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ÖBB-Konzernals Arbeitgeber

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ÖBB-Konzern: Gesamtprojekt Hauptbahnhof WienÖBB-Konzern: FahrdienstleiterÖBB-KonzernVideo anschauen

Bewertungsdurchschnitte

  • 779 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (278)
    35.686777920411%
    Gut (243)
    31.193838254172%
    Befriedigend (162)
    20.795892169448%
    Genügend (96)
    12.323491655969%
    3,37
  • 40 Bewerber sagen

    Sehr gut (22)
    55%
    Gut (7)
    17.5%
    Befriedigend (5)
    12.5%
    Genügend (6)
    15%
    3,66
  • 187 Lehrlinge sagen

    Sehr gut (151)
    80.748663101604%
    Gut (31)
    16.577540106952%
    Befriedigend (4)
    2.1390374331551%
    Genügend (1)
    0.53475935828877%
    4,36

Firmenübersicht

ÖBB - Mobilität für Österreich



Seit 1. Jänner 2005 sind die ÖBB als Konzern organisiert und bestehen aus drei Aktiengesellschaften, die unter dem strategischen Dach der ÖBB-Holding AG alle Geschäftsfelder der modernen Mobilitätskette abdecken und somit als starke, umweltfreundliche Bahn das Verkehrsmittel der Zukunft sind. Der ÖBB-Konzern hat sich auf Basis einer neuen Strategie zum

Ziel gesetzt, sich langfristig als eine der europäischen Top-Bahnen zu etablieren.


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Kennzahlen

Umsatz

Umsatzerlöse 5.247 Mio. EUR

Mitarbeiter

40.265

Unternehmensinfo

Wer wir sind

Produkte, Services, Leistungen

Die ÖBB sind ein einzigartiges Unternehmen. Kein Unternehmen in Österreich ist so flächendeckend präsent und erreicht so viele Menschen. Die ÖBB sind die Nummer 1 bei Verkehr und klimafreundlicher Mobilität. Die meisten Bahnkunden erleben die ÖBB nur während einer Reise im Zug oder Bus, die ÖBB sind aber viel mehr. Der ÖBB Konzern ist Arbeitgeber für 40.265 Menschen, außerdem die Nummer eins bei technischer Ausbildung in Österreich. Der ÖBB-Konzern ist ein bedeutender Logistikanbieter, betreibt acht konzerneigene Wasserkraftwerke zur Erzeugung von „sauberem“ Strom und ist einer der wichtigsten Immobilienbewirtschafter des Landes.

Perspektiven für die Zukunft


Bis zum Jahr 2025 wird der Personen- und Güterverkehr in Österreich massiv zunehmen - die Bahn wird dabei als das Verkehrsmittel der Zukunft gesehen. Die sukzessive Marktliberalisierung eröffnet Chancen in neuen Märkten und führt zu einer Attraktivitätssteigerung des Systems Bahn.

In diesem Sinne werden die ÖBB ihr Augenmerk auf jene Märkte richten, die attraktiv sind, sowie auf jene Produkte, mit denen sie in diesen Märkten einen Wettbewerbsvorteil erreichen können. Beispielsweise wird sich der Güterverkehr neben Österreich und Ungarn zukünftig auf eine Handvoll weitere Märkte im südosteuropäischen Raum konzentrieren. Der Personenverkehr wird den Schwerpunkt wie schon bisher auf den österreichischen Markt legen. Ziel ist es, bei den Kundinnen und Kunden durch Qualität und Service zu punkten. Die ÖBB-Infrastruktur AG wiederum will ihre Wertschöpfungstiefe optimieren, sich also auf Tätigkeiten fokussieren, die Kernkompetenzen der ÖBB sind und auch künftig sein werden.

