Zunehmend fehlende Professionalität
Verbesserungsvorschläge
Dass Beitrage von der Geschäftsführung direkt beantwortet werden, ist positiv zu erwähnen, das ist selten. Jedoch fehlt bei den Antworten die Selbstreflexion. Es ist schön zu erwähnen, dass ein Standort - der solide ausgestattet ist - einen neuen Boden bekommt, während andere Standorte vernachlässigt werden. Ebenso ist das Angebot des persönlichen Gesprächs nett, jedoch wurden viele Vorschläge bereits bei der jeweiligen Projektleitung, beim Betriebsrat, bei der Personalverantwortlichen und auch bei der GF deponiert. Ein freundliche Antwort ist nichts wert, wenn keine Umsetzung stattfindet. Dringend gehört überarbeitet und hinterfragt, wie manche Personen zu Projektleitungen werden können. Fehler sind menschlich, jeden Tag Fehler zu machen, Meldungen zu vergessen, Urlaube zu vergessen, Vertretungen zu vergessen und anschließend Meetings einberufen, bei denen dem Team mitgeteilt wird, dass es undankbar sei und bei den dringend notwendigen Mahlzeiten stört, das ist nicht menschlich, das ist unprofessionell. Ebenso ist die Einstellungs- und Kündigungspolitik zu überdenken. Warum werden ältere Mitarbeiter:innen gekündigt? Warum werden Mitabeiter:innen gekündigt, die 10, 15 Jahre in der Firma arbeiten? Warum werden Trainer:innen eingestellt, wenn absehbar ist, dass das Projekt nicht verlängert bzw. zumindest drastisch gekürzt wird? Sind diese billiger als langjähriger Mitarbeiter:innen? Die Erklärung mit der Auftragslage ist müßig, dieses Argument ist bekannt. Dem ipcenter ist zu wünschen, dass es es schafft, fähige und kompetente Projektleitungen einzusetzen und dass es sich auf die Qualitäten ihrer Mitarbeiter:innen besinnt und nicht immer nur Preisdumping betreibt.
