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Österreichische 
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73 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,4Weiterempfehlung: 61%
Score-Details

73 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Verschwende Zeit, kein Fortschritt, eher Rückschritt

1,4
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Finanzen / Controlling bei Österreichische Akademie der Wissenschaften in Wien gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Das Betriebsklima ist größtenteils besorgniserregend. Es wird über andere Mitarbeiter aus anderen Abteilungen schlecht geredet und fluchen steht an der Tagesordnung. Eigene Schuld wird auf andere Personen abgewälzt.

Office ist im 1. Bezirk, das Gebäude heizt sich im Sommer extrem auf und es ist eine viel zu laute Umgebung in einem Großraumbüro.

Work-Life-Balance

Die Arbeitszeiten bewegen sich meistens im vereinbarten Rahmen, zeitweise wird aber mit vielen Überstunden konfrontiert, da Prozesse so schlecht gestaltet sind und Strukturen nicht angemessen, dass einfachere und banale Tasks ewig brauchen. Und obwohl man selber die Mehrarbeit leistet, wird sich beschwert, warum man Überstunden aufbaut, obwohl man sonst nicht mit den Aufgaben fertig werden würde.

Home-Office nicht oder nur selten möglich, obwohl die Aufgaben hätten ohne Probleme
Remote erledigt werden könnten. Es wird über die “Home-Office-Menschen” abfällig geredet. Generell hatte ich das Gefühl, dass kein Vertrauen herrschte und ein hohes Kontrolle-Gefühl seitens der Leitung der Grund sein könnte.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen sind größtenteils nett und man kann gute Gespräche führen. Ist leider aber auch je nach Abteilung unterschiedlich, hier fehlt abteilungsübergreifender Zusammenhalt.

Vorgesetztenverhalten

Generell wird ein autoritärer Führungsstil gelebt, dass die Struktur der ÖAW prägt. Starke hierarchische Strukture, kein Wille Prozesse zu verschlanken bzw. Gegenteilige passiert. Es herrschte die Angst “was wenn Thema XY auf mich zurückfällt”, weshalb Prozesse unnötig mikrogesteuert wurden.

Mikromanagement war ein Alltagsthema, E-Mail-Verläufe wurden kontrolliert und durchgelesen, Wording muss die Leitung kontrollieren und “freigeben”. Man hatte nie selbst in der Hand wie man agiert, sondern musste alles kontrollieren und absegnen lassen. Wenn man auf Grund von Zeitdruck Dinge selbst in die Hand genommen hat, wurde man vor versammelten Team angeschrien. Dieses Verhalten ist außerordentlich problematisch und entmenschlichend! Die Führungskraft hat nie die Probleme in ihren Verhalten gesehen, beleidigt vor dem ganzen Team andere Personen und Führungskräfte und kommt damit durch, da ein guter Kontakt zur Direktion gepflegt wird.
Bei Projekten mit externen Consulting Unternehmen war kein Gefühl für Projektmanagement Skills ersichtlich und auch hier wurde der Fehler immer bei anderen gesucht und nicht bei sich selbst.

Es werden persönliche Kleinkriege ausgefochten, in die sich die A

Kommunikation

Es wird nicht klar kommuniziert, es gibt keine klare Regelungen zu Verantwortlichkeiten, man weiß nie an wen man sich wenden kann, so dass Themen durchkommen.
Informationen werden aktiv erst mal zurückgehalten, bis sie an unteren Ebenen kommuniziert werden.
Es gibt keine Meetingstruktur, man weiß nie den Stand von verschiedenen Aufgaben.

Interessante Aufgaben

Aufgaben waren monoton und nicht wirklich fordernd. Da die Strukturen, die von vor 10 Jahren erinnern, kann ich von keiner Weiterentwicklung berichten.
Die Aufgaben hatten kaum was mit modernem Controlling zu tun, sondern die meiste Zeit war Schadensbegrenzung in vielen verschiedenen Bereichen.

Excel wird für alles verwendet und eher rudimentär als fortgeschritten. Da der Großteil der Personen eher älter ist, sind kompliziertere Dashboards nicht kommunizierbar.

