Ehemaliger MA
Gut am Arbeitgeber finde ich
nach der Umstrukturierung leider gar nichts mehr, es ist ein Konzern und hat mit dem alten LKW WALTER nichts zu tun
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
die aktuelle Veränderung, Arbeit geprägt von Angst ist kontraproduktiv, das eliminieren von WALTER Spirit wird sich sicher negativ auf die Zahlen auswirken was man bereits schon gesehen hat
Verbesserungsvorschläge
die Umstrukturierung läuft auf Hochtouren, es werden keine Verbesserungsvorschläge angenommen, aber das was Walter früher ausgemacht hat, war einzigartig, vielleicht ein Kompromiss aus beiden?
Arbeitsatmosphäre
Arbeitszeiten gehen regelmäßig über das vereinbarte Maß hinaus, die Arbeitsatmosphäre ist angespannt, es werden zusätzliche Aufgaben und Überstunden erwartet, ohne dass dies transparent geregelt oder entsprechend ausgeglichen wird.
Image
Image war sehr gut, nach der Umstrukturierung wird es immer schlechter, keine Rede mehr von WALTER Spirit, was das Unternehmen über 100 Jahre geprägt hat, diese Entwicklung wird von mir als Rückschritt wahrgenommen
Work-Life-Balance
leider keine ausgewogene Balance zwischen Arbeits- und Privatleben, kaum klare Trennung von Arbeitszeit und Freizeit, häufige Erreichbarkeit außerhalb der AZ wird erwartet, die Belastung führt zu einer dauerhaften zeitlichen Beanspruchung
Karriere/Weiterbildung
nach der Umstrukturierung sind die Entwicklungsmöglichkeiten deutlich eingeschränkt, die Tendenz geht eher zu Reduzierung der vorhandenen Leitungspositionen als zum möglichen Aufstieg
Gehalt/Benefits
die Prämien wurden reduziert, die Arbeit hat sich verdoppelt
Umwelt-/Sozialbewusstsein
vorhanden
Kollegenzusammenhalt
je nach dem in welcher Abteilung man arbeitet, momentan bei der kompletten Umstrukturierung des Unternehmens ist das Kommunikationsverhalten eher gering und deutet auf hohe Unsicherheit
Umgang mit älteren Kollegen
der Umgang mit älteren MA hat sich im Zuge aktueller Umstrukturierung deutlich geändert, während früher erfahrene Kollegen geschätzt wurden, kommt es aktuell zu Personalabbau und Kündigungen der langjährigen Mitarbeiter
Vorgesetztenverhalten
sehr unterschiedliche Kommunikationspraktiken, variiert stark und ist abhängig in welcher Abteilung man arbeitet
Arbeitsbedingungen
Die Arbeit erfolgt in einem sehr modernen Großraumbüro mit entsprechend hoher Geräusch-und Kommunikationsdichte zusätzlich in vielen Sprachen, keine Rückzugsmöglichkeiten vorhanden
Kommunikation
Rückmeldungen werden häufig mit dem Hinweis relativiert, dass die eigene Wahrnehmung nicht zutreffend sei, ohne inhaltlich darauf einzugehen, es entsteht der Eindruck, dass Feedback nicht systematisch aufgenommen oder geprüft wird, bei kritischen Themen steht die Entscheidung bereits vorab fest und eine offene Abwägung unterschiedlicher Sichtweisen ist nur eingeschränkt erkennbar
Gleichberechtigung
Führungsebene ist überwiegend männlich besetzt, in einer hohen Position nur eine Frau
Interessante Aufgaben
Früher waren die Aufgaben abwechslungsreich und anspruchsvoll, nach der Umstrukturierung sehr monoton, keine Eigenverantwortung, was immer wichtig war, keine Information an den Schnittstellen. Das ist eine sehr interessante Entwicklung, eher kontraproduktiv, da die Abläufe ineffizient sind und nachträglich korrigiert werden müssen


