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Neuroth 
Österreich
Bewertung

Mehrfachbewertung

Es war einmal...

1,3
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Neuroth gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

„Trotz aller Kritik möchte ich betonen, dass noch nicht alles verloren ist. Das Unternehmen hat nach wie vor die Möglichkeit, das Ruder herumzureißen. Dafür wäre jedoch die Bereitschaft notwendig, den Mitarbeitenden wirklich zuzuhören, Kritik nicht als Angriff, sondern als Chance zu verstehen und Probleme dort anzugehen, wo sie tatsächlich entstehen.

Viele der angesprochenen Punkte sind nicht über Nacht entstanden, lassen sich aber auch nicht mit Standardantworten oder kurzfristigen Maßnahmen lösen. Es braucht wieder mehr Wertschätzung, mehr Vertrauen in die Erfahrung der Mitarbeitenden und den Mut, Entscheidungen zu hinterfragen, wenn sie in der Praxis nicht funktionieren.

Die Menschen im Unternehmen sind nach wie vor die größte Stärke. Wenn man ihnen wieder Gehör schenkt und sie aktiv in Veränderungen einbindet, besteht noch die Chance, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Das Ruder kann noch herumgerissen werden, aber die Zeit dafür wird nicht unbegrenzt sein.“

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die oben erwähnten Punkte

Verbesserungsvorschläge

„Die Verbesserungsvorschläge wurden bereits mehrfach genannt und ausführlich beschrieben.

An dieser Stelle möchte ich jedoch noch anmerken, dass die Antworten des HRM häufig ein Bild vermitteln, das mit der tatsächlichen Situation aus Sicht vieler Mitarbeitender wenig zu tun hat. Insbesondere Formulierungen wie ‚Kommen Sie gerne auf uns zu, damit wir uns zusammensetzen und darüber sprechen können‘ wirken mittlerweile wie eine Standardfloskel. Die meisten Beschäftigten, die solche Kritik äußern, haben bereits versucht, Probleme intern anzusprechen und Lösungen zu finden.

Genau darin liegt die eigentliche Enttäuschung: Solange Kritik intern geäußert wird, fühlt sich oft niemand verantwortlich oder zuständig. Erst wenn eine öffentliche negative Bewertung erscheint, wird plötzlich Gesprächsbereitschaft signalisiert. Zu diesem Zeitpunkt ist das Vertrauen jedoch häufig bereits verloren gegangen.

Wer wirklich an Verbesserungen interessiert ist, sollte zuhören, solange die Kritik noch intern geäußert wird, und nicht erst dann reagieren, wenn sie öffentlich sichtbar wird. Wertschätzung zeigt sich nicht durch standardisierte Antworten auf Bewertungsportalen, sondern dadurch, dass Probleme frühzeitig ernst genommen und Veränderungen tatsächlich umgesetzt werden.“

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb von zwei Jahren ist die Atmosphäre im Keller. Wird nur noch auf Druck gearbeitet

Kommunikation

Diese findet nicht statt. Manchmal erfährt man von den Kunden schneller etwas als intern. Wir werden größtenteils im Dunkeln gelassen. Erst wenn etwas bereits umgesetzt wird, erfährt man das Nötigste. In die Prozesse oder Entscheidungen wird man jedoch nicht eingebunden.

Kollegenzusammenhalt

Das einzige was noch funktioniert

Work-Life-Balance

„Work-Life-Balance scheint hier ein Fremdwort zu sein. Selbst wenn man darauf hinweist, dass die Balance längst nicht mehr stimmt, geht es offenbar nur um das Wohl des Unternehmens. Nach dem Motto: ‚Wird schon gutgehen.‘ Und wenn es im schlimmsten Fall zu einem Burnout kommt, wird einfach jemand Neues geholt, bis auch diese Person an ihre Grenzen stößt.“

