18 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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18 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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18 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Insgesamt entsteht der Eindruck, dass hier weder moderne Unternehmensführung noch Wertschätzung für Fachkräfte gelebt wird.
Benefits existieren faktisch nicht, die Bezahlung erfolgt nach KV, was im heutigen Arbeitsumfeld absolut nicht mehr zeitgemäß ist. Zudem sind Prozesse und Strukturen unorganisiert, häufig widersprüchlich und bremsen die tägliche Arbeit eher aus, als sie zu unterstützen.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen in der Verwaltung und an den Schulen ist das einzige, das die Firma zusammenhält
Die Geschäftsführung vergreift sich regelmäßig im Ton und begegnet Mitarbeitenden mit einer unnötig schnippischen Art, die weder professionell noch respektvoll ist. Man wird als Spezialist eingestellt, bekommt jedoch keinerlei Möglichkeit, tatsächlich etwas zu bewirken oder Expertise einzubringen. Entscheidungen wirken willkürlich, das Unternehmen insgesamt intransparent, und grundlegende Informationen werden nur zögerlich oder gar nicht kommuniziert. Da die Geschäftsführung in 3 Geschäftsjahren wieder wechselt (3. oder 4. GF) bleiben wir gespannt wie es weiter gehen wird.
Ergonomisches Arbeiten eher weniger gegeben, Homeoffice nicht möglich - nicht zeitgemäß
Ich kann die teilweise schlechten Bewertungen nicht nachvollziehen, die KIB ist ein toller Arbeitgeber. Geschäftsführung ist sehr bemüht Abläufe stetig zu verbessern.
Perfekt, da man auch mit Gleitzeit arbeitet.
Top
Super , wir lachen gerne zusammen.
Es ist egal ob alt oder jung, dass Team hält zusammen.
Ich kann nur positives über sämtliche Vorgesetzten sagen. Es gibt immer ein offenes Ohr, wenn es "Probleme " gibt.
Auch hier wird sehr darauf geachtet, alle notwendigen wichtigen Richtlinien umzusetzen oder zu verbessern.
Wird super umgesetzt meiner Meinung nach.
Sehr abwechslungsreich.
Die Büroräumlichkeiten sind im Sommer etwas zu warm
Durch die Gleitzeit (Kernzeiten von 09.00-12.00 Uhr) kann man sich auch als Alleinerziehende sehr gut arrangieren
Hier hilft jeder jeden - einfach toll
Die Geschäftsführung ist sehr kompetent, freundlich und stets lösungsorientiert. Der Umgang der Geschäftsführung mit den Mitarbeitern ist äußert respektvoll, wertschätzend und freundlich
Die Kommunikation ist unter den Kollegen/innen und mit der Geschäftsführung sehr angenehm, lösungsorientiert, freundschaftlich und sehr wertschätzend
Das Aufgabengebiet ist sehr interessant. Man kann sein Wissen stets erweitern bzw lernt immer etwas dazu
Gleitzeit mit Kernarbeitszeit
Die Kib hätte ein tolles Unternehmen werden können, leider durch ständig wechselndes GF und inkompetenz katastrophaler Zustand im Betrieb. Worte reichen nicht. Wer dort gearbeitet hat weiß wovon ich spreche.. man könnte ein Buch darüber schreiben.. In Schulen ist die Atmosphäre viel besser als in der Verwaltung
So gut wie fast alles, deswegen hab ich auch gekündigt
Wo soll man da anfangen
Ich war insgesamt über 2 Jahre im Unternehmen tätig und habe meine Position lange Zeit als absoluten Traumjob empfunden. Die Aufgaben, das Umfeld und auch große Teile des Teams haben mir sehr viel bedeutet, weshalb mir diese Bewertung und meine Entscheidung zu gehen alles andere als leichtfallen.
Leider musste ich meinen Traumjob letztlich aufgeben – und das nicht wegen der Tätigkeit selbst, sondern aufgrund der Erfahrungen mit der Geschäftsführung.
Im Arbeitsalltag fehlten grundlegende Strukturen, klare Abläufe und funktionierende Prozesse, was zu ständiger Unsicherheit und ineffizientem Arbeiten geführt hat. Viel schwerer wog jedoch der Führungsstil: Dieser wurde von mir als wenig wertschätzend, teilweise respektlos und dauerhaft belastend erlebt. Der Umgang mit Mitarbeitenden hat bei mir und auch bei anderen langfristig zu großem Druck und emotionaler Erschöpfung geführt.
