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Bewertungen

Work-Life-Balance
kununu Score: 3,0Weiterempfehlung: 39%
Score-Details

41 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Viel verschenktes Potenzial

3,0
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in Wien gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Loyalität gegenüber Leistungsträgern

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das viel Potenzial liegen gelassen wird und den Mitarbeitern kein Vertrauen entgegengebracht wird.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Vertrauen in die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter.

Arbeitsatmosphäre

Wird zunehmend schlechter, da verschiedene Dienstrechte gegeneinander ausgespielt werden

Work-Life-Balance

Abhängig von der Abteilung

Gehalt/Benefits

Nach wie vor sehr gut

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die soziale Verantwortung des Arbeitgebers ist herausragend!!

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Abteilung sehr gut

Umgang mit älteren Kollegen

Ist über die Jahre hinweg deutlich schlechter geworden.

Vorgesetztenverhalten

Trotz einer Vielzahl von Hearings und Auswahlprozessen kommen nach wie vor ungeeignete Kandidaten zum Zug. Daher leider sehr schlecht

Arbeitsbedingungen

alles was benötigt ist, ist da

Kommunikation

Hat in den letzten Jahren massiv gelitten. Zum Teil erfährt man Neuigkeiten, welche einen betreffen von den Kollegen anstelle der Führungskraft

Gleichberechtigung

Also ein Mann sollte man nicht sein.

Interessante Aufgaben

Der Punkt hält viele meiner Kollegen in der Firma


Image

Karriere/Weiterbildung

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Arbeitgeber-Kommentar

OeNB, HR-Team
OeNBHR-Team

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass Sie Ihre Eindrücke mit uns teilen. Es freut uns, dass Sie Aspekte wie Kollegialität, Aufgabenvielfalt und soziale Verantwortung positiv hervorheben.
Sehr gerne würden wir aber auch mehr über jene Punkte erfahren, über die Sie sich kritisch geäußert haben. Um Ihre Perspektive besser zu verstehen und mögliche Verbesserungsansätze zu besprechen, laden wir Sie gerne zu einem persönlichen Austausch ein. Bitte wenden Sie sich dafür an Ihre Business Partnerin oder eine andere Vertrauensperson in der Abteilung People and Culture.

Herzliche Grüße
Ihr OeNB-Personalentwicklungsteam

Spannende Aufgaben, aber das Arbeiten hier wird einem zunehmend vermiest; Umverteilung von unten nach oben

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Spannende Aufgaben, gutes Gehalt, hervorragende Kantine, liebe KollegInnen, Bankärztin Sicherer Job, wenn man unauffällig bleibt.

Karrieregarantie mit Vitamin B (für die, die sowas gut finden)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es traut sich kaum noch jemand seine Meinung zu sagen. Kritik ist absolut unerwünscht, auch wenn sie noch so sehr im Sinne des Unternehmens und des gesetzlichen Auftrags der OeNB wäre. Wer offen seine Meinung sagt, gefährdet mittlerweile seinen Job.

Das Direktorium beschäftigt sich in erster Linie damit, wie sie den MitarbeiterInnen was wegnehmen können, anstatt sich um die Aufgaben der OeNB zu kümmern oder gar an einer gesunden Unternehmenskultur zu arbeiten.

Verbesserungsvorschläge

Wem etwas an der OeNB liegt, sollte weniger auf die Einflüsterer aus dem mittleren Management hören, sondern mehr auf jene, die sich nicht ausschließlich ihren eigenen Karrieren verschrieben haben, sondern ehrlich ihren bestmöglichen Beitrag zur Erfüllung der Aufgaben des ESZB leisten wollen.

Arbeitsatmosphäre

Wenn man es gut erwischt hat und in einem gesunden Team arbeitet, kann die unmittelbare Arbeitsatmosphäre sehr gut sein. Insgesamt ist die Stimmung im Haus aber so schlecht wie noch nie. Den Mitarbeitern wird seitens Direktorium und Personalführung mit Misstrauen und Abschätzigkeit begegnet. Allen geht es viel zu gut, und wem was nicht passt, also wenn es z.B. jemand wagt, Kritik an Missständen zu üben, dann soll er/sie halt gehen.

Wenn man besonderes "Glück" hat, bekommt man in so einem Fall auch einen (nicht besonders angenehmen) Überraschungsbesuch eines bestimmten Direktoriummitglieds.

Image

Schwer zu sagen. Wer beruflich mit der OeNB zu tun hat, schätzt glaube ich die hohe Expertise ihrer MitarbeiterInnen. Ansonsten muss man sich als OeNBler aber schon auch immer wieder die diversen Vorurteile anhören. Faul, unnötig, Privilegien usw. Ob die Social Media Auftritte der OeNB Zentralbank-würdig und Image-fördernd sind, möchte ich nicht beurteilen.

Work-Life-Balance

Gleitzeit ermöglicht grundsätzlich eine faire Zeiteinteilung ohne versteckte/unbezahlte Überstunden. Kommt aber auch hier ein bisschen darauf an, wo man hinkommt. Es gibt auch KollegInnen, die mit Workload überlastet werden, was den Hierarchien darüber aber oft egal ist. High-Performer mit All-In Vertrag müssen aufpassen, dass sie sich nicht übernehmen.

Karriere/Weiterbildung

Mit Ellenbogen, Unterwürfigkeit und/oder Vitamin B besteht eine realistische Chance Karriere zu machen. Eine Minderheit schafft es auch durch gute und harte Arbeit. Das Angebot an Weiterbildung ist gut. Sowohl hausintern, als auch z.B. externe Seminare.

Gehalt/Benefits

Die OeNB zahlt immer noch gut, wobei es beim Marktvergleich aber auch drauf ankommt, in welchem Bereich man tätig ist. Die Sozialleistungen werden seit vielen Jahren laufend heruntergefahren. Das kann man in manchen Bereichen durchaus nachvollziehen. Leider ist es aber so, dass man auch immer mehr in bestehende Vereinbarungen eingreifen will, was dann auch das Vertrauen in den Arbeitgeber teilweise zerstört. Von Gehalt und Benefits her ist die OeNB nach wie vor attraktiv, Tendenz aber klar fallend.

Einem jungen würde ich heute sagen: schau es dir für ein paar Jahre an, ist gut für den Lebenslauf. Aber auf Dauer zahlt sich der Deal nicht aus.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt einen Umweltcontroller mit Team, die das sehr ernst nehmen, und die OeNB lässt sich auch regelmäßig für ihre Umweltfreundlichkeit zertifizieren. Es gibt auch immer wieder Spendenaktionen und im Sport- und Kulturverein eine Sektion für Entwicklungshilfe. Über manche Reisetätigkeit (Langstreckenflüge) könnte man freilich diskutieren.

