Enttäuschende Erfahrung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Quereinstieg möglich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Man ist gezwungen, die eigenen Lohnabrechnungen selbst oder durch Dritte regelmäßig zu überprüfen, um sicherzugehen, dass alles stimmt.
Führungskräfte sollten gezielt geschult oder in Bereiche eingesetzt werden, die ihren Fähigkeiten entsprechen.
Es kommt vor, dass manche Mitarbeitende für weniger Know-how und Leistung mehr verdienen als andere, die deutlich mehr Verantwortung tragen und gefordert werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Firma präsentiert auf zahlreichen Bildschirmen ihre idealen Abläufe und Werte – in der Praxis wird jedoch genau das Gegenteil gelebt.
Zwischen Anspruch und Realität klafft eine deutliche Lücke, was sich auch spürbar negativ auf die Arbeitsatmosphäre auswirkt.
Image
Die Firma hat sich einen Ruf als unzuverlässiger Arbeitgeber erarbeitet. Mitarbeitende fühlen sich oft überfordert und nicht wertgeschätzt. Kommunikationsprobleme, mangelnde Transparenz und fehlende Unterstützung prägen den Alltag. Häufige Personalwechsel und negative Berichte ehemaliger Mitarbeiter verstärken den schlechten Eindruck. Insgesamt wirkt das Unternehmen wenig professionell und wenig mitarbeiterorientiert.
Work-Life-Balance
Nur ein einziges freies Wochenende im Monat – mehr ist nicht drin.
Anfragen über einen freien Tag werden pauschal mit „Nein“ beantwortet, ohne auch nur einen Blick in den Dienstplan zu werfen. Flexibilität oder Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden? Fehlanzeige.
Karriere/Weiterbildung
Manche Mitarbeiter werden regelrecht zu Weiterbildungen gezwungen, während andere sich täglich zurückbilden.
Karrierechancen scheinen hier weniger von Leistung abzuhängen, sondern eher davon, wie gut man sich bei den Vorgesetzten einschmeichelt – anders kann ich es mir kaum erklären.
Kollegenzusammenhalt
Das Betriebsklima ist von Egoismus und Misstrauen geprägt.
Statt Zusammenarbeit herrscht Konkurrenzdenken – gegenseitige Unterstützung ist selten, und man hat oft das Gefühl, dass Kollegen dich in etwas böses hineinreiten wollen.
Umgang mit älteren Kollegen
Einige ältere Mitarbeitende im Betrieb verhalten sich so, als wären sie den Jüngeren grundsätzlich überlegen – unabhängig von Leistung oder Wissen.
Dabei wird oft übersehen, dass jüngere Kolleg:innen deutlich mehr leisten und häufig mit höherem fachlichen Know-how arbeiten. Respekt gegenüber den Jüngeren bleibt dabei leider oft auf der Strecke.
Vorgesetztenverhalten
Es gibt nur sehr wenige Schichtleiter, die respektvoll mit dem Team umgehen und sich wirklich für ihre Mitarbeitenden einsetzen.
Der Großteil hingegen lässt jegliche Wertschätzung vermissen – man wird behandelt, als wäre man lediglich eine austauschbare Arbeitskraft ohne Rechte oder Stimme.
Kommunikation
Wichtige Informationen wie Neuerungen, Änderungen oder Entscheidungen werden den Produktionsmitarbeitern nahezu konsequent vorenthalten.
Transparente Kommunikation findet kaum statt – man erfährt vieles erst über Umwege oder viel zu spät.
Gehalt/Benefits
Obwohl man alle Voraussetzungen erfüllt, wird einem nicht das zustehende Gehalt gezahlt.
Gleichzeitig erhalten Mitarbeiter, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, auf unerklärliche Weise mehr Geld.
Gleichberechtigung
Mitarbeitende, die wenig leisten oder keine Eigeninitiative zeigen, scheinen in der Firma kaum gefordert zu werden – anspruchsvollere Aufgaben werden ihnen erst gar nicht zugeteilt.
Stattdessen landen diese Tätigkeiten regelmäßig bei den engagierten Kolleginnen und Kollegen, die ohnehin schon mehr Verantwortung tragen und stark ausgelastet sind.