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ÖBB-Konzernals Arbeitgeber

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ÖBB-Konzern: Gesamtprojekt Hauptbahnhof WienÖBB-Konzern: FahrdienstleiterÖBB-KonzernVideo anschauen

Bewertungsdurchschnitte

  • 870 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (326)
    37.471264367816%
    Gut (258)
    29.655172413793%
    Befriedigend (173)
    19.885057471264%
    Genügend (113)
    12.988505747126%
    3,38
  • 45 Bewerber sagen

    Sehr gut (26)
    57.777777777778%
    Gut (7)
    15.555555555556%
    Befriedigend (5)
    11.111111111111%
    Genügend (7)
    15.555555555556%
    3,71
  • 187 Lehrlinge sagen

    Sehr gut (150)
    80.213903743316%
    Gut (31)
    16.577540106952%
    Befriedigend (5)
    2.6737967914439%
    Genügend (1)
    0.53475935828877%
    4,35

Firmenübersicht

ÖBB - Mobilität für Österreich



Seit 1. Jänner 2005 sind die ÖBB als Konzern organisiert und bestehen aus drei Aktiengesellschaften, die unter dem strategischen Dach der ÖBB-Holding AG alle Geschäftsfelder der modernen Mobilitätskette abdecken und somit als starke, umweltfreundliche Bahn das Verkehrsmittel der Zukunft sind. Der ÖBB-Konzern hat sich auf Basis einer neuen Strategie zum

Ziel gesetzt, sich langfristig als eine der europäischen Top-Bahnen zu etablieren.


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Fragen & Antworten sehen

Kennzahlen

Umsatz

Umsatzerlöse 5.247 Mio. EUR

Mitarbeiter

40.265

Unternehmensinfo

Wer wir sind

Produkte, Services, Leistungen

Die ÖBB sind ein einzigartiges Unternehmen. Kein Unternehmen in Österreich ist so flächendeckend präsent und erreicht so viele Menschen. Die ÖBB sind die Nummer 1 bei Verkehr und klimafreundlicher Mobilität. Die meisten Bahnkunden erleben die ÖBB nur während einer Reise im Zug oder Bus, die ÖBB sind aber viel mehr. Der ÖBB Konzern ist Arbeitgeber für 40.265 Menschen, außerdem die Nummer eins bei technischer Ausbildung in Österreich. Der ÖBB-Konzern ist ein bedeutender Logistikanbieter, betreibt acht konzerneigene Wasserkraftwerke zur Erzeugung von „sauberem“ Strom und ist einer der wichtigsten Immobilienbewirtschafter des Landes.

Perspektiven für die Zukunft


Bis zum Jahr 2025 wird der Personen- und Güterverkehr in Österreich massiv zunehmen - die Bahn wird dabei als das Verkehrsmittel der Zukunft gesehen. Die sukzessive Marktliberalisierung eröffnet Chancen in neuen Märkten und führt zu einer Attraktivitätssteigerung des Systems Bahn.

In diesem Sinne werden die ÖBB ihr Augenmerk auf jene Märkte richten, die attraktiv sind, sowie auf jene Produkte, mit denen sie in diesen Märkten einen Wettbewerbsvorteil erreichen können. Beispielsweise wird sich der Güterverkehr neben Österreich und Ungarn zukünftig auf eine Handvoll weitere Märkte im südosteuropäischen Raum konzentrieren. Der Personenverkehr wird den Schwerpunkt wie schon bisher auf den österreichischen Markt legen. Ziel ist es, bei den Kundinnen und Kunden durch Qualität und Service zu punkten. Die ÖBB-Infrastruktur AG wiederum will ihre Wertschöpfungstiefe optimieren, sich also auf Tätigkeiten fokussieren, die Kernkompetenzen der ÖBB sind und auch künftig sein werden.

Benefits

Flexible Arbeitszeiten
teilweise

Homeoffice
teilweise

Kantine
teilweise

Essenszulagen
teilweise

Betriebliche Altersvorsorge
Ja

Barrierefreiheit
Ja

Gesundheitsma?nahmen
Ja

Betriebsarzt
Ja

Coaching
Bei Bedarf in relevanten Zielgruppen

Parkplatz
Je nach Standort

Gute Anbindung
Ja

Mitarbeiterrabatte
Ja

Mitarbeiterhandys
Funktionsabh?ngig

Mitarbeiter Events
Ja

Internetnutzung
teilweise

24 Standorte

Standorte Inland

Diverse Standorte in ganz Österreich und dem Ausland.

