Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 23.8.2026
Neuroth Österreich erhält von seinen Mitarbeiter:innen ein negatives Gesamtbild. Besonders die interne Kommunikation steht stark in der Kritik: Informationen fließen fast ausschließlich von oben nach unten, wichtige Entscheidungen werden ohne Einbindung der Belegschaft getroffen und erreichen diese oft nur per Newsletter oder informellen Kanälen. Die Arbeitsatmosphäre leidet unter anhaltenden Restrukturierungen, Stellenabbau und wachsendem Druck von der Führungsebene, was Motivation und Vertrauen spürbar erodiert. Das Vorgesetztenverhalten auf C-Ebene wird als wenig transparent und kontrollierend beschrieben, während direkte Führungskräfte häufig positiver bewertet werden, jedoch kaum Einfluss haben. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten gelten als stark eingeschränkt und fokussieren sich fast ausschließlich a...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei Neuroth Österreich wird von den Nutzer:innen deutlich negativ bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist der ausgeprägte Top-Down-Informationsfluss: Entscheidungen werden häufig getroffen, ohne dass Mitarbeiter:innen einbezogen oder rechtzeitig informiert werden. Wichtige Neuigkeiten gelangen oft erst über inoffizielle Kanäle oder Gerüchte zu den Beschäftigten, was das Vertrauen beeinträchtigt. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass relevante Informationen zu spät oder nur in Form von Newslettern mit geringem Mehrwert ankommen. Zudem wird Feedback aus Mitarbeitergesprächen kaum in konkrete Maßnahmen umgesetzt. Abteilungsübergreifende Kommunikation gilt als ausbaufähig, während der Austausch innerhalb einzelner Teams als besser beschrieben wird. Nur wenige Stimmen berichten von offener Kommunikation auf mehreren Ebenen. Transparenz wird laut einigen Nutzer:innen zwar als Unternehmenswert genannt, in der Praxis jedoch kaum gelebt.
Die Arbeitsatmosphäre bei Neuroth Österreich wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders der zunehmende Druck von oben steht im Vordergrund: Viele Bewertungen beschreiben eine wachsende Frustration durch fehlende Wertschätzung, mangelnde Anerkennung und das Gefühl, ausschließlich für das Gehalt zu arbeiten. Der Ton der Führungsebene wird als hart empfunden, während Kolleg:innen auf gleicher Ebene die Stimmung noch etwas abfedern.
Ein weiterer zentraler Kritikpunkt sind laufende Umstrukturierungen, die mit Stellenabbau, Produktionsverlagerungen und anhaltender Unsicherheit einhergehen. Laut einigen Bewertungen verschlechterte sich das Klima durch diese Veränderungen spürbar und stetig, wobei langjährige Mitarbeiter:innen besonders betroffen seien. Wenige Stimmen heben eine familiäre Atmosphäre unter Kolleg:innen hervor, doch diese positiven Einschätzungen bilden eine klare Minderheit gegenüber dem vorherrschenden Bild eines belasteten Arbeitsumfelds.
Der Kollegenzusammenhalt bei Neuroth Österreich wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben ihr Team als großartig und heben hervor, dass gute Zusammenarbeit für viele ein wesentlicher Grund ist, im Unternehmen zu bleiben. Auch das kollegiale Miteinander wird als angenehm und unterstützend beschrieben.
Gleichzeitig berichten einige Nutzer:innen von spürbaren Schwächen im Teamgefüge. So soll der Zusammenhalt stark vom jeweiligen Standort abhängen, und der Gemeinschaftssinn nehme zunehmend ab. Kritisiert wird außerdem, dass eigenständiges Arbeiten kaum noch vermieden werden könne und Kolleg:innen weniger füreinander eintreten als früher. Auch die Behandlung unterschiedlicher Mitarbeiter:innengruppen wird als ungleich wahrgenommen. Wenige Nutzer:innen bemängeln zudem, dass leistungsschwache Kolleg:innen von Vorgesetzten bevorzugt behandelt werden, während engagierte Mitarbeiter:innen das Unternehmen verlassen hätten.
Das Vorgesetztenverhalten bei Neuroth Österreich wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders auf C-Level-Ebene bemängeln viele eine fehlende Transparenz bei Entscheidungen, mangelnde Kommunikation und eine wenig mitarbeiterorientierte Führungskultur. Einige berichten, dass Entscheidungen unkritisch hinzunehmen sind und Kritik kaum geduldet wird. Häufige Führungswechsel verstärken laut einigen Bewertungen das Gefühl fehlender Kontinuität und Orientierung. Zudem kritisieren manche, dass externe Beratung internem Fachwissen vorgezogen wird.
Auf direkter Vorgesetztenebene fällt das Bild etwas differenzierter aus: Einige Nutzer:innen loben ihre unmittelbaren Vorgesetzten als unterstützend und kompetent, sehen deren Einfluss jedoch als begrenzt an. Wenige Bewertungen heben hervor, dass direkte Führungskräfte aktiv für ihre Teams eintreten. Insofern zeigt sich ein Kontrast zwischen der als problematisch empfundenen oberen Führungsebene und einzelnen positiv wahrgenommenen direkten Vorgesetzten.
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