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Philip 
Morris 
Austria 
GmbH
Bewertung

Harte Arbeit lohnt sich nicht – mit Schleimen und Kontakten kommst du weiter.

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es wäre nicht fair, das Unternehmen pauschal als schlechten Arbeitgeber darzustellen. Die Zeit dort hat mir auch viel mitgegeben – fachlich wie persönlich, und der Arbeitsalltag brachte durchaus auch Spaß und gute Momente mit sich. Die wahre Qualität eines Arbeitgebers zeigt sich vor allem dann, wenn Probleme auftreten. Statt Schwierigkeiten gemeinsam anzugehen und Lösungen im Team zu entwickeln, entsteht jedoch der Eindruck, dass Probleme eher „eingepackt und ersetzt“ werden – etwa durch das Austauschen ganzer Teams – anstatt Ursachen ehrlich zu analysieren und Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig wird der entstandene Druck häufig nach unten weitergegeben, statt ihn dort zu lösen, wo er entsteht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das größte Problem ist nicht die Arbeit, sondern die Art, wie das Unternehmen geführt wird: zu viel Politik, zu wenig Professionalität.

Verbesserungsvorschläge

Statt Druck nach unten weiterzureichen, wäre es sinnvoll, dass die Führungsebene stärker reflektiert, welchen Einfluss sie selbst auf das Arbeitsklima hat. Eine professionellere, konsequentere und vorbildlichere Führung würde vielen Problemen an der Basis den Nährboden entziehen.

Arbeitsatmosphäre

Oberflächlich aber Oke.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist gut, doch selbst ein gutes Gehalt ersetzt kein gesundes Arbeitsumfeld.

Kollegenzusammenhalt

TOP

Vorgesetztenverhalten

In meiner Zeit im Unternehmen hatte ich zunehmend den Eindruck, dass individuelle Leistung zwar erwartet, aber nur begrenzt wertgeschätzt wird. Stattdessen scheint der persönliche Draht zur Führungsebene für den eigenen Erfolg oft wichtiger zu sein als die tatsächliche Arbeitsleistung.
Mitarbeitende werden weniger als Persönlichkeiten wahrgenommen, sondern eher als austauschbare Ressourcen – am Ende ist man vor allem eine Nummer im System.
Besonders irritierend war für mich der Eindruck mangelnder Professionalität auf höheren Führungsebenen. Interne Informationen und sensible Themen gelangten regelmäßig in den allgemeinen Flurfunk, was Unsicherheit und Misstrauen im Team verstärkte. Gerüchte über Austauschbarkeit oder den Abbau von Mitarbeitenden wurden so zum dauerhaften Begleiter des Arbeitsalltags.
Insgesamt entsteht dadurch ein Arbeitsumfeld, das eher von Unsicherheit und Beziehungspflege als von Leistung, Stabilität und klarer Führung geprägt ist.

Arbeitsbedingungen

Auch die Arbeitsbedingungen wirkten häufig wenig durchdacht. Mal war es deutlich zu heiß, mal zu kalt, und insgesamt entstand der Eindruck, dass gerade im Verkaufsbereich solche Dinge als selbstverständlich hinzunehmen gelten. Wer direkt an der Front arbeitet, scheint eher als belastbar vorausgesetzt zu werden, während auf höhere Positionen spürbar mehr Rücksicht genommen wird.
Je weiter unten man in der internen Hierarchie steht, desto weniger Beachtung finden scheinbar grundlegende Bedürfnisse – während diejenigen „weiter oben“ deutlich bessere Rahmenbedingungen genießen. Dieses Ungleichgewicht prägt den Arbeitsalltag spürbar.

Gleichberechtigung

Auch das Thema Gleichberechtigung wirkte in der Praxis eher wie ein theoretisches Ideal als wie ein gelebter Unternehmenswert. Formell wird sie zwar betont, im Alltag jedoch entsteht der Eindruck, dass gleiche Chancen stark davon abhängen, mit wem man sich gut versteht und wie gut man vernetzt ist. Objektive Kriterien treten dabei häufig in den Hintergrund.


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Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Talent Acquisition Team
Talent Acquisition Team

Vielen Dank für Deine Zeit und Deine Rückmeldung.

Wir nehmen Dein Feedback sehr ernst. Es tut uns sehr leid, dass Du mit Aspekten wie der Kommunikation, Karriere/Weiterbildung & Gleichberechtigung keine guten Erfahrungen gemacht hast. Die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden hat für uns eine hohe Priorität, weshalb es wichtig für uns ist, zu verstehen, wo Du Verbesserungspotenzial siehst.

Wir würden uns freuen, wenn Du uns mehr von Deiner Erfahrung berichtest.

Melde Dich dazu gerne per E-Mail bei uns: PMAT.careers@pmi.com

Vielen Dank und alles Gute,
Talent Acquisition Team

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Puls

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.