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Lehrling Bewertungen

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1 von 8 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Auszubildende:r
kununu Score: 1,3Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

1 Mitarbeiter:innen, die bei Hotel Tirolerhof eine Lehre absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Lehrbetrieb im Durchschnitt mit 1,3 von 5 Punkten.

Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung nicht weiterempfohlen.

Keine Empfehlung als Ausbildungsbetrieb – Enttäuschende Erfahrungen als Lehrling

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2019 eine Ausbildung zum/zur HGA im Bereich Administration / Verwaltung in Zell am See abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Hotelhaustiere

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es ist problematisch, dass der Arbeitgeber sich überwiegend im Büro zurückzieht und die Mitarbeitenden im gesamten Betrieb mittels zahlreicher Kameras überwacht. Kritik wird nicht direkt und persönlich kommuniziert, sondern häufig in großen, auffälligen roten Buchstaben über eine interne Kommunikationsplattform verbreitet, wodurch Mitarbeitende vor dem gesamten Team bloßgestellt werden – ein Verhalten, das ich als unangemessen und wenig respektvoll empfinde.

Unangekündigte Situationen, die insbesondere für Lehrlinge stressig und verunsichernd sind, werden nicht mit Verständnis begegnet, sondern vielmehr belächelt. Zudem herrscht eine Atmosphäre, in der sich Mitarbeitende bei Krankheit schuldig fühlen müssen, da sie angeblich das Team „im Stich lassen“.

Wie bereits erwähnt, ist die Rolle als Ausbilder in diesem Betrieb nicht optimal ausgefüllt. Das Fehlen von Wertschätzung, mangelnde Flexibilität sowie eine geringe Identifikation mit den Mitarbeitenden prägen das Arbeitsumfeld. Zudem wird an vielen Stellen, insbesondere beim Personal, gespart, sodass sich der Eindruck verstärkt, dass Mitarbeitende eher ausgebeutet als gefördert werden.

Ich hoffe sehr, dass der Arbeitgeber sich diese Kritik zu Herzen nimmt und erkennt, dass junge Menschen in ihrer Entwicklungsphase mit Respekt und Wertschätzung behandelt werden müssen. Während meiner Zeit dort habe ich viele Lehrlinge kommen und gehen sehen, was ich sehr bedauerlich finde. Ich wünsche mir, dass der Betrieb aus meinen Erfahrungen lernt und sich reflektiert. Die Arbeit in diesem Bereich kann sehr bereichernd sein, und ein Unternehmen wie dieses sollte niemanden davon abhalten, eine Ausbildung mit Freude und Engagement zu absolvieren.

Verbesserungsvorschläge

Ein wichtiger Schritt wäre die gezielte Schulung von Ausbildern, insbesondere im Umgang mit jungen, unerfahrenen Mitarbeitenden. Lehrlinge sollten nicht als günstige Arbeitskraft betrachtet, sondern als zukünftige Fachkräfte gefördert und ernst genommen werden.
Das Aufgabengebiet sollte für Lehrlinge auch nicht private Haushaltsaufgaben sein, um das Privatleben des Arbeitgebers zu erleichtern. Sehr sehr veraltertes Mindset!
Zudem wäre es wünschenswert, wenn die Geschäftsleitung Verantwortung bei Konflikten oder Beschwerden übernimmt, anstatt schwierige Situationen allein dem restlichen Team zu überlassen.
Sich in solchen Fällen zurückzuziehen oder im Büro zu „verstecken“, wirkt nicht nur unprofessionell, sondern untergräbt auch das Vertrauen der Mitarbeitenden in die Führung. Ein transparenter, offener Umgang mit Problemen ist essenziell für ein respektvolles und funktionierendes Arbeitsumfeld. Auch kleinere Gesten, wie kostenlose Getränke oder andere Mitarbeiter-Benefits, könnten zur Motivation und Zufriedenheit im Arbeitsalltag beitragen. Letztlich sind es oft genau diese vermeintlichen „Kleinigkeiten“, die zeigen, dass Mitarbeitende wertgeschätzt werden.
Doch das wichtigste Kriterium bleibt: echte Wertschätzung der Mitarbeiter.

Arbeitsatmosphäre

Die Hotelhaustiere waren mein größter emotionaler Support und kreierten eine gute Arbeitsatmosphäre. Auch die Kolleg:innen.