Kollegenzusammenhalt

Obwohl alte und junge Mitarbeiter immer wieder als Gegenpole inszeniert werden (im ersten Schreiben des neuen Direktoriums werden in erster Linie die "jungen High Potentials" vor den Vorhang geholt), ist der Zusammenhalt unter KollegInnen grundsätzlich bemerkenswert gut. Je nach Persönlichkeit und Teamkultur wird unabhängig von den Hierarchiestufen aber auch gerne mal gemobbt und gelästert.

Umgang mit älteren Kollegen

Das erste Schreiben des aktuellen Direktoriums an die Mitarbeiter war ein auffälliger Lobgesang auf die "jungen High Potentials", was bei den vielen langjährigen MitarbeiterInnen nicht gut ankam. Tendenziell sind die "Alten" beim Management nicht gut angeschrieben, weil "alt" bedeutet auch "älteres Dienstrecht" und somit bessere Verträge, in die es zu einzugreifen gilt (der Grundsatz pacta sunt servanda gilt in der OeNB schon lange nicht mehr). Sei es durch den Appell auf den freiwilligen Verzicht auf Zulagen, oder durch das Werben um gesetzliche Eingriffe bei den politischen Freunden in der Regierung.

Bei jüngeren KollegInnen wird aber gleich direkt in die Zulagenhöhe (mit der sie vor kurzem noch angelockt wurden) eingegriffen, weil es bei den neuen Dienstrechten rechtlich möglich ist. Insofern werden hier die Jungen schlechter behandelt.

In Bezug auf Karriere gilt, dass jene, die nicht in den ersten Jahren die ersten Karriereschritte machen, sich für die Zukunft nur in den seltensten Fällen etwas erhoffen können, ungeachtet von Qualifikation und Erfahrung.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt Vorgesetzte, die wirklich gute Führungskräfte sind. Zu viele sitzen aber in Führungspositionen, nicht weil sie fachlich so gut sind, oder so großartige Führungspersönlichkeiten, sondern weil sie sich entweder rücksichtslos (Ellenbogen!) hochschleimten, oder einfach die nötigen Beziehungen hatten. Etwa einen Papa mit klingendem Namen und viel Einfluss, oder einen Buddy in der Führungsriege jener politischen Parteien, die gerade das Direktorium besetzen.

Arbeitsbedingungen

Die zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel sind top. Mittlerweile haben wohl die meisten höhenverstellbare Schreibtische. Wer es braucht kann sich Headsets, Webcams usw. bestellen, die das Arbeiten angenehmer machen. Für Raucher gibt es Rauchkabinen.

Weniger toll ist in diesem Zusammenhang aber eines: dass sich das Rauchverbot innerhalb von Büroräumlichkeiten und bei Besprechungen bei manchen Führungskräften noch nicht herumgesprochen hat. Aufgrund des Machtgefälles wagen es Betroffene nicht, das anzusprechen, auch wenn sie selbst betroffen sind. Das ist ein No-Go für ein Unternehmen, das sich modern, familienfreundlich und gesundheitsfördernd gibt. Daher nur 2 Sterne.

Kommunikation

Vordergründig wird getan, als seien wir MitarbeiterInnen der große Stolz des Managements (weil so tolle ExpertInnen, die so viel tolles leisten) und als seien wir alle eine große Familie (Stichwort #teamoenb). Sogar das "Du-Wort" wurde allen im Haus kollektiv verordnet, insbesondere auch dem Management gegenüber. In der Realität bzw. hinter vorgehaltener Hand herrscht allerdings ein ganz anderer Ton und werden Handlungen und Maßnahmen gesetzt, die mit Wertschätzung oder Teamgedanken nichts zu tun haben. Insofern ist die Kommunikation seitens des Managements jedenfalls nicht besonders aufrichtig. Bei Live-Events kann es auch mal vorkommen, dass sich ein Direktoriumsmitglied so sehr im Ton vergreift, dass man es entgegen dem Hausbrauch anschließend nicht wagt, das Event auch ins Intranet zu stellen, weil man den Vorfall offenbar vergessen machen möchte. Positiv hervorzuheben ist aber, dass Informationsveranstaltungen technisch immer sehr gut organisiert, moderiert und umgesetzt werden und meistens auch via Teams mitverfolgt werden können.

Gleichberechtigung

Am Papier ja. Und immerhin verdienen Frauen und Männer grundsätzlich dasselbe. Der Frauenanteil in den Fach- und Führungskarrieren hinkt aber immer noch hinterher. Karriereschritte gehen sehr sehr häufig an jene, die politisch gewollt sind. Qualifikation, Arbeitseinsatz und Erfahrung sind da faktisch irrelevant. Immer häufiger werden Führungspositionen auch von außen besetzt, was die Zukunftsperspektiven von MitarbeiterInnen, die schon länger da sind, extrem schmälert. Viele werden dadurch demotiviert.

Interessante Aufgaben

Durchaus, das ist wohl auch eines der größten Features in der OeNB. Wer sich aber nicht als Liebkind etabliert, kann sich auch schnell mal in weniger spannenden Aufgaben wiederfinden oder in Bereichen, die eigentlich nicht der Job Description entsprechen.

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Arbeitgeber-Kommentar

OeNB, HR-Team
OeNBHR-Team

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Rückmeldungen wie Ihre sind für uns sehr wertvoll, da sie uns helfen, die Arbeitsumgebung und Zusammenarbeit in der OeNB kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Es freut uns, dass Sie einige positive Punkte wie beispielsweise spannende Aufgaben, den Kolleg:innenzusammenhalt, die hohe fachliche Expertise sowie das Weiterbildungsangebot hervorheben. Gleichzeitig möchten wir Ihre Kritikpunkte besser verstehen, um gezielt daran arbeiten zu können. Wir laden Sie herzlich ein, diese in einem persönlichen Gespräch zu vertiefen. Wenden Sie sich dafür gerne an Ihre Business Partnerin oder eine andere Vertrauensperson im Bereich People and Culture.

Herzliche Grüße
Ihr OeNB-Personalentwicklungsteam

Ich nehme für mich Leistungsbewußtsein in Anspruch-daher rasch in die Privatwirtschaft gewechselt!Leider nicht empfohlen

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wie ich schon sagte:Mittagessen,Kantine,Betriebsarzt,vergünstigte Parkplätze,Internetnutzung gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe meine Ausführungen!Für Beamte ein Biotop-für Leistungsbewußte nichts wie weg!

Verbesserungsvorschläge

s.o.

Arbeitsatmosphäre

Dies ist als eher gespannt zu bezeichnen-jedenfalls-milde ausgedrückt-nicht positiv

Image

Siehe die Zeitungskommentar 10,15 Jahre zurück-katastrophal!

