Sehr durchschnittliches Unternehmen. In Ordnung als Einstiegsjob, aber nicht mehr.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Diese Erfahrung hat mir geholfen zu verstehen, welche Art von Führung ich nicht schätze und welche Fehler ich selbst in der Zukunft vermeiden möchte. Das ist auch eine wertvolle Lektion.
Ohne jede Ironie: Das einzig wirklich Positive an der Firma war die Lage und die Sage-Kaffeemaschine.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Am Papier wirkte es wie das perfekte Unternehmen - jung, dynamisch, modern. In der Realität zeigte sich jedoch ein ganz anderes Bild: anstatt Mitarbeiter zu fördern, herrschte Unsicherheit, schlechte Kommunikation und eine Führung, die mehr mit Machterhalt als mit echter Weiterentwicklung beschäftigt war.
Verbesserungsvorschläge
Tatsächlich gibt es keine. Mit diesem Management wird sich ohnehin nichts ändern. Dennoch ist es wertvoll, auch solche Erfahrungen zu machen - sie bieten später im Berufsleben eine ganz neue Perspektive. Danke dafür!
Allerdings bitte spart euch die proforma Antwort à la "Vielen Dank für dein Feedback, es tut uns leid zu hören, dass du diese Erfahrung gemacht hast, und wir nehmen Feedback sehr ernst". Das entspricht nicht der Realität. Ich schreibe diese Bewertung nicht für euch, sondern für alle anderen, die sich ein echtes Bild machen wollen.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Unternehmen ist oft angespannt. Es gibt viele interne Machtspiele, wenig Transparenz und kaum echtes Teamgefühl. Konstruktives Feedback oder Eigeninitiative werden selten geschätzt, was zu einer resignierten Grundhaltung bei vielen Mitarbeitenden führt. Motivation und Engagement bleiben auf der Strecke.
Image
Ein Wort – katastrophal. Die jüngsten positiven Bewertungen sollten nicht täuschen. Wenn man sie genau liest, wird man schnell feststellen, dass sie alle im gleichen Stil geschrieben sind. Ein einfacher Reality-Check: Ein Blick auf die Reaktionen unter den Bewertungen zeigt deutlich, welche tatsächlich von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden unterstützt werden.
Das Unternehmen hat nicht nur extern ein massives Imageproblem, sondern auch intern.
Work-Life-Balance
Homeoffice ist möglich – aber das war's auch schon. Lächerlich.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Teams gibt es teils guten Zusammenhalt, da viele im selben Boot sitzen. Allerdings leidet das Miteinander unter der toxischen Führung und der politischen Atmosphäre, was echtes Teamwork oft erschwert.
Vorgesetztenverhalten
Toxische Führungskultur mit viel Politik und wenig echter Führung. Entscheidungen basieren oft auf internen Machtspielen statt auf Kompetenz oder Sachverstand. Die Moral im Unternehmen ist erschreckend schlecht. Leider darf ich hier keine Beispiele nennen, aber ich hätte mehr als genug.
Kommunikation
Informationsfluss ist chaotisch oder nicht vorhanden. Wichtige Entscheidungen werden intransparent getroffen, und Mitarbeitende erfahren relevante Änderungen oft erst im Nachhinein. Feedbackkultur existiert kaum.
Interessante Aufgaben
Für eine sogenannte Tech-Firma sind die Aufgaben erschreckend langweilig. Veraltete oder gar keine Tools, neue Initiativen werden nicht richtig genutzt und am Ende eingestampft, weil inkompetente Manager keine Strategie zur Weiterentwicklung der Abteilungen haben. Für junge Fachkräfte ist es eine komplette Zeitverschwendung. Weder bekommt man richtiges Mentoring, noch die Chance, wirklich etwas zu lernen.