Karrierechancen

Die beruflichen Perspektiven nach der Ausbildung waren leider sehr eingeschränkt. Es fehlte an klaren Entwicklungsmöglichkeiten sowie an Unterstützung zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung.
Ein weiterer belastender Aspekt war, dass ich mich (aufgrund meiner geringen Berufserfahrung und des spürbaren Mangels an Wertschätzung) nicht in der Lage fühlte, meine Bedenken hinsichtlich der Arbeitszuteilung offen anzusprechen. Das Gefühl, nicht ernst genommen oder gehört zu werden, führte dazu, dass ich Kritik für mich behielt, obwohl Unzufriedenheit bestand. Ebenso war das der Grund, warum ich mich nicht bereit fühlte, in einem anderen Betrieb zu arbeiten, da ich nach den Ansichten des Arbeitgebers "nichts drauf hatte". Nach einigen Jahren der Reflexion komme ich zu dem Schluss, dass dieses Vorgehen möglicherweise darauf ausgelegt war, kostengünstige Arbeitskräfte langfrisg im Betrieb zu halten.

Erst einige Jahre nach dem Verlassen des Betriebs gelang es mir, mein Selbstbewusstsein Schritt für Schritt wieder aufzubauen. Ich habe das Vertrauen in meine Fähigkeiten zurückgewonnen und bin bereit, künftig eine leitende Rolle in meinem Fachbereich zu übernehmen.

Arbeitszeiten

Dienstplan wurde erst am Sonntag Abend für die kommende Woche fertig gestellt, was eine Chatastrophe für die freizeitliche Planung ist.

Ausbildungsvergütung

Während der Ausbildungszeit war der Lohn tariflich geregelt und somit nicht verhandelbar. Nach Abschluss der Ausbildung wurde jedoch lediglich der gesetzliche Mindestlohn gezahlt.

Die Ausbilder

Die Ausbilder waren aus meiner Sicht nicht geeignet, junge Menschen auf ihrem Weg in die berufliche Zukunft zu begleiten. Gerade zu Beginn einer Ausbildung ist es wichtig, dass Berufsanfänger Unterstützung, Geduld und konstruktives Feedback erfahren. Stattdessen habe ich wiederholt abwertende Aussagen wie „Das schaffst du nicht“ oder „Dafür bist du zu unerfahren“ gehört. Bemerkungen, die weder motivierend noch entwicklungsfördernd sind.
Statt mein Selbstvertrauen zu stärken und mich schrittweise an Aufgaben heranzuführen, hatte ich oft den Eindruck, dass man mich eher kleinhalten wollte. In einem solchen Umfeld fällt es schwer, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.

Spaßfaktor

Kolleg:innen waren da ein Spaßfaktor

Aufgaben/Tätigkeiten

Leider war das Aufgabenfeld zwar vielfältig, jedoch in für die Ausbildung wenig relevanten Bereichen. Immer wieder wurde man für Tätigkeiten eingesetzt, die kaum bis keinen fachlichen Mehrwert boten, etwa regelmäßige Besorgungen für den privaten Bedarf der Vorgesetzten oder ständiges Aushelfen in den anderen Abteilungen.
Solche Aufgaben mögen betrieblich notwendig erscheinen (vorallem bei Personalmangel), fördern jedoch weder die fachliche Entwicklung noch die angestrebte Qualifikation im Rahmen der Ausbildung. Eine strukturierte und zielgerichtete Einbindung in ausbildungsrelevante Tätigkeiten blieb dadurch oftmals aus.

Variation

Die Vielfalt der Aufgaben stellte sich leider als inhaltlich unpassend heraus. Auch nach Abschluss der Ausbildung wurde ich überwiegend in Bereichen eingesetzt, die nicht dem eigentlichen Tätigkeitsprofil meiner Position entsprachen.

Respekt

Kein Kommentar

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Arbeitgeber-Kommentar

Maximilian PoschAssistent der Geschäftsführung

Liebe:r ehemalige Auszubildende:r,

vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung. Wir bedauern es sehr, dass Sie Ihre Ausbildungszeit bei uns im Rückblick als enttäuschend erlebt haben. Gleichzeitig möchten wir die Gelegenheit nutzen, auf einzelne Punkte differenziert einzugehen und unsere Sichtweise darzulegen.

