Versprechungen werden nicht eingehalten – Enttäuschende Erfahrung - Dank der Arbeiterkammer die Prämie doch erhalten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Zusammenhalt unter den direkten Kollegen im Service/Team war gut. Man hat sich gegenseitig unterstützt, was den Arbeitsalltag deutlich erleichtert hat.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang mit Mitarbeitern ist enttäuschend. Man wird als austauschbare Nummer behandelt. Trotz erfolgreicher Arbeit und dem Einbringen neuer Kollegen wird man ohne ein klärendes Gespräch vor die Tür gesetzt. Dass man dann auch noch um seine rechtmäßig zugesagte Prämie kämpfen muss, ist für einen Konzern dieser Größe einfach nur beschämend. Keine Verlässlichkeit, kein Rückgrat.
Verbesserungsvorschläge
Steht zu eurem Wort! Wenn Prämien schriftlich zugesagt werden, sollten diese ohne Diskussion ausgezahlt werden, anstatt die Rechtsabteilung vorzuschieben. Wer Mitarbeiter wie Nummern behandelt und Zusagen bricht, ruiniert langfristig das Image der Marke Porsche als Arbeitgeber. Professionalität sollte nicht nur bei den Autos, sondern auch im Umgang mit Menschen gelten
Arbeitsatmosphäre
Gekennzeichnet durch Intransparenz. Man weiß nie, woran man ist. Wenn sogar die Rechtsabteilung eingeschaltet wird, um rechtmäßige Prämien abzuwehren, sagt das alles über das Betriebsklima und den Umgang mit Menschen aus.
Kommunikation
Die Kommunikation ist extrem einseitig. Man erhält eine Kündigung ohne jegliche Angabe von Gründen oder vorheriges Gespräch. Wenn man nachfragt, stößt man auf Granit. Wertschätzende Kommunikation findet hier absolut nicht statt.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den direkten Kollegen war das einzig Positive. Man sitzt im selben Boot und unterstützt sich gegenseitig, während man von oben im Stich gelassen wird.
Work-Life-Balance
Leider sehr einseitig. Es wird erwartet, dass man immer einsatzbereit ist und vollen Einsatz zeigt, aber wenn es um die Einlösung von Versprechen geht, zählt die Loyalität des Mitarbeiters plötzlich nicht mehr
Vorgesetztenverhalten
Absolut enttäuschend. Schriftliche Zusagen werden nicht eingehalten und später mit fadenscheinigen Ausreden ('Fehler einer Kollegin') abgetan. Anstatt zu seinem Wort zu stehen, versteckt man sich hinter der Rechtsabteilung. Wer Führungspersönlichkeiten sucht, die zu ihren Versprechen stehen, ist hier falsch. Man wird nach Belieben fallengelassen.
Interessante Aufgaben
Anfangs interessante Aufgaben im Servicebereich. Doch was nützt der größte Einsatz, wenn man am Ende merkt, dass die eigene Leistung nicht wertgeschätzt wird?
Gleichberechtigung
Nicht erkennbar. Wer keine starke Lobby im Haus hat oder nicht zum 'inneren Kreis' gehört, hat das Nachsehen.
Umgang mit älteren Kollegen
Erfahrung scheint hier kein hoher Wert zu sein. Man hat das Gefühl, dass langjährige Mitarbeiter oder Kollegen mit viel Fachwissen eher als Kostenfaktor statt als Bereicherung gesehen werden. Wer kritisch hinterfragt oder auf Zusagen beharrt, wird lieber ersetzt, als dass man seine Expertise schätzt.
Arbeitsbedingungen
Nach außen hin wirkt alles modern und auf Premium-Niveau. Die technische Ausstattung und die Räumlichkeiten sind gut. Doch die psychischen Arbeitsbedingungen sind mangelhaft: Man arbeitet unter ständigem Druck, und am Ende wird einem die Wertschätzung (wie die versprochene Prämie) verweigert. Was nützt ein schöner Arbeitsplatz, wenn das menschliche Fundament nicht stimmt?
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen hin wird viel Wert auf ein modernes, grünes Image gelegt. Doch beim Sozialbewusstsein gegenüber den eigenen Mitarbeitern hört es auf. Wer schriftliche Zusagen über Prämien bricht und langjährige Erfahrung nicht schätzt, handelt alles andere als sozial nachhaltig. Ein Unternehmen ist nur so viel wert wie sein Umgang mit den Menschen, die dort arbeiten – und dieser ist hier enttäuschend..
Gehalt/Benefits
Karrierechancen sind theoretischer Natur. Wer Eigeninitiative zeigt, wird am Ende eher bestraft als belohnt. Wirkliche Entwicklungsmöglichkeiten sehe ich in einem Umfeld, das Zusagen nicht einhält und langjährige Erfahrung ignoriert. Man ist hier nur eine Nummer im System.
Image
Das Image der Marke wird durch eine fragwürdige Personalpolitik und mangelnde Handschlagqualität massiv beschädigt. Wer Mitarbeiter ohne Grund kündigt und sich um versprochene Zahlungen drückt, darf sich über einen schlechten Ruf als Arbeitgeber nicht wundern. Für Kunden mag es Premium sein, für Mitarbeiter ist es eine bittere Erfahrung.
Karriere/Weiterbildung
Perspektivlos. Man kann sich hier nicht weiterentwickeln, wenn man trotz Engagement und erfolgreicher Mitarbeiterwerbung plötzlich ohne Angabe von Gründen vor die Tür gesetzt wird. Karriereplanung ist in einem Umfeld, in dem Willkür herrscht und man von heute auf morgen gekündigt wird, absolut unmöglich. Investition in Mitarbeiter sieht anders aus.