Schöne Außendarstellung, enttäuschende Realität
Gut am Arbeitgeber finde ich
Früher war es wirklich eine Ehre, bei Nuki zu arbeiten. Es gab ein starkes Team, eine klare Richtung und das Gefühl, gemeinsam etwas Sinnvolles aufzubauen. Leider wurde dieses Fundament durch eine schwer nachvollziehbare Entscheidung zerstört. Viele der wertvollsten Mitarbeitenden sind seitdem gegangen mit ihnen auch das Vertrauen und die Kultur, die das Unternehmen einmal ausgezeichnet haben. Die wenigen, die noch geblieben sind, halten den Laden irgendwie am Laufen, aber man spürt, dass sie langsam aufgeben. Was noch funktioniert, ist der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Viele Mitarbeitende kündigen und die Reaktion aus der HR lautet dann sinngemäß: „Sie gehen, weil es ihnen persönlich nicht gut geht.“ Aber warum geht es ihnen nicht gut? Diese Frage wird konsequent ausgeblendet. Statt sich ehrlich mit den Ursachen zu beschäftigen, werden Ausreden gesucht. Jeder hier weiß, was wirklich los ist: Überlastung, Frust, mangelnde Wertschätzung und eine toxisch schöne Fassade nach außen. Sobald ich eine neue Möglichkeit habe, werde auch ich diese Scheinwelt verlassen.
Verbesserungsvorschläge
Statt ständig auf Social Media ein geschöntes Bild zu zeigen, sollte man sich dringend der Realität im Unternehmen stellen. Die Stimmung ist angespannt, viele Mitarbeitende sind überlastet oder bereits innerlich ausgestiegen. Es reicht nicht, Feedback mit Standardfloskeln abzutun. Was fehlt, ist echtes Zuhören, das Erkennen von Problemen und vor allem der Wille, Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen anzustoßen. Wer immer nur nach außen glänzen will, riskiert den Zerfall von innen.
Arbeitsatmosphäre
Frustrierend und angespannt. Nach außen top, intern sieht’s ganz anders aus.
Image
Nach außen wirkt alles positiv, intern sieht die Realität leider ganz anders aus.
Work-Life-Balance
Theorie und Praxis klaffen weit auseinander. Zu viel Druck, zu wenig Rücksicht.
Karriere/Weiterbildung
Grundsätzlich gibt es Chancen zur Weiterbildung, aber der tägliche Stress lässt kaum Raum, diese auch wirklich zu nutzen.
Gehalt/Benefits
Es heißt oft, es gebe kein Budget für mehr, aber sobald jemand kündigen möchte, wird versucht, mit Angeboten zum Bleiben zu bewegen – meist zu spät. Für den hohen Stress und die Arbeitsbelastung ist die Bezahlung definitiv zu gering
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viel PR nach außen
Kollegenzusammenhalt
das Team hält noch zusammen, weil von oben nichts kommt.
Umgang mit älteren Kollegen
Die erfahrenen, guten ältere Mitarbeitenden sind leider schon gegangen. Die, die noch da sind, bringen wertvolle Erfahrung mit
Vorgesetztenverhalten
Realitätsfern und unehrlich. Verantwortung wird abgeschoben.
Arbeitsbedingungen
Hoher Druck und wenig Unterstützung.
Kommunikation
Wenig ehrlich, viel wird schön geredet. Kritik kommt nicht an.
Gleichberechtigung
kein Kommentar
Interessante Aufgaben
Interessant wäre es, wenn man nicht ständig mit Feuerlöschen beschäftigt wäre.


