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ISS Facility Services GmbHals Arbeitgeber

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ISS Facility Services GmbH Erfahrungsbericht

  • 13.Jan. 2019 (Geändert am 11.Apr. 2019)
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Schwer einzuschätzen.....die Firma wandelt sich, die Vorgesetzten eher nicht

2,38

Arbeitsatmosphäre

Teamabhängig. Bei uns gut, Tendenz fallend (tagesformabhängig :)
Über das Team hinaus findet man schwer Zugang zu anderen Bereichen. Die Mitarbeiter sind misstrauisch, es herrscht eine bewusste Distanz und Desinteresse von "oben nach unten" und eine gewisse Gleichgültigkeit von "unten nach oben". Eigentlich das Gegenteil von dem, was die Firma kommuniziert. Es wird einem von Seiten der Firma sehr schwer gemacht sich ausschließlich um das Tagesgeschäft kümmern zu können, ständig hat man irgend welche organisatorische Probleme, die in anderen Firmen keine Rolle spielen, Probleme werden delegiert und auf Zeit gespielt statt sie zu lösen, es ist einfach alles so umständlich bis es eine Lösung gibt, und wenn es sie gibt dann meist nur im Interesse der Firma. In Kundl/Schaftenau ist ein großer Unmut in der Belegschaft, vielleicht sollte die öster. GL die Fragen mal den richtigen Mitarbeitern stellen, wenn sie ehrliche Antworten haben möchte. Sonst wird die Firma nie das, was sie gern wäre...Mitarbeiterfreundlich!

Vorgesetztenverhalten

Von Seiten der Mitarbeiter wird versucht, viel möglich zu machen, scheitert aber noch zu oft am "nicht verstehen oder nicht verstehen wollen" bei den übergeordneten Hierarchien, man verhält sich teilweise stur gegenüber Mitarbeitern, Absprachen und Vereinbarungen werden nicht eingehalten, schriftliche Vereinbarungen werden im Nachgang anders interpretiert als abgemacht. Bei Gesprächen zur Problemlösung, auf die man ewig wartet, kommt meist nur heiße Luft oder die üblichen Frasen, Lösungen sind von vorn herein gar nicht geplant. Hier sollte als erstes eine Veränderung im Denken und Handeln vieler Vorgesetzter einsetzten, vor allem mehr Vertrauen in das Fachwissen von Mitarbeitern gelegt werden, viele Mitarbeiter haben ein erheblich größeres Fachwissen als mancher Vorgesetzte glaubt oder ihm lieb ist.
Aber warscheinlich ist genau das dass Problem.

Kollegenzusammenhalt

Bei uns im Team passt es sehr gut, haben aber auch einen langen Prozess ohne Hilfe von "oben" durchlebt, bei dem zum Glück das "Übel" entfernt wurde, und nicht die Mitarbeiter, die Kritik geübt haben. Manchmal hilft man sich am besten selbst, anders dauert es zu lang oder es passiert leider nix.

Interessante Aufgaben

Unseren Job muss man mögen, aber wir machen ihn gern.
Deshalb ist er auch täglich anders, neue Gesichter, neue Anforderungen, neue Probleme und Lösungen.....liegt aber auch am Job und am Team, nicht an der Firma.
Einfach die Leute mal arbeiten lassen ohne störende Steuerung durch ahnungslose Führungskräfte, oder mal von "Oben" in ein funktionierendes Team reinschauen und lernen,
statt sich selbst als das Maß der Dinge zu sehen.
Theorie funktioniert nur in der Theorie aber nicht wirklich in der Praxis, umgekehrt aber schon.
Also mal die Leute mit ins Boot holen die Ahnung haben und vor allem den physischen Kundenkontakt.

Kommunikation

Eine neue Kommunikationskultur wäe ratsam, es wird viel kommuniziert, aber teilweise wenig gesagt und damit auch wenig erreicht.
Direktere, basisnahe und selektive Kommunikation wäre vorteilhaft, diese würde auch von mehr Mitarbeitern gelesen und vor allem verstanden. Vor allem sollte man bemüht sein, die gleiche "Sprache" wie die Basis zu sprechen und damit meine ich keine der vielen Fremdsprachen und Dialekte sondern eine "Firmensprache" bei der sich jeder angesprochen fühlt und die Mail nicht gleich löscht, nur weil sie aus Wien kommt und somit (gefühlt) aus einer anderen Welt. Es sollte sich auch nicht jeder berufen fühlen immer und ständig alles zu kommunizieren, damit erreicht man nur das o.g. vorzeitige betätigen des roten X rechts oben am Monitor, ein gewissen Maß an Relevanz sollte gegeben sein.

