12 von 73 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
12 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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12 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Betriebsklima ist größtenteils besorgniserregend. Es wird über andere Mitarbeiter aus anderen Abteilungen schlecht geredet und fluchen steht an der Tagesordnung. Eigene Schuld wird auf andere Personen abgewälzt.
Office ist im 1. Bezirk, das Gebäude heizt sich im Sommer extrem auf und es ist eine viel zu laute Umgebung in einem Großraumbüro.
Die Arbeitszeiten bewegen sich meistens im vereinbarten Rahmen, zeitweise wird aber mit vielen Überstunden konfrontiert, da Prozesse so schlecht gestaltet sind und Strukturen nicht angemessen, dass einfachere und banale Tasks ewig brauchen. Und obwohl man selber die Mehrarbeit leistet, wird sich beschwert, warum man Überstunden aufbaut, obwohl man sonst nicht mit den Aufgaben fertig werden würde.
Home-Office nicht oder nur selten möglich, obwohl die Aufgaben hätten ohne Probleme
Remote erledigt werden könnten. Es wird über die “Home-Office-Menschen” abfällig geredet. Generell hatte ich das Gefühl, dass kein Vertrauen herrschte und ein hohes Kontrolle-Gefühl seitens der Leitung der Grund sein könnte.
Kollegen sind größtenteils nett und man kann gute Gespräche führen. Ist leider aber auch je nach Abteilung unterschiedlich, hier fehlt abteilungsübergreifender Zusammenhalt.
Generell wird ein autoritärer Führungsstil gelebt, dass die Struktur der ÖAW prägt. Starke hierarchische Strukture, kein Wille Prozesse zu verschlanken bzw. Gegenteilige passiert. Es herrschte die Angst “was wenn Thema XY auf mich zurückfällt”, weshalb Prozesse unnötig mikrogesteuert wurden.
Mikromanagement war ein Alltagsthema, E-Mail-Verläufe wurden kontrolliert und durchgelesen, Wording muss die Leitung kontrollieren und “freigeben”. Man hatte nie selbst in der Hand wie man agiert, sondern musste alles kontrollieren und absegnen lassen. Wenn man auf Grund von Zeitdruck Dinge selbst in die Hand genommen hat, wurde man vor versammelten Team angeschrien. Dieses Verhalten ist außerordentlich problematisch und entmenschlichend! Die Führungskraft hat nie die Probleme in ihren Verhalten gesehen, beleidigt vor dem ganzen Team andere Personen und Führungskräfte und kommt damit durch, da ein guter Kontakt zur Direktion gepflegt wird.
Bei Projekten mit externen Consulting Unternehmen war kein Gefühl für Projektmanagement Skills ersichtlich und auch hier wurde der Fehler immer bei anderen gesucht und nicht bei sich selbst.
Es werden persönliche Kleinkriege ausgefochten, in die sich die A
Es wird nicht klar kommuniziert, es gibt keine klare Regelungen zu Verantwortlichkeiten, man weiß nie an wen man sich wenden kann, so dass Themen durchkommen.
Informationen werden aktiv erst mal zurückgehalten, bis sie an unteren Ebenen kommuniziert werden.
Es gibt keine Meetingstruktur, man weiß nie den Stand von verschiedenen Aufgaben.
Aufgaben waren monoton und nicht wirklich fordernd. Da die Strukturen, die von vor 10 Jahren erinnern, kann ich von keiner Weiterentwicklung berichten.
Die Aufgaben hatten kaum was mit modernem Controlling zu tun, sondern die meiste Zeit war Schadensbegrenzung in vielen verschiedenen Bereichen.
Excel wird für alles verwendet und eher rudimentär als fortgeschritten. Da der Großteil der Personen eher älter ist, sind kompliziertere Dashboards nicht kommunizierbar.
Wenn man aus einem KMU/Konzern oder Start-Up kommt wird man sich unterfordert fühlen, nur die fehlende Struktur und schlechte Prozesse haben den Job anstrengend gemacht.
Alles in allem hat es sich wie ein Rückschritt angefühlt.
Fast alles, von der Lage, Atmosphäre über die Aufgaben bis hin zu den Kollegen.
Die Bezahlung könnte etwas besser sein.
Es könnten altbewährte Netzwerke etwas weniger Einfluss haben auf die Prozesse. Diese Situation wird jedoch stetig besser.
Auch könnte es mehr übergreifende Events geben um die Vernetzung zu fördern.