Work-Life-Balance

Ja, diese ist gegeben(ALLERDINGS:Z.b.auf Kosten derer, welche leistungsbezogen arbeiten(wollen)

Karriere/Weiterbildung

Ohne entsprechende Vorgesetztenempfehlung null.

Gehalt/Benefits

Für leistungsbezogene negativ.Für Beamte und relativ wenig Stress in Ordnung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt ein Umweltreferat-engagierter Beauftragter!Ergebnisse - na ja.

Kollegenzusammenhalt

Aufgrund der Arbeitsatmosphäre(s.o.)wird auseinanderdividiert

Umgang mit älteren Kollegen

Soweit von mir beurteilter ja, gegeben.

Vorgesetztenverhalten

Unterschiedliche kompetente Führungskräfte(fast immer politisch ernannt),schade.

Arbeitsbedingungen

Ist jemand leistungsbezogen-nichts wie weg in die Privatwirtschaft!Natürlich nicht jede(r).Für diese Dienstnehmer gilt: Benefits in Anspruch. nehmen(z.Mittage,Kantine;Arzt,Parkplatz)

Kommunikation

Ja,gegeben,leider sehr viel heiße Luft!Vorgesetzte bemühen sich krampfhaft,z.b.Einsparungen u.a.Massnahmen des Top-Managementes zu rechtfertigen bzw. zu begründen.

Gleichberechtigung

Soweit von mir beurteilter ja, gegeben.

Interessante Aufgaben

Das kommt ganz auf die Abteilung an!Z.b.in der IT durchaus interessant.Teilweise auch in der Volkswirtschaft bzw der Rechtsabteilung!

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Arbeitgeber-Kommentar

OeNB, HR-Team
OeNBHR-Team

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, eine Bewertung zu verfassen.

Einige der von Ihnen angesprochenen Punkte sind für uns ohne weitere Angaben leider schwer nachvollziehbar bzw. lassen wichtige Informationen offen. Um Ihre Rückmeldung richtig einordnen und mögliche Missverständnisse klären zu können, würden wir sehr gerne in einem persönlichen Gespräch mehr darüber erfahren. Wenden Sie sich bitte an eine Vertrauensperson im Bereich „People and Culture“.

Herzliche Grüße
Ihr OeNB-Personalentwicklungsteam

Mehrfachbewertung

Quo Vadis OeNB? Das neue Direktorium versucht sich auf Kosten der Mitarbeiter zu etablieren.

2,9
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in Wien gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegen Zusammenhalt, Aufgaben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Derzeit alles andere, weil es tatsächlich schlimmer wird.

Verbesserungsvorschläge

Rückbesinnung aufs Humankapital. Hinterfragen der vielen Entscheidungen in den letzten Monaten. Konsequenzen ziehen!

Arbeitsatmosphäre

Im Büro mit den direkten Kollegen geht es noch. Aber Bankweit eine Katastrophe.

Image

Leidet mega stark. Vor 3-4 Jahren noch beliebt. Zuletzt nicht einmal mehr Top10 im Sektor.

Work-Life-Balance

Obliegt jedem selbst, ob man seine Lebenszeit der Bank opfert. Die Möglichkeiten für eine halbwegs gesunde Work-Life Balance sind derzeit noch gegeben.

Karriere/Weiterbildung

Mit ein bisschen Vitamin B und etwas Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, geht noch was. Eigenes Engagement ist zwar die Grundvoraussetzung, reicht aber nicht.

Gehalt/Benefits

War mal super. Ältere Dienstrechte waren besser. Mittlerweile an vielen Ecken Eingriffe durch die Bank oder mitteos Gesetz.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Viel reden, wenig zählbares im Verhältnis

Kollegenzusammenhalt

Kommt auf die Abteilung bzw. auf das Team an. Immer mehr Ich-Bezogen und Ellbogentechnik. Starke Beeinflussung durch die aktuellen Management Entscheidungen.

Umgang mit älteren Kollegen

Je älter ich werde, desto kritischer sehe ich die Lage

Vorgesetztenverhalten

abteilungsabhängig

Arbeitsbedingungen

Noch ok.

Kommunikation

Sehr schwankend

Gleichberechtigung

Man hat das Gefühl, es gibt (fast) nur noch dieses Thema in der Bank

Interessante Aufgaben

die eigene auf jeden Fall, was ich in meiner Bank-Bubble so mitbekomme, scheint dies auf viele Kollegen zuzutreffen.

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Arbeitgeber-Kommentar

OeNB, HR-Team
OeNBHR-Team

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Einschätzung mit uns zu teilen. Wir wissen es sehr zu schätzen, wenn Mitarbeitende ihre Perspektiven einbringen.

Aus Ihrer Bewertung geht hervor, dass Sie einige Verbesserungsvorschläge haben. Gerne würden wir im Rahmen eines persönlichen Gesprächs mehr darüber erfahren. Wenden Sie sich gerne an Ihre Business Partnerin oder eine andere Vertrauensperson aus dem Bereich People and Culture, um einen Termin zu vereinbaren.

Gemeinsam können wir immer noch besser werden - wir freuen uns über jeden Impuls, der uns dabei unterstützt.

Herzliche Grüße
Ihr OeNB-Personalentwicklungsteam

Durchwachsene Bilanz: Noch gut aber Ausblick schlecht

2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in Wien gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bürokratismus
Mangelndes Vertrauen in Mitarbeiter:innen (aber auch in das Management)
Vorausgehorsam der jeweiligen Regierung
Politische Postenbesetzungen
Scheinlösungen für echte Probleme
Arbeitsklima, dass Egoismus fördert

Verbesserungsvorschläge

Die OeNB hat viele ihrer Probleme erkannt, jedoch sind die Maßnahmen dagegen reine Kosmetik. Beispiel Burn-Out-Prävention. Es gab vor einigen Jahren einen Schwerpunkt auf Burn-Out-Prävention. Hierfür gab es eine Reihe von Vorträgen in der Bank, wie man Burn-Out erkennen kann. Es wurde aber nichts an den Strukturen in der Bank geändert, die zu Burn-Out führen. Im Gegenteil, die Verantwortung dafür ist auf die Mitarbeiter:innen abgewälzt worden. Da es die Veranstaltungen auch nur einmal gab, haben vermutlich die Mitarbeitenden, die Burn-Out-Prävention am nötigsten brauche, die Vorträge auch nicht besuchen können.

Arbeitsatmosphäre

Durch Einführung von Stacked Ranking haben das neue Management und die Personalabteilung die Arbeitsatmosphäre vergiftet. Das Direktorium hat nämlich eine Quote festgelegt, wie viele Prozent der Mitarbeitenden einen Bonus erhalten dürfen, wer nicht (harte Grenze!) und gleichzeitig keine transparenten, öffentlich zugänglich und verbindlichen Richtlinien mitzugeben.

