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KWB 
Energiesysteme 
GmbH
Bewertung

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KWB: Wo Menschen nichts zählen

1,8
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei KWB Energiesysteme GmbH in Sankt Margarethen an der Raab gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Hier gilt das umgekehrte Leistungsprinzip: Wer sich reinhängt, wird mit noch mehr Arbeit belohnt – und wer sich danebenbenimmt, darf Karriere machen. Gerechtigkeit? Ein echtes Fremdwort. Das Führungspersonal glänzt vor allem durch Inkompetenz, weiß aber ganz genau, wie man Druck ausübt. Leistung wird gefordert bis zum Umfallen – Wertschätzung hingegen ist ein völlig unbekanntes Konzept.

Image

Das Image der Firma? Außen hui, innen pfui. Nach außen wirkt alles topmodern, innovativ und wie ein Traum-Arbeitgeber – bei der KWB zu arbeiten klingt für Außenstehende wie ein Sechser im Lotto. In Wirklichkeit? Ein glitzernd verpackter Blödsinn mit reichlich Luft nach unten.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist natürlich ‚teilweise‘ gegeben – immerhin sind wir an feste Arbeitszeiten gebunden, obwohl uns das Märchen von einem Gleitzeitmodell erzählt wurde. Wird man krank oder möchte spontan frei haben, muss man sich selbst um Ersatz kümmern. Aber hey, warum sollte es auch die Firma kümmern, dass sie keinen Ersatz hat und viel zu wenig Leute einstellt? Natürlich ist das mein Problem – ich arbeite schließlich nicht nur für mich.

Karriere/Weiterbildung

Karriere und Weiterbildung? Steht natürlich ganz groß in jeder Stellenanzeige – klingt super, passiert aber so gut wie nie. Schulungen zur Weiterentwicklung oder gar zur Gehaltsverbesserung? Fehlanzeige. Man bleibt schön auf seiner Position kleben. Und wenn dann doch mal eine Führungsposition frei wird, erfährt man es nur, wenn man zufällig zum inneren Zirkel der Anpassungskünstler gehört. Transparenz? Nur im Marketing.

Gehalt/Benefits

Beim Gehalt zeigt sich wahres strategisches Denken: Es werden bevorzugt junge Mitarbeitende eingestellt – schließlich sind die günstig, haben wenig Erfahrung und stellen keine allzu kritischen Fragen. Perfekt also, um Kosten zu sparen und trotzdem so zu tun, als würde man investieren.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein? Aber sicher – irgendwo ganz unten auf der Prioritätenliste, direkt zwischen Kaffeenachfüllen und Teppichmuster aussuchen. Wer hier auf Menschlichkeit hofft, ist definitiv im falschen Film.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist nur teilweise gegeben, da einige Mitarbeitende aufgrund ihrer privaten Beziehungen zu den Führungskräften nicht in der Lage sind, sich offen gegen diese zu stellen oder ihre eigene Meinung frei zu äußern. Dadurch entstehen innerhalb des Teams verschiedene Grüppchen.

Umgang mit älteren Kollegen

r Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist respektvoll und wertschätzend – was grundsätzlich positiv ist. Leider sieht es bei den Jüngeren anders aus: Sie werden oft kleingeredet, nicht ernst genommen und eher wie Praktikanten im Dauer-Modus behandelt. Wertschätzung? Eher Fehlanzeige.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten ist wirklich ein Meisterwerk der Unprofessionalität. Anstatt uns mal etwas Positives zu sagen, wird immer nur das Negative hervorgehoben – als wären wir als Mitarbeitende völlig wertlos. Das Beste daran? Jemand, der keinen blassen Schimmer von irgendetwas hat, darf Vorgesetzter spielen, während wir hier als ‚Arbeiter‘ natürlich alles besser wissen. Der Vorgesetzte verändert ständig Dinge – aber nur, um sich bei seinen eigenen Vorgesetzten ins rechte Licht zu rücken. Wie es uns dabei geht? Völlig uninteressant. Bei uns gibt es so viele Vorgesetzte wie Sand am Meer, aber keiner weiß, wozu. Vielleicht wäre es eine Idee, die ganzen überflüssigen Führungskräfte einfach mal zu streichen, das gesparte Geld in echte Unterstützung für die Mitarbeitenden zu investieren und – Überraschung – die Stimmung wäre wahrscheinlich auch besser.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen? Ein Traum – wenn man auf Dauerstress steht. Hier dreht sich alles um Leistung, Leistung und – Überraschung – noch mehr Leistung. Verschnaufpausen sind offenbar nur was für Schwächlinge.

Kommunikation

Kommunikation? Fehlanzeige. Entscheidungen wurden grundsätzlich ohne Rücksprache mit den Mitarbeitenden getroffen – ob diese sich dadurch verbessern oder verschlechtern würden, spielte keine Rolle. In der Praxis verschlechterte sich die Situation meist erheblich. Hauptsache, es diente dem Unternehmen. Menschlichkeit und Wertschätzung schienen dabei keinerlei Relevanz zu haben.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung? Ein schöner Traum. Je weniger du weißt und je weniger du leistest, desto besser wirst du gefördert. Wer sich bei den Führungskräften geschickt fachlich unsicher stellt und sich wenig abmüht, steht plötzlich ganz oben auf der Belohnungsliste. Ein wahres Paradies für alle, die mit harter Arbeit nichts am Hut haben!

Interessante Aufgaben

Die Aufgabenbereiche sind teils interessant – wenn man mal von dem ständigen Leistungsdruck absieht. Eigentlich könnte es ganz gut sein, wenn man nicht ständig 100 Dinge gleichzeitig erledigen müsste und immer ‚abliefern‘ soll. Denn wehe, man bringt einmal keine Leistung, dann steht schon das nächste Gespräch auf der Matte.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.