Fallender Riese, Missmanagement der letzten Jahre.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Geschichte und die Erfolgstradition.
Ständiger Wunsch nach Veränderung und Verbesserung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Aus Fordern, Fördern Freiraum ist derzeit nur noch Kontrolle, Misstrauen und Fehlersuche geworden.
Der wichtige Schritt der Anpassung an neue Marktbedingungen (Transformation), wird zu schnell schnell und zu schlecht umgesetzt...ohne ausreichend darauf zu achten die eigenen Besonderheiten und Stärken nicht komplett zu verlieren.
Verbesserungsvorschläge
Die Manager mit der höchsten Kompetenz und Glaubwürdigkeit sollten die Verantwortung bekommen nachhaltig und mit einem realistischen Plan, ohne ständige Kurswechsel, die Firma zu führen.
Es muss jemand kommen der alle Mitarbeiter wieder vereint nicht wie aktuell weiter spaltet.
Arbeitsatmosphäre
Seit Jahren immer schlechter, wir hörten immer nur wie schlecht es denn in ganzen Haus läuft, nach dem Motto "self-fulfilling prophecy".
Zuletzt herrschte eine wirklich schlechte Stimmung. Viele gute Mitarbeiter fühlten sich nicht wertgeschätzt und wollen gehen.
Kommunikation
Es wurd vom Vorstand extrem viel Kommuniziert aber wenig wirkluch gesagt.
Es herrschte überall Überforderung.
Die Strategie wird ständig gewechselt und keiner kennt sich mehr aus.
Kollegenzusammenhalt
Die direkten Kollegen halten noch gut zusammen und helfen einander.
Work-Life-Balance
Es war ein herausfordernder Job und je nach Bereich konnte es sehr unterschiedlich ausfallen. Bei uns gab es eine hohe Dynamik, viele machten noch die extra Meile.
Vorgesetztenverhalten
Direkte Vorgesetzte gaben ihr Bestes wurden zum Schluss aber nur noch zu Erfüllubgsgehilfen.
Es gab eine faire Behandlung und viele Gespräche mit der direkten Führungskraft.
Von Oberster Stelle wurden Mitarbeiter aber nur noch als Nummern und Kostenpunkte betrachtet.
Interessante Aufgaben
Die Aufgabe wurde zum Schluss sehr einseitig.
Die Spezialisierung machte die Stelle langweilig.
Noch dazu mussten wir uns für schlechte Ergebnisse im ganzen Haus rechtfertigen, obwohl wir immer weniger Einfluss darauf hatten.
Gleichberechtigung
Die Berechtigung zwischen Mann und Frau wurde deutlich besser.
In den obersten Führungsetagen gibt es aber beinahe nur Österreicher (siehe Firmenbuchauszug) obwohl das Unternehmen über 90 % des Geldes im Ausland verdient.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gab immer weniger ältere Kollegen im Unternehemen. Der Umgang mit denen die noch da waren, war absolut ok. Vorausgestzt der Einsatz hat natürlich gepasst.
Arbeitsbedingungen
Gute Bedingungen bis auf die alten Firmenhandys.
Die Eigentümer investieren da wirklich noch in ein gutes Arbeitsumfeld.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wurde stets darauf geachtet auch die Dienstleistung im Intermodalbereich trug dazu bei.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war aufgrund der hohen Inflation nicht mehr angemessen.
Auf keinen Fall wird man hier überbezahlt.
Man hörte nur wie schlecht es uns geht und dass Gehaltserhöhungen über den Kollektivvertrag geregelt werden.
Schade, denn früher wurden gute Ergebnisse ordentlich über gute Prämien belohnt und das Unternehmen hat davon extrem profitiert.
Die Leistungsträger fühlten sich ungerecht entlohnt!
Image
Die Branche ist ja nicht gerade sehr attraktiv, früher war es aber etwas besonderes hier arbeiten zu dürfen.
Die schlechte Stimmung und die Jahrelangen schlechter werdenden Ergebnisse spielten alle zusammen.
Traurig was in den letzten 4- 5 Jahren aus den Branchenprimus geworden ist.
Karriere/Weiterbildung
Schlecht, da es in den letzten 2 Jahren kaum noch die Möglichkeit gab Karriere zu machen.
Viele gute Führungskräfte wurden aufgrund von Umstrukturierungen abgesetzt das demotiviert die anderen Nachüchsler leider auch noch.