Image

Besser als die Bank es verdient.

Work-Life-Balance

Generell sehr gut mit Spitzen je nach Arbeitsbereich (zB Buchhaltung bei der Bilanzerstellung). Belastung aber vor allem bei der Vor-Ort-Prüfung bei der Bankenaufsicht.

Karriere/Weiterbildung

Man steht immer in Konkurrenz mit den Leuten, die entsprechendes Vitamin B haben.

Kollegenzusammenhalt

Das neue Bonussystem fördert toxisches Verhalten: Mitarbeitende haben Incentives, andere zu sabotieren, Wissen für sich zu behalten, Hilfe für andere abzulehnen, da Team- und Zusammenarbeit nicht durch die Handlungen des Direktorium honoriert werden.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen mit ihrer Expertise werden nicht wertgeschätzt. Die vorhergehenden Direktorien blieben untätig bei Einschnitten in die Pensionen der entsprechenden Personen.

Das aktuelle Direktorium setzt seinen Fokus auf junge Leistungsträger:innen. Diesen werden diverse Veranstaltungen und Vernetzungen angeboten - jedoch keine unbefristeten Arbeitsplätze, weil Personal eingespart werden muss.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt kein offensichtliches und gravierendes Missverhalten. Jedoch ist man Vorgesetzten hilflos ausgeliefert und der Betriebsrat in der OeNB ist schwach aufgestellt.

Arbeitsbedingungen

Vor 15 Jahren war die Bank noch top, seitdem gab es mit jedem neuen Direktorium Einsparungen und Verschlechterungen, obwohl man immer wieder betont hat, dass man jetzt "marktgerecht" sei.

Insbesondere wird immer wieder nach innen betont, dass wir alle Expert:innen sind, nach draußen wird das Bild jedoch nicht getragen.

Kommunikation

Mitarbeitende erfahren vieles meistens über Flurfunk und Standard (Zeitung). Das aktuelle Direktorium bemüht sich zumindest jetzt, direkt mit den Mitarbeitenden zu kommunizieren - nachdem sie die Entscheidungen getroffen haben.

Sprachlich werden ältere Mitarbeitende durch das Direktorium benachteiligt zB in dem Mitarbeitendenbrief diesen Sommer, in dem nur mehr von jungen Leistungsträger:innen gesprochen wurde und der Förderung der Jungen.

Gehalt/Benefits

Noch gut, aber nicht das Schlaraffenland, dass gerne in den Medien dargestellt wird. Vor allem darf man sich nur auf die fixen Gehaltszahlungen verlassen, weil alles andere jederzeit durch das Direktorium gestrichen werden kann bzw. nur einem exklusiven Kreis zur Verfügung gestellt wird.

Gleichberechtigung

Formal wird auf Gleichstellung zwischen Frauen und Männern geachtet. Aufgrund der Bevorzugung von Frauen bei Beförderungen bzw. Programmen und Ausbildungen, die lediglich Frauen zur Verfügung stehen, gibt es eine strukturelle Benachteiligung von Männern, die keinen "Sponsor" in der Bank haben.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

OeNB, HR-Team
OeNBHR-Team

Liebe:r Kolleg:In,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diese Bewertung zu verfassen - kritische Rückmeldungen helfen uns, Prozesse zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Gleichzeitig möchten wir Sie bitten, die Teile Ihrer Bewertung nochmals zu überdenken, in denen Sie schwerwiegende Vorwürfe wie Diskriminierung oder die Benachteiligung männlicher Mitarbeitender äußern. Hierbei handelt es sich um ernsthafte Anschuldigungen, die wir nicht hinnehmen können und entschieden zurückweisen. Unsere Unternehmenskultur basiert auf Wertschätzung, Gleichbehandlung und Diversität – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft. Ein respektvoller und diskriminierungsfreier Umgang hat für uns oberste Priorität.

Wir verstehen, dass Veränderungen im Rahmen des neuen Direktoriums zu Verunsicherung führen können. Solche Übergangsphasen bringen naturgemäß viele Fragen und neue Prozesse mit sich. Auch Einsparungsmaßnahmen sind herausfordernd und verständlicherweise nicht erfreulich – sie sind jedoch Teil einer verantwortungsvollen und nachhaltigen Weiterentwicklung der Organisation.

Da Sie offenbar schon lange Teil unseres Teams sind, würden wir uns über einen persönlichen Austausch sehr freuen. Bitte wenden Sie sich dazu vertrauensvoll an Ihre zuständige HR-Business Partnerin oder eine andere Ansprechperson in der Abteilung „People and Culture“. Der direkte Dialog ist uns wichtig – gerade bei kritischen Themen.

Herzliche Grüße
das OeNB-Personalentwicklungsteam

Eine gute Arbeitgeberin - aber nicht für jeden.

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in Wien gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Diskrepanz zwischen den Dingen, die das Management verspricht, und den Dingen, die es am Schluss tut sind enorm. So wurde in einem Mitarbeitendenbrief die Förderung von auschließlich den jungen Talenten hervorgehoben, nur um dann in einem All-Hands-Meeting zurückzurudern.

Work-Life-Balance

Zeitenweise kommt es zu einem Stundenüberhang, alles wird aber abgegolten.

Kollegenzusammenhalt

Das Management hat Stack Ranking bei der Bonusvergabe beschlossen. Im Falle der OeNB sind zwei Drittel der Mitarbeiter:innen nicht berechtigt, einen Bonus zu erhalten, UNABHÄNGIG von der individuellen Leistung. Das fördert das Silo-Denken, Ellbogenmentalität und Intrigant:innentum innerhalb der OeNB.

Umgang mit älteren Kollegen

Vor allem ein vor kurzem erschienener Mitarbeitendenbrief, der sich auschließlich der Förderung von jungen Kolleg:innen widmete, sorgte für viel Unmut in der Belegschaft. Gleichzeitig werden aber nur sehr wenige der neuen Kolleg:innen eingestellt, weil generell Mitarbeitende eingespart werden müssen.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten ist abhängig von den jeweiligen Vorgesetzten. Sollte man aber Schwierigkeiten mit seinem Linienvorgesetzten haben, ist die Chance größer, dass man selbst geht, als das ein:e Chef:in geht.

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Arbeitgeber-Kommentar

OeNB, HR-Team
OeNBHR-Team

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für Ihre Offenheit und Ihre Bereitschaft, Ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. Rückmeldungen wie Ihre sind für uns sehr wichtig und bieten wertvolle Einblicke.