Die sehr hohe Fluktuation im Unternehmen bestätigt aus meiner Sicht, dass diese Probleme nicht nur Einzelfälle sind.
Ich habe meine Arbeit wirklich gerne gemacht und hätte mir sehr gewünscht, unter anderen Umständen zu bleiben. Am Ende blieb mir jedoch keine andere Wahl, als zu gehen, um meine Gesundheit zu schützen.
Das Unternehmen hat großes Potenzial, jedoch besteht aus meiner Sicht insbesondere auf Führungsebene dringender Handlungsbedarf.
Das Konzept an sich ist schön – Kindern Unterstützung und Begleitung im Schulalltag zu geben, kann wirklich erfüllend sein.
In manchen Schulen wird man herzlich aufgenommen und erlebt tolle Teamarbeit und ehrliche Wertschätzung von Lehrpersonen oder Kindern.
Manche Standorte machen ihren Job richtig gut – dort merkt man, dass der Beruf etwas Sinnvolles bewirken kann.
Fehlende Struktur, ständige Planänderungen und kaum Kommunikation.
Man erfährt oft erst am Morgen, wo man eingesetzt wird, und ist häufig völlig auf sich allein gestellt.
Krankheit wird nicht ernst genommen, Überforderung ist Alltag, und die Bezahlung steht in keinem Verhältnis zur Verantwortung.
Von Führung, Organisation oder Gleichbehandlung kann keine Rede sein – vieles hängt vom Zufall ab, an welcher Schule man landet.
Mehr Struktur und klare Kommunikation – Mitarbeiter*innen sollten wissen, wo sie wann eingesetzt sind.
• Faire und einheitliche Bezahlung für alle, unabhängig von Sympathie oder Einsatzort.
• Bessere Organisation bei Krankenständen, statt Druck oder Schuldgefühle zu erzeugen.
• Mehr Personal – eine Person allein mit über 20 Kindern ist keine Lösung.
• Klare Zuständigkeiten: Wer ist wirklich Vorgesetzte*r?
• Schulungen und echte Weiterbildungsmöglichkeiten für Leitungspositionen.
• Weniger Stress, mehr Menschlichkeit.
KIB hätte eigentlich ein wunderschönes Konzept – es braucht nur endlich Führung, Fairness und Wertschätzung, damit das auch gelebt werden kann.
Es kommt sehr stark darauf an, wo man arbeitet und welche Position man hat!
Ich möchte das gleich zu Beginn klarstellen, damit zukünftige Mitarbeiter verstehen, worauf sie sich einlassen:
Bei KIB gibt es verschiedene Bereiche:
• Springer: zuständig für Schulassistenz und Freizeitbetreuung, flexibel in beiden Bereichen einsetzbar.
• Schulassistenz: meist nur vormittags, selten nachmittags.
• Freizeitbetreuung: hauptsächlich nachmittags.
Ich war als Springer angestellt. Das bedeutet: Du bekommst zwar eine Stammschule, bist aber jederzeit verpflichtet, woanders einzuspringen – oft erfährst du erst am Morgen, wohin du fahren musst. Du brauchst also sehr viel Flexibilität und musst dich ständig auf neue Kinder, neue Kolleg*innen und neue Situationen einstellen.
Die Atmosphäre hängt extrem davon ab, an welcher Schule du bist und mit wem du arbeitest. Meist wird man anfangs freundlich aufgenommen, besonders wenn man an eine gute Stammschule kommt – das Kennenlernen dort läuft oft herzlich ab, und man fühlt sich schnell als Teil des Teams.
Allerdings gibt es auch den anderen Teil: Es gibt fast überall eine Leitung, die klarstellt, dass sie „das Sagen“ hat – Augenhöhe fehlt leider of
Nach außen hin wirkt KIB modern, sozial engagiert und familienfreundlich – das Bild, das vermittelt wird, ist sehr positiv.
In der Realität sieht es leider ganz anders aus: Überforderung, Personalmangel und fehlende Struktur bestimmen den Alltag.
Das Image stimmt also nur auf dem Papier.
