Ihr Unternehmen?

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Ihr Unternehmen?

Wer bereit ist, mehr zu leisten und sich weiterzuentwickeln, wird hier nicht ausreichend gefördert oder unterstützt. Die

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2020 im Bereich IT in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich möchte hervorheben, dass das Gehalt im Voraus gezahlt wird, was für mich eine erhebliche Sicherheit und ein wertvolles Zeichen des Vertrauens darstellt. Zudem schätze ich sehr, dass familiäre Anliegen mit der gebotenen Aufmerksamkeit und Behutsamkeit behandelt werden. Diese Flexibilität und Unterstützung haben mir sehr geholfen und tragen dazu bei, dass ich mich sowohl beruflich als auch privat gut organisieren kann. Solche Praktiken machen den Arbeitsalltag angenehmer und zeigen, wie wichtig es ist, dass Arbeitgeber einfühlsam und verständnisvoll auf persönliche Bedürfnisse reagieren.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich muss leider feststellen, dass in dieser Organisation keine echte Demokratie oder flache Hierarchie herrschen. Häufig werden Meinungen und persönliche Standpunkte, die auf 25 Jahren Erfahrung beruhen, nicht berücksichtigt oder einfach ignoriert. Dies führt dazu, dass wichtige Perspektiven unberücksichtigt bleiben. Zudem werden Entscheidungen häufig getroffen, ohne dass eine transparente Erklärung oder Begründung gegeben wird. Das schafft ein Klima der Unsicherheit und Missverständnisse und erschwert die Zusammenarbeit. Ich würde mir wünschen, dass mehr Wert auf den Austausch von Ideen gelegt wird und dass Entscheidungen nachvollziehbar und gut kommuniziert sind.

Verbesserungsvorschläge

Es fällt mir sehr schwer, diese Zeilen zu schreiben, da sie eine sehr persönliche und schmerzhafte Erfahrung widerspiegeln. Ich möchte betonen, dass es nicht darum geht, Schuldzuweisungen zu machen, sondern darum, anderen zu helfen, Fehler zu vermeiden, die mir selbst passiert sind. Ich habe mehr als zwei Jahre in eine Situation investiert, in der ich immer wieder gehofft habe, dass sich Dinge ändern würden. Im Rückblick kann ich sagen, dass diese Zeit für mich verloren war, und ich möchte, dass andere die Möglichkeit haben, aus meinen Erfahrungen zu lernen und nicht denselben Weg zu gehen. Ich hoffe, dass wir gemeinsam eine positive Veränderung erreichen können, indem wir ehrlich miteinander sind und aus den Fehlern der Vergangenheit lernen.

Arbeitsatmosphäre

Ich habe festgestellt, dass Freundlichkeit und positive zwischenmenschliche Kommunikation hier oft fehlen. Einige Kollegen sind natürlich nett, aber leider ist der Umgangston in der gesamten Organisation nicht immer von Herzlichkeit geprägt. Die Führungskräfte scheinen weder besonders streng noch besonders herzlich zu sein, was dazu führt, dass eine klare Richtung und eine gewisse Wärme fehlen. Der Stress und die Unfreundlichkeit, die von oben herab strahlen, haben einen negativen Einfluss auf das gesamte Team. Ich glaube, dass eine Führung, die mehr auf Empathie und eine freundliche Kommunikation setzt, sowohl das Arbeitsklima als auch die Zusammenarbeit erheblich verbessern könnte. Ein respektvoller Umgang miteinander und eine klare, aber mitfühlende Führung könnten helfen, den Stress zu reduzieren und ein angenehmeres Arbeitsumfeld zu schaffen.

Kollegenzusammenhalt

In unserem Team habe ich festgestellt, dass einige Kollegen sehr wettbewerbsorientiert sind und sich stark auf ihre individuellen Erfolge konzentrieren, anstatt den Fokus auf Kooperation und gegenseitige Unterstützung zu legen. Diese Haltung führt oft dazu, dass Mentoring und Wissenstransfer nicht stattfinden. Der Ansatz, alle auf ein gemeinsames Niveau zu heben, um den Fortschritt im Team zu fördern, scheint hier wenig präsent zu sein. Ich denke, dass ein stärkerer Fokus auf Zusammenarbeit und Unterstützung für das gesamte Team sehr vorteilhaft wäre. Ein Mentoring-Programm oder regelmäßige gemeinsame Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten könnten dazu beitragen, das Wissen zu teilen und alle Teammitglieder zu stärken.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance hier ist akzeptabel, aber ich denke, dass noch Luft nach oben besteht. Es gibt sicherlich Möglichkeiten, diese Balance weiter zu optimieren, sodass die Mitarbeiter nicht nur effizient arbeiten können, sondern auch genügend Raum für persönliche Erholung und Familie haben. Eine flexiblere Handhabung von Arbeitszeiten oder mehr Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben könnte zu einer deutlich höheren Zufriedenheit und damit auch zu einer langfristig besseren Leistung führen.

Interessante Aufgaben

Irgendwo anders.

Gleichberechtigung

Laut Berlitz wurden Meine Deutschkenntnisse auf B2.2-Niveau eingestuft, während das Unternehmen C1 verlangte – was leider nicht in der Stellenanzeige erwähnt wurde. Besonders frustrierend war, dass sie nicht verstanden, dass österreichisches Deutsch kein Schuldeutsch ist, sondern ein Dialekt, an den man sich mit der Zeit gewöhnen muss. Diese Zeit wurde mir jedoch nicht eingeräumt, und es gab keinerlei Unterstützung, um diese sprachlichen Hürden zu überwinden. Es wäre hilfreich gewesen, mehr Verständnis und Unterstützung für den Anpassungsprozess zu bekommen.

Umgang mit älteren Kollegen

In Bezug auf den Umgang mit älteren Kollegen habe ich persönlich keine Bedenken. Da ich selbst alt genug war, habe ich keine negativen Erfahrungen gemacht und fühlte mich respektiert. Es scheint, dass hier grundsätzlich ein respektvoller Umgang miteinander herrscht, unabhängig vom Alter.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren in Ordnung, aber sie waren auch nichts Besonderes. Es gab keine gravierenden Mängel, aber auch keine besonderen Anreize oder herausragenden Vorteile, die das Arbeitsumfeld besonders hervorheben. Es wäre schön, wenn es Bereiche gäbe, in denen man noch weiter an der Verbesserung der Arbeitsbedingungen arbeiten könnte, um die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter langfristig zu steigern.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt und die Sozialleistungen waren leider enttäuschend und keineswegs etwas, worüber man besonders berichten müsste. Es gab wenig bis keine zusätzlichen Anreize oder Benefits, die das Gesamtpaket aufgewertet hätten. Das hat das Arbeitsumfeld insgesamt weniger attraktiv gemacht.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt hier leider kein strukturiertes Trainingsprogramm, und die Entwicklung oder Verbesserung von Fähigkeiten wird nicht finanziell unterstützt. Als Mitarbeiter investiere ich in meine Weiterentwicklung, indem ich zum Beispiel Deutschkurse auf eigene Kosten absolviere, doch es wird keine Unterstützung hinsichtlich der zeitlichen Belastung oder Anerkennung für diese Initiative angeboten. Ich denke, dass eine stärkere Förderung von Weiterbildungsmöglichkeiten, sei es durch finanzielle Unterstützung oder durch flexible Arbeitszeiten für Kurse, sowohl den Mitarbeitern als auch dem Unternehmen insgesamt zugutekommen würde. Weiterbildung sollte als Investition in die Zukunft des Unternehmens betrachtet werden.


Kommunikation

Vorgesetztenverhalten

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.