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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Führung? Kommunikation ist Glückssache, Teamarbeit ein Gerücht – und wer Kritik äußert, kriegt Gegenwind gratis dazu!

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Innsbruck gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ehrlich gesagt gibt es aus meiner Sicht nicht viel, was ich am Arbeitgeber positiv hervorheben kann. Was ich allerdings schätze, sind die Schulen, in denen man arbeitet dort ist die Atmosphäre oft angenehm, und die Arbeit mit den Kindern macht Sinn und Freude. Außerdem trifft man hin und wieder auf engagierte und freundliche Koordinatorinnen, mit denen die Zusammenarbeit gut funktioniert.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich habe den Arbeitgeber , die KIB , insgesamt als enttäuschend erlebt. Es fehlt an Wertschätzung, offener Kommunikation und Vertrauen. Rückmeldungen werden oft ignoriert oder angezweifelt, und bei Problemen wird die Verantwortung meist auf die Mitarbeitenden abgeschoben. Viele trauen sich nicht, etwas zu sagen,aus Angst, allein dazustehen oder als schwierig zu gelten.

Und dabei handelt es sich um ein soziales Unternehmen, das aber oft nicht sehr sozial gegenüber seinen eigenen Mitarbeitenden handelt. Wer mit Kindern arbeitet, braucht selbst ein stabiles, unterstützendes Umfeld. Wenn das fehlt, leidet auch die pädagogische Arbeit.

Nach dieser Erfahrung ist mein Vertrauen in die KIB stark erschüttert. Ich kann mir nicht vorstellen, noch einmal für eine Schule zu arbeiten, die zu dieser Organisation gehört.

Verbesserungsvorschläge

Die KIB sollte aufhören, nur nach außen ein gutes Bild erzeugen zu wollen, und sich stattdessen ernsthaft um die eigenen Mitarbeitenden kümmern. Wer ein gutes Image will, sollte zuerst dafür sorgen, dass die Menschen im Unternehmen zufrieden sind. Zufriedene Mitarbeitende sind das beste Aushängeschild nicht ein schöner Auftritt nach außen.

Was hier fehlt, ist eine Person innerhalb der KIB, die wirklich zuhört, erreichbar ist und sich ehrlich für die Anliegen der Mitarbeitenden interessiert. Nicht alles kontrollieren, sondern Verantwortung teilen. Nicht sich selbst schützen, sondern für das Team da sein. Wer nur an sich denkt, wird auf Dauer kein stabiles Team halten können.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre hängt stark davon ab, auf welche Schule man kommt. Wenn das Team passt, kann’s echt okay sein – aber das ist nicht immer der Fall. Im Büro selbst ist die Stimmung eher gedrückt, da läuft’s meiner Meinung nach nicht wirklich rund. Insgesamt muss man ein bisschen Glück haben, damit man sich wohlfühlt.

Image

Aus meiner Sicht hat das Unternehmen weder nach außen noch intern ein besonders gutes Image. Unter den Mitarbeitenden wird kaum positiv darüber gesprochen, und das Vertrauen in die Führung scheint bei vielen eher gering zu sein. Viele bleiben vermutlich, weil sie auf die Stelle angewiesen sind oder gerade keine andere Option haben nicht unbedingt, weil sie wirklich hinter dem Unternehmen stehen. Auch nach außen wirkt das Auftreten für mich wenig transparent oder überzeugend.

Karriere/Weiterbildung

Die Aufstiegsmöglichkeiten sind sehr begrenzt. In der Praxis kann man maximal eine Position als Tagesheimleitung übernehmen oder in die Koordination wechseln. Darüber hinaus sehe ich persönlich kaum Entwicklungsmöglichkeiten oder eine klare Karriereperspektive. Wer langfristig etwas aufbauen oder sich fachlich weiterentwickeln will, stößt hier schnell an Grenzen

Kollegenzusammenhalt

In den Schulen habe ich den Kollegenzusammenhalt überwiegend als sehr positiv erlebt , vor allem dann, wenn man in einem guten Schulteam arbeitet. Schulassistentinnen und Freizeitpädagoginnen unterstützen sich gegenseitig, und in der Praxis kommt man meistens gut miteinander aus. Die Zusammenarbeit funktioniert dort in der Regel problemlos.

Im Büro hingegen habe ich persönlich keinen echten Zusammenhalt gespürt. Es entsteht eher der Eindruck, dass man sich gegenseitig nicht vertraut. Kritik oder offene Worte traut sich kaum jemand auszusprechen , vermutlich aus Sorge vor Konsequenzen oder Ablehnung. Die Atmosphäre wirkt angespannt, und es scheint, als würde oft vermutet, andere würden nicht die Wahrheit sagen. Für mich ist das kein Arbeitsumfeld, in dem man sich wohlfühlen oder entwickeln kann.