Vorgesetztenverhalten

„Die direkten Vorgesetzten sind oft selbst nur Befehlsempfänger. Entscheidungen werden weit oben getroffen, der daraus entstehende Druck wird nach unten weitergegeben. Statt deutlich zu machen, dass die Belastung so nicht mehr tragbar ist, wird sie an die Mitarbeitenden weitergereicht.“

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind ansich schon Interessant mit Menschen zuarbeiten bietet shr viel Abwechslung. Aber auch hier wurde es geschaft mit sogennaten Verbesserungen es zu einer Bürde zu machen. Die Neuen Vorgensweisen beim Audiometrieren sind nicht mehr als nur Show für den Kunden, HNO-Ärzten usw..

Gleichberechtigung

„Die Aufgaben an sich sind durchaus interessant. Die Arbeit mit Menschen bringt viel Abwechslung mit sich und macht den Beruf eigentlich spannend. Doch selbst das wurde durch sogenannte ‚Verbesserungen‘ zunehmend zu einer Belastung gemacht.

Besonders die neuen Vorgehensweisen beim Audiometrieren wirken für mich weniger wie eine tatsächliche Verbesserung der Versorgungsqualität, sondern vielmehr wie eine Inszenierung nach außen. Es entsteht der Eindruck, dass hier vor allem Kunden, HNO-Ärzte und andere Beteiligte beeindruckt werden sollen. Der tatsächliche Nutzen für die tägliche Arbeit oder die Mitarbeitenden bleibt dabei fraglich. Statt Abläufe zu vereinfachen, werden sie oft komplizierter und zeitaufwendiger, wodurch zusätzlicher Druck entsteht.“

Umgang mit älteren Kollegen

„Alter und Berufserfahrung werden kaum wertgeschätzt. Dabei bringen gerade langjährige Mitarbeitende einen enormen Wissens- und Erfahrungsschatz mit. Auf die besonderen Belastungen und gesundheitlichen Herausforderungen, die mit zunehmendem Alter ganz natürlich einhergehen können, wird jedoch wenig Rücksicht genommen. Statt die Erfahrung dieser Mitarbeiter zu nutzen und die Arbeitsbedingungen entsprechend anzupassen, wird häufig erwartet, dass dieselbe Leistung unter unveränderten Bedingungen erbracht wird.“

Arbeitsbedingungen

Denke darüber habe ich schon genung geschrieben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

„Früher wurde in der Firma Wertschätzung noch großgeschrieben. Heute scheint vor allem der Umsatz zu zählen. Grundsätzlich ist das nachvollziehbar, denn jedes Unternehmen muss wirtschaftlich arbeiten, wachsen und Gewinne erzielen. Dennoch hat man gerade im sozialen Bereich spürbar zurückgeschraubt.

Früher gab es echte Anerkennung für besondere Leistungen. Heute wird oft eine große Packung Merci verteilt. Natürlich geht es dabei um das dahinterstehende ‚Danke‘, doch genau hier liegt das Problem: Wertschätzung sollte mehr sein als eine symbolische Geste. Nicht jeder mag Schokolade, und manche dürfen sie aus gesundheitlichen Gründen gar nicht essen. Das zeigt, wie wenig darüber nachgedacht wird, was die einzelnen Menschen tatsächlich schätzen würden.

Ein aufrichtiges Gespräch, persönliches Feedback, mehr Verständnis für Belastungen oder eine echte Anerkennung der geleisteten Arbeit hätten oft einen deutlich höheren Wert als jede Packung Schokolade. Wertschätzung sollte bei den Menschen ankommen und nicht nur gut aussehen. Ein ‚Danke‘ ist wichtig, aber bitte in Form von echter Anerkennung und Respekt und nicht nur auf Französisch oder in Schokolade verpackt.“

Gehalt/Benefits

„Karriere ist bis zu einem gewissen Grad möglich, allerdings entsteht häufig der Eindruck, dass sie vor allem denjenigen offensteht, die sich anpassen, mittragen und möglichst wenig Widerspruch äußern. Kritische Stimmen oder konstruktive Einwände werden dagegen nicht immer als Bereicherung wahrgenommen. Dabei entsteht echter Fortschritt durch den Austausch unterschiedlicher Meinungen, durch neue Ideen und auch durch die Bereitschaft, Kritik anzuhören und bestehende Prozesse kritisch zu hinterfragen. Wer Verbesserung will, muss auch andere Sichtweisen zulassen.