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1. Kommunikation und Kameras

Unsere internen Kommunikationssysteme dienen dem reibungslosen Ablauf im Hotelbetrieb – nicht der Bloßstellung. Wir bedauern, wenn die Art der Darstellung für Sie unangenehm war. In Bezug auf die Kameras möchten wir klarstellen: Diese sind ausschließlich in öffentlichen Bereichen installiert und erfüllen sicherheitsrelevante Zwecke im Einklang mit den geltenden Datenschutzrichtlinien. Eine Überwachung der Mitarbeitenden findet nicht statt.

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2. Umgang mit Lehrlingen und Krankmeldungen

Niemand muss sich bei uns wegen Krankheit schuldig fühlen – im Gegenteil: Gesundheit hat oberste Priorität, und ein respektvoller Umgang mit Ausfällen ist für uns selbstverständlich. Lehrlinge werden bei uns mit Geduld und Verständnis begleitet, auch in stressigen Situationen. Sollte dies im Einzelfall nicht ausreichend gelungen sein, bedauern wir das sehr.

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3. Aufgabenbereich während der Ausbildung

Im Rahmen der HGA-Ausbildung ist es laut Lehrplan zwingend vorgesehen, in verschiedenen Abteilungen des Hotels praktische Erfahrungen zu sammeln. Diese Vielfalt dient dazu, ein umfassendes Verständnis des Hotelbetriebs zu entwickeln. Die beschriebenen Tätigkeiten waren somit keineswegs „private Erledigungen“, sondern integraler Bestandteil der Ausbildung.

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4. Ausbildung, Feedback und berufliche Perspektiven

Wir legen großen Wert auf gezielte Weiterentwicklung und haben bereits während Ihrer Zeit zusätzliche Qualifikationen wie eine Sommelier-Ausbildung oder einen Barkeeper-Kurs angeboten. Leider wurde dieses Angebot damals nicht angenommen. Umso mehr freut es uns, dass Sie heute den Weg zu mehr Selbstvertrauen und beruflichem Fortschritt gefunden haben.

Sollte in Ihrer Ausbildungszeit zu wenig positives Feedback vermittelt worden sein, tut uns das aufrichtig leid. Wertschätzung ist ein zentraler Teil unserer Unternehmenskultur – ebenso wie konstruktive Rückmeldung.

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5. Wertschätzung und Personalstruktur

Wir widersprechen ausdrücklich dem Vorwurf, beim Personal zu sparen oder Mitarbeitende auszubeuten. Der Tirolerhof steht für ein faires, respektvolles Miteinander und investiert laufend in die Ausbildung und Entwicklung seines Teams. Viele langjährige Mitarbeitende und zufriedene Lehrlinge bestätigen uns in diesem Weg.

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6. Dienstpläne und Benefits

Eine verlässliche Planung ist für die Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit essenziell. Sollte es vereinzelt zu kurzfristigen Dienstplanänderungen gekommen sein, entspricht das nicht unserem Anspruch. Wir haben in den letzten Jahren Maßnahmen gesetzt, um hier noch zuverlässiger zu agieren. Zudem bieten wir heute zahlreiche Benefits – wie kostenlose Verpflegung, Wellnessnutzung, Schulungen, Freizeitangebote (kostenlose Fahrräder, reduzierte Massagen, kostenloser Zutritt zu Strandbädern) und Rabatte.

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Abschließende Worte

Wir danken Ihnen für Ihre Rückmeldung. Kritik – so herausfordernd sie manchmal auch formuliert sein mag – hilft uns dabei, besser zu werden. Gleichzeitig bitten wir um Verständnis, dass wir einige Ihrer Aussagen nicht bestätigen können und sie aus unserer Sicht anders erlebt wurden. Umso mehr freut es uns, dass Sie inzwischen Ihren Weg gefunden haben.

Wir wünschen Ihnen für Ihre berufliche Zukunft weiterhin alles Gute und viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
Familie Posch & das Tirolerhof-Team
Hotel Tirolerhof****S, Zell am See

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 1 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Lehrlingen wird Hotel Tirolerhof durchschnittlich mit 4.2 von 5 Punkten bewertet. 75 der Bewertenden würden Hotel Tirolerhof als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Basierend auf 1 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Gehalt/Benefits an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Lehrlinge auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 1 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich Hotel Tirolerhof als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.