Für Bewerber

Videos

ÖBB - Die Zukunft hat bereits begonnen
Trainees für Mobilität
ÖBB-MitarbeiterInnen im Interview - technische Lehrberufe
ÖBB-MitarbeiterInnen im Interview - Lehrlinge RCA
Arbeitgebervideo ÖBB

Wen wir suchen

Aufgabengebiete

Die ÖBB sind eines der größten Unternehmen Österreichs, der Mobilitätsanbieter Nummer eins. In vielen spannenden Bereichen bieten wir zahlreiche interessante Perspektiven - von der Lehrlingsausbildung bis zum Management. Besonders TechnikerInnen und SpezialistInnen mit Berufserfahrung sind bei uns immer gefragt.

Gesuchte Qualifikationen

Generell legen wir besonders viel Wert auf Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität und Top-Performance. Darüber hinaus sind uns Team- und Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft zur laufenden Weiterbildung wichtig.

Ebenso breit gefächert wie die Betätigungsfelder im ÖBB-Konzern sind die gesuchten Qualifikationen. Diese richten sich nach dem Anforderungsprofil der jeweils ausgeschriebenen Funktion.

Gesuchte Studiengänge

Technik: Wirtschaftsingenieurwesen - Maschinenbau, Bauingenieurwesen (Hoch- und Tiefbau), Architektur, Infrastrukturmanagement, Elektronik, Elektrotechnik, IT, Wirtschaftsinformatik

Betriebswirtschaft: Controlling, Finanzierung

Was wir bieten

Was macht es besonders, für uns zu arbeiten?

ÖBB - Berufe mit Zukunft

Der ÖBB-Konzern steht in allen Bereichen für höchste Qualität und investiert Jahr für Jahr viel Zeit und Energie in die Aus- und Weiterbildung. Wir bieten interessante Karrierepfade und spannende Perspektiven: Wir fördern leistungsstarke, engagierte MitarbeiterInnen und entwickeln Talente.
Wir fördern aktiv die Chancengleichheit und bieten beispielsweise Programme zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Betreuungspflichten.

Im Rahmen unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements unterstützen wir unsere MitarbeiterInnen dabei Gesundheit zu stärken, das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu verbessern und Krankheiten vorzubeugen.

Wie würden wir die Firmenkultur umschreiben?

Unsere Unternehmenskultur ist geprägt durch wertschätzende Zusammenarbeit, Chancengleichheit und Begeisterung für das System Bahn. Unsere MitarbeiterInnen sind sich Ihrer Verantwortung bewusst: Für die Sicherheit unserer Fahrgäste, für Österreich und die Umwelt. Alle MitarbeiterInnen gestalten den Wandel des ÖBB-Konzerns aktiv mit und tragen zur Erfolgsgeschichte des Unternehmens bei.

Was sollten Bewerber noch über uns wissen?

Sie möchten mehr erfahren? Weitere Informationen rund um Job- und Karrieremöglichkeiten im ÖBB-Konzern finden Sie auf unserer Karriereseite.

Bewerbungstipps

Unser Rat an Bewerber

Vollständige Bewerbungsunterlagen vergrößern Ihre Chancen als Top-KandidatIn zu punkten. Ein Motivationsschreiben, Lebenslauf und die wichtigsten Zeugnisse sind uns wichtig.

Informieren Sie sich vor einem Bewerbungsgespräch über die Jobausschreibung - machen Sie sich ein Bild von den Aufgaben und den Anforderungen Ihrer zukünftigen Position. Informieren Sie sich auf www.oebb.at über das Unternehmen im ÖBB-Konzern und die entsprechende Abteilung. Überlegen Sie sich, warum genau Sie der/die Richtige für die angegebene Stelle sind und überzeugen Sie uns dann im Bewerbungsgespräch.

Bevorzugte Bewerbungsform

Ihre Bewerbung senden Sie uns bitte über unsere Karriereseite.

Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren variiert je nach gesuchter Funktion, besteht jedoch üblicherweise aus einem Bewerbungsgespräch.

ÖBB-Konzern Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

3,38 Mitarbeiter
3,69 Bewerber
4,35 Lehrlinge
  • 08.Sep. 2018
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Vorgesetztenverhalten

Kommen wir zu einem Punkt, der mich sehr traurig macht. Erster Eindruck der Vorgesetzten: Brilliant! Freundlich, kompetent, bodenständig. Denkste. Diese Menschen in Führungspositionen sind von der Art her falsch und wollen nicht dein Bestes, sondern dass du in die Statistik passt und Ergebnisse bringst. Besonders in der Steiermark wird darauf wert gelegt, dass immer beste Ergebnisse erzielt werden.
Versprechungen werden massiv gemacht aber nicht gehalten und Ausreden gibt es genug für alles. Schade.

Kollegenzusammenhalt

Grundsätzlich gehen die Kollegen sehr nett miteinander um. Schwarze Schafe gibt es überall aber meist ist man untereinander freundlich und hilfsbereit oder zumindest nicht negativ eingestellt.

Interessante Aufgaben

Das Tätigkeitsfeld des Zugbegleiters ist unglaublich vielfältig und aufregend! Man hat mit Menschen zu tun, was alleine schon Abwechslung mit sich zieht. Hinzu kommen einige organisatorische und technische Tätigkeiten und natürlich unser gefragtes Know-how in Krisensituationen. Jeder Tag ist anders und unerwartet, langweilig wird einem bestimmt nicht in dem Job, das ist garantiert.

Kommunikation

Die Kommunikation funktioniert in unserem Unternehmen schlecht bis gar nicht. Man wird zwar mit mittel- bis unwichtigen Mails zugehäuft aber in wichtigen Situationen und bei Vorfällen steht man alleine da - mit allem zur Verfügung gestellten Wissen, das man in der harten Ausbildung und bei jährlichen Prüfungen erlernt hat.

Gleichberechtigung

Männer wie Frauen bekommen die selben Chancen und verdienen gleich viel.

Umgang mit älteren Kollegen

Als jüngere/r Kollege/in hat man natürlich mit unschöneren Dienstplänen zu kämpfen, da die älteren Kollegen jene Pläne mit längeren Pausen, schöneren Destinationen und angenehmeren Fahrgästen bekommen. Verständlich und auch gut so, hoffentlich bleibt es so, damit jeder einmal davon profitieren darf.

Karriere / Weiterbildung

Wir werden natürlich laufend geschult und weitergebildet, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben, da sich ständig etwas tut bei der Bahn. So bleiben wir wenigstens geistig fit. Karriere kann man als Zugbegleiter nicht wirklich machen. Man ist Zugbegleiter oder steigt auf und sitzt im Büro - aber dafür wurde man nicht Zugbegleiter ;)

Gehalt / Sozialleistungen

Puh. Wegen der Bezahlung mache ich den Job nicht! Ich mache ihn, weil er vielfältig und abwechslungsreich ist, weil ich unregelmäßige Arbeitszeiten, lange Dienste und dafür viel Freizeit mag.

Beim Gehalt gibt es ein geringes Grundgehalt und einige Zuschläge. Es lässt sich davon leben aber reich wird man nicht und wenn man bedenkt, dass es sich um Schichtdienst mit teilweise etwas ungewöhnlichen Zeiten handelt, wie wir psychisch und physisch gefordert werden, sind wir maßlos unterbezahlt.

Arbeitsbedingungen

Schwer und hart. Man ist im Zug unterwegs, mit technischen Problemchen konfrontiert (Klima defekt, WC defekt etc.) und auf jedes technische Problem, das wir nicht beheben können, kommt mindestens ein Fahrgast, der sich darüber beschwert. Generell sind nicht alle Leute einfach, weshalb man schon kreativ sein muss und ein gutes Nervenkostüm haben sollte. Generell wird man von den Fahrgästen sehr unterschätzt. Viele glauben (und haben mir das auch schon ins Gesicht gesagt), dass wir einen so enorm einfachen entspannten Job haben und ja nur durch den Zug spazieren müssen, was schlicht und einfach Blödsinn ist.
Schichten fangen teilweise vor 4 uhr morgens an, Wecker um 2 Uhr Früh. Teilweise kommt man erst nach Mitternacht heim bei manchen Schichten. Es ist sehr unregelmäßig und man hat eben überhaupt keinen Rhythmus.
So viel kurz zu den Arbeitsbedingungen.