Viele, die dort arbeiten, sind engagierte Menschen mit Herz, aber sie werden vom System im Stich gelassen.
Schade, denn das Grundkonzept von KIB wäre eigentlich ein sehr schönes – es wird nur schlecht umgesetzt.
Oft wird gesagt, man habe bei KIB viel Freizeit – das stimmt theoretisch, praktisch aber nur, wenn man nach einem Tag voller Lärm und Stress überhaupt noch Energie hat.
Ein typischer Tag sieht z. B. so aus:
Beginn um 07:30 Uhr als Schulassistentin bis 11:30 Uhr, danach direkt Freizeitbetreuung bis 17:00 Uhr – ohne richtige Pause.
Das sind 9–10 Stunden mit dauerhaftem Geräuschpegel, hoher Verantwortung und oft ohne Entlastung.
Nach so einem Tag bleibt keine Kraft mehr für Freizeit oder Erholung.
Von einer echten Work-Life-Balance kann hier leider keine Rede sein.
Karrieremöglichkeiten bei KIB sind sehr begrenzt.
Man kann vom Springer in die Freizeitbetreuung wechseln und dort theoretisch eine Leitungsfunktion übernehmen – das ist aber weniger ein Aufstieg als eine Beförderung in die Überforderung.
Man bekommt mehr Verantwortung, aber keine zusätzliche Unterstützung, Schulung oder Gehaltserhöhung.
Von gezielter Weiterbildung oder persönlicher Förderung ist nichts zu merken – wer sich weiterentwickeln möchte, muss das auf eigene Faust und in seiner Freizeit tun.
Karrieremöglichkeiten bei KIB sind sehr begrenzt.
Theoretisch kann man vom Springer zur Freizeitbetreuung wechseln und dort die Leitung übernehmen – das ist aber weniger ein Aufstieg als eine zusätzliche Überforderung.
Man übernimmt mehr Verantwortung, bekommt aber kaum mehr Unterstützung oder Schulung dafür.
Von gezielten Weiterbildungen, Förderung oder Entwicklung ist kaum etwas zu merken.
Wer hier langfristig wächst, tut das eher aus eigener Motivation – nicht, weil KIB es fördert.
KIB selbst wirkt nach außen hin vielseitig und bemüht, was Umwelt- und Sozialthemen betrifft.
Viele Schulen, an denen man arbeitet, machen das auch wirklich gut – sie trennen Müll, leben Nachhaltigkeit vor und geben das positiv an die Kinder weiter.
Allerdings ist es schwer, von echtem Umweltbewusstsein zu sprechen, wenn Mitarbeiter*innen täglich mit dem Privatauto von einem Dienstort zum nächsten geschickt werden.
Das ist weder ökologisch noch fair – vor allem, wenn man selbst für die Fahrtkosten aufkommt.
Den Kollegenzusammenhalt kann man nicht pauschal bewerten – er hängt sehr stark davon ab, an welcher Schule man eingesetzt ist.
Es gibt Schulen, an denen man großartige Unterstützung bekommt, sogar von der Direktorin oder den Lehrpersonen, die wirklich mithelfen und Verständnis zeigen.
Leider gibt es aber auch das Gegenteil: Schulen, an denen einem die Direktorin oder Leitung die Schuld gibt, wenn man mit über 20 Kindern allein überfordert ist. Besonders schwierig ist es, wenn man mit Kolleg*innen zusammenarbeitet, die nur auf sich selbst schauen – dann wird die Arbeit schnell zur Katastrophe.
Trotzdem: Es gibt auch positive Ausnahmen, wo das Team wirklich zusammenhält. Es ist also reine Glückssache, wohin man kommt.
Der Großteil der Kolleginnen ist deutlich älter – junge Mitarbeiterinnen findet man kaum.
Und das überrascht auch nicht: Bei diesem Gehalt, dieser Belastung und fehlender Struktur möchte sich kaum jemand junges langfristig dafür entscheiden.
Viele der älteren Kolleg*innen geben ihr Bestes und tragen den Betrieb oft allein weiter, obwohl sie selbst am Limit sind.
Von echter Generationenvielfalt oder Nachwuchsförderung kann hier leider keine Rede sein.
Ehrlich gesagt weiß man oft gar nicht genau, wer eigentlich der oder die Vorgesetzte ist.
