Anfangs toll & später sehr demotivierend und auslaugend.
Arbeitsatmosphäre
Anfangs großartig. Mit der Zeit nahm es leider toxische Strukturen an.
Image
Meiner Meinung nach ok. Nach Außen hin wird das Image sehr gut gepflegt, aber wie auch überall kann nicht jeder Mitarbeiter positiv über das Unternehmen berichten.
Work-Life-Balance
Ich würde sagen fifty-fifty. Auf Koleginnen mit Kindern wird große Rücksicht genommen, was prinzipiell sehr lobenswert ist. Überstunden wurden fast schon erwartet. Erbrachte man diese, dann spürte man das Erfüllen einer Erwartungshaltung (gleichzeitig auch schlecht, man soll ja keine Überstunden aufbauen) - wenn nicht, dann wirst du als faul eingeschätzt. So war zumindest mein Empfinden und auch einiger anderer. Auch die Erreichbarkeit im Urlaub/Krankenstand wurde indirekt bzw. unausgeprochen vorausgesetzt.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen werden auf Nachfrage unterstützt.
Gehalt/Benefits
Sozialleistungen wurden zum Zeitpunkt meiner Anstellung nicht angeboten. Wenn man mit Kollegen über Gehälter sprach, dann gab es hier im Rahmen der selben Beschäftigung erhebliche Unterschiede (bezog sich weder auf das Geschlecht, noch Ausbildungsgrad).
Kollegenzusammenhalt
War mal so mal so. Aber grundsätzlich gut.
Vorgesetztenverhalten
Unterschiedlich. Kommunikation von Problemen innerhalb des Arbeitsumfeldes wurden teilweise sehr persönlich aufgenommen. So ließen sich Anliegen schwer ansprechen. Nur positives an den Lagerleiter.
Arbeitsbedingungen
War sehr gut ausgestattet. Bemängeln würde ich die hohe Lautstärke.
Kommunikation
Man wurde immer wieder auf den laufenden Stand der Dinge gebracht.
Gleichberechtigung
Mir persönlich wäre keine Bevorzgung des männlichen Geschlechts aufgefallen. Auch Wiedereinsteigerinnen nach vollendeter Karenz wurden voll unterstützt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgabenverteilung war zum Zeitpunkt meiner Einstellung nicht gerecht verteilt. Hat man sich im Job bemüht und gute Ergebnisse geliefert so wurde man schnell dazu „befördert“ mehr und mehr Aufgaben zu übernehmen. Die Förderung an sich ist nichts schlechtes, aber bei Übernahme neuer bzw. komplexeren Aufgaben müssten sich die Vorgesetzten darüm kümmern, dass die Person die Möglichkeit bekommt andere Aufgaben an einen Kollegen abzugeben.