Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
KPMG Austria GmbH erhält in der Gesamtbewertung eine gemischte Einschätzung. Besonders kritisch sehen Mitarbeiter:innen die Work-Life-Balance: Überstunden gelten als selbstverständlich, die Belastung ist vor allem von November bis März hoch, und manche berichten, auch an Wochenenden nicht abschalten zu können. Das Gehalt wird ebenfalls als zu niedrig bewertet – oft nur knapp über dem Kollektivvertrag, mit all-in-Verträgen, die den effektiven Stundenlohn weiter drücken. Beim Vorgesetztenverhalten bemängeln Bewertende fehlende Verlässlichkeit bei Versprechen und eine ungleiche Aufgabenverteilung, auch wenn die Führungskräfte menschlich oft positiv wahrgenommen werden. Die Kommunikation variiert stark je nach Vorgesetzten: Während manche Transparenz anstreben, bleiben wichtige Entscheidungen häufig auf Partnerebene.
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Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei KPMG Austria GmbH wird von den Nutzer:innen überwiegend kritisch bewertet. Besonders in den Wintermonaten, etwa von November bis März, berichten viele von langen Arbeitstagen, Wochenendarbeit und der Unfähigkeit, nach Feierabend abzuschalten. Deadlines und neue Projekte führen laut einigen Bewertungen regelmäßig zu Überstunden, und die Angst vor Abgabeterminen veranlasst manche Mitarbeiter:innen dazu, auch krank zu arbeiten.
Wenige Nutzer:innen heben jedoch hervor, dass sich die Situation im Sommer entspannt und Urlaub flexibel genommen werden kann. Die Work-Life-Balance hängt dabei stark vom jeweiligen Projekt ab. Insgesamt zeichnen die Bewertungen das Bild einer belastenden Arbeitssituation, die vor allem während der Hochsaison wenig Raum für Erholung lässt.
Die Arbeitsatmosphäre bei KPMG Austria GmbH wird insgesamt positiv bewertet. Einige Nutzer:innen heben die angenehme Stimmung sowie eine wertschätzende Interaktion auf allen Hierarchieebenen hervor – von Partner:innen bis hin zu Praktikant:innen – und betonen, dass alle notwendigen Ressourcen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig äußern einige Nutzer:innen, dass die Atmosphäre im Bereich Wirtschaftsprüfung je nach Projektteam und Jahreszeit schwankt: Während der Wintersaison empfinden Mitarbeiter:innen die Belastung als hoch, im Sommer hingegen als deutlich entspannter. Die Stimmung hängt demnach stark vom jeweiligen Teamumfeld ab.
Die Kommunikation bei KPMG Austria GmbH wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Die Gesamtstimmung der Bewertungen ist ausgeglichen, jedoch fallen die schriftlichen Bewertungen negativ aus. Kritisiert wird vor allem, dass die Qualität der Kommunikation stark von den jeweiligen Vorgesetzten abhängt: Während manche auf Transparenz setzen, berichten andere von negativen Erfahrungen. Zudem bemängeln Nutzer:innen, dass Aufgaben häufig ohne klare Zuständigkeiten nach unten delegiert werden und wichtige Themen vorrangig der Partnerebene vorbehalten bleiben. Unternehmenserfolge werden zwar regelmäßig kommuniziert, jedoch führen verzögerte Entscheidungen dazu, dass Aufgaben oft ohne verwertbare Ergebnisse bleiben.
Das Vorgesetztenverhalten bei KPMG Austria GmbH wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während die Gesamtstimmung aller Bewertungen ausgeglichen ist, fallen die schriftlichen Bewertungen negativer aus. Einige Nutzer:innen kritisieren, dass Versprechen aus Mitarbeitergesprächen nicht eingehalten werden und dass die Verteilung der Arbeitslast mangelhaft organisiert sei. Zudem bemängeln einige, dass Vorgesetzte wenig Wertschätzung zeigen, Konflikten ausweichen und Beförderungsanfragen ohne nachvollziehbare Begründung aufschieben. Einzelne Stimmen beklagen, dass persönliche Karriereinteressen im Vordergrund stehen. Auf der positiven Seite beschreiben wenige Nutzer:innen die Führungskräfte als menschlich angenehm, und die meisten Partner:innen gelten als freundlich im Umgang. Die Kritikpunkte überwiegen jedoch in den schriftlichen Rückmeldungen deutlich.
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