Interne Unregelmäßigkeiten und eine ungerechtfertigte Kündigung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positive Aspekte sind die Kantine und der Essenszuschuss.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre wünschenswert, dass die Führungskräfte an Schulungen teilnehmen, um einen menschlicheren und zugänglicheren Umgang mit Mitarbeitenden zu entwickeln. Zudem sollte die interne Kontrolle bei Unregelmäßigkeiten verbessert werden. Ich bereue es bis heute, dass ich in meinem Fall und bei der mir widerfahrenen Ungerechtigkeit damals kein entsprechendes internes Prüfverfahren eingeleitet habe.
Arbeitsatmosphäre
Es gab keinerlei Wertschätzung oder Unterstützung seitens der Führungskräfte. Nach einigen Monaten suchte ich das Gespräch mit der Leitung und schilderte, dass ich mich von einer Kollegin gemobbt und psychisch belastet fühlte. Statt Unterstützung zu erhalten, war ich bereits die fünfte Mitarbeiterin auf derselben Position, die gekündigt wurde – genau wie die vier Kolleginnen vor mir.
Die Person, die den Konflikt verursacht hatte, wurde meinem Wissen nach erst etwa zwei Jahre später entlassen. Das ist für mich unverständlich. Man wendet sich an die Vorgesetzten, schildert, dass man täglich psychisch unter Druck gesetzt und herabgesetzt wird, und am Ende erhält man selbst die Kündigung.
Besonders bedauerlich finde ich, dass ich die Angelegenheit damals nicht an den Eigentümer des Unternehmens weitergeleitet habe. Einige Tage bevor ich das Gespräch mit meiner Vorgesetzten führte, hatte ich über das interne System ausdrücklich eine unabhängige Beurteilung durch eine Person von einem anderen Standort beantragt. Die Führungskräfte in Lebring überzeugten mich jedoch davon, dass dies nicht notwendig sei und keine externe Person die Situation bewerten müsse.
Kommunikation
Die interne Kommunikation war katastrophal, während die Kommunikation mit den Filialen ausgezeichnet war.
Kollegenzusammenhalt
Unter den Kolleginnen und Kollegen herrschte grundsätzlich ein gutes Verständnis, insbesondere unter denjenigen, die nicht aus Österreich stammen, mit wenigen Ausnahmen. Es war jedoch deutlich spürbar, dass es Unterschiede in der Behandlung zwischen einheimischen und ausländischen Arbeitskräften gab.
Work-Life-Balance
Grundsätzlich hat es mir damals gepasst, mit wenigen Ausnahmen, wenn ich trotz kürzerer Arbeitszeit länger bleiben musste, da alle Aufträge noch am selben Tag bearbeitet werden mussten.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten gegenüber den Mitarbeitenden war katastrophal, mit Ausnahme der Leiterin der gesamten Supply Chain, mit der eine normale Kommunikation möglich war.
Interessante Aufgaben
Keine. Die Arbeit ist routinemäßig und bietet keine Herausforderungen oder Abwechslung.
Umgang mit älteren Kollegen
Während meiner Zeit dort habe ich keine direkten Unregelmäßigkeiten festgestellt.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt im mittleren Bereich.
Image
Neuroth profitiert stark von dem Image, das das Unternehmen in der Vergangenheit aufgebaut hat, während die heutige Realität eine andere ist.
Karriere/Weiterbildung
Die Entwicklungsmöglichkeiten sind begrenzt und scheinen vor allem für Personen gegeben zu sein, die ein sehr enges Verhältnis zur Führungsebene haben.