Benefits

Flexible Arbeitszeiten
teilweise

Homeoffice
teilweise

Kantine
teilweise

Essenszulagen
teilweise

Betriebliche Altersvorsorge
Ja

Barrierefreiheit
Ja

Gesundheitsma?nahmen
Ja

Betriebsarzt
Ja

Coaching
Bei Bedarf in relevanten Zielgruppen

Parkplatz
Je nach Standort

Gute Anbindung
Ja

Mitarbeiterrabatte
Ja

Mitarbeiterhandys
Funktionsabh?ngig

Mitarbeiter Events
Ja

Internetnutzung
teilweise

24 Standorte

Standorte Inland

Diverse Standorte in ganz Österreich und dem Ausland.

Für Bewerber

Videos

ÖBB - Die Zukunft hat bereits begonnen
Trainees für Mobilität
ÖBB-MitarbeiterInnen im Interview - technische Lehrberufe
ÖBB-MitarbeiterInnen im Interview - Lehrlinge RCA
Arbeitgebervideo ÖBB

Wen wir suchen

Aufgabengebiete

Die ÖBB sind eines der größten Unternehmen Österreichs, der Mobilitätsanbieter Nummer eins. In vielen spannenden Bereichen bieten wir zahlreiche interessante Perspektiven - von der Lehrlingsausbildung bis zum Management. Besonders TechnikerInnen und SpezialistInnen mit Berufserfahrung sind bei uns immer gefragt.

Gesuchte Qualifikationen

Generell legen wir besonders viel Wert auf Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität und Top-Performance. Darüber hinaus sind uns Team- und Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft zur laufenden Weiterbildung wichtig.

Ebenso breit gefächert wie die Betätigungsfelder im ÖBB-Konzern sind die gesuchten Qualifikationen. Diese richten sich nach dem Anforderungsprofil der jeweils ausgeschriebenen Funktion.

Gesuchte Studiengänge

Technik: Wirtschaftsingenieurwesen - Maschinenbau, Bauingenieurwesen (Hoch- und Tiefbau), Architektur, Infrastrukturmanagement, Elektronik, Elektrotechnik, IT, Wirtschaftsinformatik

Betriebswirtschaft: Controlling, Finanzierung

Was wir bieten

Was macht es besonders, für uns zu arbeiten?

ÖBB - Berufe mit Zukunft

Der ÖBB-Konzern steht in allen Bereichen für höchste Qualität und investiert Jahr für Jahr viel Zeit und Energie in die Aus- und Weiterbildung. Wir bieten interessante Karrierepfade und spannende Perspektiven: Wir fördern leistungsstarke, engagierte MitarbeiterInnen und entwickeln Talente.
Wir fördern aktiv die Chancengleichheit und bieten beispielsweise Programme zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Betreuungspflichten.

Im Rahmen unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements unterstützen wir unsere MitarbeiterInnen dabei Gesundheit zu stärken, das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu verbessern und Krankheiten vorzubeugen.

Wie würden wir die Firmenkultur umschreiben?

Unsere Unternehmenskultur ist geprägt durch wertschätzende Zusammenarbeit, Chancengleichheit und Begeisterung für das System Bahn. Unsere MitarbeiterInnen sind sich Ihrer Verantwortung bewusst: Für die Sicherheit unserer Fahrgäste, für Österreich und die Umwelt. Alle MitarbeiterInnen gestalten den Wandel des ÖBB-Konzerns aktiv mit und tragen zur Erfolgsgeschichte des Unternehmens bei.

Was sollten Bewerber noch über uns wissen?

Sie möchten mehr erfahren? Weitere Informationen rund um Job- und Karrieremöglichkeiten im ÖBB-Konzern finden Sie auf unserer Karriereseite.

Bewerbungstipps

Unser Rat an Bewerber

Vollständige Bewerbungsunterlagen vergrößern Ihre Chancen als Top-KandidatIn zu punkten. Ein Motivationsschreiben, Lebenslauf und die wichtigsten Zeugnisse sind uns wichtig.