Gleichberechtigung

Spielt im Team keine Rolle, jeder macht das was er kann, unabhängig von Quote, Mann, Frau, Alt oder Jung. In der Firma wird versucht, dieses zu leben allerdings scheitert es an so manchem Ego, aber nur punktuell. Sehr viele kluge Frauen in der Firma, hoffentlich auch bald "ganz oben" mit dabei. Aber so ein Prozess geht nicht von heut auf morgen.

Umgang mit älteren Kollegen

In unserem Team, welches ich hier auch wieder bewerte, spielt das keine Rolle, im Gegenteil, Alt=Erfahrung=Nützlich.
In der Firma keine negativen Beispiele bekannt, diese wird es aber sicher geben.

Karriere / Weiterbildung

Hab es öfters versucht aber leider nie die Möglichkeit erhalten. Habe mit Vorgesetzten gesprochen, meine Qualifikationen und Berufserfahrung angesprochen und erklärt, allerdings scheint niemand an 30 Jahren Berufserfahrung, Techniker-Ausbildung und unzähligen Sicherheits-Trainings Interesse zu haben.
Weiterbildungen sind sehr sehr wenig, teilweise auf Null gefahren worden obwohl der Bedarf da ist und diese gerade in unserem Team von großem Vorteil und Nutzen wären, da geht es um Sicherheit für jeden, der mit uns zu tun hat, auch für unser Management...
Man hat leider den Eindruck, das überhaupt kein Interesse besteht, erfahrene Mitarbeiter nach "oben" kommen zu lassen, es entsteht immer mehr der Eindruck, man bleibt lieber unter sich und die da "unten" bleiben am besten da.

Gehalt / Sozialleistungen

Mit dem Hinweis der tariflichen Überzahlung wird sich um gesetzliche Zulagen gedrückt und gewunden. Hinweise auf die gesetzliche Pflicht, bestimmte Zulagen zahlen zu müssen werden ebenfalls mit dem Verweis auf Überzahlung abgetan. So löst man keine Probleme, so schafft man welche und wundert sich gleichzeitig über demotivierte Mitarbeiter.
Der unzeitgemäß niedrige KV ist ein anderes Problem, die Firma kann selbst entscheiden wie sie Mitarbeiter motiviert, ab einem bestimmten Dienst- und/oder Gehaltslevel wissen sie ja, welche Knöpfe gedrückt werden müssen.....und das ist unfair.

Arbeitsbedingungen

Manchmal wird man schon ausgebremst. Moderne, smarte Arbeitsmittel muss man sich erkämpfen, selbst wenn sie nötig und zeitgemäß sind. Hier wird teilweise an der komplett falschen Stelle gespart. Es wäre ratsam, sich die Anfragen genauer anzuschauen, nachzurechnen und das ganze mal bis zu Ende zu denken, bei einigen Dingen und in einigen Bereichen macht es wirklich Sinn, mal etwas Geld in die Hand zu nehmen, auch wenn es der Vorgesetzte manchmal fachlich nicht versteht oder sich damit leider nicht befassen will. Letzteres ist leider das größere Problem. Viele Mitarbeiter denken mit, versuchen sich einzubringen, machen Vorschläge die leider viel zu oft in der Schublade landen. Vielleicht wäre hier eine zentrale Stelle sinnvoll, der gegenüber man sich äußern und argumentieren kann, die Zeit dafür hat und das ganze neutral betrachtet und nicht sofort als Kostenfaktor.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Ein Umweltbewusstsein ist vorhanden, daran wird auch stets gearbeitet, klappt aber leider nicht immer, allerdings kenne ich keine Firma mit realistischen, ehrlichen "5 Sternen" in dieser Rubrik.
Soziale Kompetenz kann man leider nicht verordnen, die muss vorhanden sein bzw. diese muss als Vorbildfunktion gelebt werden wollen, leider haben damit viele Vorgesetzte noch so das eine oder andere Problem. Entweder sind sie zu jung um zu wissen was es bedeutet, Mitarbeiter zu führen oder es besteht kein Interesse. Sicher gibt es viele gute Beispiele dafür in der Firma, nur leider wird man an diesen nicht gemessen. Soziale Kompetenz und Respekt sollte kein hervorzuhebender Pluspunkt einer Firma sein sondern gelebte Normalität. Für manche noch ein weiter Weg, allerdings nicht nur für Vorgesetzte, hier sollte sich jeder angesprochen fühlen.

