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Gut am Arbeitgeber finde ich
Kantine
Sonst nix.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
• Kaum Wertschätzung, selbst bei besonderen Leistungen.
• Sprunghafte Entscheidungen und chaotische Strukturen.
• Unfaire Aufgabenverteilung und kein echter Teamgeist.
• Veraltete Ausstattung und keine Investitionsbereitschaft.
• Keine echten Sozialleistungen oder spürbare Personalentwicklung.
• Misstrauen gegenüber modernen Arbeitsmodellen.
Verbesserungsvorschläge
• Verlässliche und transparente Kommunikation von Entscheidungen.
• Faire Gehalts- und Anerkennungskultur statt symbolischer „Belohnungen“.
• Aufbau einer modernen Führungskultur: Respekt, klare Strukturen und nachvollziehbare Entscheidungen.
• Personalmangel ernst nehmen und nachhaltige Lösungen schaffen, anstatt Aufgaben einfach auf bestehende Mitarbeiter:innen umzulegen.
• Weiterbildungsmöglichkeiten schaffen und zeitlich ermöglichen.
• Arbeitsbedingungen modernisieren, ergonomische Verbesserungen umsetzen und technische Ausstattung auf den aktuellen Stand bringen.
• Offene und faire Unternehmenskultur etablieren, in der Leistung und nicht persönliche Nähe zählt.
• Betriebliches Miteinander fördern, z. B. durch gemeinsame Veranstaltungen, statt Misstrauen und Spaltung.
Arbeitsatmosphäre
Nach außen hin wird gerne ein modernes, professionelles Bild vermittelt, intern herrscht jedoch ein von Misstrauen, mangelnder Wertschätzung und ständigen Richtungswechseln geprägtes Klima. Entscheidungen werden oft spontan getroffen und ebenso schnell wieder verworfen. Eine klare Linie ist kaum erkennbar - was heute gilt, kann morgen schon wieder überholt sein.
Die Stimmung ist angespannt. Direkte Kolleg:innen halten zwar in vielen Fällen zusammen, doch der Umgangston seitens der Führungskräfte ist häufig herablassend und unbeständig. Kritik wird selten konstruktiv geäußert, Anerkennung kaum gezeigt. Ein echtes „Wir-Gefühl“ existiert nicht – stattdessen arbeitet jede Abteilung eher gegeneinander als miteinander.
Image
Das nach außen gepflegte Bild entspricht nicht der internen Realität. Mitarbeiter/innen erleben ein völlig anderes Unternehmen, als es nach außen dargestellt wird.
Work-Life-Balance
All-In-Verträge sind Standard, Zeitausgleich nur eingeschränkt möglich. Überstunden werden als selbstverständlich angesehen und verfallen häufig unbezahlt. Moderne Arbeitsmodelle wie Homeoffice stoßen auf Misstrauen und sind nur schwer durchzusetzen. Arzttermine oder private Erledigungen werden nicht flexibel gehandhabt.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsangebote sind kaum vorhanden oder organisatorisch nicht nutzbar. Aufgrund chronischer Personalengpässe fehlt es an Vertretungslösungen, sodass selbst interessierte Mitarbeitende keine Zeit für Schulungen finden.
Gehalt/Benefits
Gehaltserhöhungen sind nur mit erheblichem Aufwand durchsetzbar. Die Wertschätzung für besondere Leistungen ist minimal – anstelle fairer finanzieller Anerkennung werden symbolische oder firmeneigene Gutscheine vergeben, die man wieder im Unternehmen einlösen muss.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Soziales Verantwortungsbewusstsein ist kaum spürbar. Selbst einfache Maßnahmen wie eine Weihnachtsfeier zur Förderung des Zusammenhalts gibt es nicht.
Kollegenzusammenhalt
Zwischen direkten Kolleg/innen kann Zusammenarbeit funktionieren, allerdings sind interne Spannungen und ständiges Lästern keine Seltenheit. Über abwesende oder ausgeschiedene Mitarbeitende wird häufig negativ gesprochen, was das Vertrauen zusätzlich belastet.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Mitarbeitende werden weder aktiv eingebunden noch besonders unterstützt. Erfahrungswissen wird selten geschätzt oder genutzt.
Vorgesetztenverhalten
Führungskräfte wirken oft überfordert und wenig souverän. Entscheidungen werden kurzfristig geändert, Druck wird subtil weitergegeben. Wertschätzung und Respekt im Umgang sind nicht selbstverständlich, Führungskompetenzen fehlen häufig.
Arbeitsbedingungen
Die Ausstattung ist veraltet und ergonomisch unzureichend, was zu gesundheitlichen Belastungen führt. Laptops und Firmenhandys erhalten nur ausgewählte Mitarbeitende, professionelles Arbeiten unterwegs ist kaum möglich. Dringende Instandhaltungsmaßnahmen wie undichte Dächer oder Schimmel werden ignoriert.
Kommunikation
Wichtige Informationen erfährt man selten offiziell, sondern über den Flurfunk oder von Dritten. Entscheidungen der Geschäftsleitung werden nicht klar kommuniziert, was für Unsicherheit sorgt und Gerüchte begünstigt.
Gleichberechtigung
Leistung zählt weniger als Sympathie oder persönliche Nähe zu Vorgesetzten. Bevorzugungen sind spürbar, was Unzufriedenheit fördert. Themen wie Diversity oder Gleichstellung spielen keine erkennbare Rolle.
Interessante Aufgaben
Grundsätzlich gäbe es spannende Tätigkeiten, doch diese werden von chaotischer Planung, Personalmangel und ständigen Umpriorisierungen überschattet. Selbst ausgebildete Mitarbeitende oder Quereinsteiger werden teilweise für Routine- oder Aushilfsaufgaben eingespannt.