Vertrauen ist gut, totale Kontrolle ist Radio U1: Empathie und moderne Führung sucht man hier vergebens.
Arbeitsatmosphäre
Hier herrscht ein Klima, das eher an die 80er Jahre erinnert: Kontrolle steht über Vertrauen, und Eigeninitiative wird eher durch Druck als durch Förderung „belohnt“. Man fühlt sich wie der „gläserne Mitarbeiter“. Die ständige Überwachung (Kontrollanrufe, Excel-Listen) und das Klima des Misstrauens ersticken jede Arbeitsfreude im Keim.
Image
Fassade. Nach außen hin modern und regional verwurzelt, intern herrscht ein sehr hartes und kontrollorientiertes Regiment.
Work-Life-Balance
Theoretisch hui, praktisch p.fui. Die versprochenen Benefits (Geburtstagsfrei, keine Urlaubssperren) verblassen schnell, wenn am Wochenende über den Gesundheitszustand oder die Freizeitgestaltung spekuliert wird.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt klingt anfangs verlockend, wird aber durch Druck und die Verrechnung von Provisionen/Stunden relativiert. Provisionen werden als „Schuld“ gegenüber dem AG betrachtet, wenn sie nicht sofort reingearbeitet werden.
Kollegenzusammenhalt
Schwer zu beurteilen. Durch die starke Fokussierung auf Einzelleistung und die Anwesenheitspflicht bei gleichzeitigem Misstrauen scheint jeder eher für sich zu kämpfen.
Vorgesetztenverhalten
„Vertrauen“ wird zwar gesagt, aber Kontrolle wird gelebt.
Kommunikation
Einbahnstraße. In den wöchentlichen Meetings („Umsatzmessen“) wird nur gepredigt, was man liefern soll. Wirkliche Unterstützung oder strategische Ideen fehlen. Kritik am Mitarbeiter wird auf Basis von Gerüchten (z.B. privates Verhalten) geäußert.
Interessante Aufgaben
Das Potenzial des Gebiets mag groß sein, aber die tägliche Arbeit reduziert sich auf das „Reinarbeiten“ von Provisionen unter ständiger Beobachtung.