Auch das Gehalt wäre grundsätzlich in Ordnung, wenn die neue Form der Provisionsregelung nicht eingeführt worden wäre. Während früher die eigene Leistung und der tatsächliche Verkaufserfolg maßgeblich für die Vergütung waren, hängt die Provision heute von einer Vielzahl vorgegebener Kennzahlen ab. Diese Ziele erscheinen oftmals bereits im Vorfeld unrealistisch hoch angesetzt. Dadurch hat man immer weniger Einfluss auf den eigenen Verdienst.

Früher wurde man für das belohnt, was man selbst geleistet und verkauft hat. Heute ist man von Kennzahlen und Ergebnissen abhängig, die durch viele Faktoren und andere Personen im Team b

Image

„Die Stimmung und das Ansehen des Unternehmens sinken zunehmend – sowohl intern bei den Mitarbeitenden als auch extern bei Kunden, Partnern und anderen Beteiligten. Entscheidungen, die kurzfristig wirtschaftlich sinnvoll erscheinen mögen, hinterlassen langfristig Spuren bei Motivation, Identifikation und Vertrauen. Ein Unternehmen lebt nicht nur von Zahlen, sondern vor allem von den Menschen, die es tragen.“

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung nur über E-Learning oftmals auch nur in Englisch

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Arbeitgeber-Kommentar

Dein HRM-TeamEmployer Branding

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so ausführlich zu teilen. Es freut uns, dass du den Zusammenhalt und die Menschen im Unternehmen weiterhin als große Stärke wahrnimmst.

Unser Umfeld und unser Markt entwickeln sich laufend weiter und wir sind überzeugt, dass auch Neuroth darauf reagieren muss. Mit den gesetzten Veränderungen verfolgen wir das Ziel, unser Unternehmen zukunftsfit aufzustellen und langfristig in die richtige Richtung zu entwickeln. Dass dieser Weg nicht von allen Mitarbeiter*innen gleichermaßen positiv wahrgenommen wird, ist uns bewusst.

Auf einer öffentlichen Plattform ist es nur begrenzt möglich, konkrete interne Sachverhalte angemessen einzuordnen. Häufig fehlen wichtige Details und über vertrauliche Themen können und möchten wir öffentlich nicht sprechen. Unsere Gesprächsangebote sind daher keine Standardfloskel, sondern eine zusätzliche Möglichkeit, Anliegen gezielt an jene Stelle zu bringen, die sie tatsächlich bearbeiten kann. Denn nicht jedes Thema, das im Arbeitsalltag angesprochen wird, erreicht automatisch die dafür zuständigen Personen. Deshalb ist es wichtig, je nach Anliegen bewusst den passenden internen Kanal zu wählen. Neben der Führungskraft stehen dafür unter anderem die nächsthöhere Führungsebene, unser Ombudsteam unter ombudsteam@neuroth.com sowie weitere interne Austauschformate zur Verfügung.

Deinen Hinweis zu englischsprachigen Weiterbildungen können wir in dieser Form nicht nachvollziehen, da die Basisinhalte unserer Schulungen in den allermeisten Fällen auf Deutsch erstellt werden. Bitte wende dich mit konkreten Beispielen an schulung@neuroth.com, damit wir das näher nachvollziehen können.

Danke, dass du dich weiterhin einbringst und jeden Tag dein Bestes gibst, um Menschen zu ihrer Hörstärke zu begleiten!

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.