Hytek: Eine Firma, ein Chef, null Würde
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegen, die zusammenhalten. Und dass ich dort nicht mehr arbeite.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Führung, der Umgang mit Menschen, die fehlende Struktur, die Kontrolle, die Einschüchterung, die Respektlosigkeit, die Fluktuation, der psychische Druck.
Kurz: fast alles.
Verbesserungsvorschläge
– Fang an, Menschen wie Menschen zu behandeln
– Hör auf zu schreien, fang an zuzuhören
– Führ richtige Einschulungen ein
– Sieh Leistung und gib Anerkennung
– Akzeptier
Verbesserungsvorschläge statt sie als Angriff zu sehen
– Wenn du keine Ahnung von Führung hast, dann überlass sie jemandem der’s kann
Arbeitsatmosphäre
Das ist eine 100 Prozent reale Bewertung. Ich habe nichts erfunden, nichts übertrieben und ganz sicher nichts gelogen. Es ist genau so abgelaufen wie ich es hier beschrieben habe, Punkt für Punkt. Wer meint, das abstreiten zu müssen oder denkt, ich will der Firma absichtlich schaden, kann sich gerne bei mir melden. Ich habe einen kompletten Ordner auf meinem Handy voll mit Beweisen Screenshots, Nachrichten, Protokolle die locker für ein Gerichtsverfahren ausreichen würden. Aber darum geht es mir nicht. Ich will niemanden verklagen, ich will niemanden öffentlich bloßstellen. Ich will nur zeigen, was Hytek wirklich ist. Damit der nächste, der überlegt dort anzufangen, wenigstens die Wahrheit kennt.
Hytek. Anfangs dachte ich, ich hätte den Jackpot gezogen. Alles zu perfekt, kollegial, freundlich, fast schon unheimlich. Aber keine Sorge, das legt sich schnell. Was wie ein Traum beginnt, wird schneller zur mentalen Abwärtsspirale als dir lieb ist. Die Atmosphäre kippt, sobald du realisierst, dass Vertrauen hier ein Fremdwort ist. Überwachung auf jedem Level, Kontrolle & der Chef hängt dir am Handy...
Die Stimmung wird toxisch, je länger man bleibt.
Kommunikation
Kommunikation besteht hier aus zwei Dingen: Befehl und Vorwurf. Entweder dir wird gesagt, was du falsch gemacht hast, oder du wirst gleich angebrüllt. Feedbackkultur? Ein Mythos. Transparenz? Fehlanzeige. Vertrauen? Toṭ. Alles läuft nur top-down. Deine Meinung interessiert keinen, deine Ideen stören nur das Ego vom Chef. Wenn du was sagst, ist es besser, du sagst gar nichts.
Chef kommuniziert nicht, er kommandiert. Fragen werden als Schwäche ausgelegt, Kritik als Frechheit. Transparenz existiert nicht, Feedback nur wenn negativ.
Kollegenzusammenhalt
Das einzig Lichtblickartige an der Firma: die Kollegen. Man sitzt gemeinsam im selben brennenden Boot, also hält man zusammen.
Verbesserungsvorschläge werden
intern geschätzt, Ideen begrüßt bis sie beim Chef ankommen. Da endet jede Innovation in der Sackgasse.
Aber hey, Hauptsache du hältst schön die Klappe und funktionierst. Alles andere ist unerwünscht.
Work-Life-Balance
Work ja, Life nein. Balance? Schön wär's. Es hieß, Hochsaison geht drei Monate. In Realität? Sechs Monate Dauerfeuer. Wer sich traut, auch nur nach Freizeit zu fragen, riskiert sofort die Kündigung. Überstunden sind Pflicht, Erholung ist Schwäche. Wer nicht 24,7 bereit ist, kann gleich die
Tür nehmen. Oder wird genommen.
Vorgesetztenverhalten
Ein Paradebeispiel für autoritäre Führung mit Null Empathie.
Was soll man sagen. Ein Chef, der dich behandelt wie seine persönliche Leibeigenschaft. Anrufe im Dauerloop, ständige Fragen wie „Wo bist du gerade?" und „Wie lange brauchst du noch?". Man könnte
meinen, er hat ein GPS-Ortungsimplantat im Team
vermutet. Einschulung? Gibt's nicht. Du wirst ins kalte Wasser geworfen und dann angeschrien, wenn du nicht gleich losschwimmst wie Michael Phelps. Und je länger du bleibst, desto mehr wirst du zur Zielscheibe seiner Launen. Motivation interessiert ihn nicht. Höchstens als Vorwand, dich rauszukicken
Interessante Aufgaben
Man bekommt Aufgaben, die man nie gelernt hat, und soll sie sofort perfekt erledigen. Kein „Probier mal“, sondern „Warum kannst du das nicht?“. Eigenverantwortung ja, aber nur wenn’s schiefläuft, dann bist du schuld.
Gleichberechtigung
Gleichgültig vielleicht, gleichberechtigt eher nicht. Es zählt nicht, was du kannst oder leistest, sondern wie sehr du dich unterordnest.
Umgang mit älteren Kollegen
Wenn überhaupt ältere Kollegen bleiben, dann wahrscheinlich, weil sie masochistische Tendenzen haben. Neue, jüngere Kollegen flüchten oft schneller als sie den Namen der Firma aussprechen können.
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Kündigung:
Ich wurde rausgeschmissen mit der Begründung, mir fehle es an Motivation. Vielleicht lag’s daran, dass ich mich nicht zum Affeʼn gemacht habe oder nicht laut genug „Hytek ist mein Leben“ geschrien hab. Fakt ist, ich habe meine Arbeit immer mit 100 Prozent gemacht. Vielleicht sogar mehr. Ich habe Ideen gebracht, Abläufe verbessert, Kollegen unterstützt. Alles umsonst. Diese Firma könnte gut sein, wenn gewisse Personen nicht jeden Ansatz von Qualität und Menschlichkeit im Keim ersticken würden.
Jetzt bin ich endlich woanders, in einem Unternehmen, das Leistung sieht, Menschen respektiert und nicht permanent unterdrückt. Und weißt du was? Jeder, der jemals bei Hytek war und jetzt weg ist, sagt genau das Gleiche. Das sollte eigentlich alles sagen.
Arbeitsbedingungen
Psychischer Druck, null Einschulung, ständige Kontrolle, laute Töne. Viele Kollegen berichten von Albträumen, und das ist kein Witz. Die Arbeitsumgebung zermürbt einen regelrecht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Keins erkennbar. Der Umgang mit Mitarbeitern lässt schon tief blicken, da braucht man beim Rest nichts erwarten.
Gehalt/Benefits
Man wird ausgenutzt. Gehalt kommt zwar pünktlich, aber ohne Anerkennung. Überstunden sind selbstverständlich, Boni oder Lob existieren nicht.
Image
Nach außen möchte man professionell wirken, aber intern bröckelt alles. Die hohe Fluktuation spricht Bände. Viele ehemalige Kollegen sprechen heute noch mit Abscheu über die Zeit dort.
Karriere/Weiterbildung
Keine Einschulung, keine Förderung, keine Entwicklung. Wer bleibt, lernt nur durch Schmerz und Schreierei. Weiterbildung ist Eigeninitiative ohne jegliche Unterstützung.