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Bewertung

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Leider sehr schlechte Erfahrungen – weder Mitarbeiter noch Teilnehmer werden wertgeschätzt.

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Diskriminierung, keine Benefits , gute Arbeit wird nicht Mal mit “Danke” belohnt, Ausnutzung, fehlende Kommunikation und Hilfe

Verbesserungsvorschläge

Menschlichkeit. Weniger nur an Geld denken.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war leider sehr schlecht. Zwischen den Kolleginnen und Kollegen herrschte viel Misstrauen, Spannungen und wenig gegenseitige Unterstützung. Ein kollegiales oder wertschätzendes Miteinander habe ich kaum erlebt. Auch von Seiten der Führungskräfte fehlte es aus meiner Sicht häufig an Respekt, Verständnis und Unterstützung. Insgesamt war die Atmosphäre für mich sehr belastend und alles andere als angenehm.

Kommunikation

Die Kommunikation innerhalb des Unternehmens war aus meiner Sicht sehr schlecht. Absprachen mit der Leitung waren häufig unklar und teilweise widersprüchlich. Informationen wurden nicht immer rechtzeitig weitergegeben, Entscheidungen waren teilweise nicht nachvollziehbar. Bei Fragen oder Problemen fehlte es häufig an einer offenen und lösungsorientierten Kommunikation. Insgesamt hatte ich nicht das Gefühl, dass Anliegen der Mitarbeiter ernst genommen wurden.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war aus meiner Sicht sehr schlecht. Zwischen den Kolleginnen und Kollegen herrschte viel Misstrauen und Konkurrenz statt gegenseitiger Unterstützung. KollegInnen haben auch meine persönliche Sachen und Lernmaterialien gestohlen. Ein echtes Teamgefühl konnte ich kaum erleben. Bei Problemen war man häufig auf sich allein gestellt, und auch die Bereitschaft, sich gegenseitig zu helfen, war sehr gering. Insgesamt habe ich das Arbeitsklima unter den Kolleginnen und Kollegen als sehr angespannt und wenig solidarisch empfunden.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war aus meiner Sicht nicht zufriedenstellend. Die Planung der Freizeit und des Urlaubs war häufig schwierig und mit Unsicherheit verbunden. Urlaub wurde teilweise sehr kurzfristig infrage gestellt oder nicht rechtzeitig bestätigt, obwohl bereits private Pläne und Buchungen bestanden. Bei mir wurde mein Urlaub ein Tag vor dem Abflug storniert, weil “es nicht genug Lehrkräfte gab”, obwohl der Urlaub davor von der Chefin genehmigt wurde.
Eine verlässliche Planung des eigenen Privatlebens war dadurch erschwert. Es fehlte aus meiner Sicht an Verständnis dafür, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch außerhalb der Arbeit Verpflichtungen und ein Privatleben haben. Insgesamt hatte ich nicht das Gefühl, dass die Balance zwischen Beruf und Privatleben ausreichend respektiert wurde.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich als sehr enttäuschend und wenig wertschätzend erlebt. Die Kommunikation mit der Leitung war häufig schwierig, Entscheidungen waren teilweise widersprüchlich und für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nachvollziehbar. Unterstützung bei Problemen war oft nicht ausreichend vorhanden.
Besonders negativ empfand ich den Umgang mit Urlaub und persönlichen Anliegen. Zusagen wurden teilweise kurzfristig geändert, was eine verlässliche Planung erschwert hat.
Außerdem habe ich ein aus meiner Sicht deutlich sexistisches Verhalten gegenüber jungen Lehrerinnen erlebt. Junge Mitarbeiterinnen wurden teilweise nicht mit dem notwendigen Respekt und der professionellen Wertschätzung behandelt. Dies hat zu einem unangenehmen und belastenden Arbeitsumfeld beigetragen.
Insgesamt hatte ich nicht das Gefühl, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Führungsebene ernst genommen, unterstützt oder fair behandelt wurden.

Interessante Aufgaben

Die Tätigkeit als Lehrkraft selbst war für mich sehr interessant und erfüllend. Die Arbeit mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Vermittlung der deutschen Sprache und die pädagogischen Aufgaben haben mir viel Freude bereitet.
Leider wurde die eigentliche Arbeit durch die Rahmenbedingungen im Unternehmen häufig erschwert. Fehlende Unterstützung, organisatorische Probleme und die schwierige interne Kommunikation haben den Arbeitsalltag unnötig belastet.
Trotz dieser Herausforderungen habe ich die Aufgaben als Lehrerin sehr geschätzt und gerne unterrichtet.

