Interessante Projekte bei hierarchischen Strukturen
Arbeitsatmosphäre
Leider herrscht in einigen Forschungsgruppen eine sehr hierarchische Atmosphäre, in der der Gruppenleiter diktatorisch zu seinen eigenen Gunsten agiert. Diese Gruppenleiter sind jeweils schon seit Jahrzehnten am IIASA und schätzen neue Expertise nicht.
Image
Aufgrund seiner Forschungsleistung sehr respektiert.
Work-Life-Balance
Aufgrund der flexibel gehandhabten Zeiterfassung, die nur den geplanten Stunden und nicht den tatsächlich geleisteten entspricht, hat man eine hervorragende Work-Life-Balance.
Karriere/Weiterbildung
Kaum Karrieremöglichkeit, aber man kann es sich langfristig gut einrichten, dort zu bleiben.
Gehalt/Benefits
Sobald man Research Scholar ist, ist es eigentlich gut. Man muss nur aufpassen, dass man sich nicht mit weniger abspeisen lässt, als man sollte.
Umgang mit älteren Kollegen
Je länger man am Institut ist, desto mehr unantastbare Privilegien ersitzt man sich. Außerdem gibt es extra Preise für alte Kolleg:Innen und man kann neben der Pension gut bezahlt weiter am Institut bleiben.
Vorgesetztenverhalten
Diktatorische Gruppenleiter, die auch mal schreien und regelmäßig - ohne es zu kommunizieren - ihre Vorstellungen ändern, sind an der Tagesordnung. Gruppenleiter sind oft aus dem Stamm an Mitarbeitern rekrutiert, die seit Ewigkeiten am Institut sind (was sich aber langsam ändert; immer mehr werden aufgrund ihrer Forschungsleistungen Gruppenleiter und von denen hört man, dass sie deutlich professioneller leiten).
Arbeitsbedingungen
Schloss Laxenburg ist mit seinem Park schon toll.
Gleichberechtigung
Männliche Kollegen werden in vielen Gruppen automatisch höher eingestuft, bekommen höhere Gehaltserhöhungen und haben mehr Zugang zu Workpacke- und Taskleitungen. Bei Frauen wird davon ausgegangen, dass sie früher oder später Kinder bekommen, was teils auch so als Grund, weshalb manche Möglichkeiten nicht offen stehen, kommuniziert wurde. Es gibt aber mittlerweile einige Initiativen, das zu verbessern, ob es tatsächlich gelingt, wird auch davon abhängig sein, ob die ewigen Gruppenleiter weiterhin in ihren Positionen bleiben, da gerade in Gruppen, die von Personen geleitet werden, die immer nur bzw. ewig am IIASA waren, die Konditionen für Frauen und Kolleg:Innen, die nicht aus dem Westen stammen, notorisch schlechter sind.