Im Pius-Institut erfährt man minimalste Wertschätzung und ist einem unberechenbaren Führungsduo schutzlos ausgeliefert
Gut am Arbeitgeber finde ich
Je nach Laune der Geschäftsführung hat es auch gute Tage gegeben, an denen ein Gespräch möglich war und man auch Gehör gefunden hat.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der schreckliche Umgangston, die indirekte Kommunikation, die äußerst geringe Wertschätzung, die Empathielosigkeit, die nicht vorhandene Achtsamkeit.
Verbesserungsvorschläge
Das Pius-Institut heißt jetzt "Kreuzschwestern Soziale Dienste GmbH" und ist in der Steiermark eine von 3 Einrichtungen (Pius-Institut in Bruck an der Mur, Pflegeheim und Krankenhaus in Graz). Es gibt einen übergeordneten Geschäftsführer. Dieser sollte die Geschäftsführung und seinen verhaltensoriginellen Kompagnon (ist für unzählige Kündigungen verantwortlich) sofort entlassen.
Arbeitsatmosphäre
Es werden vom verhaltensoriginellen Kompagnon des Geschäftsführers falsche Behauptungen aufgestellt, um Kollegen und Kolleginnen anzupatzen. Er verbreitet diese sogar intern in rufschädigender Weise. Diese werden von der Geschäftsführung nie richtig gestellt, auch wenn sie sich als völlig unrichtig herausgestellt haben.
Image
Das Image des Pius-Institutes ist bereits so schlecht, dass kaum mehr Personal zu finden ist. Es wird dann auch Personal aufgenommen, das völlig ungeeignet und überfordert ist mit dem teilweise sehr schwierigen Klientel. Die oftmals jungen und deplazierten Betreuungspersonen geben dann nach wenigen Tagen oder Monaten auf.
Work-Life-Balance
Es wird zumindest ein psychologischer Kurs angeboten, der die mentale Last verringern soll. Aber auch hier: man muss den Kurs in der Freizeit machen. Ansonsten steht die Geschäftsführung psychologischen Unterstützungen/Angeboten mehr als skeptisch gegenüber.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung, Fortbildung und auch Supervision werden bezahlt. Schwierig wird es, wenn es beispielsweise um 2-tägige Fortbildungen geht.
Gehalt/Benefits
Es wird unter dem üblichen Gehaltsschema bezahlt. Es gibt keinen Betriebsurlaub. Es gibt aber kleine Events und eine Weihnachtsfeier inklusive Geschenk, die positiv zu erwähnen sind.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der Geschäftsführer fährt ein Elektroauto (lädt es für sich kostensparend täglich am Gelände auf!) und bei Bautätigkeiten werden auch Dämmungen angebracht. Die Dienstwägen haben aber alle Verbrennungsmotoren.
Kollegenzusammenhalt
Die Kommunikation hinter dem Rücken inklusive "Hackelschmeißen" und Denunziation betrifft erschreckend viele. Es gibt aber auch andere gute Beispiele, nette und sehr bemühte Kolleg:innen.
Umgang mit älteren Kollegen
Völlig respektloses Verhalten der Geschäftsführung gegenüber älteren Mitarbeiter:innen. Er zieht ohne jegliche Empathie über ältere und eingeschränkte Mitarbeiter:innen her.
Vorgesetztenverhalten
Die Geschäftsführung und sein verhaltensorigineller Kompagnon sekkieren Personen so lange bis sie entnervt selbst kündigen oder sie kündigen Personen beinahe nach Lust und Laune in Gutsherrenmanier. Besonders perfide kündigen sie Leute im Krankenstand, was absolut unterste Schiene ist und sicher mit einer christlichen Einstellung nicht konform geht.
Arbeitsbedingungen
Es werden ständig Bautätigkeiten durchgeführt, was monatelanger Baulärm (tägliches stundenlanger Presslufthammerlärm) bedeutet. Man hat kaum Mitspracherecht bezüglich Raumwünsche. Man wird einfach irgendwo hinverpflanzt.
Kommunikation
Die Kommunikation der Geschäftsführung ist oft nicht direkt, es wird etwas von anderen Personen plötzlich ausgerichtet. Wichtige Informationen werden nicht weiter gegeben. Die Wortwahl ist oft sehr derb und diskriminierend. Der Geschäftsführer ist launisch und schreit öfters herum.
Gleichberechtigung
Frauen und Männer werden gleich schlecht behandelt.
Interessante Aufgaben
Die Kinder und Erwachsenen haben einen sehr hohen Betreuungsbedarf, der leider kaum abgedeckt wird aufgrund einer permanenten Unterbesetzung (da der Ruf des Pius-Institutes so schlecht ist bekommt man kaum mehr geeignetes Fachpersonal).