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung im Unternehmen habe ich als nicht gegeben erlebt. Besonders kritisch empfand ich den Umgang mit jungen Lehrerinnen. Aus meiner Sicht wurden junge Frauen teilweise nicht mit dem gleichen Respekt und der gleichen Wertschätzung behandelt wie andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Auch im Umgang mit Menschen unterschiedlicher kultureller und religiöser Hintergründe habe ich ein mangelndes Bewusstsein für Vielfalt und Gleichbehandlung wahrgenommen. Gerade in einer Bildungseinrichtung, in der viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen Kulturen kommen, hätte ich mehr Offenheit, Respekt und Sensibilität erwartet.
Insgesamt hatte ich nicht den Eindruck, dass Gleichbehandlung und ein wertschätzender Umgang mit allen Personen im Unternehmen eine ausreichende Priorität hatten.

Umgang mit älteren Kollegen

Zum Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen kann ich keine eindeutige Bewertung abgeben, da ich keine gezielte Altersdiskriminierung gegen ältere KollegInnen erlebt habe. Allerdings war die allgemeine Arbeitsatmosphäre von Spannungen, Misstrauen und fehlender Wertschätzung geprägt, was sich auf das gesamte Team ausgewirkt hat.
Aus meiner Sicht hätte unabhängig vom Alter ein respektvollerer und unterstützenderer Umgang miteinander stattfinden müssen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen habe ich als sehr schwierig und wenig zufriedenstellend erlebt. Besonders problematisch waren die mangelnde Planungssicherheit, Schwierigkeiten bei der Urlaubsplanung sowie fehlende Unterstützung durch die Führungsebene.
Zu Beginn meiner Beschäftigung wurde das Gehalt nicht vollständig, sondern zunächst nur teilweise ausgezahlt, was zu großer Unsicherheit geführt hat.
Auch die allgemeinen Rahmenbedingungen haben den Arbeitsalltag erschwert. Statt einer stabilen und unterstützenden Arbeitsumgebung hatte ich häufig das Gefühl, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Problemen allein gelassen wurden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das soziale Bewusstsein des Unternehmens habe ich als sehr schwach erlebt. Aus meiner Sicht fehlte es häufig an Wertschätzung, Respekt und Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Besonders kritisch empfand ich den Umgang mit sozialen und kulturellen Themen. Obwohl viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen kamen, habe ich teilweise einen wenig respektvollen Umgang wahrgenommen.
Auch im Umgang mit schwierigen Situationen hätte ich mehr Verantwortung und Unterstützung erwartet. Statt Probleme offen anzusprechen und Lösungen zu suchen, hatte ich teilweise den Eindruck, dass eher das Image des Unternehmens im Vordergrund stand.
Zum Thema Umweltbewusstsein kann ich keine konkrete Bewertung abgeben.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt entsprach dem Kollektivvertrag, allerdings gab es keinerlei zusätzliche Benefits oder besondere Leistungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Besonders negativ war, dass zu Beginn meiner Beschäftigung das Gehalt nicht vollständig, sondern zunächst nur teilweise ausbezahlt wurde. Dies hat zu Unsicherheit und mangelndem Vertrauen geführt.
Insgesamt empfand ich das Vergütungssystem als wenig attraktiv, da es neben dem kollektivvertraglichen Gehalt keine zusätzlichen Vorteile oder Wertschätzung in Form von Benefits gab.

Image

Das Image des Unternehmens schien aus meiner Sicht eine sehr große Rolle zu spielen – teilweise wichtiger als die tatsächlichen Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Ich hatte den Eindruck, dass vor allem der Ruf und die Außenwirkung des Unternehmens geschützt werden sollten, während interne Probleme nicht immer offen angesprochen oder gelöst wurden. In schwierigen Situationen stand meiner Erfahrung nach häufig das Image der Firma im Vordergrund und nicht die Unterstützung der betroffenen Personen.
Eine gute Außenwirkung entsteht meiner Meinung nach jedoch vor allem durch einen respektvollen Umgang mit Mitarbeitern, Teilnehmern und durch transparente Strukturen – dies habe ich leider nicht ausreichend erlebt.

Karriere/Weiterbildung

Im Unternehmen gab es aus meiner Sicht kaum Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung. Aufstiegsmöglichkeiten oder transparente Karrierewege waren nicht vorhanden.
Auch im Bereich Weiterbildung habe ich keine ausreichende Unterstützung erlebt. Weiterbildungen wurden nicht finanziell unterstützt, sodass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre berufliche Entwicklung selbst organisieren und finanzieren mussten.
Trotz engagierter Arbeit und Erfahrung gab es keine wirklichen Perspektiven, sich innerhalb des Unternehmens weiterzuentwickeln oder neue berufliche Möglichkeiten zu erreichen.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.