Ist es KIB selbst, die Direktorin an der Schule, die Lehrpersonen oder die Leitung vor Ort? Diese Unklarheit führt ständig zu Missverständnissen und Konflikten.
Von KIB-Seite gibt es kaum Führung oder klare Ansprechpersonen.
Viele Leitungen kommunizieren schlecht oder kaum, manche sprechen kaum Deutsch – was die Zusammenarbeit zusätzlich erschwert, vor allem, wenn sie selbst den Kindern Deutsch beibringen sollen.
Rückhalt oder Unterstützung bei Problemen gibt es so gut wie keine.
Statt Führung herrscht eher Verwirrung und das Gefühl, auf sich allein gestellt zu sein.
Man arbeitet dort, wo gerade Kinder sind – also in ständig wechselnden Schulen und Gruppen.
In manchen Schulen ist das Umfeld wirklich angenehm, man bekommt sogar Stühle in Erwachsenengröße und kann halbwegs ergonomisch arbeiten.
An anderen Schulen ist dagegen alles im Mini-Format – Tische, Stühle, Waschbecken – man kann entweder stehen oder sich auf winzige Kinderstühle setzen.
Dafür kann KIB an sich zwar nichts, aber was sehr belastend ist: Man fährt mit dem Privatauto von Einsatzort zu Einsatzort, teilweise viele Kilometer am Tag, ohne echte Entschädigung oder Planbarkeit.
Das fühlt sich oft an, als würde man „wie ein Mähdrescher durchs Land fahren“ – viel Aufwand, wenig Anerkennung.
Die Kommunikation fehlt komplett – nichts hat Hand und Fuß.
Jeder sagt etwas anderes, und man hat keine fixe Bezugsperson.
Oft weiß man selbst nicht genau, wo oder wie man eingesetzt wird, bis man zigmal nachgefragt hat und der Plan wieder geändert wurde.
Krankenstände werden teilweise belächelt oder so dargestellt, als könnte man ja trotzdem arbeiten.
Im Krankenstand zu sein heißt hier nicht, dass man seine Ruhe hat – entweder verstehen sich die Abteilungen untereinander nicht und rufen trotzdem an, oder man wird direkt gebeten, doch irgendwie zu kommen.
Struktur, Klarheit und Wertschätzung in der Kommunikation fehlen hier leider völlig.
Die Gleichberechtigung ist sehr wechselhaft und geht von einem Extrem ins nächste.
An manchen Schulen und in manchen Teams wird fair und respektvoll miteinander umgegangen, an anderen spürt man deutliche Unterschiede in der Behandlung – sowohl zwischen neuen und alten Mitarbeiterinnen als auch zwischen österreichischen und ausländischen Kolleginnen.
Manche werden bevorzugt, andere übersehen.
Es fehlt eine einheitliche Haltung und klare Linie von KIB, wie Gleichberechtigung tatsächlich gelebt werden soll.
Die Arbeit mit Kindern ist grundsätzlich interessant und erfüllend – das liegt aber nicht an KIB, sondern an den Kindern selbst.
Was allerdings wirklich bedenklich ist: Bei KIB betreut man teilweise über 20 Kinder allein, und das ohne pädagogische Ausbildungspflicht.
Das ist eine enorme Verantwortung und ein großes Risiko – sowohl für die Mitarbeiter*innen als auch für die Kinder.
Man übernimmt Aufgaben, für die man weder ausreichend geschult noch personell unterstützt wird. Das sorgt weniger für Abwechslung als für Überforderung.
Ehrlich gesagt gibt es aus meiner Sicht nicht viel, was ich am Arbeitgeber positiv hervorheben kann. Was ich allerdings schätze, sind die Schulen, in denen man arbeitet dort ist die Atmosphäre oft angenehm, und die Arbeit mit den Kindern macht Sinn und Freude. Außerdem trifft man hin und wieder auf engagierte und freundliche Koordinatorinnen, mit denen die Zusammenarbeit gut funktioniert.
Ich habe den Arbeitgeber , die KIB , insgesamt als enttäuschend erlebt. Es fehlt an Wertschätzung, offener Kommunikation und Vertrauen. Rückmeldungen werden oft ignoriert oder angezweifelt, und bei Problemen wird die Verantwortung meist auf die Mitarbeitenden abgeschoben. Viele trauen sich nicht, etwas zu sagen,aus Angst, allein dazustehen oder als schwierig zu gelten.