Work-Life-Balance

Dieser Punkt ist einer der schönsten an diesem Job meiner Meinung nach. Man arbeitet sich zwar während der Dienste den Allerwertesten 12-16 Stunden ab, dafür hat man aber auch mindestens 3 Tage die Woche frei, was viele Hobbies zulässt. Contra: regelmäßige Kurse oder alles, was à la 1x pro Woche z.B. Dienstag 17-19 Uhr stattfindet, kann man natürlich streichen, da so etwas nicht möglich ist. Wir haben nun einmal unregelmäßige Dienste und können NICHTS Regelmäßiges planen.

Image

Die Fahrgäste haben ein total falsches Bild vom Berufsbild Zugbegleiter und denken, wir zwicken die Karten runter - was allein schon fordernd genug wäre, da es gefühlt eine Million unterschiedlicher Ticketarten gibt, die wir alle kennen müssen. Aber eigentlich sieht unser Job so aus:
Erstens müssen wir unsere Züge vorbereiten und kontrollieren. Ansagen werden gemacht, am Bahnsteig für Information gesorgt. Business Class und erste Klasse - Reisende werden mir Zeitungen versorgt. Nachdem die erste Klasse betreut wurde, geht man erst in die zweite Klasse - dort wird man manchmal mit Kommentaren in der Art wie "ah schön dass Sie auch mal auftauchen" begrüßt.
Wir kontrollieren die Fahrkarten, sorgen dafür, dass sich die Fahrgäste wohlfühlen, stehen für Fragen parat, koordinieren die Weiterreise bei Verspätungen (im Bereich des Möglichen, oft sind uns einfach die Hände gebunden), hören uns die Beschwerden und Sorgen der Fahrgäste an.
Letztendlich sind wir alleine für einen Zug mit 400 Leuten plus verantwortlich.
Dafür, was wir leisten müssen, hat die ÖBB und besonders das Berufsbild Zugbegleiter ein enorm schlechtes und falsches Image!

Verbesserungsvorschläge

  • Kommunikation zwischen den verschiedenen Mitarbeitern verbessern (ZUB, Tfzf, Verschieber, VLS, FDL etc.) Aufklärungsarbeit für die Öffentlichkeit, was die Tätigkeiten eines Zugbegleiters umfasst.
Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
5,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
5,00
Umgang mit älteren Kollegen
4,00
Karriere / Weiterbildung
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,00
Work-Life-Balance
4,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Parkplatz wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten
  • Firma
    öbb graz
  • Stadt
    Graz
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in

Kommentar des Arbeitgebers

Sehr geehrte kununu-Nutzerin, sehr geehrter kununu-Nutzer, zunächst möchten wir uns für Ihr ehrliches Feedback und die Zeit, die sich dafür genommen haben, bedanken. Wir nehmen Ihre Bewertungen sehr ernst. Wir werden uns die einzelnen Punkte, vor allem Ihre negativen Bewertungen beim Vorgesetztenverhalten, der Kommunikation, dem Image und dem Gehalt/Sozialleistungen sehr genau ansehen. Wir bemühen uns als attraktiver Arbeitgeber aufzutreten und bedauern, dass es zu der von Ihnen geschilderten Unzufriedenheit gekommen ist. Um dies konkret darzustellen würden wir uns freuen, wenn Sie sich die Zeit für ein persönliches Gespräch mit uns nehmen. Bitte übermitteln Sie Ihre Telefonnummer an das Personalmanagement Süd, Herrn Hanspeter Gasperschitz (Hanspeter.Gasperschitz@pv.oebb.at), wir kontaktieren Sie gerne und freuen uns auf eine gemeinsame Analyse! Denn Verbesserungsvorschläge und Lösungsansätze sind jederzeit herzlich willkommen! Beste Grüße Ihre Personalentwicklung der ÖBB Personenverkehr AG