Informieren Sie sich vor einem Bewerbungsgespräch über die Jobausschreibung - machen Sie sich ein Bild von den Aufgaben und den Anforderungen Ihrer zukünftigen Position. Informieren Sie sich auf www.oebb.at über das Unternehmen im ÖBB-Konzern und die entsprechende Abteilung. Überlegen Sie sich, warum genau Sie der/die Richtige für die angegebene Stelle sind und überzeugen Sie uns dann im Bewerbungsgespräch.

Bevorzugte Bewerbungsform

Ihre Bewerbung senden Sie uns bitte über unsere Karriereseite.

Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren variiert je nach gesuchter Funktion, besteht jedoch üblicherweise aus einem Bewerbungsgespräch.

ÖBB-Konzern Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

3,37 Mitarbeiter
3,66 Bewerber
4,36 Lehrlinge
  • 23.Juni 2018 (Geändert am 07.Juli 2018)
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb des Kollegiums herrscht großes Misstrauen gegenüber allen. Mitarbeiter fühlen sich im Stich gelassen und sehen nur, dass der Konzern Gewinne schreibt, sich aber nicht um die Mitarbeiter kümmert. Viele wollen nicht in die Aufenthaltsräume gehen, weil sie mit dem Unternehmen so wenig wie möglich zu tun haben wollen.

Vorgesetztenverhalten

Erlauben wahnsinnige Arbeitszeiten und schauen nicht auf das Wohl ihrer Mitarbeiter.

Kollegenzusammenhalt

In kleineren Dienststellen ja, alle anderen kann man vergessen.

Interessante Aufgaben

Monotonie ist das Wort der Stunde. Die Jobs führen zur frühzeitigen Demenz und regen zum Nichtdenken an.

Kommunikation

Es gibt einen Überfluss an Informationen über Gesundheitsinformationen und Unwichtiges. Es gibt zu viele Kanäle, über die Information verbreitet werden. Wenn man überall immer aktuell sein will, kann man täglich (auch in seiner Freizeit) alles lesen. Kein Kommunikationskonzept.

Gleichberechtigung

Nur in der obersten Etage und nach Außen gelebt.

Umgang mit älteren Kollegen

Mit 60 Jahren kann man auch 50-60 Stunden arbeiten. Rücksicht auf das Alter wird nicht genommen. Meine älteren Kollegen stoßen sogar auf Unverständnis, wenn sie nach vielen vielen Überstunden, 30 Jahren im Betrieb mit wechselnden Schichtdienst und vielen vielen schweren Vorfällen nicht mehr arbeiten können.

Karriere / Weiterbildung

Ist ohne Freunde nicht möglich.

Gehalt / Sozialleistungen

Dank EU-KV ist man richtig schlecht bezahlt und darf sich auf die Verarmung in der Pension freuen. ÖBB Wohnungen bekommen nur die mit Beziehungen.

Arbeitsbedingungen

15 Stunden Tage, wechselnde Schichtdienste, Unterbesetzung, schlechte Ausbildung, durch die Ideen der „Strategen“ werden die Arbeitsbedingungen zusehends verschlechtert und das bei schlechter Bezahlung.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Ich frage mich wie die ÖBB einen Ruf als nachhaltiges Unternehmen bekommen könnte. Sicher nicht durch Mülltrennung, wenig Papierverbrauch und schon gar nicht durch ihre Dieselloks und Rail Cargo alias Street Cargo (wäre der richtige Begriff, da viel über LKWs abgewickelt wird).

Work-Life-Balance

Im Schnitt sehr viele Überstunden. Teilweise 62 Stunden pro Woche. Frag mich, wo die Arbeitsinspektoren sind und wer den Planern erlaubt solche Pläne zu machen? Wo sind die Betriebsräte? Anja vergessen, die wurden gekauft.

