18 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
18 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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18 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe selten so einen unprofessionellen und widersprüchlichen Bewerbungsprozess erlebt wie bei diesem Unternehmen.
Erstes Gespräch im Oktober 2023 noch mit einer damals existierenden HR-Leitung bei der grundsätzlich die Chemie gestimmt hat. Danach wurde die ausgeschriebene Senior-Position kurzerhand zu einer Junior-Rolle umgewandelt und mir abgesagt. Soweit so frustrierend – aber leider nichts Ungewöhnliches im Bewerbungsprozess.
Im November 2024 habe ich mich dann auf eine neuerliche Ausschreibung beworben. Der Kontakt entstand mit einem Interim-HR-Team. Das ursprüngliche Team war inzwischen nicht mehr da, aber seit kurzem eine neue HR-Leitung im Unternehmen. Es folgte ein durchaus gutes Gespräch. Mir wurde erneut abgesagt, weil mein Gehalt nicht in den Rahmen passe. Auch das: schade, aber nachvollziehbar.
Was danach passierte glaubt kaum jemand, weil es so chaotisch war, dass es beinahe als Kabarettvorlage durchgehen könnte.
Im April 2025 wurde ich erneut vom Interim-HR-Team kontaktiert. Diesmal unter dem Vorwand, dass sich die Rahmenbedingungen geändert hätten und mein Gehalt nun in den Rahmen passe. Ironischerweise hatte die „neue“ HR-Leitung, mit der ich im November noch gesprochen hatte, das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt bereits wieder verlassen – nach gerade einmal rund sechs Monaten im Amt.
Es folgten mehrere Gesprächsrunden mit verschiedenen Beteiligten, Aufgaben, kurzfristige Anforderungen, kaum echte Kommunikation. Ich wurde zu einem persönlichen Gespräch eingeladen – und erst ca. 24 Stunden vorher darüber informiert, dass ich zwei umfangreiche Aufgaben vorbereiten sollte. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: Auf genau diese beiden Themen sollte ich zu einem späteren Zeitpunkt im Bewerbungsprozess nochmals stoßen. Im Gespräch selbst wurde darauf jedoch kaum eingegangen. Ich habe mehrfach versucht, auf meine Ausarbeitung Bezug zu nehmen um meine Herangehensweise zu erklären – das wurde lapidar mit einem „Ja, das hab ich gesehen, war gut.“ abgetan. Eine inhaltliche Auseinandersetzung fand nicht statt. Wertschätzung sieht anders aus.
Besonders erschreckend war das Gespräch mit der Geschäftsführung, die offensichtlich keine Ahnung hatte, dass ich bereits im Vorfeld zweimal im Prozess war, inklusive früherer Absage aufgrund der Gehaltsvorstellung. Diese Info hatten sie laut eigener Aussage nie erhalten. Der Frust auf Seiten der Geschäftsführung war spürbar und ehrlich gesagt: verständlich.
Danach herrschte erst einmal Funkstille. Erst Tage später kam die Info, dass sich die zuständige Interim-Managerin im Urlaub befindet, was natürlich nie erwähnt wurde, obwohl mehrfach über kurzfristige Einstiegsmöglichkeiten gesprochen wurde.
Der absolute Tiefpunkt: Immer neue Gründe, warum sich alles wieder verzögerte inklusive Erklärungen die bei näherem Hinsehen widersprüchlich oder schlicht unglaubwürdig waren (z. B. ein angeblicher Todesfall in der Familie, mehrfachen Umstrukturierung im Prozess, plötzlich existierende Teamlead-Rolle, die es laut früheren Aussagen noch nicht geben sollte).
Die Krönung war dann das insgesamt dritte persönliche Gespräch: Im Besprechungsraum entdeckte ich auf dem Whiteboard die Schwerpunkte der nächsten zwei Monate. Und – Überraschung – genau die beiden Themen die ich Wochen zuvor als Bewerbungsaufgabe ausgearbeitet hatte, standen dort auf der Agenda. Spätestens da wurde mir klar, dass meine Arbeit zwar gerne angenommen, aber offenbar nie ernsthaft mitgedacht wurde mich tatsächlich einzustellen.
Am Ende wurde mir – nach über zwei Monaten Prozess (!) – abgesagt. Begründung: Die Rolle habe sich erneut verändert und sei nun „sehr stark ins HR-Controlling gerutscht“ – man sei sicher, dass ich mich damit nicht wohlfühlen würde. Ohne Worte.