Work-Life-Balance

Leider überhaupt nicht. Sehr viele Überstunden, was kein Problem ist, wenn diese irgend wann mal anerkannt werden. Leider redet man seit Jahren nur immer die selben Frasen, Ergebnisse sehen anders aus.

Image

Teils Teils. Sehr positives und sehr negatives sollte man ausblenden, das sind persönliche Erfahrungen. Danach kann man keine Firma beurteilen, ich finde das Image ist nicht ganz so schlecht. Der Weg vom "Reiniger" zum globalen Dienstleister ist lang und nicht einfach, ein Unternehmen mit ca. 530 000 Mitarbeitern auf "links" zu drehen dauert seine Zeit. Man sollte der Firma auch mal gestatten, Fehler zu machen, nur muss Sie daraus auch lernen und nicht die gleichen Fehler immer wieder machen und das ist leider der Fall, dass merken auch die Mitarbeiter schnell, auch hier wird man immer nur am Schlechten gemessen, dass liegt in der Natur des Menschen.
Aber genau das sollten unsere Führungskräfte wissen und als Ansporn nehmen, hier kann man mit kleinen Sachen viel verändern, vor allem in der Wahrnehmung der Firma durch Kunden und Mitarbeiter und nicht durch tonnenweise Eigenlob. Erstaunlich und Verwunderlich ist nur, die Vorgesetzten wissen um diese Probleme, nach ein bis zwei kritischen Bewertungen kommen immer bis zu 5 sehr Gute, das ist unrealistisch und auffällig......

Verbesserungsvorschläge

  • Den Mitarbeitern zuhören. Viele meinen es gut mit der Firma, es ist ein unglaubliches Potenzial in der Firma, leider wird dieses oft aus Eitelkeiten und Konkurrenzdenken vorgesetzter Personen nicht genutzt oder als eigene Ideen verkauft. Beim " Ideensammler ", hoffe ich, dass der Weg nach "oben" ohne filternde Zwischen-Hierarchien verläuft. Wenn dann diese Mitarbeiter auch öffentlich wertgeschätzt werden ist das auch ein guter Weg in Richtung Image der Firma, Mitarbeit lohnt sich. Dabei geht es den meisten nicht um Geld, aber eben auch nicht um ein "Schweißband..." sondern um Anerkennung sowie die Möglichkeit, in der Firma voran zu kommen. Wenn ich gern zur Arbeit gehe, bemerkt werde, anerkannt und respektiert werde, dann spielt der Lohn nicht unbedingt die Hauptrolle, dieser sollte aber immer fair sein und das ist auch ein Problem. Nur ist diese IDEENBOX nur denen bekannt, die Intranet-Zugang haben bzw. sich mit der Firma in soweit identifizieren, als Mitarbeiter überhaupt in diese Richtung zu denken, solche Tools zum Vorteil der Firma zu nutzen oder eben aus o.g. Gründen einfach nach Hause zu gehen. Wenn ich bei meinem Vorgesetzten mit allem, was ich habe, aus reinem Desinteresse kein Gehör finde, dann ist dieser falsch im Job und der Mitarbeiter macht irgendwann Dienst nach Vorschrift, da sollte die Firma ansetzen, dann braucht man kein "Wir sind ISS" verordnen, das kommt von alleine. Es sollte auch spürbare Konsequenzen bei Vorgesetzten und nicht nur bei kritisierenden (unbequemen) Mitarbeitern, die keine Lobby haben, geben. Etwas mehr in technische Ausstattung außerhalb von Büro`s investieren, nicht alle arbeiten im Büro. Meiner Meinung nach sollte sich auch etwas in Bescheidenheit geübt werden, finanzielle Updates für Mitarbeiter gibt es sehr sehr selten, gleichzeitig steht dem ein riesiges Heer an Dienstwagen gegenüber die teilweise tagelang nicht benutzt werden.