Image

Ich hoffe sehr es gibt einmal einen motivierten Journalisten, der die Arbeitszustände und Missstände bei den ÖBB unter die Lupe nimmt und die Öffentlichkeit aufklärt, dass die privilegierten Eisenbahner nicht die im operativen Dienst sind, die können nämlich all das ausbaden, was die anderen verbocken.

Verbesserungsvorschläge

  • Kompetente Führungskräfte einsetzen, die nicht nach Länge der Betriebszugehörigkeit ausgewählt werden, sondern nach Können. Bessere Trainer auswählen, die sich fachlich gut auskennen. Nicht beim arbeitenden Personal einsparen, sondern bei den Auswärtsruhen, da kostet das Hotelzimmer auch knapp 100€. Mitarbeiter ausgeruht in die Arbeit kommen lassen (Längere Auswärtsruhen). IMS Dokumente, Lesezeit verlängern und bekanntgeben, wen man fragen kann, falls man sich nicht auskennt. (Die Einzige Möglichkeit ist derzeit in 2 Minuten 40 Seiten „durchzulesen“ und diese dann als „gelesen und verstanden „ bestätigen. Dient nur der Absicherung des Arbeitgebers. Faire Bezahlung: Frühstück und Zuschläge/Diäten bei Auswärtsruhen und -aufenthalten.

Pro

Das die Kündigungsfrist durch den EU-KV auch für den Arbeitnehmer kurz ist. Bahnfahren wird quasi zum Nulltarif ermöglicht.

Contra

Die Bezahlung, Ausbildung, Vorgesetzte, Mitarbeiterbefragungen, Arbeitszeiten, Aufgaben, Kommunikation intern, Arbeitskleidung, der Arbeitgeber hält sich nicht an die eigenen Vorgaben bezüglich Arbeitnehmerschutz „... ausgeruht zum Dienst erscheinen..“.
Die eigenen Mitarbeiter (wenn sie Reisegäste sind) machen einen das Leben schwer. Sehr unregelmäßige Arbeitszeiten, was wirklich schlecht für die Gesundheit ist.
Kantine hat nur Mo-Fr geöffnet, und nur bis 14:00 Uhr, ist auch klar, für welche Mitarbeiter die Kantine gedacht ist. (Nicht für den Schichtbetrieb)
Planlosigkeit, bei Zwischenfällen und Unregelmäßigkeiten.
NOKO und Zusammenarbeit mit der Polizei ist nur für die Statistik. 30 Minuten Wartezeiten (mehrere Bahnhöfe) bis Hilfe eintrifft ist normal.
Mitarbeiterevents für 15 Personen bei insgesamt 100 Mitarbeitern, trägt sehr zum Teamgeist bei.

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
2,00
Image
2,00
  • Firma
    ÖBB
  • Stadt
    Wien
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • 24.März 2018 (Geändert am 03.Apr. 2018)
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Das Betriebsklima bei den Zugbegleiter ist durch Misstrauen und gegenseitiges Ausspielen geprägt. Vorgesetzte glauben sie können sich nur durch schreien durchsetzen. Persönliches Lob gibt es nicht. Es gibt auch genug andere Mitarbeiter, die sich in deinen Zug hinein setzen und beobachten, was du tust, wie du es machst und dich dann anschwärzen, wenn etwas nicht so gelaufen ist wie es sollte. Als ZUB muss man sich dann rechtfertigen.

Vorgesetztenverhalten

Mein Vorgesetzter ist zu mir ok, da darf ich nichts negatives sagen. Von meinen Kollegen weiß ich jedoch, dass in schwierigen Situationen Mitarbeiter anschreien, das bevorzugte Kommunikationsmedium ist.
Die Unternehmenszentrale sendet hin und wieder unpersönliche Emails an alle Mitarbeiter zur Lage des Unternehmens, manchmal ist auch Lob dabei. Aber mal ehrlich, spart euch den der die Mails schreibt und setzt lieber auf RailJet 2 Mitarbeiter ein!