Die Atmosphäre ist zumeist sehr gut.
Manchmal gibt es zu viel zu tun, aber meistens passt es.
Der Zusammenhalt ist sehr gut.
Meiner Erfahrung nach ausgezeichnet.
Die Kommunikation ist im Großen und Ganzen gut, jedoch in einzelnen Punkten gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten. Teilweise wird der Informationsfluss als Hohlschuld gesehen.
Absolut, sofern man sich für Wissenschaft interessiert.
- Sozial- und Gesundheitsfonds des Betriebsrats
- Großzügigkeit und Toleranz gegenüber langgedienten Mitarbeitenden und fachlichen und persönlichen Schwächen
- Niemand wird gekündigt oder versetzt. Wenn man mit seiner Aufgabe nicht fertig wird, wird zusätzliches Personal eingestellt, bis sich jemand findet, der oder die es kann.
- Ich habe manche meiner Vorgesetzten als unverlässlich und unaufrichtig, teilweise sogar als wortbrüchig erlebt
- für mich war kein Prozess- und Compliance-Management erkennbar
- für mich war keinerlei Personalentwicklung erkennbar - dadurch sind auch solche Personen, die qualifiziert eingestellt werden, je nach Fachgebiet und je nach Eigeninititative und Selbstmotivation mit der Dauer ihrer Zugehörigkeit immer schlechter qualifiziert.
- manchen Verantwortlichen ist möglicherweise gar nicht voll bewusst, was Personalmanagment *ist* und wofür es gut ist - als ich das Thema einmal aufbringen konnte, kam der erstaunte Widerspruch "aber ihr könnt doch eh Schulungen beantragen"
- im engeren Umfeld war für mich kein wirklich umfassendes kaufmännisches Denken erkennbar - aus meiner Sicht hatte ich in seltenen Ausnahmefällen sogar den subjektiven Eindruck, dass Steuergeld vielleicht doch noch eine Spur effizienter eingesetzt werden könnte
- Ich hatte den Eindruck paternalistische Führung mit scheinbar bewusster Intransparenzpolitik ("die MA sollen glauben, dass alles in bester Ordnung ist")
- für mich war kein echtes Bewusstsein für die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers erkennbar - das reicht von der Einladung zum Umzug ins Raucherbüro ("für die Kommunikation", die dann aber gar nicht stattfand) bis hin zur Anweisung, trotz Risikogruppeattest in einer Pandemie Präsenzarbeit zu leisten
- Die einzelnen Institute genießen eine hohe Autonomie, die im Fall großer, die Kräfte einer international kleinen Akademie transzendierender Einrichtungen a la CeMM oder IMBA deren Effizienz sicher erhöht, die mir bei kleinen Instituten aber zu wenig effizienten Dopplungen von Infrastruktur und Verwaltung und zu teilweise arg patriarchalen Strukturen zu führen scheinen, in denen die offiziellen Regeln vor dem Willen der Institutsleitung kapitulieren.
- Korpsgeist auf Institutsebene: im Zweifelsfall scheint mir die Versorgung und Beschirmung derer, die "dazu gehören", im Zentrum zu stehen.
- Führungspositionen grundsätzlich nur auf Zeit vergeben und rochieren (ganz wichtig!).
- Nur dort Abteilungen schaffen, wo das sachlich gerechtfertigt ist.
- Die (messbare) Leistung sollte Einfluss auf die Bezahlung haben. Das ist legistisch nicht einfach, aber eine ganz einfache Maßnahme wären Leistungsprämien (derzeit sogar steuerbegünstigt). Die müssten aber nach objektivierbaren und öffentlich (!) gemachten Kriterien vergeben werden. Auch sollten Verwandte von wirklichen Mitgliedern unter den Empfangenden nicht überrepräsentiert sein.
- Die zentrale Verwaltung und Infrastruktur noch effizienter gestalten und nicht in einzelnen Instituten zusätzliche Verwaltungsabteilungen und Infrastruktur aufbauen.
- Bei der Stellenvergabe, auch bei Führungspositionen, noch strikter auf fachliche und persönliche Kompetenz und bei Führungspositionen auch auf Führungsqualitäten achten und die Vergabekriterien klar kommunizieren, damit gar nicht erst der Eindruck entstehen kann, die Stelle wäre zur Versorgung von Verwandten oder Freund/inn/en vergeben worden
- Sollte doch einmal eine Person eingestellt werden, obwohl ihr die entsprechende fachliche Qualifikationen bzw. Berufserfahrung fehlt oder obwohl sie mit einem wirklichen Mitglied verwandt ist, dieser eine entsprechende betriebliche Aus- und Weiterbildung zuteil werden lassen.