Und dabei handelt es sich um ein soziales Unternehmen, das aber oft nicht sehr sozial gegenüber seinen eigenen Mitarbeitenden handelt. Wer mit Kindern arbeitet, braucht selbst ein stabiles, unterstützendes Umfeld. Wenn das fehlt, leidet auch die pädagogische Arbeit.
Nach dieser Erfahrung ist mein Vertrauen in die KIB stark erschüttert. Ich kann mir nicht vorstellen, noch einmal für eine Schule zu arbeiten, die zu dieser Organisation gehört.
Die KIB sollte aufhören, nur nach außen ein gutes Bild erzeugen zu wollen, und sich stattdessen ernsthaft um die eigenen Mitarbeitenden kümmern. Wer ein gutes Image will, sollte zuerst dafür sorgen, dass die Menschen im Unternehmen zufrieden sind. Zufriedene Mitarbeitende sind das beste Aushängeschild nicht ein schöner Auftritt nach außen.
Was hier fehlt, ist eine Person innerhalb der KIB, die wirklich zuhört, erreichbar ist und sich ehrlich für die Anliegen der Mitarbeitenden interessiert. Nicht alles kontrollieren, sondern Verantwortung teilen. Nicht sich selbst schützen, sondern für das Team da sein. Wer nur an sich denkt, wird auf Dauer kein stabiles Team halten können.
Die Atmosphäre hängt stark davon ab, auf welche Schule man kommt. Wenn das Team passt, kann’s echt okay sein – aber das ist nicht immer der Fall. Im Büro selbst ist die Stimmung eher gedrückt, da läuft’s meiner Meinung nach nicht wirklich rund. Insgesamt muss man ein bisschen Glück haben, damit man sich wohlfühlt.
Aus meiner Sicht hat das Unternehmen weder nach außen noch intern ein besonders gutes Image. Unter den Mitarbeitenden wird kaum positiv darüber gesprochen, und das Vertrauen in die Führung scheint bei vielen eher gering zu sein. Viele bleiben vermutlich, weil sie auf die Stelle angewiesen sind oder gerade keine andere Option haben nicht unbedingt, weil sie wirklich hinter dem Unternehmen stehen. Auch nach außen wirkt das Auftreten für mich wenig transparent oder überzeugend.
Die Aufstiegsmöglichkeiten sind sehr begrenzt. In der Praxis kann man maximal eine Position als Tagesheimleitung übernehmen oder in die Koordination wechseln. Darüber hinaus sehe ich persönlich kaum Entwicklungsmöglichkeiten oder eine klare Karriereperspektive. Wer langfristig etwas aufbauen oder sich fachlich weiterentwickeln will, stößt hier schnell an Grenzen
In den Schulen habe ich den Kollegenzusammenhalt überwiegend als sehr positiv erlebt , vor allem dann, wenn man in einem guten Schulteam arbeitet. Schulassistentinnen und Freizeitpädagoginnen unterstützen sich gegenseitig, und in der Praxis kommt man meistens gut miteinander aus. Die Zusammenarbeit funktioniert dort in der Regel problemlos.
Im Büro hingegen habe ich persönlich keinen echten Zusammenhalt gespürt. Es entsteht eher der Eindruck, dass man sich gegenseitig nicht vertraut. Kritik oder offene Worte traut sich kaum jemand auszusprechen , vermutlich aus Sorge vor Konsequenzen oder Ablehnung. Die Atmosphäre wirkt angespannt, und es scheint, als würde oft vermutet, andere würden nicht die Wahrheit sagen. Für mich ist das kein Arbeitsumfeld, in dem man sich wohlfühlen oder entwickeln kann.
In den Schulen habe ich das Vorgesetztenverhalten als sehr angenehm erlebt. Die Heimleitungen, Tagesheimleitungen und Direktorinnen waren immer freundlich, offen und hilfsbereit. Man konnte jederzeit auf sie zugehen, Fragen stellen oder Probleme ansprechen. Es war ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe, bei dem man sich ernst genommen gefühlt hat.
