Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 21.7.2026
PlanRadar erhält ein gemischtes Gesamtbild. Der Kollegenzusammenhalt zählt zu den deutlichsten Stärken: Mitarbeiter:innen beschreiben ihre Kolleg:innen als hilfsbereit, international und respektvoll, und der Teamgeist gilt vielen als Hauptgrund, im Unternehmen zu bleiben. Auch die Aufgaben werden oft als vielseitig und inhaltlich interessant bewertet, besonders mit Blick auf das PropTech-Produkt und die Baubranche.
Gleichzeitig belasten mehrere Faktoren das Bild erheblich. Die Einführung einer verpflichtenden Vier-Tage-Präsenzpflicht im Büro – kombiniert mit Baulärm, Heizungsausfällen und Platzmangel – wird in zahlreichen Bewertungen als zentraler Auslöser für sinkende Motivation, Vertrauensverlust und Kündigungsgedanken genannt. Dieses Thema zieht sich durch mehrere Bereiche: Arbeitsatmosphäre, Work-Life-Balance u...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei PlanRadar wird von Nutzer:innen gespalten bewertet. Viele beschreiben das Arbeitsumfeld als familiär, respektvoll und motivierend, loben den kollegialen Zusammenhalt sowie freundliche und unterstützende Kolleg:innen. Moderne Büroräume und eine strukturierte Einarbeitung werden ebenfalls positiv hervorgehoben.
Dem gegenüber stehen zahlreiche kritische Stimmen, die einen deutlichen Stimmungsabfall beklagen – vorwiegend infolge einer neuen Home-Office-Richtlinie, die vier verpflichtende Bürotage pro Woche vorschreibt. Viele Nutzer:innen berichten von gesunkener Motivation, schwindendem Vertrauen in die Führungsebene und einer zunehmend angespannten Stimmung. Einige erwähnen zusätzlich Mikromanagement sowie mangelnde Wertschätzung durch Vorgesetzte. Baustellenlärm und Heizungsprobleme im Büro verschärfen die Situation laut wenigen Bewertungen zusätzlich. Die widersprüchliche Wahrnehmung – einerseits ein herzliches Miteinander im Team, andererseits Frustration über unternehmerische Entscheidungen – prägt das Gesamtbild dieser Kategorie.
Der Kollegenzusammenhalt bei PlanRadar wird von den Nutzer:innen überwiegend positiv bewertet. Viele beschreiben ein unterstützendes Arbeitsumfeld, in dem Kolleg:innen füreinander einspringen, offen für Fragen sind und gemeinsam Erfolge feiern. Besonders hervorgehoben werden der internationale Teamgeist, gegenseitiger Respekt und eine ausgeprägte Hilfsbereitschaft. Einige Bewertungen nennen den Zusammenhalt unter Kolleg:innen als einen der wenigen verbleibenden Vorteile des Unternehmens.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: Wenige Nutzer:innen berichten, dass interner Eigennutz und politische Dynamiken echte Zusammenarbeit erschweren. Zudem äußern einige Bedenken, dass der Teamgeist durch zunehmende Abgänge von Mitarbeiter:innen und wahrgenommene Ungleichbehandlung einzelner Teams geschwächt wird. Der Zusammenhalt scheint in diesen Fällen weniger auf gemeinsamen Erfolgen als auf geteilten Schwierigkeiten zu basieren.
Die Work-Life-Balance bei PlanRadar wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Früher lobten viele die flexiblen Arbeitszeiten, die Möglichkeit zum Homeoffice sowie die Berücksichtigung persönlicher Termine und familiärer Verpflichtungen. Einige beschrieben die Balance als einen positiven Ausgleich zum oft anspruchsvollen Arbeitsalltag.
Dieses Bild hat sich jedoch durch eine neue Büropräsenzpflicht von vier Tagen pro Woche deutlich verschlechtert. Viele Nutzer:innen berichten, dass die abrupte Rücknahme der Homeoffice-Regelung ohne Mitsprache der Belegschaft erfolgte und besonders Personen mit Betreuungspflichten stark belastet. Kritisiert werden zudem unkompensierende Überstunden, ein hoher Arbeitsdruck und fehlende Flexibilität. Einige sehen darin einen Vertrauensbruch und berichten von steigender Unzufriedenheit sowie Kündigungen. Wenige Stimmen halten die Balance noch für vertretbar, sofern man bestimmte Erwartungen außer Acht lässt.
Das Vorgesetztenverhalten bei PlanRadar wird von Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Auf der direkten Führungsebene beschreiben viele Bewertungen die Vorgesetzten als respektvoll, empathisch und offen für neue Ideen. Einige heben hervor, dass Kommunikation auf Augenhöhe stattfindet, Feedback aktiv eingeholt wird und persönliche Entwicklung gefördert wird.
Kritik richtet sich hingegen vor allem an das obere Management. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass Entscheidungen auf Führungsebene wenig mitarbeiterorientiert seien, Feedback selten umgesetzt werde und Verantwortung häufig nach unten weitergegeben werde. Besonders die Abschaffung der Home-Office-Regelung wird als vertrauensschädigend wahrgenommen. Zudem berichten einige Bewertungen von Mikromanagement und intransparenten Leistungsbeurteilungen. Auffällig ist dabei der wiederkehrende Kontrast: Während Team Leads und mittleres Management als kompetent und professionell wahrgenommen werden, stoßen Entscheidungen der oberen Führungsebene auf deutliche Skepsis.
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