Kurzzeit-Erfahrung: Erwartungsdruck bei fehlender Struktur
Gut am Arbeitgeber finde ich
Lage der Agentur (1070 Wien).
Familienfreundlich.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
All-in auf 30h-Basis – Vertraqsmodell, was mich (leider im Nachhinein) recht überrascht hat.
Keine (Zeit für) Einarbeitung, aber gleichzeitig hohe Erwartung an Output - vor allem quantitativ.
Keine konstruktiven Prozesse zur Fehlervermeidung oder Qualitätssicherung.
Fehler-Verantwortung wird gerne abgeschoben.
Verbesserungsvorschläge
Onboarding
Prozessentwicklung zur Fehlervermeidung (simple Idee: 4-Augen-Prinzip)
realistische Anforderungen an Mitarbeiter
Arbeitsatmosphäre
Konzeptloser Werkstattflair statt freundlicher Büroatmosphäre
Image
Kein Reputationsgewinn
Work-Life-Balance
Pflichtbewusstsein schlägt Feierabend: Würde man pünktlich gehen, würde man die wartenden Kunden im Regen stehen lassen.
Karriere/Weiterbildung
Wenig wegweisend, eher ein Erfahrungswert.
Kollegenzusammenhalt
Nach dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Umgang mit älteren Kollegen
Wenig langfristige Kontinuität im Team. Die langjährige Erfahrung Einzelner verdient aus meiner Sicht mehr sichtbare Wertschätzung.
Vorgesetztenverhalten
Menschliche Distanz, ständige Unzufriedenheit im Raum, kein atmosphärisches Miteinander.
Kommunikation
Wie gut ist die interne Kommunikation, wenn die Infos fehlen, die ein:e Mitarbeiter:in braucht, um arbeiten zu können?
Gleichberechtigung
In der Gleichbehandlung konsequent – auch wenn sich Wertschätzung dabei eher rar macht.
Interessante Aufgaben
Arbeiten mit namhaften Marken – leider mit kleinen Zeitfenstern, ohne Raum für kreative Tiefe.