Wenn man aus einem KMU/Konzern oder Start-Up kommt wird man sich unterfordert fühlen, nur die fehlende Struktur und schlechte Prozesse haben den Job anstrengend gemacht.
Alles in allem hat es sich wie ein Rückschritt angefühlt.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Puls

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Ein angenehmer, aber unsicherer Arbeitsplatz

4,2
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Forschung / Entwicklung bei Österreichische Akademie der Wissenschaften in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es ist eine nette Organisation mit netten Kollegen. Die Arbeit am ÖAW ist Weltklasse.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wie in den meisten akademischen Einrichtungen herrscht auch hier große Unsicherheit. Fast alle Stellen sind durch Forschungsgelder und befristete Verträge begrenzt. Die internen Abläufe der ÖAW sind langsam. Das macht es schwierig, auf Neuigkeiten über die Zukunftsperspektiven zu warten. Außerdem ist die Anzahl der Jahre, die man bei der ÖAW beschäftigt sein kann, begrenzt, was die Lebensplanung erheblich erschwert.

Arbeitsatmosphäre

Mit den neuen Arbeitsplätzen hat sich die Situation deutlich verbessert.


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Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Toller Arbeitgeber mit sinnvollen Aufgaben

4,3
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Österreichische Akademie der Wissenschaften in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Fast alles, von der Lage, Atmosphäre über die Aufgaben bis hin zu den Kollegen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Bezahlung könnte etwas besser sein.

Verbesserungsvorschläge

Es könnten altbewährte Netzwerke etwas weniger Einfluss haben auf die Prozesse. Diese Situation wird jedoch stetig besser.
Auch könnte es mehr übergreifende Events geben um die Vernetzung zu fördern.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist zumeist sehr gut.

Work-Life-Balance

Manchmal gibt es zu viel zu tun, aber meistens passt es.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist sehr gut.

Vorgesetztenverhalten

Meiner Erfahrung nach ausgezeichnet.

Kommunikation

Die Kommunikation ist im Großen und Ganzen gut, jedoch in einzelnen Punkten gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten. Teilweise wird der Informationsfluss als Hohlschuld gesehen.

Interessante Aufgaben

Absolut, sofern man sich für Wissenschaft interessiert.


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Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Die ÖAW ist eine ausgezeichnete Arbeitgeberin!

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Österreichische Akademie der Wissenschaften in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die angenehme Atmosphäre und der freundliche Umgang mit Mitarbeiter/innen.

Verbesserungsvorschläge

gibt es derzeit keine.

Arbeitsatmosphäre

sehr angenehm und kollegial

Gehalt/Benefits

großartige Zusatzleistungen (Ärztliche Untersuchungen, Kulturelle Veranstaltungen, Kurse etc.)


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Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Nach aussen Hui - könnte aber besser sein

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2011 im Bereich Administration / Verwaltung bei Österreichische Akademie der Wissenschaften in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

selbstverantwortliche Arbeit meist möglich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

keine Karrieremöglichkeit, Selbstdarstellung der ÖAW ganz anders

Verbesserungsvorschläge

wistle blower system: lediglich Alibisystem
feedback müsste direkter funktionieren, wird von LeiterInnen meist verhindert aus Angst um den eigenen Job - zu hierarchisch organisiert
Informationen verebben in den mittleren Führungsschichten

Arbeitsatmosphäre

nicht schimpfen, ist genug Lob

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wissenschaftlich: gut - verwaltungstechnisch: viel Luft nach oben

Karriere/Weiterbildung

nur eine Karrieremöglichkeit: Abteilungsleiter werden

Gehalt/Benefits

Impfungen, Gehaltsverhandlungen praktisch nicht möglich - starres Kollektivvertragschema

Kollegenzusammenhalt

sofern nicht von bossing beinflusst, siehe "Karriere"

Umgang mit älteren Kollegen

höchst ungern - es werden lieber junge WissenschaftlerInnen angestellt

Vorgesetztenverhalten

wer bei meetings Vorschläge ausserhalb seines Arbeitsbereiches macht, darf sie selbst umsetzen

Arbeitsbedingungen

meist bemüht um Verbesserungen

Kommunikation

verheimlichen von Informationen die den eigenen Arbeitsplatz betreffen z.B. räumliche Arbeitsplatzsituation, Ortswechsel(Umzüge), neue Mitarbeiter, ...