Kollegenzusammenhalt

Das Erste was man als Zugbegleiter lernt: Traue keinem Kollegen. Jeder versucht sich durch weitergabe von Informationen einen Vorteil zu ergattern. In vielen Dienstsitzen wollen Kollegen nicht im Aufenthaltsraum sein, was Bände spricht.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind: bring den Zug sicher von A nach B. Weitere Aufgaben sind: Zeitungen in der BC und 1. Klasse verteilen, Fahrkartenkontrolle (Scannen, Ausweise), Zug bei Bahnhöfen abfertigen, Durchsagen machen, Zählen, Meldungen über alle Unregelmäßigkeiten schreiben.
Für alle die jetzt glauben, das eh voll chillig, bedenkt folgendes: ihr seid alleine am Zug, der oft bis zum lezten Sitzplatz und noch mehr voll ist (+450), es gibt Leute die alles mögliche wollen, ihr könnt oft hin und her laufen. Leute kommentieren eure Arbeit:".. dass ich sie heute nocheinmal sehe hätte ich nicht gedacht..", dabei habt ihr ununterbrochen gearbeitet. Dann die ÖBB Mitarbeiter die euch beobachten. Für eine Person braucht man gut und gerne 1 Minute um nur das Ticket laut Vorschrift zu kontrollieren, für alle die nicht rechnen können 450 Minuten sind 7,5 Stunden. Um jedem wenigstens eine Minute zu widmen muss eine Fahrt 7,5h dauern, es dürfen keinen zusätzlichen Leute einsteigen und es darf nichts anderes dazwischen kommen.
Niemand hilft euch, oft kommt ihr, wenn ihr durch arbeitet nur 1x durch den Zug.

Kommunikation

Wichtige Informationen erhält ein Zugbegleiter als letztes. Oft erst 5 Minuten bevor der Zug abfährt. zB Eine Schülergruppe von 50 Personen hat den Zug verpasst bekannt ist das 2 Stunden, dass man Platz in den Zug braucht, den man fährt (der voll ausreserviert ist) erfahr der ZUB 20 Minuten bevor die Gruppe zusteigt.
Andererseits wird man mit unwichtigen Emails betreffend Sportaktionen und Sonstiges zugemüllt und mit einem neuen Messenger, der ununterbrochen läutet belästigt. Das Kommunikationskonzept ist mir ein Rätsel, wichtige Informationen werden nicht weiter gegeben, unwichtige gibt es im Überfluss.

Gleichberechtigung

Im PV sind Frauen in Führungspositionen (Mittleres Management) so gut wie nicht vorhanden. Würde daher sagen Gleichberechtigung gibt es nicht wirklich.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen müssen alles fahren was junge fahren müssen. Ich habe großen Repekt vor denen die mit 55 Jahren noch solche langen und unregelmäßigen Arbeitszeiten aushalten. Aber alt werden als ZUB ist kein schönes alt werden.

Karriere / Weiterbildung

Die Ausbildung als Zugebleiter sollte von qualifizierteren Personen durchgeführt werden. Vieles wird während der Ausbildung nicht erwähnt und man kommt erst im Laufe des Arbeitens drauf. Leider wird nicht für die zukünftige Arbeit ausgebildet sondern für das Bestehen der Prüfung. Es sollte eine zentrale Ausbildung geben und dann lokale Besonderheiten extra geschult werden.
Außerdem sollen neue ZUBs wenigstens 1 Monat mit einem erfahrenen ZUB fahren, um Sicherheit zu bekommen.
Als ZUB Karriere zu machen ist praktisch nicht möglich.

Gehalt / Sozialleistungen

Mit EU-KV in der Gruppe C und Zulagen von ca. 200 Euro (ca. 1700-1750 netto) pro Monat ist man abgesehen von den Putzkräften die am schlechtesten bezahlte Gruppe in der ÖBB. So will die ÖBB also die Mitarbeiter belohnen, die täglich mit den Kunden arbeiten. Das Konzept verstehe ich ehrlich gesagt nicht.

