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Engineers
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Vielfältig aber verbesserungswürdig

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Kristl, Seibt & Co. Gesellschaft m.b.H. in Graz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Vielseitige und abwechslungsreiche Aufgaben, die regelmäßig neue Lernmöglichkeiten bieten.

Flexibler Umgang mit Urlaub und Abwesenheiten, spontane Absprachen sind unkompliziert möglich.

Arbeitsbelastung insgesamt gut bewältigbar, Spitzenzeiten sind zeitlich begrenzt und üblich für vergleichbare Arbeitsumfelder.

Grundsätzlich positiver Zusammenhalt in Teilen des Teams mit gutem Teamgeist.

Kundenwahrnehmung des Unternehmens wird überwiegend positiv bewertet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Arbeitsatmosphäre eher sachlich, Wertschätzung und Anerkennung werden nur selten ausdrücklich kommuniziert.

Arbeitsleistung wird im Team nicht immer einheitlich wahrgenommen oder bewertet, was das Fairness- und Motivationsempfinden beeinträchtigt.

Aufgaben und Verantwortlichkeiten sind teilweise nicht klar definiert oder kommuniziert.

Interne Kommunikation ist verbesserungswürdig; relevante Informationen erreichen nicht immer alle Beteiligten.

Konflikte im Team treten vereinzelt auf, Kritik wird teilweise hinter dem Rücken geäußert.

Verhalten der Vorgesetzten bei Priorisierung, Aufgabenverteilung und Konfliktlösung nicht immer nachvollziehbar oder transparent.

Arbeitsplätze in bestimmten Abteilungen haben eingeschränkten Zugang zu Tageslicht und längere Wege zu wichtigen Einrichtungen.

Gehalt wird als eher durchschnittlich empfunden, Mehrleistungen werden nicht durch Anreize abgegolten.

Aufstiegsmöglichkeiten aufgrund flacher Hierarchien begrenzt; strukturierte Weiterbildungsangebote kaum vorhanden.

Verbesserungsvorschläge

Klare und transparente Kommunikation sowie zeitnahe Weitergabe relevanter Informationen etablieren.

Einheitliche Feedback- und Leistungsbewertung einführen, um Fairness und Motivation zu fördern.

Arbeitsplätze angenehmer gestalten, z. B. durch bessere Ausstattung und mehr Tageslicht.

Strukturierte Weiterbildungsmöglichkeiten und gezielte Entwicklungsperspektiven anbieten.

Anerkennung von Mehrleistungen durch Anreize ermöglichen.

Ressourcen effizienter nutzen und Recyclingbereiche regelmäßig pflegen.

Interne Entscheidungsprozesse transparenter gestalten und Mitarbeitende stärker einbinden.

Teambuilding-Maßnahmen und eine offene, respektvolle Feedbackkultur fördern.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt eher sachlich als wertschätzend geprägt. Anerkennung für geleistete Arbeit oder zusätzliche Einsatzbereitschaft wurde nur selten ausdrücklich kommuniziert; ein hoher Arbeitsaufwand wurde vielfach als selbstverständlich vorausgesetzt.

Zudem entstand der Eindruck, dass Arbeitsleistung innerhalb des Teams nicht einheitlich wahrgenommen und bewertet wurde. Während einige Kollegen weniger im Fokus standen, wurden andere deutlich stärker beobachtet, was sich aus meiner Sicht negativ auf das empfundene Maß an Fairness und Motivation auswirkte.

Erschwerend kam hinzu, dass Aufgaben und Verantwortlichkeiten nicht immer klar definiert oder kommuniziert wurden. Aufgabenstellungen wurden teilweise offen in den Raum gestellt, ohne klare Zuständigkeiten festzulegen. In Konfliktsituationen führte dies gelegentlich zu Unklarheiten darüber, wer wofür verantwortlich war.

Kommunikation

Die interne Kommunikation war aus meiner Sicht ausbaufähig. Informationen wurden nicht immer vollständig oder zeitnah weitergegeben, wodurch es im Arbeitsalltag häufiger zu Unklarheiten kam.

Teilweise blieben relevante Informationen in kleineren Kreisen und erreichten nicht alle beteiligten Personen. Dies führte wiederholt zu Informationsverlusten und erschwerte eine reibungslose Zusammenarbeit.

