Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.6.2026
Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) erhält von ihren Mitarbeiter:innen ein gemischtes Bild. Besonders kritisch bewerten die Rezensionen das Vorgesetztenverhalten: Führungspositionen werden laut mehreren Bewertungen weniger nach fachlicher Eignung als nach Beziehungen oder politischen Gesichtspunkten vergeben. Ähnliches gilt für Karrierechancen, die ebenfalls stark von internen Netzwerken abhängen. Die Arbeitsatmosphäre wird durch ein intransparentes Bonussystem mit Quotenregelungen belastet, das den Kollegenzusammenhalt untergräbt und Konkurrenzdenken fördert. Der Umgang mit erfahrenen Mitarbeiter:innen wird als problematisch beschrieben, da die Unternehmensführung jüngere Talente bevorzuge, ohne ihnen jedoch Dauerstellen anbieten zu können. Auch die interne Kommunikation gilt als wenig transparent.
Positiv he...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei der Oesterreichischen Nationalbank wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist die Besetzung von Führungspositionen: Mehrere Bewertungen beschreiben, dass Führungskräfte ihre Posten eher durch Beziehungen und politische Verbindungen als durch fachliche Eignung oder Führungsqualitäten erhalten. Selbst aufwendige Auswahlprozesse führen laut einigen Bewertungen nicht zu besseren Ergebnissen.
Darüber hinaus beschreiben einige Nutzer:innen das Führungsverhalten als desinteressiert und auf Konfliktvermeidung ausgerichtet, besonders bei Vorgesetzten kurz vor dem Ruhestand. Die Qualität der Führung variiert stark je nach Abteilung und Person, reicht aber nach Meinung der Bewertenden von gut bis mittelmäßig. Auffällig ist zudem, dass Mitarbeiter:innen mit Problemen eher das Unternehmen verlassen als die verantwortlichen Führungskräfte.
Die Arbeitsatmosphäre bei der Oesterreichischen Nationalbank wird von den Nutzer:innen insgesamt gemischt bewertet. Während auf Teamebene die direkte Zusammenarbeit mit Kolleg:innen noch als annehmbar gilt, beschreiben viele die bankweite Stimmung als angespannt und demotivierend. Als wesentliche Ursachen nennen die Bewertungen das neue Management sowie die Personalabteilung, denen vorgeworfen wird, durch intransparente Bonussysteme, ungleich verteilte Sparmaßnahmen und mangelndes Vertrauen gegenüber den Mitarbeiter:innen ein belastendes Klima geschaffen zu haben. Kritik soll laut einigen Nutzer:innen mit unangenehmen Konsequenzen verbunden sein. Zudem bemängeln few Bewertungen eine spürbare Diskrepanz zwischen den Versprechen des Managements und dessen tatsächlichem Handeln, etwa beim Rückzug von Fördermaßnahmen für junge Talente. Die unterschiedlichen Beschäftigungsverhältnisse, die gegeneinander ausgespielt werden, verschärfen die Situation zusätzlich.
Der Umgang mit älteren Kolleg:innen bei der Oesterreichischen Nationalbank wird von den Nutzer:innen als deutlich negativ bewertet. Die Bewertungen zeichnen ein konsistentes Bild: Das Management bevorzuge junge Mitarbeiter:innen und sogenannte „High Potentials", denen Networking-Events und Boni angeboten werden, während langjährige Kolleg:innen wenig Wertschätzung erfahren und ihre Karrierechancen als eingeschränkt wahrgenommen werden. Einige Nutzer:innen beschreiben, dass ältere Mitarbeiter:innen regelrecht als Belastung betrachtet werden.
Gleichzeitig merken einige Nutzer:innen an, dass die bevorzugten jüngeren Kolleg:innen aufgrund geplanter Stellenkürzungen kaum unbefristete Verträge erhalten. Ein internes Schreiben zur Förderung junger Mitarbeiter:innen habe zusätzlich für Unmut gesorgt. Die Situation habe sich laut einigen Bewertungen über die Jahre merklich verschlechtert, was den negativen Gesamteindruck dieser Kategorie unterstreicht.
Die Bewertungen zur Vergütung und den Sozialleistungen der Oesterreichischen Nationalbank fallen gemischt aus. Während Gehälter bei passender Einstufung als gut bewertet werden, sehen einige Nutzer:innen die Entwicklung kritisch: Jahrelange Sparmaßnahmen hätten dazu geführt, dass das Gehaltsniveau inzwischen nur noch dem Marktdurchschnitt entspreche. Besonders jüngere Beschäftigte und Personen mit privatrechtlichen Verträgen seien von den Kürzungen stärker betroffen, was zu einer ungleichen Verteilung der Einsparungen führe.
Wenige Nutzer:innen bemängeln zudem mangelnde Transparenz sowie die Unzuverlässigkeit variabler Gehaltsbestandteile. Praktikumsgehälter werden als gering eingestuft, während erfahrene Mitarbeiter:innen weiterhin gut verdienen sollen. Die Konditionen gelten für einige als attraktiv für den Lebenslauf, langfristig jedoch als weniger überzeugend. Insgesamt zeichnen die Bewertungen ein Bild eines Arbeitgebers, dessen einstmals überdurchschnittliches Vergütungspaket sich schrittweise verschlechtert hat.
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