8 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
8 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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8 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
* Respektvoll, sympathisch und auf Augenhöhe begegnen, Arroganz und Einschüchterung führt zur negativen Gesprächsdynamik (gilt nicht nur für Leitungspositionen)
* Wenn Fragen gestellt werden, dann auch ausreden lassen (z.B. tatsächliche mögliche Vertriebswege abfragen, das über SM in der Industrie nicht verkauft wird: no-na), insbesondere bei Fachfragen (die jedoch im Normalfall den zuständigen Fachkollegen/CEOs in einer zweiten Vorstellungsrunde vorbehalten sind!!!)
* Den Lebenslauf vorher analysieren und Notizen machen, nicht während des Gesprächs die Länge der Beschäftigungsverhältnisse notieren/zusammenzählen > zeitraubend und respektlos v.a. gegenüber Bewerber:innen für Leitungspositionen;
* Auf Know-how, Tools & Fine Skills konzentrieren, nicht auf die Dauer (für die es meistens einen logische und nachvollziehbaren Grund gibt) und v.a. den Umfang (Wochenstunden!!!) der bisherigen Arbeitsbereiche; Bei 9 Jahren Leitungserfahrung (14 Jahre inkl. Projektleitung!) ist ein umfangreiches Know-how da, insbesondere bei unterschiedlichen Aufgaben und Branchen – unabhängig davon, ob es im Einzelnen 20, 30 oder 40 Wochenstunden sind (Relevanz verinnerlichen!);
* Dasselbe gilt für das Thema Eventmanagement: Unabhängig davon, ob es Veranstaltungen für 200 oder 1000 Personen sind: Herangehensweise & Konzeptionsweise, Projektkoordinationserfahrung, insbesondere mit den verschiedenen Eventmanagement-Teilprojekten sind relevant (sinnvoller hier sind z.B. Interviews nach der STAR-Methode, "z.B. Wie sind Sie an dieses Projekt herangegangen?", "Gab es Herausforderungen?", "Wie haben Sie diese bewältigt?"; jedoch grundsätzlich für das zweite Gespräch=Fachgespräch gedacht!!)
* Leitfaden zur zeitgemäßen, effizienten Interviewführung bzw. Interview-Techniken anschauen anstatt auf veraltetes "Auseinandernehmen" des Lebenslaufs zu setzen; Für ein Unternehmen dieser Größe unakzeptabel (Stichwort "Employer Branding"); HoM ist keine „Herzensposition“ und auch keine "Allrounder:in" sondern eine wichtige strategische Position im Unternehmen: Hier braucht es Feingespür und fortgeschrittene (und v.a. zeitgemäße) Skills auch bei der Personalleitung
* Bewerbungsprozess analysieren: Wenn eine Stelle lange bzw. mehrmals ausgeschrieben wird, liegt es wohlmöglich nicht an der Stelle selbst oder am Standort, sondern an den Inhalten und der Art der Gesprächsführung bereits beim ersten Termin
* Wenn von vorne rein klar ist, dass Faktoren vorhanden sind, die einer Anstellung im Wege stehen (z.B. Dauer der bisherigen Dienstverhältnisse, bisherige Aufgabenbereiche o.ä., – steht alles bereits im Lebenslauf!) bitte auch mit der Zeit der Bewerber:innen effizient umgehen, d.h. gar nicht erst einladen – auf Qualität vor Quantität bei der Anzahl der Bewerbungsgespräche setzen
* Dasselbe gilt für eine angeforderte Präsentation für den Termin: Diese sind aufwendig (individuelles Konzept, Bildersuche, Gestaltung) – diese halbherzig anzuschauen bzw. zu vergessen ist inakzeptabel; Hier lieber einen strukturierten und v.a. individuellen Gesprächsleitfaden/Fahrplan vorbereiten (insbesondere bei wichtigen strategischen Positionen)
* Last but not least: KINDERFRAGE! Ist noch immer (aus gutem Grund!) ein No-Go bei Bewerbungsgesprächen!!! Wenn aus dem Lebenslauf bereits klar ist, dass Bewerber:in Elternteil ist, nicht zusätzlich nach dem Alter u.ä. fragen: Bewerber:in sind berechtigt, hier nicht wahrheitsgemäß zu antworten – ist in der Praxis jedoch genau so ein No-Go wie die Frage selbst
Übrigens! Ein weiteres No-Go=Tipp aus der Personalvermittlung: Man verschickt nicht am nächsten Tag schon die Absage
Auch wenn ich im Betriebsblindheitsmodus einen wichtigen inhaltlichen Teil des Gesprächs völlig verpatzt habe: Insgesamt mit Abstand das unangenehmste Gespräch seit langem! Von der telefonischen Einladung, über die Art der Gesprächsführung, bis hin zur Absage hatte ich das Gefühl, dass hier quantitativ und nach dem Prinzip der ersten Stahlwand vorgegangen wird (auch keine einzige individuelle, erfrischende Frage, die der Interviewerin wirklich Einblicke in die Skills oder Persönlichkeit der Bewerber:innen gibt oder z.B. leitungsrelevante Fragen). Nach dem Gespräch möchte man einen möglichst großen Bogen um das Unternehmen machen.
Nach drei weiteren Vorstellungsgesprächen innerhalb weniger Wochen (u.a. verwandte Branche & Position) nicht vergleichbar: Völlig andere Gesprächsdynamik & -fokus, Fazit: 3 von 4 Personalleiter machen’s richtig und zeitgemäß.
Keine
Die Wahrheit sagen, schneller reagieren
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Man sollte den Lebenslauf der Personen vorher lesen, jeder Anwesende sollte wissen, worum es im Job geht. Zu dick auftragen ist ganz mies, vor allem wenn Umsatzentwicklung und ähnliches im Internet abrufbar ist.