Sandra Pommer
Arbeitgebermarke & HR-Kommunikation
ÖBB-Holding AG

  • 08.Sep. 2018
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Ist mies, Neue und Alte Mitarbeiter haben einen komplett anderen Dienstvertrag. Als Neuer hat man keine Rechte, null Chancen auf Beförderung ohne Vitamin B, schlechtere Bezahlung, schlechtere Schichten und ist Jahrelang "Springer". Das heißt selbst nach einem Jahr Dienst konnte ich nicht fix sagen wie ich in 2 Wochen arbeiten muss, trotz Dienstpläne für die nächsten 10 Monate.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten mit denen ich Kontakt habe, wussten entweder gar nichts über die Zustände oder dachten sich "bis zur Pension muss ich es noch ignorieren".

Kollegenzusammenhalt

Die "Alten" halten alle zusammen, sei es bei sogenannten "Rotschichten" oder wenn mal einer ein "Flüssiges Brot" konsumiert. Die "Neuen" haben meistens keine Zeit für ein Gespräch und das trotz 10 bis 15 Stunden Schichten, bei 40°C im Sommer ohne Schatten und bei -20°C im Jänner um 2 Uhr in der Früh. Da sie die Arbeit erledigen müssen.

Interessante Aufgaben

Beim Verschub Interessante Aufgaben?? Hahaha.

Kommunikation

Pro Woche ca. 100 Seiten die man auf seinen Account bekommt, die man als gelesen und verstanden bestätigen muss. Achja Zugang nur im Betrieb während der Pause, wenn nicht gerade ein Kollege vor dem einzigen PC sitzt.

Gleichberechtigung

Beim Verschub hörte ich meiner Zeit nur von einer Frau, die konnte aber weder eine Bremse am Wagon öffnen/schließen noch 10 Stunden am Tag die Hemmschuhe tragen.

Umgang mit älteren Kollegen

Kommt nur auf den Dienstvertrag an!

Karriere / Weiterbildung

Einmal Verschub, immer Verschub

Gehalt / Sozialleistungen

Verantwortung für zig Menschenleben, sehr schwere Arbeitsbedingungen, sehr lange Schichten, Fehler können Leben kosten und die Bezahlung ohne Zulagen ist mit der eines Lagerarbeiters vergleichbar.

Arbeitsbedingungen

Ein PC für ca. 8 Mitarbeiter und nur in der Pause Zugang. Alte Sessel, Schränke, Tische, komplett verschmiert mit Wagenfett im Aufenthaltsraum. Denn ganzen Tag oder die ganze Nacht unter einer 15kv Leitung im Freien Wind und Wetter ausgesetzt. Freirollende Wagen mit zig Tausend Tonnen Gewicht fangen, beim zusammenschieben zwischen den Wagen stehen und dem Lokführer per Funk einweisen. Täglich ca. 25.000 Schritte zwischen den Gleisen hin- und herspringen. Was eigentlich nicht das Problem wäre wenn es nicht 10-13 Stunden täglich wäre.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Diesel- Lok

Work-Life-Balance

Frühschicht- Frühschicht- Spätschicht- 1 Tag frei ( Frühschicht 05:30 bis 17:00, Spätschicht von 17:00 bis 04:00), Samstags nur Frühschicht bis ca. 13:00 Uhr und Sonntags von 20 Uhr bis Montags 04:00 Uhr da ist neben der "Work" Zeit nicht mehr viel für die "Balance" übrig. Am anderen Bahnhof nur eine Schicht von 03:45 bis 17:00 bzw. 17:30 !!!!!!!!

Image

Ich wurde entzaubert, in der Ausbildung anfangs wurde mir der Job als großes Abenteuer verkauft mit zahllosen Karriere Möglichkeiten, was ich spannend und aufregend fand. Da ich Züge liebte.
Nach nicht mal 1 1/2 Jahren hatte ich Schlafprobleme, Knieschmerzen, Rückenschmerzen und eine 60h Arbeitswoche, als ich dann Krank wurde, wurde mir dann nahegelegt zu kündigen. Ich kann das Image daher rein subjektiv bewerten.

