Achtet auf eure mentale Gesundheit.
Arbeitsatmosphäre
Kollegial eigentlich okay, aber massiver Druck von oben spürbar. Instruktorenbereich personell schwach besetzt, fachlich und menschlich nicht überzeugend, dafür viele die reden wol. Statt Ursachenforschung liegt der Fokus auf Fehlersuche und Disziplinierung. Externe Aufarbeitung wäre wünschenswert.
Vor allem große Fluktuation! In meinem Bereich haben in ca. 2 Jahren rund 20 top ausgebildete Mitarbeiter mit der ÖBB Produktion abgerechnet und sind nahezu alle zu privaten EVUs abgewandert. Das ist für mich maßgeblich mit dem menschlichen Verhalten / Führungsstil von oben herab zu begründen.
Auch Meldungen über jahrelanges Mobbing werden aus meiner Erfahrung nicht konsequent aufgearbeitet. Statt den Betroffenen zu helfen, hatte ich das Gefühl, dass diejenigen, die etwas ansprechen, eher belangt werden und die Verantwortlichen geschützt werden, da sie die Führungsebene mit Informationen versorgen.
Alles in allem nur für Menschen geeignet, die sich nichts erwarten.
Meine Empfehlung: Es gibt noch ein Leben neben der ÖBB. Holt euch den Whistleblower heraus und sagt, was ihr darüber denkt. Macht es am besten mit mehreren Kollegen, damit ihr nicht persönlich angreifbar seid. Alles Gute.
Gleichberechtigung
Vielfalt bedeutet hier , man weiß nie wofür man belangt wird , heute gut -morgen diesbezüglich ist es ein Fehler .
Arbeitsbedingungen
Keine Klimatisierten Räume in gewissen Ebenen, Müll trennung endet dann bei der Reinigungskraft , weil diese hat meist nur den restmülleimer , im Büro wird getrennt dannach nicht mehr.
Gehalt/Benefits
Karriere nur mit Gleitmittel, Gehalt zu den privaten EVUs teils 50% und mehr geringer.

