Viel Vertrauen. Sehr flexible Arbeitsmöglichkeiten. Offene Kommunikation im Team.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die ÖJAB ist nicht, wie andere Arbeitgeber. Die ÖJAB ist halt nicht einfach nur ein Arbeitgeber, wie die andern. Die ÖJAB, wie ich sie kennengelernt habe, ist mehr wie ein große Familie, die gemeinsam versucht, jeden Tag etwas weiterzubringen. Und zwar ehrlich und tatsächlich. Es geht nicht um Gewinnmaximierung. Es geht um etwas viel Erfüllenderes: Man ist nicht einfach nur ein Zahnrad im Getriebe, sondern man tut seinen Teil im großen Ganzen, um etwas Sinnstiftendes für Österreich zutun. Das ist das Selbstverständnis und wenn ich als Mitarbeiter selbst nicht "aktiv" mit meiner Arbeit dazu beitrage, so helfe ich doch anderen in der ÖJAB dabei, dies zutun. Das finde ich gut an meinem Arbeitgeber.
Arbeitsatmosphäre
Sehr freies Arbeiten und Einbringen von Ideen in meinem Team wird gefördert. Ich habe das Gefühl, dass ich meine Stärken hier voll einbringen kann und man mir zuhört. Eine sehr offene Kommunikationskultur.
Image
Die ÖJAB ist für mich ein sehr sozialer, loyaler und Familienorientierter Arbeitgeber. Ich denke das spüren viele, die hier länger arbeiten. Ich glaube allerdings auch, dass die ÖJAB unter den Mitarbeitern manchmal noch ein altes verstaubtes Image anlastet. Das entspricht manchmal auch leider noch der Realität (alte Infrastruktur z.B.). Was man aber klar sagen muss, ist, dass die ÖJAB hier in den letzten Jahren deutlich moderner geworden ist und sich bemüht am Puls der Zeit zu sein. Ich glaube bei so Themen, wie z.B. Achtsamkeit, Work-Life-Balance, Familien-Freundlichkeit etc. ist sie das bereits.
Work-Life-Balance
Ich kann mir eigentlich Urlaub nehmen, wann ich möchte. Zeitausgleich ist auch überhaupt kein Problem. Auch kurzfristig. Es gibt natürlich Kernzeiten und Gleitzeiten, aber die sind wirklich sehr Mitarbeiterfreundlich. Und auf familiäre Notwendigkeiten wird sowieso immer Rücksicht genommen. Das habe ich bei der ÖJAB schon mehrfach so erlebt (nicht nur bei mir, sondern auch bei vielen andern Kollegen).
Karriere/Weiterbildung
Karriere verbinde ich vor allem auch mit Geld und nochmal: Die ÖJAB ist halt eine NGO und unser KV ist miserabel. Die Menschen, die in der ÖJAB arbeiten und hier länger bleiben, sind nicht wegen dem Geld (Karriere) hier. Vielleicht ist aber auch mein Blick da zu engstirnig.
Weiterbildung habe ich eher selten in Anspruch genommen. Ich bilde mich lieber selbstständig weiter. Das geht oft schneller und ist mit weniger Zeitaufwand für mich verbunden, als mit dem Arbeitgeber Weiterbildungsmöglichkeiten und -finanzierungen zu besprechen. Daher kann ich auch hier wenig sagen. Ich weiß aber, dass die ÖJAB dies bei Mitarbeitern, die Interesse haben, aktiv fördert.
Gehalt/Benefits
Die ÖJAB ist zunächst mal eine NGO. Ob mein Gehalt meinen Aufgaben und meiner Leistung und Innovation entspricht, müssen glaube ich andere bewerten. Der KV ist generell miserabel. Sagen wir mal ich bin so mittelmäßig zufrieden mit meinem Gehalt. Es könnte mehr sein.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Soziales Bewusstsein ist glaube ich eine Kernkompetenz der ÖJAB, aber Umwelt und Klimaschutz ist kein großes Thema. Wir sind aber auch ein Sozialverein und kein Umweltverband.
Kollegenzusammenhalt
Ja, das denke ich schon. Sagen wir so: Ich selbst versuche immer ehrlich und direkt zu sein, wo es möglich ist. Und ich denke, den meisten, mit denen ich zusammenarbeite, geht es auch so. -> manchmal muss halt nicht jeder alles sofort wissen.
Vorgesetztenverhalten
Besser geht eigentlich nicht mehr. Es ist ein Arbeiten auf Augenhöhe. Keine Hierarchie. Kein von oben herab. Ein echter Austausch von Ideen und Meinungen, um das Arbeiten aller zu optimieren. Meine Vorschläge werden immer (!) ernst genommen und diskutiert. Das gilt für das gesamte Team. Es ist ein echtes Wir-Gefühl und das hat natürlich auch, zu großen Teilen, mit der Teamführung und entsprechend mit der Teamkultur zutun. Und man spürt so natürlich auch die Einheit, denn man steht ja am Ende auch selbst hinter den Entscheidungen des Teams.
Arbeitsbedingungen
Also in meinem Home Office kann ich mir zum Glück vieles so einrichten, wie ich will und ich darf mir das ziemlich frei einteilen. Das ist mir auch sehr wichtig, denn in meinem Büro stehen ehrlicherweise z.B. alte Möbel, ein zu kleiner Schreibtisch und 27-Zoll-Bildschirme, die ich auch zu klein finde. Unsere VPN ist leider nicht besonders (im Büro übrigens noch instabiler und langsamer, als in meinem Home Office), aber das liegt wohl eher an einem externen Anbieter, der unsere Infrastruktur verwaltet. Wir arbeiten sicher nicht mit der neuesten Technik, aber man kann damit arbeiten. Außerdem werden wir wohl bald in der gesamten ÖJAB auf Office365 und MS Teams wechseln, was dringend notwendig ist und vieles erleichtern wird.
Kommunikation
Für mich in meinem Team zu 100% Zufriedenheit. Wenn ich an die Kommunikation und Information denke, die zu uns als Team gelangt oder manchmal gelangen sollte, gibt es noch Raum für Verbesserungen. Allerdings sind wir auch eine große österreichweite Organisation. Deshalb auch nur ein Stern Abzug.
Interessante Aufgaben
Ich glaube, dass ich sehr viel Eigenverantwortung habe und es ist wirklich nicht wenig Arbeit (NGO halt). Das macht es natürlich schon spannend. Aber zugleich habe ich auch das Gefühl, dass ich es jederzeit sagen könnte, wenn es zuviel wäre und dann würde man nach Lösungen suchen. So habe ich das auch schon in der Vergangenheit erlebt. Jedenfalls kann ich mich sehr frei entfalten und meine Ideen einbringen. Das macht es immer interessant und spannend.