Gleichberechtigung

Teilzeitfalle für Frauen: Reduktion der Arbeitszeit ABER weiter 100% Arbeit, mangels jobdescription leicht möglich


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Interessante Aufgaben

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Wissenschaftlicher Betrieb ohne druck und mit Freude.

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institu für Weltraumforschung, Filiale in Graz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Frei einteilbare Arbeitszeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Geringe Bezahlung bei teilweise überfordernden Tätigkeiten.

Verbesserungsvorschläge

Besser Einführung in neue Arbeitsaufgaben bzw. Peer-Working.


Arbeitsatmosphäre

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Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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System Österreich

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei Österreichische Akademie der Wissenschaften in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Sozial- und Gesundheitsfonds des Betriebsrats
- Großzügigkeit und Toleranz gegenüber langgedienten Mitarbeitenden und fachlichen und persönlichen Schwächen
- Niemand wird gekündigt oder versetzt. Wenn man mit seiner Aufgabe nicht fertig wird, wird zusätzliches Personal eingestellt, bis sich jemand findet, der oder die es kann.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Ich habe manche meiner Vorgesetzten als unverlässlich und unaufrichtig, teilweise sogar als wortbrüchig erlebt
- für mich war kein Prozess- und Compliance-Management erkennbar
- für mich war keinerlei Personalentwicklung erkennbar - dadurch sind auch solche Personen, die qualifiziert eingestellt werden, je nach Fachgebiet und je nach Eigeninititative und Selbstmotivation mit der Dauer ihrer Zugehörigkeit immer schlechter qualifiziert.
- manchen Verantwortlichen ist möglicherweise gar nicht voll bewusst, was Personalmanagment *ist* und wofür es gut ist - als ich das Thema einmal aufbringen konnte, kam der erstaunte Widerspruch "aber ihr könnt doch eh Schulungen beantragen"
- im engeren Umfeld war für mich kein wirklich umfassendes kaufmännisches Denken erkennbar - aus meiner Sicht hatte ich in seltenen Ausnahmefällen sogar den subjektiven Eindruck, dass Steuergeld vielleicht doch noch eine Spur effizienter eingesetzt werden könnte
- Ich hatte den Eindruck paternalistische Führung mit scheinbar bewusster Intransparenzpolitik ("die MA sollen glauben, dass alles in bester Ordnung ist")
- für mich war kein echtes Bewusstsein für die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers erkennbar - das reicht von der Einladung zum Umzug ins Raucherbüro ("für die Kommunikation", die dann aber gar nicht stattfand) bis hin zur Anweisung, trotz Risikogruppeattest in einer Pandemie Präsenzarbeit zu leisten
- Die einzelnen Institute genießen eine hohe Autonomie, die im Fall großer, die Kräfte einer international kleinen Akademie transzendierender Einrichtungen a la CeMM oder IMBA deren Effizienz sicher erhöht, die mir bei kleinen Instituten aber zu wenig effizienten Dopplungen von Infrastruktur und Verwaltung und zu teilweise arg patriarchalen Strukturen zu führen scheinen, in denen die offiziellen Regeln vor dem Willen der Institutsleitung kapitulieren.
- Korpsgeist auf Institutsebene: im Zweifelsfall scheint mir die Versorgung und Beschirmung derer, die "dazu gehören", im Zentrum zu stehen.

