Nettes Team, aber insgesamt sehr belastend
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gab nur wenige Situationen oder Elemente, die ich persönlich als angenehm oder unterstützend empfand.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich empfand es als belastend, dass es schwierig war, arbeitsrechtliche Themen anzusprechen. Die Arbeit nahm sehr viel Raum ein, wodurch eine ausgewogene Balance kaum möglich war. Ich nahm wahr, dass über Mitarbeiter*innen teilweise sehr negativ gesprochen wurde, was ich persönlich als unangenehm empfand.
Verbesserungsvorschläge
Meiner Meinung nach sollte stärker auf die Einhaltung der Arbeitsrechte geachtet werden. Ein neutraler Umgang mit Mitarbeiter*innen und ernsthafte Berücksichtigung von Anliegen, insbesondere zum Schutz am Arbeitsplatz, wäre wünschenswert.
Arbeitsatmosphäre
Das Team empfand ich insgesamt als angenehm, die Zusammenarbeit untereinander oft positiv. Gleichzeitig nahm ich die Stimmung in stressigen Phasen als belastend wahr, und oft fehlte mir in herausfordernden Momenten Unterstützung.
Work-Life-Balance
Ich empfand es als belastend, dass ich kaum richtig abschalten konnte und oft erreichbar sein sollte. Es wurde aus meiner Sicht wenig Rücksicht genommen, wenn man an freien Tagen nicht einspringen konnte und ich hatte oft das Gefühl, dass eigene Grenzen oder arbeitsrechtliche Vorgaben nicht wirklich auf Verständnis stießen.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten einzelner Vorgesetzter wirkte auf mich wenig professionell, da manches für mich unangemessen persönlich erschien. Ich nahm wahr, dass manche Kolleginnen bevorzugt behandelt wurden, während über andere negativ gesprochen wurde, was für mich unangenehm war.
Arbeitsbedingungen
Ich hatte den Eindruck, dass an Arbeitsmaterialien gespart wurde, Pausen kaum möglich waren und Wünsche oder Anliegen oft nur zögerlich oder garnicht berücksichtigt wurden. Insgesamt wirkte vieles in der Organisation locker gehandhabt, was ich als belastend empfand.
Kommunikation
Ich hatte das Gefühl, dass Absprachen teilweise unklar wirkten, und Änderungen nicht immer ausreichend kommuniziert wurden.
Aus meiner Sicht waren die Arbeitszeiten nicht immer klar geregelt. Ich hatte den Eindruck, dass von mir erwartet wurde, mich selbst darum zu kümmern, wann ich eingesetzt werde, und dafür auch in meiner Freizeit die Auslastung einzuschätzen und Absprachen mit Kolleginnen zu treffen. Für mich entstand der Eindruck, dass Absprachen eigenständig getroffen werden sollten, trotzdem hatte ich persönlich das Gefühl, dass diese im Nachhinein nicht immer als passend empfunden wurden, was für mich wenig Orientierung bot.
Gleichberechtigung
In meiner Wahrnehmung wurden manche Kolleg*innen bevorzugt, während über andere negativ gesprochen wurde. was für mich ein ungutes Gefühl erzeugte.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit war teilweise interessant, aber wenig abwechslungsreich. Ich empfand viele Aufgaben als körperlich anstrengend, z. B. das Heben schwerer Ofenplatten, Keramik oder Kisten.