Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.10.2026
KPMG Austria GmbH erhält ein gemischtes Gesamtbild. Besonders kritisch bewerten Mitarbeiter:innen die Vergütung: Die Gehälter liegen knapp über dem Kollektivvertrag, Gehaltssprünge sind an Beförderungen geknüpft, die als schwer durchschaubar gelten. Auch die Work-Life-Balance polarisiert stark – vor allem zwischen November und März berichten viele von extremen Arbeitszeiten und fehlendem Ausgleich am Wochenende, während der Sommer als deutlich ruhiger gilt.
Die Arbeitsatmosphäre und der Kolleg:innenzusammenhalt werden positiver beschrieben, wobei Letzterer vom jeweiligen Team abhängt. Weiterbildungsangebote und Karrierechancen gelten als gut, jedoch mangelt es an Transparenz bei Beförderungsentscheidungen – ein Punkt, der auch in der Kommunikation wiederkehrt, da Informationen stark von einzelnen Führungskräften ab...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Vergütung bei KPMG Austria GmbH wird von Nutzer:innen kritisch bewertet. Das Gehalt gilt als zu niedrig, kaum über dem Kollektivvertrag liegend, was besonders Berufseinsteiger:innen mit abgeschlossenem Bachelorstudium betrifft. Einige Bewertungen heben hervor, dass das Unternehmen eher als Sprungbrett dient, um Erfahrungen zu sammeln und später anderswo bessere Konditionen zu erzielen.
Jährliche Gehaltserhöhungen finden zwar statt, sind jedoch an Beförderungen geknüpft, die als schwer erreichbar und wenig transparent gelten. Sozialleistungen werden kaum erwähnt, und wenige Nutzer:innen bemängeln deren Fehlen explizit. Der finanzielle Anreiz, langfristig bei KPMG Austria zu bleiben, erscheint für viele Bewertende gering.
Die Work-Life-Balance bei KPMG Austria GmbH bewerten Nutzer:innen als stark belastet. Besonders kritisch äußern sie sich zur Arbeitsbelastung in der Hochsaison zwischen November und März, in der lange Abende und Wochenendarbeit keine Seltenheit sind. Fristen und neue Themen zwingen Mitarbeiter:innen häufig dazu, deutlich länger zu arbeiten. Einige Bewertungen beschreiben die Balance als kaum existent, da die hohe Arbeitslast ein Abschalten am Wochenende verhindert. Lediglich die Sommermonate gelten als entspannter, was auf eine ausgeprägte saisonale Schwankung hindeutet. Der Gesamteindruck fällt klar negativ aus: Die Grenze zwischen Berufs- und Privatleben verschwimmt vor allem in projektintensiven Phasen erheblich.
Die Arbeitsatmosphäre bei KPMG Austria GmbH wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders hervorgehoben werden die angenehme Arbeitsumgebung sowie ein wertschätzender Umgang auf allen Hierarchieebenen – vom Partner bis zum Praktikanten. Auch das Management bekommt Lob dafür, Veränderungen voranzutreiben, obwohl tief verwurzelte Strukturen dies erschweren. Wenige Bewertungen üben Kritik an einer ungleichmäßigen Atmosphäre: Während in der Prüfungssaison im Winter ein hohes Arbeitspensum die Stimmung prägt, beschreiben einige Nutzer:innen den Sommer als sehr entspannt. Auch innerhalb von Audit-Projektteams können die Erfahrungen variieren.
Die Kommunikation bei KPMG Austria GmbH wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einerseits loben einige die digitale Organisation über MS Teams als unkompliziert und effizient, andererseits vermissen sie persönliche Treffen vor Ort, die den Teamgeist stärken könnten. Zudem hängt der Informationsfluss stark von persönlichen Kontakten ab, um relevante Neuigkeiten zu erfahren.
Auf der kritischen Seite überwiegen jedoch negative Erfahrungen: Die Qualität der Kommunikation variiert stark je nach Führungsperson – während manche Vorgesetzte aktiv für Transparenz sorgen, berichten andere Mitarbeiter:innen von weniger positiven Erlebnissen. Hinzu kommen unklare Verantwortlichkeiten durch übermäßige Aufgabenweitergabe nach unten sowie der Eindruck, dass wesentliche Themen ausschließlich auf Partnerebene besprochen werden.
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