Arbeitsbedingungen

Seit ca. einem Jahr werden modernere Geräte eingesezt, das ist ja nicht schlecht, wenn die Software funktionieren würde. Oft steht man vor dem Kunden und nichts geht. Dann muss man Kunden gratis von Wien nach Salzburg mitnehmen, weil man alleine am Zug ist.
Die Qualität der Arbeitskleidung ist mittelmäßig, für Frauen: alle Säcke sind zu klein um etwas einzustecken, so kann man Alles in der Hand tragen oder in der Umhängetasche, bei der ich micht auf Grund des Gewichtes frage, ob diese jemals ein Arbeitsmedizinier gesehen? Die Schuhe kann ich gar nicht empfehlen, keine Dämpfung und haben eine schlechte Passform. Adäquate Lösung, die auch die Gesundheit der Mitarbeiter berücksichtigt gibt es nicht.
Generell muss man sich um viele Arbeitsmittel selbst in seiner Feizeit kümmern, zB Zange (die hat es aus dem Mittelalter in die Jetztzeit geschafft), wenn die nicht funktioniert, gibt es keinen Ersatz, sondern man darf in seiner Freizeit herumfahren und versuchen diese ersetzt bekommen.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Gibt es nicht. Es wird zwar immer auf die tollen Angebote hingewiesen, die es gibt. Aber wenn man nicht in Wien arbeitet, gibt es fast nichts. Umweltbewusstsein: es gibt nicht mal Mülleimer für Mülltrennung.

Work-Life-Balance

In einer Woche ca. 3-4 freie Tage ist schon nicht schlecht. Man muss aber immer bedenken, dass man die Zeit auch einarbeiten muss. Teilweise gibt es Schichten die dauern 15 Stunden, man arbeitet Nachts und zu sehr unregelmäßigen Zeiten. Von einem freien Tag kann man meistens den ersten streichen, da man zu müde ist um etwas zu machen. Es gibt kein Wochenende, keine Feiertage, etc.
Beim Urlaub muss man folgendes bedenken, als Büromitarbeiter hast du, das Wochenende immer frei, als ZUB musst du dafür Urlaub nehmen! Für eine Woche am Stück (Sa-So, 9 Tage) nimmt man im Büro 5 Tage, als ZUB 9 Tage. Die Regelung finde ich nicht fair!

Image

90 % der Zugbegleiter sind unzufrieden mit der eigenen Firma. Intern ist das Image sehr schlecht.

Verbesserungsvorschläge

  • Die Liste der Verbesserungsvorschläge ist endlos lang, was die Arbeit als Zugbegleiter betrifft. Aber das Unternehmen weiß über alles bescheid und ändert nichts. Ein Vorschlag wäre: alle diejenigen, die Arbeitspläne erstellen und Verbesserungen für alles am Zug ausarbeiten, sollen zumindest 6 Monate in dieser Funktion gearbeitet haben (nicht geschnuppert, sondern tatsächlich gearbeitet), dann bekommen sie ein besseres Verständnis dafür was gefragt ist und auch was möglich ist.

Pro

Der Arbeitsplatz ist einigermaßen sicher, wenn mit allen anderen zurecht kommt.

Contra

Das Unternehmen schaut meiner Meinung nach zu viel auf Massekundengewinne, möglichst viele Kunden in den Zug zu bekommen und zu wenig auf Qualität und eigene Mitarbeiter. Ist ein Kunde erst gewonnnen, ist er nicht mehr wichtig. Es gibt KEINE Notfallpläne, der ZUB wird es schon richten. Man fühlt sich im Stich gelassen. Es gibt hohe psychische Belastungen, aber keine Unterstützung. Das Unternehmen spart am falschen Platz.