Wir verstehen, dass Veränderungen im Rahmen des neuen Direktoriums zu Verunsicherung führen können. Solche Übergangsphasen bringen naturgemäß viele Fragen und neue Prozesse mit sich. Auch Einsparungsmaßnahmen sind herausfordernd und verständlicherweise nicht erfreulich – sie sind jedoch Teil einer verantwortungsvollen und nachhaltigen Weiterentwicklung der Organisation.

Um Ihre Perspektive besser nachvollziehen zu können und gemeinsam mögliche Verbesserungen zu besprechen, würden wir uns über ein persönliches Gespräch sehr freuen. Bitte nehmen Sie dazu Kontakt mit Ihrer HR-Business Partnerin oder einer anderen Vertrauensperson in der Abteilung People and Culture auf.

Herzliche Grüße
das OeNB-Personalentwicklungsteam

Hände falten, G... halten - dann läuft es sehr gut.

2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Krisensicherheit.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die OeNB ruht sich auf den Lorbeeren der Vergangenheit aus. Es werden viele sinnlose aber zumindest gut gemeinte Aktionen bei den Mitarbeiter:innen gestartet, damit man sagen kann, dass man etwas getan hat. Wirklichen Wandel oder Verbesserungen gibt es nicht.

Beispiel: So gab es im Vorjahr ein Projekt zu unnötigen Meetings. Hierfür wurden in den Meeting-Räumen Leitfäden zur besseren Gestaltung ausgelegt. Damit ändert man aber keine Meeting-Kultur und nach einem halben Jahr waren auch die Leitfäden spurlos verschwunden, genauso wie kein einziges unnötiges Meeting weniger wurde.

Daneben ist die Bank auch immer ein Spielball politischer Intrigen. Kein Wunder, bestimmt die jeweilige amtierende Regierung, wer Mitglied des höchsten Leitungsgremiums ist. Diese Leute suchen dann natürlich Leute aus, die zu ihrer Weltanschauung passen oder verfolgen irgendwelche vorübergehenden politischen Trends.

Die OeNB steht auch nicht für wissenschaftliche Freiheit oder Forschung. Für sämtliche Mitarbeiter:innen besteht eine Genehmigungspflicht für private Publikationen zu Finanz- und Wirtschaftsthemen. Dadurch kann man Meinungen, die dem des Direktoriums nicht entsprechen, unterdrücken. Für die Forschung im Haus bedarf es dieser Maßnahme nicht, da Dinge, die unerwünscht sind auch nicht angeschaut werden.

Daneben ist die OeNB auch immer der Prügelknabe der jeweiligen Opposition im Parlament. Da werden schon einmal vorausschauend Sparpakete und Einsparungen beschlossen, damit die Opposition ja kein politisches Kleingeld machen kann.

Verbesserungsvorschläge

Die Mitarbeiter:innen und ihr Feedback ernst nehmen. Nicht mehr Praktikant:innen dazu "ermutigen" positive Feedbacks zu schreiben.

Arbeitsatmosphäre

Das neue Direktorium beginnt die Amtszeit mit Einsparungen, verteilt diese aber nicht gleichmäßig auf die Schultern aller. Da Boni nur mehr per Quote verteilt werden bei gleichzeitiger absoluter Intransparenz ist die Stimmung mies.

Image

Leider aber: Außen hui, innen pfui.

Work-Life-Balance

Die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes wird rigoros exekutiert.

Karriere/Weiterbildung

Es kann vorkommen, dass das Direktorium die Karriere für alle Mitarbeiter:innen für ein Jahr streicht, um Kosten zu sparen. (Dass das davor amtierende Direktorium vor dem Abgang noch überdurchschnittlich viele Leute befördert hat, um Parteifreund:innen zu fördern, kehrt man unter den Tisch.)

Die persönliche Karriere ist abhängig davon, ob man gegen einen Günstling innerhalb der Abteilung antreten muss und/oder ob die Abteilungsleitung einem mag. Frauenquote spielt bei manchen Stellen auch eine Rolle.

Gehalt/Benefits

Mehrere Einsparpakete vor allem zu Lasten der jüngeren Dienstverträge bzw. Eingriff bei Privatverträgen durch die Regierung bei den Altverträgen. Ungleiche Verteilung der Einsparungen und Intransparenz.

Kollegenzusammenhalt

Das neue Direktorium setzt alles daran, um die Mitarbeiter:innen auseinander zu dividieren, indem sie abwechselnd unterschiedliche Mitarbeiter:innen-Gruppen benachteiligen.

Umgang mit älteren Kollegen

Aktuell diskriminiert das Direktorium ältere Mitarbeiter:innen durch den Fokus aufgrund ausschließlich jüngere Mitarbeiter:innen. (Für die gibt es aber aufgrund der geplanten Personaleinsparungen keine unbefristeten Verträge.)

Vorgesetztenverhalten

Reines Lotteriespiel. Wenn man Glück hat, bekommt man jemanden, der großartig ist, wenn man Pech hat jemand unterdurchschnittlich guten aber politisch umso besser unterstützten Chef.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen vor 20 Jahren waren top, vor 10 Jahren gut, heute nur mehr durchschnittlich mit einer Tendenz zur kontinuierlichen Verschlechterung. Mehrere Einsparpakete vor allem zu Lasten der jüngeren Dienstverträge bzw. Eingriff bei Privatverträgen durch die Regierung bei den Altverträgen.

Kommunikation

Das neue Direktorium bemüht sich offen zu kommunizieren - nachdem die Entscheidungen im dunklen Kämmerlein getroffen worden sind.

Gleichberechtigung

Prinzipiell eine starke Bevorzugung von Frauen bei der Karriere. Aufgrund des relativen Anteils bei den Alterskohorten der "älteren" Semester sind Frauen in den höheren Positionen weniger vertreten.

Interessante Aufgaben

Die prestigeträchtigen Aufgaben werden nach Sympathie verteilt.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

OeNB, HR-Team
OeNBHR-Team

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, dieses ausführliche Feedback zu verfassen und Ihre Eindrücke mit uns zu teilen. Rückmeldungen wie Ihre helfen uns dabei, unsere Arbeitskultur und Prozesse kontinuierlich zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Gleichzeitig möchten wir Sie bitten, die Teile Ihrer Bewertung nochmals zu überdenken, in denen Sie schwerwiegende Vorwürfe wie Diskriminierung, die Bevorzugung von „Parteifreund:innen“ sowie die Unterdrückung von Meinungen durch das Direktorium äußern. Hierbei handelt es sich um ernsthafte Anschuldigungen, die wir nicht hinnehmen können. Ein respektvoller und diskriminierungsfreier Umgang hat für uns oberste Priorität.