- Personalentwicklung für das nichtwissenschaftliche Personal einführen, damit auch Arbeitskräfte mit weniger hoher Selbstmotivation und vielleicht weniger hohem Einsatz den Anforderungen ihres Berufs langfristig noch besser gewachsen bleiben
- Prozesse und Prozessmanagement sowie Compliance-Management einführen
- Führungskräfte schulen und ihnen insbesondere erklären, was Prozesse, Zuständigkeiten, Personalenwicklung, Prozessmanagement und Compliance-Management *sind*.
- Fürsorgepflichten noch mehr ernst nehmen und noch besser wahrnehmen und leben
- Abläufe und Strukturen von externen Fachgutachter/innen evaluieren lassen.
- statt Bürokratie und streng hierarchischen Strukturen (A will etwas und muss das bei B beantragen; B muss es bei C genehmigen lassen; C muss D fragen; usw. usf.) Verantwortlichkeit einführen: A bekommt eine klare Agenda, muss innerhalb derer eigenverantwortlich agieren und z.B. einkaufen, wird dafür aber zur Rechenschaft gezogen, wenn ihm/ihr wiederholt grobe Schnitzer passieren).
- Um dem Anschein von Nepotismus noch besser entgegenzutreten, sollte es eine verpflichtende Regel geben, dass Führungskräfte keine Verwandten oder Patenkinder anstellen dürfen, zumindest wenn diese für eine Stelle formal nicht qualifiziert sind oder es ihnen an Berufserfahrung fehlt. Lieber an andere Institute verweisen und dort vollständige Bewerbungsverfahren und Evaluierungen durchlaufen lassen.
Persönlich lauter liebe Leute - und zwar ganz unabhängig von ihren Aufgaben, ganz unabhängig von ihrer Kompetenz und ganz unabhängig davon, ob sie ein Bewerbungs-/Evaluierungsverfahren durchlaufen haben und ob sie als Verwandte wirklicher Mitglieder angestellt wurden.
"Akademie der Wissenschaften" klingt super, damit kann man bei der älteren Verwandtschaft richtig Endruck schinden. Wenn es um wissenschaftliche Fragen geht, ist es aber wichtiger, an welchem Institut konkret man gearbeitet hat - da gibt es alles von CeMM (im "Scientist" als bester akademischer Arbeitgeber Europas gerankt) bis hin zum anderen Extrem.
Für junge Wissenschafter/innen ist es ziemlich schwer, die stehen unter hartem Konkurrenzdruck und erhalten nur befristete Verträge. Wenn man aber das Glück hat, in der "guten alten Zeit" in ein unbefristetes Dienstverhältnis übernommen worden zu sein oder wenn man - z.B. als Verwandte/r eines wirklichen Mitglieds - in der Verwaltung arbeitet, hat man in meinem Bereich nicht viel Erfolgsdruck (leider auch nicht viel Erfolgsmöglichkeit).
Wissenschaft IST dauerhafte Weiterbildung, die bewerte ich hier deshalb nicht. Was ich hier bewerte, ist ausschließlich die Weiterbildung für nichtwissenschaftliche Mitarbeitende - und die ist in fachlichen Dingen für mich nicht erkennbar.
Klar gibt es Sprachkurse, Office-Kurse und das ganze auf klassische Bürojobs ausgerichtete Brimborium, aber eine fundierte Aus- und Weiterbildung in Managementmethoden oder auf technischem Gebiet ist mir nicht untergekommen - wenn es sie geben sollte, wird sie zumindest nicht beworben oder aktiv angeboten.
Letzteres ist das größte Problem - so etwas wie Personalentwicklung im weitesten Sinn habe ich in keinem der mir bekannten Institute erlebt. Man wird, bildhaft gesagt, 1975 eingestellt als Telefontechniker/in, und wenn 2005 die letzte klassische Telefonanlage ausgemustert wird, hat einer/m der Arbeitgeber immer noch keine Weiterentwicklung ermöglicht und muss man die Zeit bis zur Pensionierung als Telefonist/in oder Datenschutzbeauftragte/r fristen - das hat quasi auch etwas mit Telekommunikation zu tun.
