Nicht der Arbeitgeber, den ich empfehlen würde
Gut am Arbeitgeber finde ich
Aus meiner persönlichen Erfahrung fällt es mir schwer, einen Bereich zu nennen, den ich uneingeschränkt positiv hervorheben könnte. Ich hoffe, dass das Unternehmen die geäußerte Kritik als Chance für notwendige Verbesserungen nutzt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wer klare Strukturen, offene Kommunikation und eine langfristige Mitarbeiterentwicklung erwartet, könnte enttäuscht werden. Insgesamt besteht noch erhebliches Potenzial, die Unternehmenskultur und den Führungsstil nachhaltig zu verbessern.
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Sicht wären umfassende Veränderungen in vielen Bereichen notwendig. Ob diese aus eigener Initiative umgesetzt werden, erscheint fraglich. Ich sehe die größten Chancen auf nachhaltige Verbesserungen eher durch die Übernahme bzw. den Verkauf an Epta, da damit neue Impulse, modernere Strukturen und eine veränderte Unternehmenskultur einhergehen
Arbeitsatmosphäre
Es herrscht ständiges Misstrauen. Vorgesetzte lassen einen durchweg im Stich
Kommunikation
Alle Informationen, die man braucht, muss man sich selbst suchen. Vorgesetzte haben selbst keinen Plan bzw. Strategie, was die eigene Abteilung macht
Kollegenzusammenhalt
Oft werden Arbeiten an den nächsten abgegeben, da keine konkrete Arbeitsaufteilung herrscht
Work-Life-Balance
Urlaubsabbau wird einem aufgedrängt, um die Unternehmenszahlen zum Wirtschaftsjahresende besser darzustellen
Vorgesetztenverhalten
Naja, die Person wird einem vorgesetzt. Die meiste Zeit nicht da bzw. hat keine Ahnung, was gemacht werden soll. Entscheidungen werden zwischen Tür und Angel mitgeteilt und meistens dann, wenn die Hälfte der Kollegen nicht da sind
Interessante Aufgaben
Chaotisch. Excellisten werden gepflegt, um andere Excellisten upzudaten. Gibt keine einheitlichen Prozesse. Interessant ist eher, was durch den Flurfunk mitgeteilt wird.
Gleichberechtigung
Das Unternehmen betont Gleichberechtigung und Chancengleichheit, in der täglichen Praxis habe ich diese Werte jedoch nicht durchgängig erlebt. Entscheidungen und Entwicklungsmöglichkeiten wirkten teilweise nicht einheitlich oder transparent.
Umgang mit älteren Kollegen
Aus meiner Sicht erhalten nur Personen mit Abfertigung alt einen höheren Stellenwert.
Arbeitsbedingungen
Mit einer Unternehmensstrategie, klareren Strukturen und einer stärkeren Berücksichtigung der Bedürfnisse der Mitarbeitenden ließe sich das Arbeitsumfeld nachhaltig verbessern.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt- und Sozialbewusstsein wirken eher als kommunizierte Werte als als gelebte Praxis. Der Müll wird getrennt und landet dann im selben Mistkübel. Wenn dann nicht mal die oberste Führung weiß, wo ihre direkten Mitarbeiter sitzen bzw. die eigenen Mitarbeiter im näheren Umfeld heißen, fehlt es da merkbar an sozialer Kompetenz und Mitarbeitermanagement.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt aus meiner Sicht eher im durchschnittlichen bis unteren Bereich und steht nicht immer im Verhältnis zur Verantwortung oder zum Arbeitsaufwand. Die angebotenen Benefits sind überschaubar und bieten im Vergleich zu anderen Arbeitgebern wenig zusätzlichen Mehrwert. Z.B. ist das Firmenrad nur mit höherer Überzahlung möglich. Man kann sich schon denken, welche Positionen hier angesprochen werden sollen.
Image
Nach außen wird Wert auf ein positives Arbeitgeberimage gelegt, intern besteht jedoch deutlicher Verbesserungsbedarf. Ideen und Eigeninitiative werden zwar begrüßt, finden in der Praxis jedoch selten Gehör. Entscheidungen sind nicht immer nachvollziehbar, Kommunikation erfolgt wenig transparent und Wertschätzung ist stark personenabhängig
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten werden zwar angesprochen, sind in der Praxis jedoch nur eingeschränkt vorhanden. Karriereperspektiven wirken nicht immer transparent oder nachvollziehbar. Wer sich fachlich oder persönlich weiterentwickeln möchte, sollte Eigeninitiative mitbringen und seine Erwartungen entsprechend realistisch halten.