Eine Arbeitserfahrung, die niemandem zu wünschen ist
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Mitarbeiterunterkunft ist gut gelegen (wobei es aber auch sein kann, dass man nicht direkt in Ischgl untergebracht wird und jeden Tag auf den Transfer angewiesen ist, der einen zur Arbeit und wieder zurück zur Unterkunft bringt).
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Mitarbeiter werden nicht unterstützt, weder durch die Vermittlung von Wissen noch durch genügend Personal, um die Arbeit abdecken zu können.
Verbesserungsvorschläge
Es sollte definitiv an der Kommunikation gearbeitet werden.
Auch der Einarbeitungsprozess muss angepasst werden.
Die Mitarbeiter werden konstant "ins kalte Wasser geschmissen" und erhalten keinerlei Unterstützung von den Vorgesetzten.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist überwiegend angespannt. Das liegt hauptsächlich an einer fehlenden Organisation und einer nicht vorhandenen Einarbeitung in allen Abteilungen.
Work-Life-Balance
Es werden 6 Tage in der Woche gearbeitet, wobei es auch immer wieder wechselnde Schichten gibt.
Jeden Tag macht man mindestens eine halbe Überstunde.
Man muss Glück mit seiner Schicht haben, um in seiner Freizeit zB. Ski fahren zu können.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt kaum Aufstiegsmöglichkeiten. Selten kommt Personal für eine weitere Saison, weswegen es auch an Expertise mangelt.
Es ist sehr schwierig, sich im Unternehmen zu integrieren und sich weiterzubilden.
Gehalt/Benefits
Man kann recht viel Geld sparen, da man auch kostengünstig untergebracht wird.
Für die Unterkunft zahlt man 60 Euro im Monat, für das Mitarbeiteressen werden circa 120 Euro im Monat berechnet.
Man ist gesetzlich krankenversichert.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird sehr viel Abfall produziert.
Kollegenzusammenhalt
Die meisten Kollegen sind freundlich und versuchen, auszuhelfen.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten treffen Entscheidungen, ohne die Mitarbeiter mit einzubeziehen.
Oftmals erfährt man erst Tage später von anderen Personen über bestimmte Änderungen.
Es werden nie offizielle Aussagen über Änderungen getroffen - sie passieren einfach und es wird davon ausgegangen, dass alle Bescheid wissen.
Arbeitsbedingungen
Es werden mindestens 50 Stunden pro Woche gearbeitet.
Es werden 3 Mahlzeiten am Tag versprochen aber das Mitarbeiteressen ist unterdurchschnittlich.
Das Unternehmen leidet unter fehlender Organisation und fehlender Kommunikation.
Kommunikation
Wichtige Informationen werden grundsätzlich nicht weitergeleitet.
Zwischen den Abteilungen gibt es keinen Informationsaustausch.
Das führt zu Fehlern, unzufriedenen Gästen und einem allgemeinen Unverständnis bezüglich der Arbeitsabläufe.