Die Gehälter der Wissenschafter/innen sind - wie leider generell in Österreich - nicht sehr hoch; mit vergleichbaren Qualifikationen und vergleichbarem Einsatz kann man in der Privatwirtschaft oder im Ausland weit mehr herausholen.
In Verwaltung und Technik wird dafür deutlich besser bezahlt. Schon absolut ist der Akademie-Kollektivvertrag im Vergleich zu Unis und Privatwirtschaft gar nicht schlecht; setzt man ihn in Relation zu (1) sozialer Sicherheit und (2) zur Arbeitsmenge, handelt es sich aus meiner Sicht um eine absolute Mezzie: ad 1, Kündigungen unbefristeter Stellen habe ich an der Akademie noch nie erlebt; hinzu kommt ab dem 50. Lebensjahr noch die Sozialleistung "erhöhter Kündigungsschutz"; und ad 2, so weit für mich ersichtlich, werden für die meisten nichtwissenschaftlichen Tätigkeiten sehr großzügige Personalressourcen zur Verfügung gestellt. Sicher nur sehr selten gibt es das Problem falscher Qualifikation, sodass von vier, fünf Zuständigen doch nur eine/r oder zwei für eine Tätigkeit in Frage kommen, aber auch in so einem Fall passt es für die übrigen noch ziemlich gut.
Umweltschutz oder soziales Engagement habe ich nie als Thema in der ÖAW erlebt, weder positiv noch negativ. In der Flüchtlingskrise 2015 wurden Mitarbeitende, die Freiwilligenarbeit leisten, allerdings von der Arbeit dafür freigestellt.
Der Zusammenhalt ist ausgezeichnet. Gerade auch die unkündbaren Kolleg/inn/en machen sich und einander jederzeit die Mauer.
Der Umgang mit älteren Kollegen ist in Versorgungshinsicht vorbildlich: Sobald man einen unbefristeten Posten hat (die überwiegend für Stellen in Verwaltung und Technik, selten für Wissenschafter/innen gibt), lassen Leistungs- und Erfolgsdruck nach (Evaluierung gibt es nur einmal, nämlich bei der Festanstellung) und werden kaum oder keine Erwartungen hinsichtlich Entwicklung oder Weiterbildung mehr gestellt.
Umgekehrt erfährt man allerdings auch keinerlei Entwicklungsmaßnahmen, es ist also nichts für Leute, die auch nach 40 (Technik altert schnell) oder 50 noch etwas weiterbringen möchten. Für alle anderen wird das aber durch die Sozialleistung "erhöhter Kündigungsschutz ab 50" ausgeglichen.
Meines Erachtens und meiner Beobachtung nach geht da sehr viel Potenzial verloren. Auch langjährige Kolleg/inn/en könnten noch nützliche, produktive Leistung bringen und auf dem Stand der Technik arbeiten, wenn sie gefördert würden und über die Zeit neue Aufgaben bekämen.
Die Vorgesetzten waren mit der Ausnahme des Institutsgründers aus meiner Sicht als Führungskräfte völlig ungeeignet.
Das ist auch historisch bedingt: Abteilungsleiter zu werden ist die einzige Aufstiegsmöglichkeit. So entstanden kleinste Abteilungen mit "Yes Minister"-artigen Artefakten wie einer Verwaltungsabteilung, wodurch auch die Sekretärin, Tochter eines wirklichen Mitglieds zur Abteilungsleiterin werden konnte. Das funktioniert, solange Leitende/r zur Führungsrolle geeignet und daran interessiert ist.
Nach des Gründers Pensionierung wurde die Stelle mit dem Verwandten eines w.M. besetzt, der meines Wissens keine externe Führungs- oder Berufserfahrung hatte. Interesse an den „Niederungen“ einer Leitungsposition konnte ich nicht erkennen, Mitarbeitergespräche wurden nur in mehrjährigen Intervallen durchgeführt; weiters glaube ich mich an die (halb humorvolle?) Selbstbeschreibung seines Rollenbilds als "wohlmeinender Alleinherrscher“ zu erinnern. Fortan wurden auch relevante Informationen (wie geplante Schließung von Arbeitsgebieten) vor den Betroffenen zurückgehalten (ich glaube mich an das Zitat „die Mitarbeiter sollen glauben, dass alles in Ordnung ist“ zu erinnern).
