder bekommt eine Chance sich einzubringen.
Auch ältere Kollegen sind im Team willkommen und werden für ihre Erfahrung geschätzt.
Führungskräfte agieren professionell.
Moderne Arbeitsplätze und Büros, Guter Kaffee, Tee, Mineralwasser.
Kommunikation erfolgt kurz und präzise. Für schwierige Themen gib es fix definierte Zuständige, Profis und Ansprechpartner.
Alle werden gleich behandelt, egal wie sie aussehen. Können und Initative zählen
Es wird immer versucht am Stand der Zeit zu arbeiten mit modernen Geräten und auch mit KI / AI
Die größten Stärken dieses Arbeitgebers sind: klare Kommunikation, vielfältige Aufgabenbereiche und viel Raum für beruflichen sowie persönlichen Wachstum.
Ist geprägt von Dynamik, Zusammenarbeit und lösungsorientiertes Umfeld
Image ist sehr positiv, da es auf Vertrauen, Innovation und erfolgreicher Zusammenarbeit basiert.
Die Work-Life-Balance wird hier aktiv unterstützt, um Mitarbeitern ein ausgewogenes Verhältnis zwischen beruflichen und persönlichen Verpflichtungen zu ermöglichen.
Es hat JEDER die Möglichkeit kontinuierlich zu wachsen und mehr zu erreichen.
Eine faire Vergütung, die den Beitrag jedes Einzelnen anerkennt, begleitet von umfassenden sozialen Unterstützungsleistungen. Sehr wichtig - vor allem in Anbetracht der steigenden Inflation...
Der Zusammenhalt unter Kollegen ist spürbar durch eine offene Kommunikation. Vereinzelt gibt es schwarze Schafe wie überall. Dennoch dominiert insgesamt eine unterstützendes und kooperatives Team.
Das Alter spielt bei der Einstellung keine hinderliche Rolle. Entscheidend sind Engagement und Leidenschaft. Loyalität wird hoch geschätzt durch mehr Verantwortung und Entscheidungsfreiheit.
Die Vorgesetzten zeichnen sich durch umfassendes Wissen und viel Geduld aus, wodurch sie bereit sind ihr Know-How zu teilen. Man kann auch in der Persönlichkeitsentwicklung viel von ihnen und ihren Strategien lernen.
Es wird alles bereitgestellt, was man für effizientes Arbeiten benötigt. Die Technik ist auf dem neuesten Stand.
Die Kommunikation ist durch klare und effiziente Wege vorgegeben, was zu einer einfachen und gut strukturierten Informationsübermittlung führt.
Aufstiegschancen basieren auf Leistung und Fleiß, unabhängig von Geschlecht etc.
Vielfältige Arbeitsbereiche und zahlreiche spannende Projekte prägen den Arbeitsalltag.
Sehr ambitioniert.
Eine übermäßige, perfektionistische Liebe zum Detail, die den Workflow erheblich verlangsamt stagnieren lässt.
Mehr Verantwortung abgeben.
So verdient kununu Geld.