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
1,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Mitarbeiterrabatte wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    ÖBB Personenverkehr
  • Stadt
    Wien
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige
  • 13.Aug. 2017 (Geändert am 23.Sep. 2017)
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Fairness ist definitiv nicht vorhanden. Ideen oder Verbesserungsvorschläge sind nur offiziell erwünscht, die Realität sieht anders aus - "für so einen Blödsinn haben wir keine Zeit" und "mach das wofür du bezahlt wirst" sind die Standartantworten. Wer sich dumm stellt muss weniger tun, die Kollegen bekommen dann einfach mehr Arbeit. "Arbeit fließt dorthin wo sie erledigt wird".
Lob gibt es nicht, man soll "froh sein einen Job zu haben" ebenso sei man "nur hier weil man in der Privatwirtschaft nichts erreichen würde". Kaffeepausen sind erlaubt, was aber jederzeit revidiert wenn jemand einen schlechten Tag hat und seine untergebene Arbeiter daran teilhaben lassen will, dann wird einem für eine solche Tat die Kündigung angedroht.

Vorgesetztenverhalten

Aufzeigen von Fehlern, Kritik, Beschwerden werden gekonnt ignoriert. Fehlverhalten von Kollegen wird unter den Teppich gekehrt. Für das Aufzeigen von einem Fehlverhalten eines Kollegen wird man bei der Arbeitsvergabe für seine Beschwerde vor Kollegen heruntergeputzt und als nicht teamfähig betitelt.
Krankenstände werden als Versagen der Mitarbeiter ausgelegt, Krankenstandsgründe müssen verteidigt werden, da es "eh nicht so schlimm ist" oder es "für sowas Schmerztabletten gibt". Lob gibt es nicht, "ist ja auch dein Job für den du bezahlt wirst".

Kollegenzusammenhalt

Anfangs top, mittlerweile flopp.
Wenige halten noch zusammen, meistens wird aber "Keil getrieben" und man möchte seine Arbeitszeit einfach nur hinter sich bringen um endlich "flüchten" zu können.

Interessante Aufgaben

Meistens Rotine, jedoch mit Ausnahmen auch mal interessante Aufgaben.

Kommunikation

Unter aller Kritik. Mitarbeiter werden als feige und rückgratlos bezeichnet, wenn sie sich nicht für die Fehler ihrer Kollegen oder Krankstandsgründe (die eigenen sowie die der Kollegen) rechtfertigen wollen, bzw. sich weigern negativ über diese zu äußern.
Extra Anmerkung: der Kollege war nicht mal anwesend!
Krankenstandsgründe werden von Standortleitung bei anderen Mitarbeitern als lächerlich und peinlich ausgelegt.

Hinter dem Rücken wird nur geschimpft. Auskünfte, wenn, dann nur über 3 Ecken.
Für arbeitstechnische Fragen ist nie Zeit.
"Wirst du ja wohl zusammenbringen"

Kommunikation ist einer der negativsten Punkte hier!!!!

Gleichberechtigung

0
In Worten: NULL!!!!

Umgang mit älteren Kollegen

Werden grundsätzlich und leistungsunabhängig bevorzugt und mit Samthandschuhen angefasst.
AUßER sie haben mal etwas kritisiert, dann sind sie auf der "Blacklist"

Karriere / Weiterbildung

Schulungen (gelegentlich) ja, Prämien und Aufstiegsmöglichkeiten sind nicht drinnen.
Sogar Veränderungen innerhalb der Werkstätte sind unmöglich (außer es muss jemand bestraft werden)

Gehalt / Sozialleistungen

Mit Überstunden, Wochenendarbeit und Rufbereitschaft nicht schlecht. Ansonsten nicht gut. Geldbezogene Fragen werden mit Antworten wie "Privat bekommst du weniger/nix", "als Frisör hast bist du viel ärmer dran" und "Geldgier" abgetan.