Die Arbeitsbedingungen hängen rein vom Institut und vom Standort ab. In meinem Fall gab es ein lautes Arbeitsumfeld und war (tagsüber und im Büro) meist keine konzentrierte Arbeit möglich - jederzeit unangekündigte Störungen waren Teil der Institutspolitik ("open door policy"); anspruchsvolle Arbeiten, die Konzentration erfordern, erledigte man daher besser nachts oder am Wochenende bzw. von zu Hause aus.
Die neue Institutsleitung hat Elon Musks Idee um fast fünf Jahre vorweggenommen - jede/r Mitarbeitende muss einmal in der Woche in einem Mail darlegen, was er in dieser Woche getan hat. Das vermittelt für mein Gefühl ein großes Misstrauen nicht nur in die Mitarbeitenden, sondern auch in die Abteilungsleiter. Auch halte ich es für eine völlig untaugliche Maßnahme - einmal pro Woche ein paar Mails zu überfliegen hat meines Erachtens nichts mit Führung zu tun.
Privat mit vielen Kolleg/inn/en natürlich super, professionell aber null - selbst von Dingen, von denen man unmittelbar betroffen ist (so Kleinigkeiten wie Institutsschließungen oder auch nur dem Outsourcing des eigenen Arbeitsbereichs), erfährt man nichts oder nur dann, wenn sich jemand verplappert (es gibt noch den/die eine/n oder andere/n älteren Kollegen/in, der/die gerne einmal in der Arbeit ein Gläschen hebt).
Der Frauenanteil in allen Positionen von Abteilungsleiter/in aufwärts ist sehr niedrig, das Präsidium ist rein männlich. Wenigstens im Kolleg/inn/enkreis selber herrscht, so weit ich das beurteilen kann, ein nichtdiskriminierender Umgang.
Immerhin kann ich auf keiner Ebene irgendwelche Diskriminierung hinsichtlich Arbeitseinsatz, Kompetenz, Arbeitsmoral oder Substanzgebrauch erkennen. Auch die Bezahlung korelliert, so weit ich das beurteilen kann, weder mit dem Geschlecht noch mit einem oder mehreren der anderen genannten Faktoren.
Wenn man sich die richtige Wissenschaft und das richtige Institut aussucht, kann es passieren, dass man wissenschaftlich an der Weltspitze mitmischt - ich erwähne nur das CeMM oder das IMBA.
Wenn man hingegen in Verwaltung und Technik in der Zentrale oder in einer kleineren Einrichtung arbeitet, sollte man nicht der Aufgaben, sondern des Gehalts wegen zur Arbeit kommen und das Ganze als Versorgungsjob betrachten, bis sich eine Absprungsmöglichkeit findet.
Großzügige Gleitzeitregelung und Möglichkeit zur Arbeit im Homeoffice
Kommt auf die Position an
Gute Bezahlung, zusätzliche freie Tage, bezahlte Mittagspause
Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut.
Abteilungsintern funktioniert die Kommunikation recht gut, der Rest ist ausbaufähig.
Spannende Themen mit Fokus auf Weiterentwicklung
Die Atmosphäre ist kollegial und die Zusammemarbeit niederschwellig organisiert.
So viel ich höre, gilt die ÖAW als die beste wissenschaftliche Einrichtung Österreichs.
Sehr gut, es gibt keine Erwartung, das Nachrichten außerhalb der Arbeitszeiten bearbeitet werden und vor- bzw. nacharbeiten ist möglich.
Man kann an Workshops und Tagungen teilnehmen. Auch die Networking-Möglichkeiten sind nicht zu unterschätzen.
Das Gehalt ist etwas höher als in meinen bisherigen vergleichbaren Jobs. Gesundenuntersuchung, Psychologin und einige Impfungen werden zur Verfügung gestellt. Man ist bei der ÖGK versichert.
Soviel ich mitbekomme wird, wo es geht, sehr auf Umweltfreundlichkeit und soziale Inklusion geachtet
Gute Zusammenhalt, ich habe mich von Anfang an ins Team inkludiert gefühlt.
Wir sind ein eher junges Team, aber die wenigen älter:en Kolleg:innen werden behandelt, wie alle anderen.
Meine Vorgesetzten sind sehr freundlich und professionell - auch auf Wünsche und Fragen meinerseits wird immer schnell reagiert.
