Gute Erfahrungen aber…
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es ist wirklich eine gute Erfahrung und Herausforderung. Man lernt viele Menschen kennen und erlebt etwas.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Gehaltsthema und die Gewerbesache.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist im Team eigentlich angenehm gewesen.
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Als Fundraising Agentur ist Places to be wahrscheinlich trotzdem noch eine der besseren, vorallem was die Arbeitszeiten angeht, wenn man es mit anderen vergleicht.
Work-Life-Balance
Die Arbeit ist vorallem am Anfang sehr anstrengend, man hat abends noch Schulungen. Vorallem die erste Woche ist sehr hart und der Job schlaucht natürlich.
Karriere/Weiterbildung
Persönlichkeit wird auf jeden Fall entwickelt und man kann auch zum Teamleiter aufsteigen. Aber da habe ich auch Ungerechtigkeiten mitbekommen.
Gehalt/Benefits
Das ist mein großes Problem an dem Job. Du musst ein Gewerbe anmelden und das hat einen langen Rattenschwanz. Du machst alle Steuererklärungen selber (das pro Vierteljahr) und musst dich selbst Krankenversichern. Das ist ein rießen Aufwand und kostet auch noch Geld. Das anmelden und abmelden plus deine eigene Krankenversicherung ist wahrscheinlich ungefähr das Gehalt, was du in deinen ersten zwei Wochen verdienst. Und dann hast du noch keine Steuern gezahlt.
Am Tag wirst du von der Firma mit 50€ entschädigt, wovon die Quartierpauschale noch abgeht. Wenn du Mitglieder unter dem Betrag von 5€ anwirbst und an deinen ersten Tagen jeweils 2-3 Leute schreibst liegt dein Gehalt ca bei 120€ bis 250€. Für eine Woche Arbeit ist das weit unter dem Mindestlohn, vor allem wenn man bedenkt, dass der Arbeitgeber keine Sozialleistungen zahlt. Ich weiß nicht ob das noch aktuell ist aber so lief es bei mir.
Ich möchte das nur unter den ganzen positiven Bewertungen einmal gesagt haben, damit man weiß, auf was man sich einlässt wenn man kein Überflieger auf dem Gebiet ist.
Ach und dein Essen zahlst du über den Tag auch selber. Nur abends wird zusammen gekocht und einer zahlt dann das.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Ding ist, wir standen zwar für Umweltorganisationen auf der Straße, aber die Mitarbeiter verströmen nicht das megaaa Umweltbewusstsein. Das ist auch wirklich jedem Seine eigene Sache aber die Besuche bei McDonald’s waren für mich dann doch etwas wiedersprüchig.
Vorgesetztenverhalten
War meist Okey, manchmal hatte ich aber auch den Gedanken „okey das Verhalten ist jetzt seltsam“ oder „wow die Aussage ist schon etwas heftiger“
Arbeitsbedingungen
Kommt halt drauf an was für Wetter man hat. Man steht bei jedem Wetter draußen, damit muss man rechnen. Auch manche Unterkünfte sind jetzt nicht Mega.