Auf einige Ihrer Punkte möchten wir direkt eingehen:

* Feedback von Praktikant:innen:
Sie sprechen an, dass Praktikant:innen zu positivem Feedback „ermutigt“ würden. Dazu möchten wir klarstellen: Wir führen mit allen Hochschulpraktikant:innen zum Ende ihrer Praktikumszeit strukturierte Abschlussgespräche. Diese dienen sowohl der persönlichen Rückmeldung als auch der Weiterentwicklung der Prozesse im Bereich der Hochschulpraktika. Die Rückmeldungen, die wir erhalten, sind überwiegend sehr positiv – insbesondere hinsichtlich der Kollegialität, der Führungskultur und der Arbeitsatmosphäre. Wir freuen uns über diese Resonanz und nehmen auch kritische Hinweise sehr ernst. Ausnahmslos jedes Abschlussgespräch - unabhängig vom dort geäußerten Feedback - endet mit unserem Angebot, in Kontakt zu bleiben, und der Bitte, das geäußerte Feedback auch auf kununu zu teilen, um an Praktika interessierten Personen authentische Einblicke zu ermöglichen.

* Direktoriumswechsel und Veränderungen:
Die Phase rund um den Wechsel des Direktoriums ist – wie bei jeder größeren organisatorischen Veränderung – von vielen Abstimmungen und Anpassungen geprägt. Wir verstehen, dass solche Prozesse Unsicherheit mit sich bringen können. Auch notwendige Einsparungsmaßnahmen sind herausfordernd und nicht immer erfreulich, aber sie sind Teil einer verantwortungsvollen und nachhaltigen Unternehmensführung.

Dass Sie auch auf die Arbeitsbedingungen vor 20 Jahren eingehen, lässt vermuten, dass Sie bereits seit vielen Jahren Teil der OeNB sind. Das freut uns sehr – und wir würden uns ebenso freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge in einem persönlichen Gespräch mit uns teilen. Ihre Perspektive ist wertvoll, und wir sind offen für konstruktiven Austausch.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Kontakt zu Ihrer HR-Business Partnerin oder einer anderen Vertrauensperson in People and Culture aufnehmen und wir einen Termin für ein persönliches Gespräch vereinbaren könnten.

Herzliche Grüße
das OeNB-Personalentwicklungsteam

Mehrfachbewertung

Einsparungen killt jede Motivation

3,6
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in Wien gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Jobrotation ermöglicht einen Blick in andere Bereiche, sehr interessant. Gehaltschema ist absolut gerecht und meiner Meinung nach topp! Ich bleibe wegen des Gehalts. Angebot an Weiterbildung groß. Essen ist sehr ausgewogen und gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Einsparungsmaßnahmen, wir sind seit Jahren unterbesetzt aber es interessiert niemanden. Arbeit muss erledigt werden, egal wie... Qualität leidet darunter

Verbesserungsvorschläge

Mehr HO bedeutet mehr mögliche Arbeitszeit, würde viele kostenlos glücklich machen. Bewerbungen anonym, damit es auf Können und Ausbildung und nicht auf Geschlecht ankommt. Boni sollte nicht altersdiskriminierend sein. Boni auch an die, die den Toppperformern den Rücken von normaler Arbeit frei halten. Wir ziehen alle an einem Strang, faule Menschen sind in der Bank nicht zu finden...

Work-Life-Balance

HO ist super, mehr wäre besser

Karriere/Weiterbildung

Bist du kein Liebling, hast du keine Chancen, aber Weiterbildungen kann man machen

Kollegenzusammenhalt

Kommt auf die Abteilung an

Umgang mit älteren Kollegen

Junge werden mit Boni gehalten, ältere haben eh keine Chance zu gehen

Vorgesetztenverhalten

Kurz vor der Pension, Desinteresse seit Jahren, Hauptsache Ruhe

Arbeitsbedingungen

Sind seit Jahren unterbesetzt, interessiert keinen

Gleichberechtigung

Frauen werden bevorzugt


Arbeitsatmosphäre

Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kommunikation

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

OeNB, HR-Team
OeNBHR-Team

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, dieses ausführliche Feedback zu verfassen!

Wir freuen uns, dass Sie uns trotz Ihrer Kritikpunkte als attraktive Arbeitgeberin weiterempfehlen und möchten Sie gleichzeitig auch dazu einladen uns in einem persönlichen Gespräch mehr über Ihre Verbesserungsvorschläge und Kritikpunkte zu erzählen.
Bitte wenden Sie sich dazu an Ihre Business Partnerin oder eine andere Vertrauensperson in der Personalabteilung.

Herzliche Grüße,
Ihr Personalentwicklungsteam

Mehrfachbewertung

Ein Unternehmen der Demotivation

2,6
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in Wien gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

vollkommener politischer Einfluss, Macht haben nur eine handvoll Personen und die sind teilweise nicht einmal im Direktorium

Arbeitsatmosphäre

durch die Einsparungen des neuen Direktoriums, sehr angespannt und demotivierend

Image

leidet ziemlich unter dem politischen Einfluss

Work-Life-Balance

durch HO ok

Karriere/Weiterbildung

nur junge, politische "Günstlinge"

Gehalt/Benefits

durch jahrelange Kürzungen eigentlich Marktdurchschnitt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Leere Worte

Kollegenzusammenhalt

kommt auf die Abteilung an

Umgang mit älteren Kollegen

werden mittlerweile nur als "notwendiges Übel" angesehen, da nur junge, Highperformer gehipt werden

Vorgesetztenverhalten

Leider nur heiße Luft, da leitende Positionen aufgrund Vitamin B vergeben werden, keine Führungsqualitäten

Kommunikation

Unwichtiges wird weitergegeben, wichtiges nicht

Gleichberechtigung

Da Frauen überall bevorzugt werden, gibt es eigentlich eine Diskriminierung gegenüber Männern


Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

4Hilfreichfinden das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

OeNB, HR-Team
OeNBHR-Team

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für Ihr Feedback und die Zeit, die Sie dafür investiert haben. Wir bedauern, dass Sie einige Aspekte in Ihrem Arbeitsumfeld negativ wahrnehmen, vielleicht können wir aber gemeinsam etwas verändern. Daher laden wir Sie recht herzlich dazu ein, sich mit Ihrer zuständigen Business Partnerin oder einer anderen Vertrauensperson in der Abteilung People and Culture in Kontakt zu setzen.

Herzliche Grüße
Ihr OeNB-Personalentwicklungsteam

Nur noch politisch!