Verbesserungsvorschläge

  • Beförderungen nicht nach Dienstalter sondern nach Befähigung!! Bessere Bezahlung. 8 Stunden Tag. Keine Rotschichten mehr. Strengere Alkoholkontrollen und fristlose Kündigung bei Alkoholkonsum vor und während der Arbeitszeit auch von Dienstnehmern mit "Alten Dienstverträgen". Bessere und kleinere Funkgeräte. Mehr Sicherheits- Kontrollen auf den Verschub Bahnhöfen.

Pro

Arbeitskleidung wird gestellt, Zug fahren innerhalb Österreichs kostenlos.

Contra

Sehr, sehr schlechtes Management.
Zweiklassen System für neue und alte Dienstverträge. Null Aufstiegschancen.
Sehr schlechte Bezahlung. Unmenschliche Arbeitszeiten. Überforderte Vorgesetzte. Miese runtergekommene Aufenthaltsräume.
Geistlose, monotone Arbeit zumindest im Verschub.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
1,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Betriebsarzt wird geboten Coaching wird geboten Parkplatz wird geboten
  • Firma
    ÖBB
  • Stadt
    Bruck an der Mur
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe kununu-Nutzerin, lieber kununu-Nutzer, Feedback unserer MitarbeiterInnen ist uns wichtig, daher möchten wir uns für Ihre ausführliche Bewertung bedanken. Wir bedauern, dass Sie einige Aspekte Ihrer Dienstzeit bei uns negativ empfunden haben und würden gerne auf die erwähnten Punkte in einem persönlichem Gespräch näher eingehen. Herr Norbert Krausner, Leiter Personalentwicklung, ist hierzu unter norbert.krausner@oebb.at erreichbar. Auf zwei der von Ihnen angesprochenen Themen möchten wir aber vorab Stellung nehmen: Die Österreichischen Bundesbahnen und Ihre Rechtsnachfolger bestehen seit mehreren Jahr(zehnt)en. Daher kommen – wie bei anderen vergleichbaren Unternehmen auch – unterschiedliche Dienstrechte zur Anwendung. In Zusammenarbeit mit der Gewerkschaftsvertretung ist es uns jedoch gelungen dienstältere und neuaufgenommene Arbeitnehmer dienstrechtlich weitestgehend gleich zu behandeln. Den Vorwurf des geduldeten Alkoholkonsums im Dienst weisen wir entschieden zurück. In begründeten Verdachtsfällen werden unangekündigte Alkoholkontrollen durchgeführt. Bei positivem Ergebnis können disziplinäre Maßnahmen ergriffen werden bis hin zur Beendigung des Dienstverhältnisses. Mit freundlichen Grüßen Ihre Personalentwicklung der ÖBB-Infrastruktur AG

Sandra Pommer
Arbeitgebermarke & HR-Kommunikation
ÖBB-Holding AG

  • 24.März 2018 (Geändert am 03.Apr. 2018)
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Das Betriebsklima bei den Zugbegleiter ist durch Misstrauen und gegenseitiges Ausspielen geprägt. Vorgesetzte glauben sie können sich nur durch schreien durchsetzen. Persönliches Lob gibt es nicht. Es gibt auch genug andere Mitarbeiter, die sich in deinen Zug hinein setzen und beobachten, was du tust, wie du es machst und dich dann anschwärzen, wenn etwas nicht so gelaufen ist wie es sollte. Als ZUB muss man sich dann rechtfertigen.

Vorgesetztenverhalten

Mein Vorgesetzter ist zu mir ok, da darf ich nichts negatives sagen. Von meinen Kollegen weiß ich jedoch, dass in schwierigen Situationen Mitarbeiter anschreien, das bevorzugte Kommunikationsmedium ist.
Die Unternehmenszentrale sendet hin und wieder unpersönliche Emails an alle Mitarbeiter zur Lage des Unternehmens, manchmal ist auch Lob dabei. Aber mal ehrlich, spart euch den der die Mails schreibt und setzt lieber auf RailJet 2 Mitarbeiter ein!

