Der Firmenname sollte in "Old Work Austria" umbenannt werden, zumindest gilt dies für Xing, Onlyfy!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sozialleistungen sind gut, es wird größtenteils alles fair gehandhabt und pünktlich ausbezahlt. Die Arbeitsmaterialien sind top und das Büro ist NOCH sehr schön und gut gelegen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Sie wollen agil und modern auftreten aber beordern ihre Mitarbeiter zunehmend mehr zur Präsenz im Office. Sehr steile und "alte" Hierarchien werden hinter vorgetäuschten, flachen Hierarchien versteckt. "Alte" Manager, folgen "alten" Strukturen und überholten Vorgehensweisen. Zudem wird Transparenz versprochen aber "Corporate Language" gelebt und Micro-Managing bekommt hier eine ganz neue Bedeutung.
Verbesserungsvorschläge
Kümmert euch um eure Teamleads, es gibt Personen die sollten keine Mitarbeiterverantwortung bekommen. Da helfen auch keine Trainings oder Coaching, wenn Sie mental nicht in der Lage sind und nicht genügend Selbstbewusstsein besitzen für Ihr Team einzustehen. Und etabliert mal das Wort "New Work" in den höheren Führungsebenen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre wird immer schwieriger, was dazu führt, dass viele Mitarbeiter gekündigt haben, gekündigt wurden, oder einvernehmlich gegangen sind.
Image
Es wird laufend versucht und betont wie relevant doch die Marke Xing am Markt wäre, jedoch ist der durchgängige Tenor stet's: "Die Marke ist gestorben". Auch wenn dem nicht so ist, scheint es wie ein Kampf gegen Windmühlen.
Work-Life-Balance
Durch starkes Micromanaging und zunehmende Präsenzpflicht sowie schnippische Kommentare, dass man schon um 17 Uhr geht, stark eingeschränkt! Zudem kommen oft schon um 6 Uhr morgens die ersten Nachrichten und to-do's für den Tag. Privatsphäre gibt es kaum oder wird sie zumindest einem nicht gegönnt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sie machen was alle eben machen aber stechen auch nicht positiv hervor
Karriere/Weiterbildung
Es gibt ein kleines Budget, was aber zu keinen ordentlichem Kurs reicht. Intern wird bis auf Coachings nichts angeboten. Karriereoptionen werden seltenst proaktiv angesprochen oder kommuniziert. Zudem herrscht gerade eh ein Beförderungsstopp für 2025.
Kollegenzusammenhalt
Einige Teams sind ein Traum, andere auch nicht. Jedoch prinzipiell gute Stimmung unter den Kollegen.
Umgang mit älteren Kollegen
Kaum vorhanden..
Vorgesetztenverhalten
Leider sind keine Null Sterne möglich. Micromanaging at it's best! Es wird fast alles gefühlt vom Board nach unten diktiert, was den Führungsebenen darunter relativ wenig Spielraum lässt. Selbstständiges arbeiten war, zumindest in meinem Team, nicht mehr gewünscht, Feedback wurde Null angenommen, obwohl wir oft gefragt wurden, was wir brauchen etc. Das führte dann schnell dazu, dass wir uns zunehmend veräppelt fühlten. Mein Teamlead hat steht's zuerst an sich gedacht, dann an seinen Vorgesetzten und zu letzt an sein Team - das hat auch dazu geführt das mehrere langjährige Mitarbeiter das Team wegen dieser Person verlassen haben. Er hat weder die Soft- noch die Hardskills für diese Position. Zudem scheint es den Director (Chef von Teamlead) nicht weiter zu stören, dass sein Teamlead, dass doch sehr erfolgreiche Team dazu führt, dass sie flüchten und das Unternehmen verlassen. Präsenzpflicht wurde erhöht mit der Begründung u.a., dass er seine 1:1's leichter planen kann. Usw.
Arbeitsbedingungen
Das Office ist NOCH sehr schön, die Arbeitsmittel sind sehr gut, jedoch kann der Lärmpegel sehr hoch werden und die Anzahl der Meetingräume und besonders der Telefonbuden wir dann doch mal schnell sehr knapp.
Kommunikation
Aktuell komplett einseitige Kommunikation - 100% Konzern - Top-down vom feinsten. Druck wird 1:1 weiter nach Unten übertragen und der ist Groß!
Gehalt/Benefits
Kollektivvertrag ist gegeben, Übertariflich hält sich in Grenzen, das Bonusmodell variiert sehr stark und wird auch sehr häufig, zum Nachteil der Mitarbeiter" verändert. Essensguthaben ist sehr angenehm und gut.
Interessante Aufgaben
Leider nicht mehr, da Kreativität und Einfallsreichtum durch strickte Konzerntaktiken unterbunden wurden und so zu einer recht stupiden und eintönigen Arbeitsweise führten.