Schöne Büros, gute Work-Life-Balance, schöner Aufenthaltsraum mit voll funktionsfähiger Küche - außerdem gute Angebote wie Gesundenuntersuchung, diverse Impfungen, Arbeitspsychologin, ein Chor, etc. 40% der Arbeitszeit im Homeoffice sind erlaubt.
Die Kommunikation verläuft ausschließlich über eigene Arbeitsmedien (z.B. Email), was eine gute Work-Life-Balance ermöglicht.
Wir arbeiten in einem diversen Team, in dem sich jede:r einbringen kann.
Die Aufgaben sind der Stellungausschreibung und meiner Rolle angemessen.
Werte-Fokus im Hinblick auf den administrativen Bereich prüfen: Neues erkennen, Fragen eröffnen, Verantwortung leben, Vorreiter sein, Kritikfähigkeit stärken, Engagement fordern und Leistung erkennen und fördern.
Hängt sehr vom jeweiligen Standort ab.
Für den Auftritt nach außen wird viel getan.
Hat bei den Mitarbeiter:innen einen sehr hohen Stellenwert.
"Stetiger Fokus auf Weiterbildung" wird dzt. nur im wissenschaftlichen Bereich dokumentiert.
Sozialleistungen sicher umfangreicher als anderswo.
"Zuverlässigkeit und Kollegialität" werden sehr unterschiedlich ausgelegt.
Gemessen an den Werten der ÖAW gibt es Verbesserungspotential.
Hat keinen hohen Stellenwert und schweigen bringt weiter als fragen.
Mit "Neugier für innovative Arbeitsweisen sowie der Mut zu Neuem" würde die Administration die Wissenschaft noch besser unterstützen können.
die Räumlichkeiten im 1. Bezirk haben nostalgischen Altbauflair, die Kollegen gehen respektvoll miteinander um und begegnen sich auf Augenhöhe
ausgezeichnetes Image und angesehene Forschungsorganisation von internationalem Rang
bezahlte Mittagspause, Gleitzeit, Home Office, 6. Urlaubswoche ab 40 - was will man mehr?
es gibt ein eigenes Mentoringprogramm und auch die persönliche Karriere wird durch Coaching/Weiterbildung gefördert
überdurchschnittliche Gehälter in der Verwaltung, es wird über KV bezahlt und das Gesamtpaket passt
es gibt Bestrebungen sich den SDGs und Nachhaltigkeitsthemen zu widmen
wenn es drauf ankommt, helfen alle Kollegen zusammen und unterstützen sich gegenseitig
ältere Kollegen werden sehr geschätzt und sind immer noch gut integriert
steile Hierarchien und lange Entscheidungswege sind mitunter mühsam
teilweise veraltete Arbeitsmittel und die Technik ist nicht auf dem aktuellen Stand, viel Bürokratie und "Papierkrieg"
im Team herrscht eine "Du-Kultur", die Kommunikation in der Gesamtorganisation ist aufgrund der verschiedenen Standorte und der Größe allerdings ausbaufähig
ausgewogenes Mann-Frau-Verhältnis und ein internationales Team, der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen kümmert sich um Gender und Diversity
tolle Aufgabengebiete und exzellente Forschung aus erster Hand, man spürt richtig die Wissenschaft in den alterwürdigen Hallen und kann mit den besten Wissenschaftlern aus der ganzen Welt zusammenarbeiten
Ansehen international
siehe oben, alle Benefits überwiegen nicht die tatsächlichen Zustände wovor alle die lange tätig sind die Augen verschließen
endlich darüber nachdenken warum Leute gehen, Prozesse einbauen die Verantwortung übergeben sodass das Beamtendenken endlich wegkommt; ermöglichen statt verhindern; hierarchische Strukturen nur dort behalten wo zwingend notwendig; nachhaltiges Management einsetzen und die ÖAW zeitgemäss aufsetzen, ansonsten wird sie sterben
hängt von Vorgesetzten, Teams, Umfeld ab; generell aber weder für Wissenschaft noch für Verwaltung förderlich; siehe Fluktation - gute Leute gehen leider, mittelmässig wird behalten oder die alteingesessen dadurch verändert sich nichts ins Positive oder Effiziente
ja bei älteren Verwandten vielleicht, aber die die sie kennen die verstaubte Institution denken anders
Einteilungssache, sicherlich aber nicht förderlich dass entscheidende Rollen/Positionen "den ganzen Sommer" auf Urlaub sind und Arbeit erschweren, keine gu
