Pures Chaos im Guest Service Center und FO
Gut am Arbeitgeber finde ich
Benefits
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
ich glaube, ich hab mich klar ausgedrückt.
Verbesserungsvorschläge
Klare Kommunikation. Dienstpläne klar gestalten und früh fixieren. Bessere Einschulung gewähren. Abteilung neu aufstellen und restruktieren und die bestehenden Mitarbeiter entsprechend einlernen, BEVOR man neue Personen einstellt.
Arbeitsatmosphäre
Purer Stress - den ganzen Tag. Durch fehlende Modernisierung und klare Arbeits- bzw. Anlernstrukturen bricht Chaos und Stress aus. Die Arbeit wäre um einiges angenehmer, wenn es klare Strukturen gäbe oder mehr als nur eine Person versuchen würde, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Viele Kollegen in den Abteilungen sind sehr lieb, viele eher hochnäßig. Bei vielen Führungskräften fehlt ehrliches Interesse an ihren Mitarbeitern. Man kann nur vermuten, dass das Staff Turnover sehr hoch ist, aber das scheint egal zu sein.
Image
Die zunehmend schlechteren Gästebewertungen sprechen für sich. Auch im Alltag hatte man nur Beschwerden mit den Gästen. Mir wurde von meinem neuen Arbeitgeber erzählt, dass das Le Meridien einen schlechten Ruf unter den Hotellerie hat, was die Arbeitnehmer betrifft. Wie hier die meisten Bewertungen positiv sein können verstehe ich nicht, wenn ich dort in einer sehr kurzen Zeit sehr viele Beschwerden und Kündigungen erlebt habe. Viele machen den Beruf sicher nur, weils im Lebenslauf gut aussieht.
Work-Life-Balance
Furchtbar. Zwar 4-Tage Woche, und trotzdem hatte man nicht das Gefühl von Freizeit. Der Dienstplan, der 2 Wochen im Voraus fix sein sollte, wurde auch nach dieser Frist noch mehrmals abgeändert. Die Arbeitszeiten sind 10h im Zeitraum von ca. 07:00 bis 23:00 Uhr, was für ein Guest Service Center fast eine Frechheit ist. Sehr chaotische Dienstpläne, oft alle drei verschiedene Schichten in einer Woche, auch im Probemonat. Manchmal 4+ Diensttage hintereinander, dann wieder zerstückelt mit den freien Tagen dazwischen. Man konnte in seiner Freizeit nichts im Voraus planen, da man nie seine Dienstzeiten wusste. Auch der Dienstplan und Urlaube der Kollegen waren nicht einsichtlich, was den Überblick schwer machte. Außerdem wurde man in seiner Freizeit oft wegen dienstlichem angeschrieben über die Whatsapp Gruppe, oder sogar wegen Fehlern angemotzt. Absolut nicht okay.
Karriere/Weiterbildung
HR war um Einschulung und MA Events sehr bemüht. Die restlichen Abteilungen eher weniger. Eine Beförderung gilt als schwierig
Kollegenzusammenhalt
Zwar insgesamt sehr nett und man hilft sich gegenseitig, aber auch hier macht die Struktur wieder zu schaffen. Das Guest Service Center bestand zur Hälfte aus Mitarbeitern, die erst in den letzten 2 Monaten angefangen haben. Das macht einen geregelten Ablauf unmöglich und für die Mitarbeit und Gäste sehr unangenehm, wenn nur neue und nicht ausreichend eingeschulte MA keine Auskunft geben können.
Vorgesetztenverhalten
Guest Service center Managerin und HR sind unglaublich nette und engagierte Menschen, vom FO Manager und dem Hotelchef kann man dies nicht behaupten. Man wird mehr als eine Nummer als eine Person gesehen, und der Hotelchef hat kein Interesse an Mitarbeitern, die keine Supervisor oder Manager sind. Funkt ebenfalls ständig in die täglichen Prozesse und macht deshalb die Gäste- und MA Erfahrungen schlimmer als wenn er sich einfach raushalten würde.
Arbeitsbedingungen
Die zahlreichen Benefits sind das, was die meisten Mitarbeiter anlockt. Wenn die Versprechungen vom HR eingehalten werden und die Kommunikation und Einschulung verbessert wird, wäre es vielleicht auch nicht so ein schlechter Arbeitgeber.
Kommunikation
Verwirrend und unübersichtlich, auch hier fehlende Strukturen zwischen Guest Service Center und FO. Obwohl das Hotel seit 20 Jahren existiert, wirken die Abläufe so, als hätte es erst von wenigen Tagen aufgesperrt. Als neuer Mitarbeiter wird man zwischen allen Abteilungen hin- und her geschmissen, bevor man die eigene Abteilung überhaupt kennenlernt.
Gehalt/Benefits
Kollektivgehalt, der den Stress in diesem Job aber sicher nicht honoriert. Die zahlreichen Goodies sind toll.
Interessante Aufgaben
Naja, Mädchen für alles halt. Vielleicht wäre es interessanter, wenn man ordentlich und mit einem einheitlichen System darauf eingeschult wird. Insgesamt sind das Telefonsystem und die Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen aber einfach veraltet und zu kompliziert.