Auffällig war zudem, dass die Kommunikation unter Kollegen als kritisch bewertet wurde, ohne dass klare Strukturen oder verbindliche Kommunikationswege etabliert waren, um diese Situation nachhaltig zu verbessern.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter Kollegen war nicht einheitlich. Während es in einzelnen Konstellationen einen guten Teamgeist gab, traten in anderen Bereichen wiederholt Konflikte auf.

Der Umgang miteinander war dabei nicht immer professionell, da Kritik teilweise hinter dem Rücken anderer geäußert wurde. Dies beeinträchtigte aus meiner Sicht das Vertrauen und die Zusammenarbeit im Team.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance wurde insgesamt als eher positiv wahrgenommen. Der Umgang mit Urlaub und Abwesenheit war unkompliziert und auch spontane Absprachen waren immer möglich.

Die Arbeitsbelastung bewegte sich überwiegend in einem gut bewältigbaren Rahmen. In einzelnen Phasen kam es jedoch zu einer erhöhten Überstundenbelastung. Diese Spitzen waren aber zeitlich begrenzt und entsprachen dem, was in vergleichbaren Arbeitsumfeldern üblich ist.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten wurde unterschiedlich wahrgenommen. In organisatorischen Themen wie Urlaub oder kurzfristigen Absprachen zeigte sich grundsätzlich Flexibilität.

Gleichzeitig blieben Kommunikation, Priorisierung und Aufgabenverteilung nicht immer klar. Problemstellungen wurden teilweise vertagt, ohne zeitnahe Klärung oder konkrete Maßnahmen. In einigen Fällen führte dies dazu, dass Themen erst aufgegriffen wurden, nachdem sie bereits eskaliert waren.

Zudem wurde die Verantwortungszuweisung in Konfliktsituationen nicht immer als nachvollziehbar oder fair empfunden, was sich aus meiner Sicht negativ auf Transparenz und Vertrauen auswirkte.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren insgesamt vielseitig und abwechslungsreich. Durch die Bandbreite der Themen ergaben sich regelmäßig Möglichkeiten, neue Inhalte kennenzulernen und dazuzulernen, was persönlich als wertvoll empfunden wurde.

Gleichberechtigung

Mir ist während meiner Zeit im Unternehmen keine Benachteiligung aufgrund von Geschlecht, Alter, Herkunft oder anderen persönlichen Merkmalen aufgefallen. Die Arbeitsbedingungen und Chancen wurden meines Erachtens fair und gleichberechtigt gestaltet.

Arbeitsbedingungen

Die räumlichen und organisatorischen Bedingungen innerhalb der Abteilung waren aus meiner Sicht ausbaufähig. Einige Arbeitsbereiche lagen abseits oder hatten nur eingeschränkten Zugang zu Tageslicht, und Wege zu wichtigen Einrichtungen waren vergleichsweise lang. Dies erschwerte teilweise den Arbeitsalltag.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im Unternehmen besteht aus meiner Sicht noch Potenzial im Umgang mit Ressourcen und Abfallmanagement. Teilweise wurden neuwertige, sogar originalverpackte Gegenstände entsorgt, die in anderen Bereichen noch Verwendung hätten finden können. Auch die Pflege und Ordnung von Müll- und Recyclingbereichen ließ gelegentlich zu wünschen übrig.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wurde insgesamt als marktüblich und eher durchschnittlich empfunden. Zusätzliche Leistungen, erhöhter Einsatz oder besondere Leistungen wurden meines Erachtens nicht durch finanzielle Anreize honoriert, wodurch eine direkte Anerkennung über die Grundvergütung hinaus teilweise fehlte.

Image

Das Unternehmen wurde aus Kundensicht überwiegend positiv wahrgenommen. Intern war die Wahrnehmung hingegen unterschiedlich: Teilweise äußerten Mitarbeitende Kritik an Entscheidungen der Geschäftsführung oder sprachen eher zurückhaltend positiv über das Unternehmen.

Karriere/Weiterbildung

Aufgrund der flachen Hierarchien im Unternehmen waren Aufstiegsmöglichkeiten nur begrenzt vorhanden. Auch strukturierte Weiterbildungsangebote oder gezielte Fördermaßnahmen zur fachlichen und persönlichen Entwicklung wurden meines Erachtens nur selten angeboten, sodass individuelle Entwicklungschancen eingeschränkt blieben.

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