Kollegenzusammenhalt

Das Erste was man als Zugbegleiter lernt: Traue keinem Kollegen. Jeder versucht sich durch weitergabe von Informationen einen Vorteil zu ergattern. In vielen Dienstsitzen wollen Kollegen nicht im Aufenthaltsraum sein, was Bände spricht.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind: bring den Zug sicher von A nach B. Weitere Aufgaben sind: Zeitungen in der BC und 1. Klasse verteilen, Fahrkartenkontrolle (Scannen, Ausweise), Zug bei Bahnhöfen abfertigen, Durchsagen machen, Zählen, Meldungen über alle Unregelmäßigkeiten schreiben.
Für alle die jetzt glauben, das eh voll chillig, bedenkt folgendes: ihr seid alleine am Zug, der oft bis zum lezten Sitzplatz und noch mehr voll ist (+450), es gibt Leute die alles mögliche wollen, ihr könnt oft hin und her laufen. Leute kommentieren eure Arbeit:".. dass ich sie heute nocheinmal sehe hätte ich nicht gedacht..", dabei habt ihr ununterbrochen gearbeitet. Dann die ÖBB Mitarbeiter die euch beobachten. Für eine Person braucht man gut und gerne 1 Minute um nur das Ticket laut Vorschrift zu kontrollieren, für alle die nicht rechnen können 450 Minuten sind 7,5 Stunden. Um jedem wenigstens eine Minute zu widmen muss eine Fahrt 7,5h dauern, es dürfen keinen zusätzlichen Leute einsteigen und es darf nichts anderes dazwischen kommen.
Niemand hilft euch, oft kommt ihr, wenn ihr durch arbeitet nur 1x durch den Zug.

Kommunikation

Wichtige Informationen erhält ein Zugbegleiter als letztes. Oft erst 5 Minuten bevor der Zug abfährt. zB Eine Schülergruppe von 50 Personen hat den Zug verpasst bekannt ist das 2 Stunden, dass man Platz in den Zug braucht, den man fährt (der voll ausreserviert ist) erfahr der ZUB 20 Minuten bevor die Gruppe zusteigt.
Andererseits wird man mit unwichtigen Emails betreffend Sportaktionen und Sonstiges zugemüllt und mit einem neuen Messenger, der ununterbrochen läutet belästigt. Das Kommunikationskonzept ist mir ein Rätsel, wichtige Informationen werden nicht weiter gegeben, unwichtige gibt es im Überfluss.

Gleichberechtigung

Im PV sind Frauen in Führungspositionen (Mittleres Management) so gut wie nicht vorhanden. Würde daher sagen Gleichberechtigung gibt es nicht wirklich.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen müssen alles fahren was junge fahren müssen. Ich habe großen Repekt vor denen die mit 55 Jahren noch solche langen und unregelmäßigen Arbeitszeiten aushalten. Aber alt werden als ZUB ist kein schönes alt werden.

Karriere / Weiterbildung

Die Ausbildung als Zugebleiter sollte von qualifizierteren Personen durchgeführt werden. Vieles wird während der Ausbildung nicht erwähnt und man kommt erst im Laufe des Arbeitens drauf. Leider wird nicht für die zukünftige Arbeit ausgebildet sondern für das Bestehen der Prüfung. Es sollte eine zentrale Ausbildung geben und dann lokale Besonderheiten extra geschult werden.
Außerdem sollen neue ZUBs wenigstens 1 Monat mit einem erfahrenen ZUB fahren, um Sicherheit zu bekommen.
Als ZUB Karriere zu machen ist praktisch nicht möglich.

Gehalt / Sozialleistungen

Mit EU-KV in der Gruppe C und Zulagen von ca. 200 Euro (ca. 1700-1750 netto) pro Monat ist man abgesehen von den Putzkräften die am schlechtesten bezahlte Gruppe in der ÖBB. So will die ÖBB also die Mitarbeiter belohnen, die täglich mit den Kunden arbeiten. Das Konzept verstehe ich ehrlich gesagt nicht.