Verhinderung und nicht Ermöglichung, es gäbe viel Potenzial inter/national
"können froh sein über so ein Gehalt" aber es entspricht nicht den Leistungen zu sehr KV konform ohne realen Zusatzleistungen
ausser Eigeninitiativen, von Zentral schlechte Umsetzung zB Recycling; Sozial? Engagement auf Papier und PR technisch evtl
dort wo es funktionierts super, nett und kollegial; dort wo sie Angst vor dir haben oder dir keinen Respekt zollen nicht vorhanden sondern arbeiten gegen dich, Wertschätzung fehlt Führung bringt es nicht
eher schlecht, siehe andere Bewertungen aber weil die alten nicht gehen wollen (wM) oder neue Ideen zulassen (Verwaltung, IT)
bräuchten alle dringend Schulungen und mehr transparente ordentliche Karrieremodelle, sodass junge/neue MA auch nachhaltig bleiben win-win
keine ordentliche Induction, Prozesse fehlen auf vielen Ebenen ob Verwalt. Wissensch. Gäste etc... für gutes und nachhaltiges Personalmanagement auch Entwicklung
Gibt es nicht, MA, die gehen senden an ihrem letzten Arbeitstag emails aus; Veränderungen beschlossene Sache also auch nicht im Vorhinein; von oben herab in vielen Bereichen sicherlich auch Instituts- bzw. Führungsabhängig;
am Papier vielleicht, reale Welt eher nein; sehr politsch getrieben und Freunderlwirtschaft; Bewerbungen/Anstellungen oft vorher bereits beschlossen
könnte sie in allen Bereichen sein; wissenschaftlich hängt es von dir selbst und deiner Vermarktung ab; verwaltungstechnisch müssten neue Prozesse und Aufgaben genau beschrieben sein und modifiziert - update!!
Manche Sozialleistungen
-Nicht vorhandene Kommunikation
-keine Wertschätzung der Mitarbeiter
Präsidium austauschen und/oder den Mut haben, diesem entgegen zu treten. Leider ist Offenheit nur bei manchen MA vorhanden, ab der Leitungsebene keine Spur davon. Der Wille, etwas zu ändern ist einfach nicht da. Eingefahrene und veraltete Verhaltens- und Denkmuster.
MA werden ohne erkennbaren Grund gegangen, Präsidium wechselt jeden Tag seine Meinung und man hat zu springen. Keiner weiß, wer der nächste ist.
Der Name klingt nach außen hin gut, innen eine Katastrophe. Langsam fängt aber auch dieses Image an zu bröckeln.
Je nach Abteilung anders. Die einen arbeiten "normal" 9 to 5, andere bis in den späten Abend.
Je nach Abteilung unterschiedlich
Gehalt in Ordnung (Verwaltung), Betriebsarzt vorhanden, gewisse Annehmlichkeiten beim Betriebsrat (Gesundheitsfond)
Je nachdem wie man sich versteht oder mag.
Innerhalb der Abteilungen gut, da sie das Wissen haben. Andererseits - wenn man sich nur darauf verlässt, dass andere alles wissen, weil sie schon seit 20 Jahren an der ÖAW arbeiten und diese MA das Wissen nicht weitergeben (wollen oder können).
Letztklassig
Im neuen Gebäude-während der Sanierung des Alten-sehr schlecht.
Keine Kommunikation von oben nach unten. Leider auch keine bzw. schlechte Kommunikation innerhalb der Abteilungen-von Leitung zu MA.
Je nach Abteilung
Je nach Abteilung, mal mehr, mal weniger interessant.
Gute Leistungen werden nicht wertgeschätzt
Nach außen gutes Image, innenn drin siehts leider übel aus
für die einen besser, die anderen schlechter
Kein Interesse des Unternehmens die Mitarbeiter zu fördern
Das Unternehmen hat kein Interesse daran gute Mitarbeiter zu erhalten indem man das Gehalt auch der tatsächlichen Arbeitsleistung angepasst wird, von Sozialleistungen keine Spur.
lässt zu wünschen übrig, Vorgesetzten haben meist keine Ahnung von und auch kein Interesse an dem Bereich den sie eigentlich leiten sollten, Mitarbeiter führen sich selbst, zumindest jene, die Arbeitsmoral haben. Der Rest macht sich ein gemütliches Leben....
Kommunikation über die Jahre immer schlechter geworden, in Führungsebene werden Sachen beschlossen, die nicht nach unten kommuniziert werden
So verdient kununu Geld.