Pro

Das ständige bemühen, besser zu werden. Die Notwendigkeit/Einsicht, mit den Mitarbeitern zu arbeiten statt über sie zu entscheiden, hält Einzug in die Firma, wenn auch leider sehr lamgsam. Man ist bestrebt, in der heutigen Zeit anzukommen, was allerdings überfällig ist.

Contra

Das Nach- und Neubesetzungen von Positionen in der Regel von Extern erfolgen und selten Mitarbeiter aus den eigenen Reihen mit einem wesentlich höheren Fachwissen als der/die "Neue" zum Zuge kommen ist nachteilig für die Firma, es entsteht der Eindruck, wenn man weiterkommen möchte, muss man einen neuen Job suchen.
Das meines Erachtens größte Manko ist das Problem-Management.
Das Probleme einfach zu lange in der Pipline sind oder dort gehalten werden, dass ewig besprochen wird, wer den Fehler nun gemacht hat, dass Fehler "aufgeblasen" werden statt einfach das Problem zu lösen.
Weiterhin sollte mit konstruktiver Kritik besser umgegangen werden und nicht einerseits beleidigt zu sein oder andererseits arrogant zu reagiert, als hätte der kleine Arbeiter keine Ahnung vom großen Geschäft, die Leute sind schlauer als viele Vorgesetzte denken, nur wird dieses Potenzial meist nicht genutzt. Dabei geht es leider wieder um Konkurrenzdenken, Neid, teilweise akademische Arroganz oder einfach nur um Angst um den Arbeitsplatz, das jemand merken könnte, das der Arbeiter mehr Ahnung hat als der Vorgesetzte.
Verbesserungsmöglichkeiten und Einsparungen innerhalb der Firma nicht immer nur in den unteren Bereichen suchen, selbstkritischer Umgang wäre ein Anfang. Probleme von Mitarbeitern nicht nur mit den üblichen, verständnisvollen Worten begegnen, sondern echten Lösungswillen zeigen.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
5,00
Umgang mit älteren Kollegen
4,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Betr. Altersvorsorge wird geboten
  • Firma
    ISS Facility Services GmbH
  • Stadt
    Langkampfen
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe/r Kollegin/Kollege, vielen Dank für Ihre teils positiven, aber auch kritischen Anmerkungen sowie Verbesserungsvorschläge! Jegliche Art von Feedback trägt zur Optimierung und Weiterentwicklung von ISS bei, weshalb auch kritische Stimmen durchaus erwünscht sind. Bei ISS schätzen wir Unterschiede und Vielfalt. Daher freut es uns besonders, dass Sie Diversity bei ISS spürbar wahrnehmen können. Weiters sehen wir Teamwork als Basis unserer Leistung! Schön, dass Sie den Kollegenzusammenhalt positiv bewertet haben. Sie geben an, dass die Arbeitsatmosphäre im Team gut ist und sie Ihren Job, der durchaus abwechslungsreich ist und voller Herausforderungen steckt, gerne machen – wir freuen uns, dass Sie in diesen Punkten durchaus zufrieden sind und auf kununu über Ihre diesbezüglich positiven Erfahrungen berichten. In Ihrer Bewertung gehen Sie zudem sehr umfangreich auch auf Umstände ein, mit denen Sie weniger zufrieden sind oder die Sie negativ empfunden haben. Natürlich sind wir an Ihren Inputs interessiert und bedauern sehr, dass Ihre Erwartungen in einigen Aspekten nicht erfüllt worden sind! Daher möchte ich in einem klärenden persönlichen Gespräch Ihre Sicht der Dinge hinterfragen, die Hintergründe Ihrer negativen Bewertungen besprechen und weitere Informationen aufnehmen. Wenden Sie sich vertrauensvoll unter office@at.issworld.com an mich! Vielen Dank und beste Grüße

Brigitte Virag-Zvetolec
Head of People & Culture
ISS Facility Services GmbH Österreich