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besser nichts dazu sagen, sonst wird es noch eingespart. Es wurde so unfassbar viel eingespart bei der Belegschaft. Das ist wirklich peinlich, wenn man bei Veranstaltungen darauf hingewiesen wird mit Infoblatt vorm Tablett, dass nur xy Garnellen pro Person gegessen werden dürfen. Beim Betriebsratsfest dürfen auch nur eine bestimmte Anzahl an Mitarbeiter teilnehmen. Ich glaube 300 von 1300. Beim Herbstfest das gleiche, am liebsten wäre es ihnen, wenn keiner kommt.......

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

genug

Verbesserungsvorschläge

Kaum möglich, man müsste das gesamte Organigramm ändern. Und das ist ja unmöglich.
Inoffizielle Karrierelisten definitiv vorhanden, wer als nächster dran ist. Oder besser gesagt, welche Mitarbeiterin nun dran ist. Wegen der Frauenquote wärs.

Arbeitsatmosphäre

Absolut furchtbare Umstände derzeit! Es werden nun die Farben der Zukunft bestimmt. Türkis, grün oder rot. Welche Parteien stellen zukünftig die Führungskräfte. Und da sind alle zukünftigen Topmanager gleich beim nominieren, besetzen, Jobs vergeben. Es geht um Versorgungsposten der Zukunft. Jetzt versuchen die Grünen auch loszulegen. Absolute Unruhe, Machtkämpfe, Intrigen, Mobbing in allen 4 Ressorts. Es geht um freie Plätze / freie Planstellen für Exkabinettmitarbeiter, Expolitiker, Freunde, Parteikollegen, "derFamilie", die bald arbeitslos sind, müssen untergebracht werden. Extremer Druck wird ausgeübt auf die Belegschaft.
Und es gibt ein Vollüberwachungssystem, Stichwort Protokollierung

Image

Der Standard hat wahrscheinlich eine eigene Mitarbeiterin beschäftigt, die nur OeNB - Artikel verfasst. Es gibt immer einen Skandal: zuletzt wurden CVs von Prüfer einfach weitergereicht, vom wem auch immer - intern wird kein Wort mehr darüber geredet obwohl die Fragezeichen noch immer da. Pensionsdaten von Forschern werden auch geleaked. Lustigerweise greift die Sache mit der Protokollierung hier nicht. Warum eigentlich?
Wo bleibt hier der Datenschutz, wenn plötzlich solche privaten Daten in der Öffentlichkeit veröffentlicht werden. Man kriegt direkt Angstzustände bei solchen Beispielen.
Aktualisierung Mai 2025: Skandal Massage-Gate ;-) nachzulesen in allen Tageszeitungen

Work-Life-Balance

Wie mans nimmt! Sobald man gebrochen ist und nur noch macht was erforderlich ist, geht es.

Karriere/Weiterbildung

genug gesagt.
Kann man vergessen.

Gehalt/Benefits

Wohl der einzige Grund, warum viele nicht kündigen. Wenn man familäre Verpflichtungen hat, zb einen offenen Kredit, dann kündigt man nicht so einfach, auch wenn die Umstände extrem auf die eigene Psyche wirken. Wer sieht schon gerne zu, wenn inkompetente Mitarbeiter die Karriereleiter grundlos raufklettern. Und da wird geklettert, geklettert und weitergeklettert.
Die Wartelisten für Fachkarriere, Führungskarriere sind wohl schon für die kommenden 5 Jahre definiert. Die neuen Mitarbeiter checken das erst nach Jahren harter "Zuarbeit", besser wenn sie das System nicht sofort verstehen, irgendwer muss ja die Karriere der Inkompetenten mitaufbauen und stützen.
Da gab es vor kurzem einen Kommentar im Intranet mit mehr als 100 "Gefällt mir" der Belegschaft, der die Postenschacherei beschreibt. Zusätzlich mit der berechtigten Frage, was fachliche Qualifikation überhaupt noch zählt in dem Haus. Dieses offene Geheimnis würde ohnehin niemand anzweifeln. Das Traurige ist, dass Betriebsrat und Gleichbehandlungsteam von der Postenschacherei in diesem konkreten Fall wussten, bzw. zuvor klar darauf aufmerksam gemacht wurde.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ja wenn man es vermarkten kann, aber eher nein.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Gruppe vereinzelt ja. Die Seilschaften sind nicht zu unterschätzen.
Im Grunde geht es nur darum, wer wen kennt. Oder wer sich wem hingibt. Ja richtig verstanden (weiblich)..... Ausnutzen steht auch an der Tagesordnung.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Mitarbeiter von alten Dienstrechten haben Narrenfreiheit, sind defacto unkündbar und so benehmen sie sich auch.
DB 4 und 5 Mitarbeiter müssen schuften.
Die befristeten Mitarbeiter werden echt schlecht behandelt. Schön an der Leine halten. Oder anders gesagt: der Karotte hinterherlaufend. Am Ende fallen gelassen. Oft werden Befristete nach Jahren der harten Arbeit nochmal 2 Jahre befristet. Karottenjagd geht weiter.
Viele bereuen im Nachhinein nicht nach einem Jahr das Unternehmen verlassen zu haben. Der psychische Knacks muss erst mal überwunden werden. Mir tun die jungen Leute leid. Sie sind zu naiv und glauben noch an das gute im Haus.

Vorgesetztenverhalten

Kommt darauf an: Die Liebkinder werden gefördert, beim Rest wird groß argumentiert, warum ein Expert definitiv nicht möglich ist. Absolut realitätsfremd, und es gibt für manche Beförderungen absolut keine logischen Argumente. Schon gar nicht was das fachliche betrifft. Das stößt den richtig Kompetenten vor den Kopf. Mittlerweile kündigen viele auch wieder. Die guten rennen ihnen in Scharen davon. Ich sehe es bei der neuen Generation, die ziehen weiter, wenn ihnen was nicht passt. Man muss rechtzeitig den Absprung schaffen, sonst ist man gefangen, auf ewig in diesem Laden.

Arbeitsbedingungen

Unter diesen Unständen frustrierend:
Fachkompetenz und jahrelange Erfahrung, wir reden hier dann oft von 10 Jahren Firmenzugehörigkeit, reichen nicht für die erste Stufe der Fachkarriere. Junge Parteizugehörige, Kinder von Xy, Eltern befreundet mit Xy, die kennt wen vom Kabinett, da hat wer den Xy angerufen, oder mein Lieblingssatz: die kommt von der R. BANK und plötzlich geht alles was Karriere betrifft.

Kommunikation

Ja - Klare Ansagen: Diese GL-Position muss weiblich besetzt werden. (Grün auch noch ??)
Diese Position wurde an den xy vergeben, weil der musste versorgt werden und und und.
Der xy geht segeln mit xy.
Das wirkt dermaßen auf die Belegschaft ein.
Dann gibt es Situationen, wo Mitarbeiter bei Beförderungen voll übergangen werden. Arbeiten jahrelang auf ein Ziel hin und werden dann vor den Kopf gestoßen.

