Sprungbrett Firma
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kollegen sind größtenteils nett und hilfsbereit. Teilweise wird die Situation gegenüber dem Arbeitgeber allerdings erstaunlich unkritisch gesehen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wenige profitieren überproportional von der Arbeit vieler Mitarbeiter, die im Hintergrund die eigentliche Arbeit leisten. Wertschätzung und Gegenleistung stehen dabei aus meiner Sicht häufig nicht im Verhältnis zum geleisteten Beitrag.
Verbesserungsvorschläge
Wissen und Erfahrung der langjährigen Mitarbeiter viel viel stärker wertschätzen und weitergeben. Dafür ist es allerdings teilweise bereits zu spät, da bereits sehr viel Know-how verloren gegangen ist und das spürt man langsam immer öfter.
Arbeitsatmosphäre
Eher schlecht. An den Mitarbeitern wird konsequent gespart, bei der Arbeitslast hingegen nicht.
Image
In der Branche, insbesondere bei Maschinenbauern, ist das Unternehmen durchaus angesehen und genießt einen guten Ruf.
Work-Life-Balance
Könnte deutlich besser sein. Insgesamt eher ein Standardmodell. Das Homeoffice wurde nach den positiven Erfahrungen während Corona sogar wieder reduziert – trotz der damaligen lobenden Worte.
Karriere/Weiterbildung
Langfristige Karriereperspektiven sind sehr stark begrenzt bis nicht vorhanden. Gerade für Absolventen kann das Unternehmen als Einstieg und Sprungbrett interessant sein – was offenbar auch entsprechend (aus)genutzt wird.
Gehalt/Benefits
Die Benefits halten sich sehr in Grenzen, es gibt eigentlich keine. Zu Weihnachten gab! es beispielsweise REWE-Gutscheine im Wert von etwa 50 bis 150 Euro. Ansonsten gratis Obst und Wasser. Beim Gehalt wird offenbar unbedingt versucht, möglichst nahe am kollektivvertraglich notwendigen Niveau zu bleiben.
Kollegenzusammenhalt
Grundsätzlich ganz gut.
Umgang mit älteren Kollegen
Gefühlt spielt die Erfahrung langjähriger Mitarbeiter zunehmend eine untergeordnete Rolle. Viele bleiben dabei leider auf der Strecke.
Vorgesetztenverhalten
Viele Vorgesetzte zeigen sehr wenig bis keinen Einsatz für ihre Mitarbeiter. Aktiv wird man vor allem dann, wenn es darum geht, zusätzliche Arbeit zu verteilen. Die eigenen Ressourcen und Vorteile werden dagegen gerne gut geschützt!
Arbeitsbedingungen
Die technische Ausstattung ist teilweise gerade so ausreichend. Beispielsweise bekommt man einen Laptop, dessen Leistung für die tatsächlichen Anforderungen kaum ausreicht.
Kommunikation
Vieles erfährt man eher beim Kaffee als über offizielle Kommunikationswege.
Gleichberechtigung
Auf dem Papier selbstverständlich vorhanden. In der Praxis hört man allerdings immer wieder Dinge, die ein anderes Bild vermitteln.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben können durchaus interessant sein. Wenn auf zusätzlichen Einsatz allerdings langfristig nur Schulterklopfer folgen, verliert selbst eine interessante Tätigkeit irgendwann ihren Reiz.