Fazit: Ich habe nicht nur sehr viel Zeit und Energie investiert, sondern wurde über Monate hinweg hingehalten, falsch informiert, instrumentalisiert und letztlich ausgespielt. Der gesamte Prozess wirkte überfordert, zerfahren und vor allem eines: respektlos gegenüber Bewerber:innen.
Wer hier seine berufliche Zukunft plant, sollte sich auf alles einstellen. Nur nicht auf klare Kommunikation, Wertschätzung oder Verlässlichkeit.
Wenn die Firma Quester schon Stellenzeige rausgibt dann sollte man auch wenn Bewerber sich Melden auch darauf Reagieren, und nicht die Bewerber keine Antwort geben. Mann Bewirbt sich ja nicht aus Langeweile bei der Firma sondern das man eine Arbeitsstelle bekommt. Man Bemüht sich ja nicht umsonst mit dem Schreiben eine Bewerbung. Aber anscheinend werden von Seiten der Firma Quester das ganze einfach nicht wahr genommen. Und man sucht einfach Munter weiter. Auf Telefonische Nachfragen wird man immer mit einer Billigen Ausrede abserviert.
Bewerbungserfahrung bei Quester – Ein Lehrstück in Unprofessionalität
Der Bewerbungsprozess bei diesem Unternehmen hinterlässt einen nachhaltig negativen Eindruck.
Kommunikation? Fehlanzeige.
Transparenz? Nicht vorhanden.
Die HR-Prozesse wirken wie aus einer anderen Zeit, und die Wertschätzung gegenüber Bewerbenden scheint hier keinerlei Rolle zu spielen.
Während meiner Bewerbung waren fünf weitere HR-Positionen ausgeschrieben. Nach meinem Erlebnis wird klar, warum: Der Umgang mit Kandidat:innen lässt jeden Respekt und jede Professionalität vermissen. Die Antwort auf meine Bewerbung kam spät, kalt und unpersönlich:
"Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir Ihre Bewerbung nicht berücksichtigen können. Bezogen auf das Stellenprofil haben wir Bewerbungen erhalten, die die Anforderungen noch besser erfüllen."
Besonders irritierend: Die Position blieb noch Monate danach ausgeschrieben. Rückfragen – sogar an die Geschäftsleitung – blieben unbeantwortet. Dieser Mangel an Kommunikationsbereitschaft lässt den Eindruck entstehen, dass das Unternehmen entweder keine klare Linie hat oder sich schlicht hinter Mauern des Schweigens versteckt.
In einem Arbeitsmarkt, der von Geschwindigkeit, Respekt und Agilität geprägt ist, ist solch ein Verhalten nicht nur veraltet, sondern potenziell schädlich. Wer Bewerbende so behandelt, riskiert langfristig seine Arbeitgebermarke und schadet dem eigenen Ruf massiv.
Fazit:
Dieser Bewerbungsprozess steht exemplarisch für Missmanagement und eine erschreckende Geringschätzung gegenüber Bewerbenden. Ohne eine dringende Überarbeitung der HR-Prozesse und eine klare Kommunikationsstrategie wird es für dieses Unternehmen schwer, Talente zu gewinnen – geschweige denn zu halten.
Die Altersdiskriminierung ist den Ausschreibungen zu entnehmen, könnte aber noch klarer angegeben werden, damit man keine Zeit verschwendet.
Außer einer Standardantwort keine Reaktion nach drei Wochen. In meinem Fachbereich antworten Firmen, die wirklich Personal suchen, in der Regel nach drei bis fünf Werktagen. 5 Sterne für die "Erwartbarkeit des Prozesses", da das Unternehmen erwarten kann, dass man dort nicht arbeiten möchte.
bei Führungskräfte zumindest ein Bewerbungsgespräch, aber die Bewertungen auf kunun sagt ja schon vieles ♂️♂️
Wenn ihr Stellen ausschreibt und sich Personen die Mühe machen, eine Bewerbung zu senden, sagt den Bewerben wenigstens ab und streicht nicht einfach die Stelle von der Webseite
Quester schaltet Inserate, findet es nicht der Mühe wert auf die Bewerbung zu reagieren --> deshalb 0 Sterne
Die Bewerber*innen-Experience ist gleich MINUS.
Nach der Bewerbung erhält man eine automatisch generierte Antwort und das war's auch schon. Weder eine persönliche Antwort auf Nachfrage nach einem Monat noch sonst irgend eine Kommunikation. Um neue gute Mitarbeiter*innen zu bekommen, braucht es mehr positive Berührungspunkte im Bewerbungsprozess zu den Bewerber*innen. Verständlich, dass eine neue HR Business Partner*in mit Schwerpunkt Personalentwicklung & Recruiting gesucht wird.
So verdient kununu Geld.