Verbesserungsvorschläge

- Führungspositionen grundsätzlich nur auf Zeit vergeben und rochieren (ganz wichtig!).
- Nur dort Abteilungen schaffen, wo das sachlich gerechtfertigt ist.
- Die (messbare) Leistung sollte Einfluss auf die Bezahlung haben. Das ist legistisch nicht einfach, aber eine ganz einfache Maßnahme wären Leistungsprämien (derzeit sogar steuerbegünstigt). Die müssten aber nach objektivierbaren und öffentlich (!) gemachten Kriterien vergeben werden. Auch sollten Verwandte von wirklichen Mitgliedern unter den Empfangenden nicht überrepräsentiert sein.
- Die zentrale Verwaltung und Infrastruktur noch effizienter gestalten und nicht in einzelnen Instituten zusätzliche Verwaltungsabteilungen und Infrastruktur aufbauen.
- Bei der Stellenvergabe, auch bei Führungspositionen, noch strikter auf fachliche und persönliche Kompetenz und bei Führungspositionen auch auf Führungsqualitäten achten und die Vergabekriterien klar kommunizieren, damit gar nicht erst der Eindruck entstehen kann, die Stelle wäre zur Versorgung von Verwandten oder Freund/inn/en vergeben worden
- Sollte doch einmal eine Person eingestellt werden, obwohl ihr die entsprechende fachliche Qualifikationen bzw. Berufserfahrung fehlt oder obwohl sie mit einem wirklichen Mitglied verwandt ist, dieser eine entsprechende betriebliche Aus- und Weiterbildung zuteil werden lassen.
- Personalentwicklung für das nichtwissenschaftliche Personal einführen, damit auch Arbeitskräfte mit weniger hoher Selbstmotivation und vielleicht weniger hohem Einsatz den Anforderungen ihres Berufs langfristig noch besser gewachsen bleiben
- Prozesse und Prozessmanagement sowie Compliance-Management einführen
- Führungskräfte schulen und ihnen insbesondere erklären, was Prozesse, Zuständigkeiten, Personalenwicklung, Prozessmanagement und Compliance-Management *sind*.
- Fürsorgepflichten noch mehr ernst nehmen und noch besser wahrnehmen und leben
- Abläufe und Strukturen von externen Fachgutachter/innen evaluieren lassen.
- statt Bürokratie und streng hierarchischen Strukturen (A will etwas und muss das bei B beantragen; B muss es bei C genehmigen lassen; C muss D fragen; usw. usf.) Verantwortlichkeit einführen: A bekommt eine klare Agenda, muss innerhalb derer eigenverantwortlich agieren und z.B. einkaufen, wird dafür aber zur Rechenschaft gezogen, wenn ihm/ihr wiederholt grobe Schnitzer passieren).
- Um dem Anschein von Nepotismus noch besser entgegenzutreten, sollte es eine verpflichtende Regel geben, dass Führungskräfte keine Verwandten oder Patenkinder anstellen dürfen, zumindest wenn diese für eine Stelle formal nicht qualifiziert sind oder es ihnen an Berufserfahrung fehlt. Lieber an andere Institute verweisen und dort vollständige Bewerbungsverfahren und Evaluierungen durchlaufen lassen.

Arbeitsatmosphäre

Persönlich lauter liebe Leute - und zwar ganz unabhängig von ihren Aufgaben, ganz unabhängig von ihrer Kompetenz und ganz unabhängig davon, ob sie ein Bewerbungs-/Evaluierungsverfahren durchlaufen haben und ob sie als Verwandte wirklicher Mitglieder angestellt wurden.

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"Akademie der Wissenschaften" klingt super, damit kann man bei der älteren Verwandtschaft richtig Endruck schinden. Wenn es um wissenschaftliche Fragen geht, ist es aber wichtiger, an welchem Institut konkret man gearbeitet hat - da gibt es alles von CeMM (im "Scientist" als bester akademischer Arbeitgeber Europas gerankt) bis hin zum anderen Extrem.

Work-Life-Balance

Für junge Wissenschafter/innen ist es ziemlich schwer, die stehen unter hartem Konkurrenzdruck und erhalten nur befristete Verträge. Wenn man aber das Glück hat, in der "guten alten Zeit" in ein unbefristetes Dienstverhältnis übernommen worden zu sein oder wenn man - z.B. als Verwandte/r eines wirklichen Mitglieds - in der Verwaltung arbeitet, hat man in meinem Bereich nicht viel Erfolgsdruck (leider auch nicht viel Erfolgsmöglichkeit).