Arbeitsbedingungen

Seit ca. einem Jahr werden modernere Geräte eingesezt, das ist ja nicht schlecht, wenn die Software funktionieren würde. Oft steht man vor dem Kunden und nichts geht. Dann muss man Kunden gratis von Wien nach Salzburg mitnehmen, weil man alleine am Zug ist.
Die Qualität der Arbeitskleidung ist mittelmäßig, für Frauen: alle Säcke sind zu klein um etwas einzustecken, so kann man Alles in der Hand tragen oder in der Umhängetasche, bei der ich micht auf Grund des Gewichtes frage, ob diese jemals ein Arbeitsmedizinier gesehen? Die Schuhe kann ich gar nicht empfehlen, keine Dämpfung und haben eine schlechte Passform. Adäquate Lösung, die auch die Gesundheit der Mitarbeiter berücksichtigt gibt es nicht.
Generell muss man sich um viele Arbeitsmittel selbst in seiner Feizeit kümmern, zB Zange (die hat es aus dem Mittelalter in die Jetztzeit geschafft), wenn die nicht funktioniert, gibt es keinen Ersatz, sondern man darf in seiner Freizeit herumfahren und versuchen diese ersetzt bekommen.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Gibt es nicht. Es wird zwar immer auf die tollen Angebote hingewiesen, die es gibt. Aber wenn man nicht in Wien arbeitet, gibt es fast nichts. Umweltbewusstsein: es gibt nicht mal Mülleimer für Mülltrennung.

Work-Life-Balance

In einer Woche ca. 3-4 freie Tage ist schon nicht schlecht. Man muss aber immer bedenken, dass man die Zeit auch einarbeiten muss. Teilweise gibt es Schichten die dauern 15 Stunden, man arbeitet Nachts und zu sehr unregelmäßigen Zeiten. Von einem freien Tag kann man meistens den ersten streichen, da man zu müde ist um etwas zu machen. Es gibt kein Wochenende, keine Feiertage, etc.
Beim Urlaub muss man folgendes bedenken, als Büromitarbeiter hast du, das Wochenende immer frei, als ZUB musst du dafür Urlaub nehmen! Für eine Woche am Stück (Sa-So, 9 Tage) nimmt man im Büro 5 Tage, als ZUB 9 Tage. Die Regelung finde ich nicht fair!

Image

90 % der Zugbegleiter sind unzufrieden mit der eigenen Firma. Intern ist das Image sehr schlecht.

Verbesserungsvorschläge

  • Die Liste der Verbesserungsvorschläge ist endlos lang, was die Arbeit als Zugbegleiter betrifft. Aber das Unternehmen weiß über alles bescheid und ändert nichts. Ein Vorschlag wäre: alle diejenigen, die Arbeitspläne erstellen und Verbesserungen für alles am Zug ausarbeiten, sollen zumindest 6 Monate in dieser Funktion gearbeitet haben (nicht geschnuppert, sondern tatsächlich gearbeitet), dann bekommen sie ein besseres Verständnis dafür was gefragt ist und auch was möglich ist.

Pro

Der Arbeitsplatz ist einigermaßen sicher, wenn mit allen anderen zurecht kommt.

Contra

Das Unternehmen schaut meiner Meinung nach zu viel auf Massekundengewinne, möglichst viele Kunden in den Zug zu bekommen und zu wenig auf Qualität und eigene Mitarbeiter. Ist ein Kunde erst gewonnnen, ist er nicht mehr wichtig. Es gibt KEINE Notfallpläne, der ZUB wird es schon richten. Man fühlt sich im Stich gelassen. Es gibt hohe psychische Belastungen, aber keine Unterstützung. Das Unternehmen spart am falschen Platz.

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
1,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Mitarbeiterrabatte wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    ÖBB Personenverkehr
  • Stadt
    Wien
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige

Bewertungsdurchschnitte

  • 870 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (326)
    37.471264367816%
    Gut (258)
    29.655172413793%
    Befriedigend (173)
    19.885057471264%
    Genügend (113)
    12.988505747126%
    3,38
  • 45 Bewerber sagen

    Sehr gut (26)
    57.777777777778%
    Gut (7)
    15.555555555556%
    Befriedigend (5)
    11.111111111111%
    Genügend (7)
    15.555555555556%
    3,71
  • 187 Lehrlinge sagen

    Sehr gut (150)
    80.213903743316%
    Gut (31)
    16.577540106952%
    Befriedigend (5)
    2.6737967914439%
    Genügend (1)
    0.53475935828877%
    4,35

kununu Scores im Vergleich

ÖBB-Konzern
3,56
1.101 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (Verkehr / Transport / Logistik)
3,07
68.295 Bewertungen

kununu Durchschnitt
3,33
3.029.000 Bewertungen