Vorgesetztenverhalten

In den Schulen habe ich das Vorgesetztenverhalten als sehr angenehm erlebt. Die Heimleitungen, Tagesheimleitungen und Direktorinnen waren immer freundlich, offen und hilfsbereit. Man konnte jederzeit auf sie zugehen, Fragen stellen oder Probleme ansprechen. Es war ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe, bei dem man sich ernst genommen gefühlt hat.

Ganz anders war das im Büro. Die Kommunikation mit der Geschäftsführung war aus meiner Sicht sehr schwierig. Ich habe sie mehrfach angeschrieben und bin auch persönlich ins Büro gegangen , eine Rückmeldung kam selten oder gar nicht. Gespräche wurden kaum zugelassen, vieles lief schriftlich und sehr distanziert ab. Es war nicht leicht, sich Gehör zu verschaffen oder überhaupt eine klare Antwort zu bekommen. Dadurch sind viele Missverständnisse entstanden, die man durch ein direktes Gespräch hätte vermeiden können. Für mich fehlt es da an einem offenen, zugänglichen Führungsstil, der Raum für Austausch lässt.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen hängen stark von der jeweiligen Schule ab. Wenn man an einer gut ausgestatteten, modernen Schule arbeitet, ist vieles sehr angenehm sei es die räumliche Umgebung, das Material oder die Zusammenarbeit vor Ort. In solchen Fällen kann man wirklich gut arbeiten.

Anders sieht es aus, wenn es um Motivation und Unterstützung von Seiten des Büros oder der Geschäftsführung geht. Aus meiner Sicht fehlt es dort oft an Rückhalt, klarer Kommunikation und echter Wertschätzung. Man fühlt sich mit bestimmten Anliegen auf sich allein gestellt, und von oben kommt selten etwas, das motivierend wirkt. Das hat bei mir auf Dauer an der Freude an der Arbeit gezehrt obwohl die Arbeit mit den Kindern selbst eigentlich sehr erfüllend ist.

Kommunikation

Aus meiner Sicht bestehen in der Kommunikation und Führung erhebliche Defizite. Die Zuständigkeiten, insbesondere bei der Koordination, wechseln sehr häufig. Das führt meiner Erfahrung nach dazu, dass wichtige Informationen verloren gehen oder nicht an alle relevanten Stellen gelangen. Wenn später etwas fehlt oder unklar ist, wird die Verantwortung oft an die Mitarbeitenden zurückgegeben, auch wenn sie die Informationen bereits weitergeleitet haben.

Der Kontakt zur Geschäftsführung gestaltete sich aus meiner Sicht schwierig. Ich persönlich habe sie als sehr skeptisch erlebt, Aussagen und Hinweise wurden häufig hinterfragt, was für mich den Eindruck vermittelte, man würde nicht ernst genommen oder sogar unglaubwürdig wirken. Gespräche empfand ich teils als respektlos im Ton. Rückmeldungen wurden nicht offen aufgenommen, sondern teilweise knapp und wenig konstruktiv beantwortet.

Für mich persönlich fehlte es an einer professionellen Führungskultur, in der Mitarbeitende auf Augenhöhe behandelt werden. Ich habe mir mehr Offenheit, mehr Vertrauen und mehr Klarheit gewünscht.

Gleichberechtigung

Was den respektvollen Umgang mit verschiedenen Kulturen, Religionen oder geschlechtlicher Diversität betrifft, habe ich persönlich keine Diskriminierung erlebt in diesem Bereich wird Gleichbehandlung meiner Erfahrung nach ernst genommen.

Anders sieht es aus, wenn es um den Umgang auf Augenhöhe zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzten geht. Hier hatte ich nicht das Gefühl, dass Gleichberechtigung im zwischenmenschlichen Verhalten immer gegeben ist.

Interessante Aufgaben

Die Arbeit in den Schulen ist inhaltlich wirklich interessant und vielseitig. Jede Schule ist anders, und besonders die Arbeit mit Kindern bringt viel Abwechslung mit sich. Ich persönlich finde es sehr bereichernd, mit Kindern zu arbeiten es ist eine ganz eigene Welt, die oft Freude macht. Auch wenn es manchmal herausfordernd sein kann, ist es eine Aufgabe, die Sinn gibt und in der man wirklich etwas bewegen kann.


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Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.