Karriere/Weiterbildung

Wissenschaft IST dauerhafte Weiterbildung, die bewerte ich hier deshalb nicht. Was ich hier bewerte, ist ausschließlich die Weiterbildung für nichtwissenschaftliche Mitarbeitende - und die ist in fachlichen Dingen für mich nicht erkennbar.

Klar gibt es Sprachkurse, Office-Kurse und das ganze auf klassische Bürojobs ausgerichtete Brimborium, aber eine fundierte Aus- und Weiterbildung in Managementmethoden oder auf technischem Gebiet ist mir nicht untergekommen - wenn es sie geben sollte, wird sie zumindest nicht beworben oder aktiv angeboten.

Letzteres ist das größte Problem - so etwas wie Personalentwicklung im weitesten Sinn habe ich in keinem der mir bekannten Institute erlebt. Man wird, bildhaft gesagt, 1975 eingestellt als Telefontechniker/in, und wenn 2005 die letzte klassische Telefonanlage ausgemustert wird, hat einer/m der Arbeitgeber immer noch keine Weiterentwicklung ermöglicht und muss man die Zeit bis zur Pensionierung als Telefonist/in oder Datenschutzbeauftragte/r fristen - das hat quasi auch etwas mit Telekommunikation zu tun.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter der Wissenschafter/innen sind - wie leider generell in Österreich - nicht sehr hoch; mit vergleichbaren Qualifikationen und vergleichbarem Einsatz kann man in der Privatwirtschaft oder im Ausland weit mehr herausholen.

In Verwaltung und Technik wird dafür deutlich besser bezahlt. Schon absolut ist der Akademie-Kollektivvertrag im Vergleich zu Unis und Privatwirtschaft gar nicht schlecht; setzt man ihn in Relation zu (1) sozialer Sicherheit und (2) zur Arbeitsmenge, handelt es sich aus meiner Sicht um eine absolute Mezzie: ad 1, Kündigungen unbefristeter Stellen habe ich an der Akademie noch nie erlebt; hinzu kommt ab dem 50. Lebensjahr noch die Sozialleistung "erhöhter Kündigungsschutz"; und ad 2, so weit für mich ersichtlich, werden für die meisten nichtwissenschaftlichen Tätigkeiten sehr großzügige Personalressourcen zur Verfügung gestellt. Sicher nur sehr selten gibt es das Problem falscher Qualifikation, sodass von vier, fünf Zuständigen doch nur eine/r oder zwei für eine Tätigkeit in Frage kommen, aber auch in so einem Fall passt es für die übrigen noch ziemlich gut.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltschutz oder soziales Engagement habe ich nie als Thema in der ÖAW erlebt, weder positiv noch negativ. In der Flüchtlingskrise 2015 wurden Mitarbeitende, die Freiwilligenarbeit leisten, allerdings von der Arbeit dafür freigestellt.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist ausgezeichnet. Gerade auch die unkündbaren Kolleg/inn/en machen sich und einander jederzeit die Mauer.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kollegen ist in Versorgungshinsicht vorbildlich: Sobald man einen unbefristeten Posten hat (die überwiegend für Stellen in Verwaltung und Technik, selten für Wissenschafter/innen gibt), lassen Leistungs- und Erfolgsdruck nach (Evaluierung gibt es nur einmal, nämlich bei der Festanstellung) und werden kaum oder keine Erwartungen hinsichtlich Entwicklung oder Weiterbildung mehr gestellt.

Umgekehrt erfährt man allerdings auch keinerlei Entwicklungsmaßnahmen, es ist also nichts für Leute, die auch nach 40 (Technik altert schnell) oder 50 noch etwas weiterbringen möchten. Für alle anderen wird das aber durch die Sozialleistung "erhöhter Kündigungsschutz ab 50" ausgeglichen.