Gleichberechtigung

Seit neuesten: umso bunter, desto besser läufts was die eigene Fachkarriere betrifft. Ganz wichtig sind diese bunten Testimonials, die das meist nicht aus Überzeugung sondern aus reinen Karrierezwecken machen. Wenn man weiß wie sie teilweise darüber denken bzw. reden kann man nur über diese schauspielerische Leistung lachen. Gleichbehandlungsakteure gibts auch noch. Man ist erstaunt, wenn die tatsächlich mal aktiv werden. Die trauen sich kaum was tun. Aja und dann gibt's noch Betriebsratsmitglieder, die werden auch in letzter Zeit besonders oft befördert.

Quotenfrau-Besetzungen aktuell auch wieder wichtig, damit man bei der eigenen Partei Eindruck machen kann.

Interessante Aufgaben

Ja

16Hilfreichfinden das hilfreich25Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentare

OeNB, HR-Team
OeNBHR-Team

Liebe:r Kolleg:in,

unsere damalige Rückmeldung behalten wir weiterhin bei – insbesondere auch das darin enthaltene Angebot zu einem persönlichen Gespräch. Schade, dass Sie dieses bisher nicht angenommen haben, denn der direkte Austausch ist uns wichtig und kann oft Missverständnisse oder Unzufriedenheit klären helfen.

Sollten Sie Ihr Feedback doch noch persönlich mit uns besprechen wollen, stehen wir nach wie vor gerne zur Verfügung. Wenden Sie sich bitte gerne an Ihre HR Business Partnerin oder eine andere Vertrauensperson in der Personalabteilung!

Herzliche Grüße,
Ihr Personalentwicklungsteam

OeNB, HR-Team
OeNBHR-Team

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, dieses ausführliche Feedback zu verfassen! Sie sprechen darin einige Punkte an, auf die wir gerne näher eingehen wollen:

- Als Institution, die mit sensiblen Daten agiert, ist es unerlässlich und state-of-the-art, den Umgang mit diesen Daten und Dienstgeräten im Rahmen von Dienstvorschriften zu regeln. Die notwendigen Protokollierungen wurden transparent und abschließend den Mitarbeiter:innen dargestellt und mit dem Betriebsrat abgestimmt. Eine „Vollüberwachung“ aller Mitarbeiter:innen und ihrer Tätigkeiten findet keinesfalls statt.

- Der Schutz unserer Mitarbeiter:innen und ihrer Daten steht an erster Stelle für uns. Dass hier Informationen an die Öffentlichkeit gelangt sind – mutmaßlich nicht aus der OeNB selbst -, hat die OeNB mehrfach medial schärfstens verurteilt und bei den relevanten Stellen – auch international - thematisiert. Dies wurde an alle Mitarbeiter:innen, insbesondere an die Betroffenen, explizit kommuniziert. Die OeNB hat in diesem Zusammenhang auch alle rechtlichen Möglichkeiten geprüft und sich auch sofort vor ihre Mitarbeiter:innen gestellt.

- Wir bitten Sie, die Passage zu Ihren Kolleg:innen zu überdenken. Die hier erwähnten „Mitarbeiter von alten Dienstrechten“ umfassen etwa 30% all unserer Mitarbeiter:innen. Diesen wird mit der getätigten Behauptung, sie hätten „Narrenfreiheit, sind defacto unkündbar und so benehmen sie sich auch“ eine zweifelhafte Arbeitseinstellung unterstellt. Dieser Darstellung widersprechen wir in aller Deutlichkeit. Unsere Mitarbeiter:innen leisten hochqualitative Arbeit und tragen so tagtäglich zur Erhaltung der Stabilität und Sicherheit des Finanzmarktes bei. Wir erachten es als unsere Verantwortung als Arbeitgeberin, unsere Mitarbeiter:innen vor dieser Art von Unterstellungen im Internet zu schützen.

- Die Aussage „die befristeten Mitarbeiter werden echt schlecht behandelt“ entbehrt jeder Grundlage. All unsere Mitarbeiter:innen durchlaufen denselben Onboarding-Prozess, profitieren gleichermaßen von unserem Trainings- und Weiterentwicklungsangebot und unseren Benefits – unabhängig davon, ob es sich um befristete oder unbefristete Mitarbeiter:innen handelt. Auch hinsichtlich der Gehaltseinstufung macht es keinerlei Unterschied, ob es sich um einen befristeten oder unbefristeten Dienstvertrag handelt. Alle Kolleg:innen sind gleichermaßen in den Arbeitsalltag integriert, das gilt für Mitarbeiter:innen mit befristetem Dienstverhältnis wie auch für Mitarbeiter:innen mit unbefristetem Dienstverhältnis.

- Gerne möchten wir auch noch auf den Teil Ihrer Bewertung eingehen, der sich mit dem Thema „Gleichberechtigung“ befasst: Wir sind unseren Kolleg:innen, die sich in unterschiedlichen Gruppen, wie beispielsweise im „OeNB Women‘s Forum“, im Netzwerk „OeNBunt“, das sich für Diversity-Belange einsetzt, oder auch im Bereich der Gleichbehandlung engagieren, zu großem Dank für ihre wertvolle Arbeit verpflichtet und unterstützen diese Anliegen zu 100%. Diese Kolleg:innen fungieren nicht nur als Anlaufstelle, die allen Mitarbeiter:innen unterstützend zur Seite steht, sie organisieren auch mehrmals jährlich unterschiedliche Veranstaltungen. Die regelmäßigen Aktivitäten jener Kolleg:innen werden in dieser Bewertung in ein ausgesprochen schlechtes Licht gerückt, daher ersuchen wir Sie, diese Formulierungen zu überdenken.

- Bezüglich Ihrer Anmerkungen zur beschränkten Teilnehmer:innenzahl bei vom OeNB-Betriebsrat ausgerichteten Festivitäten wollen wir festhalten, dass es sich hierbei um eine Veranstaltung des Betriebsrates handelt und die begrenzte Teilnehmer:innenanzahl dem beschränkten Platzangebot geschuldet ist. Gleichzeitig ist es uns ein Anliegen, dem OeNB-Betriebsrat ausdrücklich dafür zu danken, diese Veranstaltung Jahr für Jahr für die Mitarbeiter:innen zu organisieren und durchzuführen.

Über ein persönliches Gespräch würden wir uns freuen, unsere Tür steht jederzeit offen. Wenden Sie sich bitte gerne an Ihre Business Partnerin oder eine andere Vertrauensperson in der Personalabteilung!

Herzliche Grüße,
Ihr Personalentwicklungsteam

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

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