Verschwende Zeit, kein Fortschritt, eher Rückschritt
Arbeitsatmosphäre
Das Betriebsklima ist größtenteils besorgniserregend. Es wird über andere Mitarbeiter aus anderen Abteilungen schlecht geredet und fluchen steht an der Tagesordnung. Eigene Schuld wird auf andere Personen abgewälzt.
Office ist im 1. Bezirk, das Gebäude heizt sich im Sommer extrem auf und es ist eine viel zu laute Umgebung in einem Großraumbüro.
Kommunikation
Es wird nicht klar kommuniziert, es gibt keine klare Regelungen zu Verantwortlichkeiten, man weiß nie an wen man sich wenden kann, so dass Themen durchkommen.
Informationen werden aktiv erst mal zurückgehalten, bis sie an unteren Ebenen kommuniziert werden.
Es gibt keine Meetingstruktur, man weiß nie den Stand von verschiedenen Aufgaben.
Kollegenzusammenhalt
Kollegen sind größtenteils nett und man kann gute Gespräche führen. Ist leider aber auch je nach Abteilung unterschiedlich, hier fehlt abteilungsübergreifender Zusammenhalt.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten bewegen sich meistens im vereinbarten Rahmen, zeitweise wird aber mit vielen Überstunden konfrontiert, da Prozesse so schlecht gestaltet sind und Strukturen nicht angemessen, dass einfachere und banale Tasks ewig brauchen. Und obwohl man selber die Mehrarbeit leistet, wird sich beschwert, warum man Überstunden aufbaut, obwohl man sonst nicht mit den Aufgaben fertig werden würde.
Home-Office nicht oder nur selten möglich, obwohl die Aufgaben hätten ohne Probleme
Remote erledigt werden könnten. Es wird über die “Home-Office-Menschen” abfällig geredet. Generell hatte ich das Gefühl, dass kein Vertrauen herrschte und ein hohes Kontrolle-Gefühl seitens der Leitung der Grund sein könnte.
Vorgesetztenverhalten
Generell wird ein autoritärer Führungsstil gelebt, dass die Struktur der ÖAW prägt. Starke hierarchische Strukture, kein Wille Prozesse zu verschlanken bzw. Gegenteilige passiert. Es herrschte die Angst “was wenn Thema XY auf mich zurückfällt”, weshalb Prozesse unnötig mikrogesteuert wurden.
Mikromanagement war ein Alltagsthema, E-Mail-Verläufe wurden kontrolliert und durchgelesen, Wording muss die Leitung kontrollieren und “freigeben”. Man hatte nie selbst in der Hand wie man agiert, sondern musste alles kontrollieren und absegnen lassen. Wenn man auf Grund von Zeitdruck Dinge selbst in die Hand genommen hat, wurde man vor versammelten Team angeschrien. Dieses Verhalten ist außerordentlich problematisch und entmenschlichend! Die Führungskraft hat nie die Probleme in ihren Verhalten gesehen, beleidigt vor dem ganzen Team andere Personen und Führungskräfte und kommt damit durch, da ein guter Kontakt zur Direktion gepflegt wird.
Bei Projekten mit externen Consulting Unternehmen war kein Gefühl für Projektmanagement Skills ersichtlich und auch hier wurde der Fehler immer bei anderen gesucht und nicht bei sich selbst.
Es werden persönliche Kleinkriege ausgefochten, in die sich die A
Interessante Aufgaben
Aufgaben waren monoton und nicht wirklich fordernd. Da die Strukturen, die von vor 10 Jahren erinnern, kann ich von keiner Weiterentwicklung berichten.
Die Aufgaben hatten kaum was mit modernem Controlling zu tun, sondern die meiste Zeit war Schadensbegrenzung in vielen verschiedenen Bereichen.
Excel wird für alles verwendet und eher rudimentär als fortgeschritten. Da der Großteil der Personen eher älter ist, sind kompliziertere Dashboards nicht kommunizierbar.
Wenn man aus einem KMU/Konzern oder Start-Up kommt wird man sich unterfordert fühlen, nur die fehlende Struktur und schlechte Prozesse haben den Job anstrengend gemacht.
Alles in allem hat es sich wie ein Rückschritt angefühlt.