Die positiven Aspekte vergangener Jahre sind heute nur noch eingeschränkt vorhanden
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Der direkte Kollegenzusammenhalt unter den Mitarbeitenden ist nach wie vor spürbar und unterstützt die Zusammenarbeit.
- Es bestehen grundsätzlich klare Strukturen und Abläufe, die eine effiziente Arbeit ermöglichen.
- Langjährige Mitarbeitende bringen nach wie vor wertvolle Erfahrung und Expertise ein, die das Unternehmen trägt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Die Arbeitsatmosphäre hat im Vergleich zu früher deutlich nachgelassen; langjährige Mitarbeitende fühlen sich teilweise weniger wertgeschätzt.
- Kommunikation und Feedback sind stark auf Herausforderungen fokussiert, positive Entwicklungen werden kaum hervorgehoben.
- Work-Life-Balance ist eingeschränkt, flexible Arbeitsmodelle werden weniger unterstützt, und Präsenz im Büro wird stärker gewichtet als Leistung.
- Aufgabenverteilung ist aufgrund von Personalabbau stark konzentriert, wodurch Entwicklungsmöglichkeiten und interessante Tätigkeiten eingeschränkt sind.
- Führung und Vorgesetztenverhalten wirken teilweise wenig nachvollziehbar und tragen zu Unsicherheiten bei.
- Langjährige Mitarbeitende erhalten vergleichsweise wenig Anerkennung in Gehalt, Boni oder Zusatzleistungen.
Verbesserungsvorschläge
- Teamzusammenhalt fördern, z. B. durch Teamevents oder gemeinsame Projekte.
- Langjährige Mitarbeitende sichtbarer anerkennen und einbinden.
- Kommunikation verbessern
- Erfolge und positive Entwicklungen neben Herausforderungen hervorheben.
- Regelmäßige Feedbackrunden einführen, um Mitarbeitenden Perspektiven zu geben.
- Unsicherheiten durch klare Kriterien für Aufgabenverteilung und Leistungsbewertung reduzieren.
- Offene Kommunikation fördern, um Drucksituationen zu vermeiden.
- Flexible Arbeitsmodelle beibehalten, die gut funktionieren.
- Produktivität nicht ausschließlich über Anwesenheit messen.
- Führungskräfte in Kommunikation und Wertschätzung weiterentwickeln.
- Entscheidungen transparent erklären, rationale Hintergründe kommunizieren.
- Interessante Aufgaben & Aufgabenverteilung
- Aufgaben so gestalten, dass Mitarbeitende Entwicklungsmöglichkeiten und abwechslungsreiche Tätigkeiten erhalten.
- Projekte fördern, die herausfordernd und entwicklungsfördernd sind.
- Langjährige Mitarbeitende stärker honorieren, z. B. durch Boni oder Gehaltserhöhungen.
- Transparente Kriterien für Vergütungen und Zusatzleistungen kommunizieren.
- Positive Maßnahmen und Erfolge klar kommunizieren.
- Mitarbeitende aktiv einbinden, z. B. durch Erfolgsgeschichten oder gemeinsame Projekte nach außen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre hat im Laufe der Zeit deutlich nachgelassen. Früher hatte man ein starkes Wir-Gefühl, das motiviert hat und für ein angenehmes Miteinander gesorgt hat. Inzwischen wirkt es so, als würden neue Mitarbeitende sehr stark im Vordergrund stehen und teilweise auftreten, als hätten langjährige Kolleginnen und Kollegen bisher wenig beigetragen oder nicht an Verbesserungen gearbeitet. Das sorgt manchmal dafür, dass Erfahrung und frühere Leistungen weniger wertgeschätzt wirken.
Image
Das Unternehmensimage wird aktuell als eher negativ wahrgenommen, obwohl bereits Maßnahmen ergriffen wurden, um es zu verbessern.
Work-Life-Balance
Früher war die Work-Life-Balance gut, inzwischen hat sich die Situation deutlich verschlechtert. Die aktuelle Regelung, an zwei festen Tagen im Büro zu sein, wird als verpflichtend kommuniziert, obwohl die Zusammenarbeit zuvor auch flexibel und effizient funktioniert hat. Dies führt bei Mitarbeitenden zu dem Eindruck, dass Präsenz im Büro stärker gewichtet wird als tatsächliche Leistung. Flexible Arbeitszeiten, die sich gut bewährt hatten, werden damit weniger genutzt, was die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erschwert. Dass Mitarbeitende als „weniger engagiert“ angesehen werden, wenn sie das Büro vor Feierabend verlassen, wirkt dabei besonders schwer nachvollziehbar.
Gehalt/Benefits
Für langjährige Mitarbeitende gibt es aktuell keine zusätzlichen Prämien, Boni oder vergleichbare Anreize. Neueinstellungen erhalten teilweise deutlich bessere Konditionen, was den Eindruck erweckt, dass bestehende Mitarbeitende weniger wertgeschätzt werden. Dies wirkt sich negativ auf die Motivation aus.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den direkten Kollegen ist nach wie vor spürbar und vorhanden. Gleichzeitig herrscht jedoch eine gewisse Unsicherheit, da sich viele um ihre eigene Position Sorgen machen.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Führungsebene stellt aktuell eine Herausforderung dar, wie auch aus den vorherigen Punkten zur Arbeitsatmosphäre, Kommunikation und Work-Life-Balance deutlich wird. Entscheidungen und Vorgaben werden teilweise als wenig nachvollziehbar wahrgenommen, was Unsicherheit und Frustration im Team verstärken kann.
Kommunikation
Die Kommunikation läuft derzeit eher unbefriedigend. Man bekommt meist nur zu hören, wie schwierig die Situation ist und dass Zusammenhalt wichtig sei. Positive Entwicklungen oder Erfolge werden jedoch kaum erwähnt, was auf Dauer die Motivation beeinträchtigt. Auch der Teamzusammenhalt leidet darunter, da während dieser Zeit ein spürbarer Druck herrscht und Mitarbeitende das Gefühl haben, genau auf ihr Verhalten achten zu müssen. Das kann dazu führen, dass sich Unsicherheit und Stress im Team bemerkbar machen.
Interessante Aufgaben
Momentan gibt es kaum die Möglichkeit, an besonders abwechslungsreichen oder herausfordernden Projekten zu arbeiten. Aufgrund von Personalabbau wird die verbleibende Arbeit stark auf die bestehenden Mitarbeitenden verteilt, wodurch der Fokus eher auf dem Abarbeiten von Aufgaben liegt als auf interessanten oder entwicklungsfördernden Tätigkeiten.