War mal wirklich ein guter Arbeitgeber. Hatte! gute Arbeitsbedingungen. Jetzt leider nicht mehr.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Weiterbildungen werden im Unternehmen angeboten und in der Regel auch genehmigt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Homeoffice-Regelung: Maximal unverständlich gestaltet – nur noch zwei Tage Homeoffice, und Montag und Freitag dürfen nicht mehr in derselben Woche genutzt werden.
Großraumbüro: Wird eingeführt und wirkt planlos umgesetzt. Es wurde eine ‚Arbeitsgruppe Raumkonzept‘ eingerichtet, um Mitarbeitenden die Möglichkeit zur Mitgestaltung zu geben. Nachdem Feedback gegeben wurde, hieß es jedoch, dass die Entscheidungen bereits feststehen und die Umsetzung wie von der Führung geplant erfolgt. Auf die Rückmeldungen wurde nicht eingegangen, was die Aktion wie eine reine Formalität erscheinen lässt und wenig Hoffnung macht.
Gehalt: Hier bewegt sich grundsätzlich nichts. Früher war das zumindest durch attraktive Benefits ausgeglichen, die nun ebenfalls bald wegfallen.
Kommunikation und Kultur: Es wird zunehmend spürbar, dass Entscheidungen nur noch von oben nach unten weiter gegeben werden mit: "Macht!". Kommunikation findet kaum statt, und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe fehlt.
Verbesserungsvorschläge
Die bisherigen Regelungen sollten beibehalten werden, anstatt alle Mitarbeitenden zu bestrafen, weil sich nur wenige nicht daran gehalten haben. Wirkt wie kollektive Bestrafung und das ist in der heutigen Arbeitswelt fehl am Platz.
Arbeitsatmosphäre
Die Kolleginnen und Kollegen sind großartig, und auch die untere Führungsebene macht einen sehr guten Job. Leider sind die Führungsqualitäten darüber aktuell sehr schwach: Auf die Mitarbeitenden wird kaum geachtet, Entscheidungen werden ausschließlich von oben herab getroffen.
Es werden sogar ‚Pseudo-Gruppen‘ gebildet, die angeblich Feedback zu Projekten geben sollen. Sobald dieses Feedback eingebracht wird, heißt es jedoch höflich, dass man nichts zu melden hat und die Umsetzung bereits feststeht. Solche Vorgehensweisen vermitteln den Eindruck, dass Mitgestaltung nicht erwünscht ist.
Work-Life-Balance
Die aktuellen Regelungen werden nicht mehr eingehalten. Ein Home-Office-Tag wurde gestrichen, weil sich einige wenige nicht an die bisherigen Vorgaben gehalten haben. Anstatt diese Personen gezielt zu sanktionieren, wurde die Maßnahme auf alle Mitarbeitenden ausgeweitet.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen werden im Unternehmen angeboten und in der Regel auch genehmigt. Allerdings ist damit die Verpflichtung verbunden, für einen bestimmten Zeitraum weiterhin im Unternehmen tätig zu bleiben. Sollte man das Unternehmen vor Ablauf dieser Frist verlassen, sind die Kosten anteilig zurückzuzahlen. Dieses Vorgehen ist nach meinem Kenntnisstand branchenüblich.
Gehalt/Benefits
Gehaltserhöhungen sind im Unternehmen nur in sehr geringem Umfang üblich. Im Durchschnitt liegen sie bei etwa 2-3% alle 3-4 Jahre. Wer eine höhere Gehaltsentwicklung erwartet, wird hier vermutlich nicht glücklich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Einschränkung der Homeoffice Regelung führt nicht nur zu höherem Zeit und Kostenaufwand für Mitarbeitende, sondern auch zu einer erheblichen Umweltbelastung. Jeder zusätzliche Bürotag bedeutet mehr CO2 Emissionen durch Pendeln. Studien zeigen, dass zwei Homeoffice-Tage pro Woche Millionen Tonnen CO2 einsparen können. Der Anspruch "Wir achten auf unsere Umwelt" wirkt inzwischen leider wie eine reine Floskel, die nur dazu dient, nach außen gut dazustehen. Die aktuellen Entscheidungen wie die Einschränkung der Homeoffice Regelung stehen im direkten Widerspruch zu diesem Anspruch.
Kollegenzusammenhalt
Bei den Mitarbeitern untereinander ist der Zusammenhalt gegeben.
Vorgesetztenverhalten
Entscheidungsprozesse erscheinen stark hierarchisch strukturiert. Vorgaben der Führungsebene werden häufig umgesetzt, ohne die Mitarbeitenden einzubeziehen oder deren Sichtweisen zu berücksichtigen.
Arbeitsbedingungen
Homeoffice-Regelung: Maximal unverständlich gestaltet – nur noch zwei Tage Homeoffice, und Montag und Freitag dürfen nicht mehr in derselben Woche genutzt werden.
Großraumbüro: Wird eingeführt und wirkt planlos umgesetzt. Es wurde eine ‚Arbeitsgruppe Raumkonzept‘ eingerichtet, um Mitarbeitenden die Möglichkeit zur Mitgestaltung zu geben. Nachdem Feedback gegeben wurde, hieß es jedoch, dass die Entscheidungen bereits feststehen und die Umsetzung wie von der Führung geplant erfolgt. Auf die Rückmeldungen wurde nicht eingegangen, was die Aktion wie eine reine Formalität erscheinen lässt und wenig Hoffnung macht.
Kommunikation
Katastrophal. Es werden sogar Pseudo Gruppen gebildet die bei Projekten Feedback geben sollen und wenn das dann passiert wird einem höfflich gesagt, dass man nichts zu melden hat und das das so halt ist.
Gleichberechtigung
Leider werden derzeit alle Mitarbeitenden gleich schlecht behandelt.