Meines Erachtens und meiner Beobachtung nach geht da sehr viel Potenzial verloren. Auch langjährige Kolleg/inn/en könnten noch nützliche, produktive Leistung bringen und auf dem Stand der Technik arbeiten, wenn sie gefördert würden und über die Zeit neue Aufgaben bekämen.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten waren mit der Ausnahme des Institutsgründers aus meiner Sicht als Führungskräfte völlig ungeeignet.

Das ist auch historisch bedingt: Abteilungsleiter zu werden ist die einzige Aufstiegsmöglichkeit. So entstanden kleinste Abteilungen mit "Yes Minister"-artigen Artefakten wie einer Verwaltungsabteilung, wodurch auch die Sekretärin, Tochter eines wirklichen Mitglieds zur Abteilungsleiterin werden konnte. Das funktioniert, solange Leitende/r zur Führungsrolle geeignet und daran interessiert ist.

Nach des Gründers Pensionierung wurde die Stelle mit dem Verwandten eines w.M. besetzt, der meines Wissens keine externe Führungs- oder Berufserfahrung hatte. Interesse an den „Niederungen“ einer Leitungsposition konnte ich nicht erkennen, Mitarbeitergespräche wurden nur in mehrjährigen Intervallen durchgeführt; weiters glaube ich mich an die (halb humorvolle?) Selbstbeschreibung seines Rollenbilds als "wohlmeinender Alleinherrscher“ zu erinnern. Fortan wurden auch relevante Informationen (wie geplante Schließung von Arbeitsgebieten) vor den Betroffenen zurückgehalten (ich glaube mich an das Zitat „die Mitarbeiter sollen glauben, dass alles in Ordnung ist“ zu erinnern).

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen hängen rein vom Institut und vom Standort ab. In meinem Fall gab es ein lautes Arbeitsumfeld und war (tagsüber und im Büro) meist keine konzentrierte Arbeit möglich - jederzeit unangekündigte Störungen waren Teil der Institutspolitik ("open door policy"); anspruchsvolle Arbeiten, die Konzentration erfordern, erledigte man daher besser nachts oder am Wochenende bzw. von zu Hause aus.

Die neue Institutsleitung hat Elon Musks Idee um fast fünf Jahre vorweggenommen - jede/r Mitarbeitende muss einmal in der Woche in einem Mail darlegen, was er in dieser Woche getan hat. Das vermittelt für mein Gefühl ein großes Misstrauen nicht nur in die Mitarbeitenden, sondern auch in die Abteilungsleiter. Auch halte ich es für eine völlig untaugliche Maßnahme - einmal pro Woche ein paar Mails zu überfliegen hat meines Erachtens nichts mit Führung zu tun.

Kommunikation

Privat mit vielen Kolleg/inn/en natürlich super, professionell aber null - selbst von Dingen, von denen man unmittelbar betroffen ist (so Kleinigkeiten wie Institutsschließungen oder auch nur dem Outsourcing des eigenen Arbeitsbereichs), erfährt man nichts oder nur dann, wenn sich jemand verplappert (es gibt noch den/die eine/n oder andere/n älteren Kollegen/in, der/die gerne einmal in der Arbeit ein Gläschen hebt).

Gleichberechtigung

Der Frauenanteil in allen Positionen von Abteilungsleiter/in aufwärts ist sehr niedrig, das Präsidium ist rein männlich. Wenigstens im Kolleg/inn/enkreis selber herrscht, so weit ich das beurteilen kann, ein nichtdiskriminierender Umgang.

Immerhin kann ich auf keiner Ebene irgendwelche Diskriminierung hinsichtlich Arbeitseinsatz, Kompetenz, Arbeitsmoral oder Substanzgebrauch erkennen. Auch die Bezahlung korelliert, so weit ich das beurteilen kann, weder mit dem Geschlecht noch mit einem oder mehreren der anderen genannten Faktoren.