Arbeitsbedingungen

Druck ohne Ende, Arbeiten müssen teils uneingeschult erledigt werden, Vorgabezeiten werden kontinuierlich weniger.
Werkzeug billig, meistens beschädigt, bei Defekt wird das selbe immer wieder bestellt.
Rahmenvertřäge sind was tolles.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Sozial ist ein Fremdwort!

Work-Life-Balance

Aufstiegsmöglichkeiten nicht existent.
Schulungen werden ab und zu gemacht.
Für spontanen Urlaub (sprich einen Tag frei, egal ob morgen oder in der folgenden Woche) muss man betteln und steht danach ewig in der Kreide. Auch Sonderurlaub muss erkämpft werden!
Private Termine die Überstunden nicht möglich machen, sollen gefälligst verschoben werden und sind "sicher nicht wichtig"
Arztbesuche sind vorzugsweise in der Freizeit zu erledigen.
Gesundheit des Mitarbeiters ist unwichtig, die Zahlenwelt muss passen. Privates, Hobbys, Familie und Freizeitplanung ist nebensächlich, die Firma hat im Vordergrund zu stehen.
Einem Mitarbeiter wurde nach einer Sportverletzung gesagt, er soll sein Hobby sein lassen, da er damit der Firma schadet. Er könne ja kündigen, dann hätte er genug Zeit dafür

Image

Über das Image möchte ich nicht urteilen, da dies jeder anders sieht.
(typische Antwort wäre nun "kein Rückgrat")

Verbesserungsvorschläge

  • Umgang der Führungskräfte mit den Mitarbeiter ändern. Mitarbeiter wieder als Menschen betrachten. Mitarbeiterbefragung ernst nehmen. (meine gesamte Bewertung betrifft nur die Werkstatt der Technischen Services in Villach)

Pro

Dass es viele Verschiedene Bereiche und Jobs gibt.

(betrifft die komplette ÖBB)

Contra

Dass die meisten der interessanteren Jobs nur in Wien sind, bzw. um Karriere machen zu können, man in Wien sein muss.
Man sollte über eine Art "Außenstelle" nachdenken.

(betrifft die komplette ÖBB)

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
2,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Barrierefreiheit wird geboten Parkplatz wird geboten
  • Firma
    öbb
  • Stadt
    Villach
  • Jobstatus
    k.A.
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in

Kommentar des Arbeitgebers

Lieber kununu-Nutzer! Liebe kununu-Nutzerin! vielen Dank dass Sie sich die Zeit für Feedback an uns genommen haben. Wir nehmen die Bewertungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr ernst, daher tut es uns leid, dass Sie die genannten Punkte derart wahrgenommen haben. Selbstverständlich werden wir Ihre Bewertung mit der zuständigen Führungskraft besprechen und möchten Ihnen auch das Gespräch mit Hrn. Helmut Ernst (helmut.ernst@oebb.at), Human Resources bei ÖBB-Technische Services GmbH anbieten. Mit besten Grüßen

Sandra Pommer
Arbeitgebermarke & HR-Kommunikation
ÖBB-Holding AG


Bewertungsdurchschnitte

  • 779 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (278)
    35.686777920411%
    Gut (243)
    31.193838254172%
    Befriedigend (162)
    20.795892169448%
    Genügend (96)
    12.323491655969%
    3,37
  • 40 Bewerber sagen

    Sehr gut (22)
    55%
    Gut (7)
    17.5%
    Befriedigend (5)
    12.5%
    Genügend (6)
    15%
    3,66
  • 187 Lehrlinge sagen

    Sehr gut (151)
    80.748663101604%
    Gut (31)
    16.577540106952%
    Befriedigend (4)
    2.1390374331551%
    Genügend (1)
    0.53475935828877%
    4,36

kununu Scores im Vergleich

ÖBB-Konzern
3,57
1.006 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (Verkehr / Transport / Logistik)
3,04
60.195 Bewertungen

kununu Durchschnitt
3,32
2.726.000 Bewertungen