Technologisch stark, menschlich ausbaufähig
Gut am Arbeitgeber finde ich
Moderne technologische Ausrichtung, in einzelnen Bereichen positives Teamklima, marktgerechte Vergütung für angelernte Tätigkeiten. Möglichkeiten intern zu wechseln. Arbeitszeiten auf Gleitzeitbasis.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Teilweise besorgniserregender Umgang mit langjährigen, leistungsstarken Mitarbeitenden: Personen, die sich über Jahre hinweg engagiert weiterentwickeln und loyal zum Unternehmen stehen, werden in schwierigen Phasen oder bei kritischer Meinungsäußerung mitunter rasch aussortiert. Dies vermittelt den Eindruck begrenzter Wertschätzung und Austauschbarkeit.
Es gibt sehr viele langjährige Mitarbeiter die sich in ihrem Bereich wenig auskennen aber trotzdem für die Schulung neuer herangezogen werden oder die rechte Hand einer Führungskraft sind. Warum, weils halt die Freunde sind.
Betriebsrat setzt sich nur für einen ein wenn er damit nicht in Konflikt mit der Geschäftsführung kommt sonst hat man da nichts zu erwarten. Ebenso von HR die mit ihren Einvernehmlichen Auflösungen winken um ja das Image nach außen zu wahren.
Verbesserungsvorschläge
Konflikte sollten mit den Betroffenen lösungsorientiert geklärt werden – statt reflexartig den einfachsten Weg über Trennungen zu wählen.
Es braucht transparente Strukturen zur Arbeits- und Leistungserfassung. In einzelnen Bereichen fehlt aktuell eine klare Steuerung der Auslastung.
Die Produktivität – insbesondere in der Fertigung – lag früher spürbar höher. Teilweise wird heute nur noch „nach Gewohnheit“ gearbeitet, obwohl deutliches Potenzial vorhanden wäre.
Wenn gegen Schichtende regelmäßig Beschäftigungstätigkeiten statt wertschöpfender Arbeit dominieren, liegt das Problem weniger bei der Personalstärke als bei Führung, Haltung und Erwartungsklarheit.
Arbeitsatmosphäre
Gleichbehandlung Fehlanzeige. Scheint mir einen Lowperformer Schutz zu geben solange sonst nicht auffällig bist. Andere müssen sich ins Burnout arbeiten.
Image
nichts besonderes mehr weder schlecht aber auch nicht das es Begeisterung hervorruft wenn man sagt man arbeitet bei Medel.
Work-Life-Balance
Gut bis Sehr gut, Homeoffice allerdings nicht erwünscht und wenn bei der Planung mal was nicht funktioniert hat kann man sich auf 10 Stunden + Arbeitstage einstellen um das wieder auszubügeln.
Karriere/Weiterbildung
für Opportunisten und Menschen mit geringer Widerspruchsbereitschaft vorbehalten damit die Gruppenleiter und Abteilungsleiter es einfach haben.
Gehalt/Benefits
für die was gute Arbeit leisten finde ich passt es, ein großer Teil der Flach Pfeifen bekommt für das was sie tun eigentlich zu viel bezahlt
Umwelt-/Sozialbewusstsein
in Summe OK, Trennung Restmüll müsste besser Kontrolliert werden.
Kollegenzusammenhalt
Engineering: starker Teamzusammenhalt. Produktion: teils opportunistische und wenig vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Vorgesetztenverhalten
in MFG , IT und Lager wäre deutlich Potential nach oben vorhanden. In diversen Dienstleistergruppen schaut es besser aus. Mehr auf Mitarbeiter und deren Sorgen eingehen wäre wünschenswert. Mehr Zeit nehmen vor Ort sein nicht nur im Büro oder laufend meetings wovon viele nichts Produktives beitragen. Stellt den Menschen wieder in den Mittelpunkt. Kontrolliert die Effizienz der Angestellten mehr da dieses lazy arbeiten von einigen bereits auf andere abfärbt. Schaut bitte wieder mehr auf Qualität es wirkt so das euch nur die Stückzahlen wichtig sind, die dann eh nur auf Lager liegen.
Arbeitsbedingungen
Schon gehobener Standard, lästig ein wenig die vielen verschiedenen Gebäude aber das kann man kaum ändern.
Kommunikation
leider wie in den meisten Unternehmen entweder nicht vorhanden oder immer zu spät. Die "normalen" Angestellten erfragen sehr wenig was gerade Sache ist aber vielleicht sollen die auch einfach nicht denken.
Gleichberechtigung
Tiroler Freundlwirtschafft
Interessante Aufgaben
Bereichsabhängig insgesamt aber spannend.