Interessante Aufgaben

Wenn man sich die richtige Wissenschaft und das richtige Institut aussucht, kann es passieren, dass man wissenschaftlich an der Weltspitze mitmischt - ich erwähne nur das CeMM oder das IMBA.

Wenn man hingegen in Verwaltung und Technik in der Zentrale oder in einer kleineren Einrichtung arbeitet, sollte man nicht der Aufgaben, sondern des Gehalts wegen zur Arbeit kommen und das Ganze als Versorgungsjob betrachten, bis sich eine Absprungsmöglichkeit findet.

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Insgesamt okay

3,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Österreichische Akademie der Wissenschaften in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Work-Life Balance
Familienfreundlich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In dem Arbeitsfeld in dem ich arbeite ist der allgemeine KV der ÖAW nicht passend, keine passenden Zulagen, keine Möglichkeit Überstunden am Wochenende bezahlt zu bekommen (obwohl man ja nicht freiwillig eine Dienstreise am Wochenende antritt).
Weiteres gibt es für den normalen Arbeitsalltag keine Essenszulagen oder sonstige weitere sinnvolle Benefits, wie Klimaticket oder Öffi-Zulagen

Verbesserungsvorschläge

Wenig Möglichkeiten als nicht wissenschaftlich Angestellter aufzusteigen, sich zu verbessern und weiterzubilden. Wäre schön wenn in diesem Bereich mehr angeboten würde


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Guter Arbeitgeber in spannendem Arbeitsumfeld

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Österreichische Akademie der Wissenschaften in Wien gearbeitet.

Work-Life-Balance

Großzügige Gleitzeitregelung und Möglichkeit zur Arbeit im Homeoffice

Karriere/Weiterbildung

Kommt auf die Position an

Gehalt/Benefits

Gute Bezahlung, zusätzliche freie Tage, bezahlte Mittagspause

Kollegenzusammenhalt

Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut.

Kommunikation

Abteilungsintern funktioniert die Kommunikation recht gut, der Rest ist ausbaufähig.

Interessante Aufgaben

Spannende Themen mit Fokus auf Weiterentwicklung


Arbeitsatmosphäre

Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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keine Weiterempfehlung

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Österreichische Akademie der Wissenschaften in Wien gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeitsbedingungen in der Verwaltung empfinde ich als sehr schwierig, weil standardisierte Prozesse fehlen bzw. unzureichend sind und Arbeitsmittel nicht dem modernen Standard entsprechen.
Meines Erachtens wird die Lösung dieser strukturellen Probleme zu zögerlich verfolgt. In regelmäßigen Abständen suchen Führungskräfte Einzelpersonen, denen sie Unzulänglichkeiten vorwerfen und die sie in weiterer Folge freisetzen. Dies empfinde ich in vielen Fällen als nicht gerechtfertigt. Selbst bei bestehenden Unzulänglichkeiten von Einzelpersonen kann diesen keinesfalls die Schuld am Bestehen der strukturellen Probleme zugewiesen werden. Durch das regelmäßige Freisetzen von Personen entstehen Zäsuren im Ablauf der Projekte und des Tagesgeschäfts sowie Wissensverlust. Die häufige Vakanz von Stellen, die Notwendigkeit eines regelmäßigen Nachrekrutierens, Einarbeitens und dann wieder Freisetzens stellen für die Führungskräfte wohl gute Rechtfertigungsgründe dar, warum strukturelle Probleme nicht oder nur sehr langsam gelöst werden können.
Nach meiner Wahrnehmung ist es nicht erwünscht, sich als motivierte Arbeitskraft dauerhaft und loyal für den Arbeitgeber zu engagieren. Die Gefahr, trotz guter Leistung freigesetzt zu werden, empfinde ich sehr hoch.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 73 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Österreichische Akademie der Wissenschaften durchschnittlich mit 3,4 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Bildung (3,7 Punkte). 71% der Bewertenden würden Österreichische Akademie der Wissenschaften als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 73 Bewertungen gefallen die Faktoren Work-Life-Balance, Gleichberechtigung und Image den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 73 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Österreichische Akademie der Wissenschaften als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.