Ganz anders war das im Büro. Die Kommunikation mit der Geschäftsführung war aus meiner Sicht sehr schwierig. Ich habe sie mehrfach angeschrieben und bin auch persönlich ins Büro gegangen , eine Rückmeldung kam selten oder gar nicht. Gespräche wurden kaum zugelassen, vieles lief schriftlich und sehr distanziert ab. Es war nicht leicht, sich Gehör zu verschaffen oder überhaupt eine klare Antwort zu bekommen. Dadurch sind viele Missverständnisse entstanden, die man durch ein direktes Gespräch hätte vermeiden können. Für mich fehlt es da an einem offenen, zugänglichen Führungsstil, der Raum für Austausch lässt.
Die Arbeitsbedingungen hängen stark von der jeweiligen Schule ab. Wenn man an einer gut ausgestatteten, modernen Schule arbeitet, ist vieles sehr angenehm sei es die räumliche Umgebung, das Material oder die Zusammenarbeit vor Ort. In solchen Fällen kann man wirklich gut arbeiten.
Anders sieht es aus, wenn es um Motivation und Unterstützung von Seiten des Büros oder der Geschäftsführung geht. Aus meiner Sicht fehlt es dort oft an Rückhalt, klarer Kommunikation und echter Wertschätzung. Man fühlt sich mit bestimmten Anliegen auf sich allein gestellt, und von oben kommt selten etwas, das motivierend wirkt. Das hat bei mir auf Dauer an der Freude an der Arbeit gezehrt obwohl die Arbeit mit den Kindern selbst eigentlich sehr erfüllend ist.
Aus meiner Sicht bestehen in der Kommunikation und Führung erhebliche Defizite. Die Zuständigkeiten, insbesondere bei der Koordination, wechseln sehr häufig. Das führt meiner Erfahrung nach dazu, dass wichtige Informationen verloren gehen oder nicht an alle relevanten Stellen gelangen. Wenn später etwas fehlt oder unklar ist, wird die Verantwortung oft an die Mitarbeitenden zurückgegeben, auch wenn sie die Informationen bereits weitergeleitet haben.
Der Kontakt zur Geschäftsführung gestaltete sich aus meiner Sicht schwierig. Ich persönlich habe sie als sehr skeptisch erlebt, Aussagen und Hinweise wurden häufig hinterfragt, was für mich den Eindruck vermittelte, man würde nicht ernst genommen oder sogar unglaubwürdig wirken. Gespräche empfand ich teils als respektlos im Ton. Rückmeldungen wurden nicht offen aufgenommen, sondern teilweise knapp und wenig konstruktiv beantwortet.
Für mich persönlich fehlte es an einer professionellen Führungskultur, in der Mitarbeitende auf Augenhöhe behandelt werden. Ich habe mir mehr Offenheit, mehr Vertrauen und mehr Klarheit gewünscht.
Was den respektvollen Umgang mit verschiedenen Kulturen, Religionen oder geschlechtlicher Diversität betrifft, habe ich persönlich keine Diskriminierung erlebt in diesem Bereich wird Gleichbehandlung meiner Erfahrung nach ernst genommen.
Anders sieht es aus, wenn es um den Umgang auf Augenhöhe zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzten geht. Hier hatte ich nicht das Gefühl, dass Gleichberechtigung im zwischenmenschlichen Verhalten immer gegeben ist.
Die Arbeit in den Schulen ist inhaltlich wirklich interessant und vielseitig. Jede Schule ist anders, und besonders die Arbeit mit Kindern bringt viel Abwechslung mit sich. Ich persönlich finde es sehr bereichernd, mit Kindern zu arbeiten es ist eine ganz eigene Welt, die oft Freude macht. Auch wenn es manchmal herausfordernd sein kann, ist es eine Aufgabe, die Sinn gibt und in der man wirklich etwas bewegen kann.
Viel Freizeit
Die Bezahlung
Bessere Kommunikation zwischen Koordination und den Angestellten in der Schule
Aufgrund der Ferien, schlechte Bezahlung
Wenig Interesse
Leider oft lange keine Rückmeldungen von Koordinatoren
Flexible Arbeitszeiten als Student
Teils ikompetente und ständig ändernde Administration
Mehr Gehalt, endlich eine gute Administration mit kompetenten Mitarbeiter*Innen
So verdient kununu Geld.